DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Flugzeugwartung: SR Technics streicht 300 Stellen

30.06.2015, 16:4530.06.2015, 18:29

Die Flugzeugwartungsfirma SR Technics greift zum Rotstift: Sie baut in den nächsten zwei Jahren am Standort Zürich bis zu 300 Stellen ab. Derzeit wird ein Konsultationsverfahren eingeleitet. 

Das Unternehmen begründet die Massnahme am Dienstagabend mit Kostendruck und zunehmendem Wettbewerb. Nach eingehender Prüfung der Markttrends, Kundenanforderungen und Kostenstruktur habe sich SR Technics entschieden, mit seinen Mitarbeitenden in ein Konsultationsverfahren über den geplanten Abbau von bis zu 300 bestehenden und offenen Stellen einzutreten, heisst es in der Mitteilung. 

«Wir müssen die organisatorischen Anpassungen einleiten, damit unser Geschäft wettbewerbsfähig bleibt und den Erwartungen des Marktes und der Kunden entspricht», lässt sich SR Technics-Chef André Wall in der Medienmitteilung zitieren. 

Bereits im Februar kommunizierte SR Technics den Abbau von bis zu 250 Jobs. Damit werden in Zürich nun also bis zu 550 Stellen wegfallen. Es wird sicherlich zu Entlassungen kommen, noch ist aber unklar wie viele. 

Die ehemalige Swissair-Tochter SR Technics gehört seit 2006 dem Staatsfonds Mubadala aus Abu Dhabi. SR Technics hat seinen Sitz am Zürcher Flughafen und grössere Niederlassungen in Grossbritannien, Irland und Malta. In Zürich arbeiten 2300 Personen. (sda) 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Veronika, die Inflation ist da: Warum sie in der Schweiz vergleichsweise tief ist

Wer in Europa unter steigenden Preisen für Energie und Nahrungsmittel ächzt, reibt sich beim Blick in die Schweiz die Augen. Die Konsumentenpreise sind im Juni im Jahresvergleich «gerade mal» um 3,4 Prozent gestiegen.

Zur Story