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Das eklige Problem der Fernbusse

Klo voll, was nun?

Das eklige Problem der Fernbusse

27.10.2014, 11:3327.10.2014, 12:02
  • Die Fernbusse sind zum Passagierrenner geworden. Nur halten die Kapazitäten der Bordtoiletten dem Ansturm nicht Stand. Zusätzliches Problem: Sie können oft nur auf den Werkhöfen der Busunternehmen entleert werden.
  • Ist der Tank vor dem Ende der Reise voll, müssten die Fahrer eigentlich die Toiletten schliessen und in regelmässigen Zeitabständen an Raststätten halten. Nur: Das kostet Zeit. Und kommen die Fahrer nicht pünktlich an, erhalten sie keinen Zuschlag. 
  • Einige Chauffeure leeren daher ihre Tanks auf versteckten Feldwegen, in Gullys auf Raststätten oder fahren gleich mit offener Toilettenklappe. 

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«Wir arbeiten weniger als je zuvor – und sind ausgebrannter denn je»
Die Vier-Tage-Woche gilt vielen als Rezept gegen Burnout. Michaela Schenker, Expertin für Stress und Resilienz, hält das für einen Denkfehler und erklärt, warum Erschöpfung nicht an der Zahl der Arbeitsstunden hängt, weshalb ausgerechnet freie Tage krank machen können und was stattdessen wirklich hilft.
Frau Schenker, sind Sie kategorisch gegen die Vier-Tage-Woche?
Michaela Schenker:
Nein. Gegen weniger Arbeitsstunden habe ich nichts einzuwenden. Mehr freie Zeit ist etwas Schönes, und kaum jemand sagt Nein dazu, einen Tag pro Woche weniger zu arbeiten. Was ich kritisiere, ist das Versprechen, dass die Vier-Tage-Woche Burnout verhindere. Denn das setzt voraus, dass Burnout durch zu viele Arbeitsstunden entsteht.
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