Wirtschaft
Schweiz

Raiffeisen macht klar mehr Halbjahresgewinn

Raiffeisen macht klar mehr Halbjahresgewinn

23.08.2023, 06:4923.08.2023, 06:51
Mehr «Wirtschaft»

Raiffeisen steigert Gewinn im Halbjahr deutlichDie Raiffeisen-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2023 deutlich mehr Geld verdient. Dabei hat sie in ihrem Hauptgeschäft, der Vergabe von Hypotheken, im Umfeld steigender Zinsen weiter zugelegt. Und auch die Einlagen von Kunden wuchsen.

ARCHIVBILD ZUR PUBLIKATION DER HALBJAHRESZAHLEN VON RAIFFEISEN, AM MITTWOCH, 21. AUGUST 2019 - View of the logo of the Raiffeisen bank above the entrance of the branch in St. Gallen, Switzerland, pict ...
Bild: KEYSTONE

Der Reingewinn der Raiffeisen stieg um 26 Prozent auf 701 Millionen Franken, wie die nun zweitgrösste Bankengruppe der Schweiz am Mittwoch mitteilte. Der Geschäftserfolg, das operative Ergebnis einer Bank, nahm dank steigender Erträge und einer in etwa gehaltenen Kostenbasis um knapp 44 Prozent auf 894 Millionen Franken zu.

Raiffeisen Schweiz ist dabei in allen Ertragspositionen gewachsen. Insbesondere im Zinsengeschäft, dem Hauptertragspfeiler der Gruppe, ist der Erfolg um ein Viertel gestiegen. Treiber dazu war laut Raiffeisen vor allem die von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) eingeleitete Zinswende. Doch auch die Erträge aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (+11 %) und dem Handelsgeschäft (+15 %) habe man nochmals erhöht.

Das Hypothekarvolumen der Gruppe wuchs um 1,7 Prozent auf 207,1 Milliarden Franken. Damit legte Raiffeisen auf Marktniveau zu und verteidigte den Marktanteil aus dem vergangenen Jahr von 17,6 Prozent. Zudem seien die Kundeneinlagen im ersten Halbjahr trotz einer rückläufigen Gesamtmarktentwicklung um 850,3 Millionen oder 0,4 Prozent auf 205,6 Milliarden Franken gestiegen. Seit dem Jahreswechsel sind den Raiffeisenbanken in Depots Nettoneugelder im Umfang von 1,8 Milliarden zugeflossen.

Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres gibt sich Raiffeisen zuversichtlich und erwartet im einem aufgrund «steigender Rezessionsgefahren und anhaltender, geopolitischer Unsicherheiten herausforderndem Marktumfeld» im 2023 ein über dem Vorjahr liegendes Ergebnis. (saw/awp/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
9 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9
Netflix erhöht die Preise in der Schweiz – und zwar nicht nur «es bitzli»
Netflix feiert in der Schweiz sein 10-jähriges Bestehen. Um diesen Erfolg zu feiern, hat der Streaming-Gigant beschlossen, die Preise für seine drei Abonnements massiv zu erhöhen: bis zu 12 Prozent, und um 8 Prozent für das billigste.

Das teuerste Netflix-Abo ist nicht teuer genug: Der Marktführer und bereits teuerste Streaming-Anbieter der Schweiz erhöht erneut seine Preise – um bis zu 12 Prozent, wie der Online-Vergleichsdienst Moneyland.ch am Mittwoch berichtete.

Zur Story