Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Salt 2019 mit weniger Umsatz und Betriebsgewinn



ZU DEN JAHRESZAHLEN VOM MOBILFUNKANBIETER SALT, STELLEN WIR IHNEN HEUTE, 14. MAERZ 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - A customer examines a tablet computer, in the Salt store in the Niederdorf of Zurich, Switzerland, on May 22, 2015. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Kunde begutachtet ein Tablet-Computer, in der Salt Filiale im Zuercher Niederdorf, am 22. Mai 2015. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Salt hat im vergangenen Jahr den Verlust der Geschäftskunden Coop und UPC zu spüren bekommen. Der Umsatz sank um 2.3 Prozent auf 1.023 Milliarden Franken, wie der drittgrösste Mobilfunkanbieter am Dienstag in einem Communiqué bekanntgab.

Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) fiel um 8.6 Prozent auf 428.4 Millionen Franken. Zu Buche schlug einerseits der Verlust von UPC und Coop, die mit ihren Handyangeboten zur Swisscom wechselten. Andererseits hat Salt seine Handyantennenmasten im vergangenen Jahr an die spanische Cellnex verkauft. Das spülte zwar 700 Millionen Euro (knapp 800 Millionen Franken) in die Kasse, aber seither muss Salt für die Benutzung der Masten Miete zahlen, was auf den Gewinn drückt.

Ohne diese Miete wäre der Betriebsgewinn lediglich um 5.9 Prozent gesunken, erklärte Salt. Klammere man auch noch den Verlust von UPC und Coop aus, hätten Umsatz und Betriebsgewinn gar leicht zugelegt.

Die Coronavirus-Krise hat auch Auswirkungen auf Salt: Es gebe 50 Prozent mehr Anrufe und 40 Prozent mehr Datenverkehr, hiess es. Zudem sind 80 Prozent der Läden geschlossen. Und der Reiseverkehr ist zusammengebrochen, wodurch die Gebühren für die Benutzung des Handys im Ausland (sog. Roaming) wegfallen. In wie weit sich das aufs Ergebnis im laufenden Jahr auswirke, sei noch nicht abschätzbar. (aeg/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

20 skurrile und lustige Smartphone-Probleme

Wie das Smartphone unseren Alltag verändert hat

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

Artikel lesen
Link zum Artikel