Wirtschaft
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SPler und Meyer-Feind im Gespräch für den SBB-Chefposten – oder wird's doch eine Frau?

Er ist Sozialdemokrat, doch es sind Bürgerliche, die ihn als neuen SBB-Chef wollen: Peter Füglistaler, Direktor des Bundesamts für Verkehr, soll Nachfolger von Andreas Meyer werden. Doch da ist noch eine Frau, die man aber zuerst fragen müsste ...

Patrik Müller / CH Media



BAV-Direktor Peter Füglistaler, im Hintergrund sei Chefrevisor Pascal Stirnimann. Sie wollen künftig über die korrekte Verwendung von Subventionen wachen.

SPler, den auch Bürgerliche mögen: Peter Füglistaler Bild: KEYSTONE

Die SBB beschleunigen die Suche nach einem Nachfolger für Konzernchef Andreas Meyer. Hiess es noch vor kurzem, er bleibe womöglich bis Ende 2020, so hat der Verwaltungsrat nun den Marschplan angepasst: Schon dieses Jahr soll ein Nachfolger präsentiert werden.

Somit reagiert der Verwaltungsrat auf die Kritik an der ursprünglichen Planung. Angesichts der vielen Baustellen der SBB, so heisst es jetzt, brauche es schnell einen neuen CEO. Meyer sei zwar nach wie vor voller Tatendrang, aber letztlich wird jeder Chef nach Ankündigung seines Abgangs als «lahme Ente» wahrgenommen.

Obwohl Andreas Meyer die Verwaltungsratspräsidentin Monika Ribar und Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga bereits im Mai über seine Rücktrittsabsicht informiert hat, startete der Personalausschuss des Verwaltungsrats erst vor zwei Wochen mit der Suche, nachdem Meyer die Öffentlichkeit informiert hatte.

Dies aus Angst vor Indiskretionen. Ein Headhunter unterstützt den Verwaltungsrat dabei. Die Suche stehe noch am Anfang, sagt ein Verwaltungsratsmitglied gegenüber der «Schweiz am Wochenende».

Zwar wählt der Verwaltungsrat den CEO, doch die Politik mischt mit. Im Bundeshaus gibt es Bestrebungen, einen Mann auf den SBB-Thron zu hieven, dessen Namen gleichermassen pikant wie naheliegend ist: Peter Füglistaler, 60, Direktor des Bundesamts für Verkehr (BAV).

Lange Karriere bei den SBB

Pikant ist es, weil Füglistaler als Aufseher über die SBB in den vergangenen Jahren mit Andreas Meyer wiederholt Konflikte austrug; einmal, so heisst es, soll Füglistaler gar entnervt aus einer Sitzung gelaufen sein. SBB-Präsidentin Ribar beschrieb das Verhältnis der beiden Männer kürzlich so: «Sie sind sicher nicht die besten Freunde.»

Naheliegend ist es, weil Füglistaler die SBB nicht nur aus Sicht des Alleinaktionärs Bundes kennt, sondern auch von innen: Bevor er 2010 zum BAV wechselte, war er bei den SBB angestellt, als Leiter Finanzen und Recht der SBB Infrastruktur. Er arbeitete fast drei Jahre mit Andreas Meyer zusammen, bevor er dessen Aufseher wurde.

Ausgerechnet Mitte-Rechts-Verkehrspolitiker machen sich hinter den Kulissen für den Sozialdemokraten Füglistaler stark. «Keiner kennt die SBB und die politischen Mechanismen besser als Füglistaler», sagt ein bürgerlicher Parlamentarier, der nicht namentlich zitiert werden möchte, «um Füglistaler nicht zu schaden».

ARCHIV ? ZUM ANGEKUENDIGTEN RUECKTRITT AUF ENDE 200 VON SBB CEO ANDREAS MEYER STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Andreas Meyer, CEO der SBB, spricht ueber die Vergabe der Fernverkehrskonzessionen durch das Bundesamt fuer Verkehr BAV, am Freitag, 4. Mai 2018 in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Er geht: SBB-Chef Andreas Meyer. Bild: KEYSTONE

Ein Nationalrat der SVP sagt unumwunden: «Füglistaler wäre klar der Beste, sein einziger Fehler ist das Parteibuch.» Stören tue ihn dies aber nicht, denn Füglistaler sei kein Ideologe und plädiere gerade im Güterverkehr für Marktlösungen. Es ist darum kein Zufall, dass Füglistaler auch aus den künftigen Aktionären der SBB Cargo Zuspruch bekommt. 35 Prozent des Kapitals halten neu private Logistikdienstleister.

Wie steht SP-Bundesrätin Sommaruga zu Amtsdirektor Füglistaler?

Ist Füglistalers SP-Mitgliedschaft ein Trumpf bei der sozialdemokratischen Bundesrätin Simonetta Sommaruga? Nicht unbedingt. Der Amtschef sei nicht gerade ein Herz und eine Seele mit seiner Chefin, heisst es aus gut informierten Kreisen. Mit Vorgängerin Doris Leuthard sei die Zusammenarbeit reibungsloser gewesen.

Leuthard ist in einer anderen Partei, der CVP, stammt dafür wie Füglistaler aus dem Aargauer Freiamt. Ein Plus ist Füglistalers linke Herkunft bei den Gewerkschaften, die im Verwaltungsrat zwei von insgesamt neun Vertreter stellen. Füglistaler war jahrelang Mitglied bei der Eisenbahnergewerkschaft SEV. Selber will er sich zur CEO-Frage nicht äussern.

Neben Füglistaler gibt es weitere Kandidaten mit Chancen. SBB-intern gelten als aussichtsreich:

Die Frauenfrage

Am liebsten würde SBB-Präsidentin Monika Ribar eine Frau zur Meyer-Nachfolgerin machen. Doch das gestaltet sich als schwierig, denn das Anforderungsprofil wurde subtil angepasst: Branchen-Knowhow gilt nun als Voraussetzung.

Managementqualitäten allein reichen nicht. Wer beides erfüllt, ist Jeannine Pilloud, 55, frühere Personenverkehrschefin der SBB. Doch seit August hat sie einen neuen Job: Sie ist CEO der Ascom. Laut Informationen der «Schweiz am Wochenende» hat sie sich bei den SBB nicht beworben, und auch der Headhunter hat sich nicht bei ihr gemeldet. Doch der Job würde sie reizen. Mit anderen Worten: Monika Ribar müsste Pilloud ganz einfach anrufen.

Jeannine Pilloud, Leiterin Personenverkehr, sitzt im Eroeffnungszug von Zuerich nach Lugano durch den Gotthard-Basistunnel am Sonntag, 11. Dezember 2016. Pilloud tritt als Leiterin von SBB Personenverkehr zurueck. Sie uebernimmt per Januar 2018 die neue Aufgabe als

Jeannine Pilloud. Bild: KEYSTONE

Klare Vorstellungen zum Profil des künftigen SBB-CEO hat Edith Graf-Litscher, die Präsidentin der nationalrätlichen Verkehrskommission: «Es braucht eine Person, der bewusst ist, dass die SBB ein Service-Public-Unternehmen ist, das in erster Linie seinen Kernauftrag im öffentlichen Verkehr unseres Landes erfüllen muss. Es muss Ruhe und Stabilität ins Unternehmen kommen.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nadine-Bunny 23.09.2019 08:53
    Highlight Highlight Was ist mit Doris?!?
  • Alpeler 21.09.2019 20:25
    Highlight Highlight Könnte es sein, dass einer oder andere der erwähnten "Bürgerlichen" doch noch mal das Stichwort "Postauto" oder "Bombardier-Züge" abwägt und der einer der anderen der beiden Persönlichkeiten in Verbindung bringt?
  • ain hasardeur 21.09.2019 16:03
    Highlight Highlight Das fängt ja schon mal gut an:
    "Dies aus Angst vor Indiskretionen. ... Die Suche stehe noch am Anfang, sagt ein Verwaltungsratsmitglied ...".

    Die Weichen sind gestellt: Die Indiskretionen haben schon begonnen, sich auszubreiten. Es droht eine Entgleisung.



    • Meyer Andrej 21.09.2019 21:23
      Highlight Highlight Der Verwaltungsrat der Inbegriff der Seriösität, reusper, reusper!
  • FrauMirach 21.09.2019 15:43
    Highlight Highlight Hm, alles Leute (fast) im Alter des scheidenden CEO. Will man denn in zwei Jahren schon wieder suchen?
  • Caturix 21.09.2019 15:21
    Highlight Highlight Warum nicht einen der Nörgelis von den Kammentaren bei Watson und Co ? die wissen ja immer wie man es besser macht und können es sowieso besser als Andreas Meyer oder ein anderer.
    • einmalquer 21.09.2019 15:40
      Highlight Highlight Das würde ja bedeuten, dass alle politischen und wirtschaftlichen Spitzenpositionen ausschliesslich von JournalistInnen besetzt werden könnten.

      Die fehlen dann halt bei den Zeitungen.
    • ain hasardeur 21.09.2019 16:43
      Highlight Highlight Caturix, du bist im Visier des Headhunters.

      Stell die Weichen! Volle Kraft voraus!
    • Astrogator 23.09.2019 03:58
      Highlight Highlight Ich behaupte mal unter den Lesern von Watson gibt es einige die den Job besser machen würden als Meyer.
  • Marabamba 21.09.2019 15:21
    Highlight Highlight Also wenn Pilloud kommt überlege ich mir ernsthaft zu künden 🤮
    Wieso sollte Füglistaler ein guter CEO sein? Er konnte seine persönlichen Animositäten nie hinter die Sache stellen. Aber auch die anderen sind mässig toll... ich wäre für Linus Loser.
    • ain hasardeur 21.09.2019 16:45
      Highlight Highlight Ich bin für den SBB-Getränkewagenmann, der mir werktags den Kaffee ausschenkt.

      Der kennt die Nöte (und Abgründe) der SBB-Pendler.

      Es gibt Unternehmen, die kämen auch ohne CEO aus.
    • Meyer Andrej 21.09.2019 21:27
      Highlight Highlight Nein Linus Loosef, Sopre Linus muss zuerst seine aus dem Boden gestampfte Organisation Bahnproduktion zum Laufen bringen, man hat ja dort unzählige neue Hierarchiestufen eingepflegt. Ich wäre für einen CEO der aus dem Betrieb kommt, jemand der unbefangen und glaubwürdig ist, z. B. einen aus der Wagenreinigung, ganz im Ernst, das sind für mich die ehrlichsten Leute bei uns, ich habe festgestellt, je tiefer das Anforderungsniveau, desto höher der Charakter! Ich glaube, die Verantwortliche haben nichts aus dem Meyer Desaster gelernt, gar nichts, lernresistent und dumm!
    • Marabamba 21.09.2019 22:42
      Highlight Highlight Das Sopredesaster darfst du gern Mme Pilloud anrechnen, sie hat das durchgestiert.
      Ich denke Charakter allein reicht nicht um CEO zu sein, da braucht es Führungsqualitäten.
      Wir werden sehen wer kommt und auf unserer Stufe unseren Job machen. Mit Charakter 😉 (nein Danke, möchte nicht CEO werden 😜)
    Weitere Antworten anzeigen
  • ch2mesro 21.09.2019 15:00
    Highlight Highlight nicolas perrin hat die chronisch defizitäre sparte güterverkehr reformiert.... das war jetzt ironisch gemeint oder?
    • Astrogator 23.09.2019 04:04
      Highlight Highlight Wahrscheinlich schon, gemäss der höchsten Pressesprecherin Amacker ist das der Verdienst von Meyer. Ganz der Logik folgend, läuft was gut ist es der Meyer, läuft was schlecht, dann weiss der Meyer von nichts und andere sind verantwortlich.
  • Mutbürgerin 21.09.2019 13:48
    Highlight Highlight Wenn man einen SP Gewerkschaftler an die Spitze setzt, werden die Kosten noch weiter steigen. Die Arbeitsbedingungen werden hervorragend, aber der Service immer katastrophaler. Warum nicht einen Sanierer aus dem Ausland, der die lahme Truppe wieder auf Vordermann bringt und endlich bezahlbare Tickets schafft.
    • einmalquer 21.09.2019 15:43
      Highlight Highlight Meyer kam doch via Ausland.

      Dass Arbeitsbedinungen hervorragend werden, finde ich hervorragend.

      Und sooo katastrophal ist der Service wirklich nicht.

      Im Gegenteil, ich war gerade ein paar Wochen mit dem ÖV in der Schweiz unterwegs und bemängeln konnte ich nirgends was.

      Klar gibt es Ausrutscher - hat aber bezogen auf die Menge gefahrener Kilometer und beförderter Personen seltenheitswert.
    • nöd ganz. klar #161! 21.09.2019 16:46
      Highlight Highlight @Mutbürgerin

      Und plötzlich wäre für dich ein Ausländer wieder passend. Soll mal einer die Doppelmoral der Rechtspopulisten verstehen. 🤷🏾‍♀️
    • Calvin Whatison 21.09.2019 18:10
      Highlight Highlight 🤣🤣🤣 von welcher lahmen Truppe sprechen Sie eigentlich ?
  • einmalquer 21.09.2019 13:42
    Highlight Highlight Der BAV-Chef, der sich mit Konzessionsvergaben an Buslinien gegen die SBB einsetzte und den höchstens kostenintensiven aber nutzlosen Kampf der BLS gegen die SBB unterstützte, soll nun also die SBB führen.

    Dass er mit seinem Gebaren von Leuthard unterstützt wurde, von Sommaruga nicht, ist eigentlich logisch.

    Was von bürgerlicher Seite von Füglistaler erwartet wird, ist auch klar. Fortsetzung seines bisherigen Kurses.
    • Meyer Andrej 21.09.2019 13:49
      Highlight Highlight Wenn das die einzigen Alternativen auf Meyer sind, dann ist das Chaos vorprogrammiert. Nur schon alleine die Personalie Pilloud ins Spiel zu bringen ist der absolute Superhammer!
  • LocoLucas 21.09.2019 13:16
    Highlight Highlight Wie kompliziert die SBB ist! Es sollte eine Frau sein natürlich aus der passenden Partei, Branchenkenntnisse, Verständnis für Service Public mitbringen und wenn möglich Karriere im selben Laden hinter sich haben...Wie wärs mit einem CEO mit zeitgemässer Führung mit der richtigen Verantwortung und einer der erkennt was der Kunde wirklich will?
  • Calvin Whatison 21.09.2019 13:09
    Highlight Highlight Madame P. Ist wohl eher eine Persona non grata Frau Ribar. 🤔
    • Hirngespinst 22.09.2019 10:18
      Highlight Highlight Ich bin auch ganz und gar kein Fan von Monika Ribar.
      Aber hat sie Jeannine Pilloud wortwörtlich erwähnt oder sind das nicht eher die Medien gewesen, die den Namen Pilloud daraufhin in den Ring geworfen hat?
      Vllt geht die Aussage von Ribar eher in die Richtung 'actual political correctness' ;)
  • Basubonus 21.09.2019 12:50
    Highlight Highlight Pilloud? Klar... als ob sie bei ihrem ersten SBB-Engagement nicht schon deutlich genug unter Beweis gestellt hätte, dass sie unfähig ist. Sie wurde damals nicht ohne Grund "wegbefördert".

    Ziel muss sein, die geeignete Person zu finden, scheissegal ob Mann, Frau, Chinesin, Afrochilene, Blondine, Veganer oder Sonstwas. Alles Andere ist und bleibt Unsinn.
  • Chrigi-B 21.09.2019 12:46
    Highlight Highlight "Am liebsten würde SBB-Präsidentin Monika Ribar eine Frau zur Meyer-Nachfolgerin machen. Doch das gestaltet sich als schwierig, denn das Anforderungsprofil wurde subtil angepasst: Branchen-Knowhow gilt nun als Voraussetzung."


    Meine Güte, wie wäre es mit jemandem der qualifiziert ist?
    • Meyer Andrej 21.09.2019 21:29
      Highlight Highlight Mir wäre am Liebsten, wenn Frau Ribar endlich gehen würde, auch nicht gerade ein Leichtturm im Bahnbusiness.
  • paper 21.09.2019 12:36
    Highlight Highlight Pilloud als CEO? Da würde ich ernsthaft mit Streiks der Belegschaft rechnen.
    • dan2016 21.09.2019 17:14
      Highlight Highlight Und dies zu recht. Ascom ist inzwischen so kaputt, dass es eine Pilloud auch nicht mehr viel schlimmer macht, mehr erstaunt mich, dass Frau Pilloud, ausser vielleicht bei Starbucks, überhaupt für eine Kaderposition angefragt werden sollte
    • Astrogator 23.09.2019 04:07
      Highlight Highlight Gerade weil die Ascom am Boden ist kam Pilloud in die Kränze, ich gehe davon aus, dass niemand sonst den Job wollte.
  • Felix Meyer 21.09.2019 12:22
    Highlight Highlight Bitte nicht Pilloud! Die hat wohl fast noch den schlechteren Ruf als Meyer - keine gute Voraussetzung.
    Die anderen vorgeschlagenen Kandidaten wären wohl alle geeignet.
    • LocoLucas 21.09.2019 13:17
      Highlight Highlight Welche andere? Perrin? Da sehe ich auch schwarz...
  • bokl 21.09.2019 12:09
    Highlight Highlight Warum verdienen VR eigentlich so viel, wenn sie bei jeder etwas schwierigeren Entscheidung Berater beschäftigen müssen?
    • heul doch 21.09.2019 12:26
      Highlight Highlight bokl mit arbeiten wirst du heutzutage kein rieensalär mehr bekommen. verantwortung wird besser entlöhnt. und wenn du nach einer fehleinschätzung auf die experten zeigen kannst... ganz einfach die gute alte sündenbocknummer durchziehen 😎
    • GrumpyDog 21.09.2019 12:31
      Highlight Highlight Weil sie bei schwierigen Aufgaben eben wissen, dass sie auf die Hilfe anderer angewiesen sind und ihre eigenen Limitationen besser kennen ;)
  • inmi 21.09.2019 12:05
    Highlight Highlight Natürlich ists ein SPler
  • ralck 21.09.2019 11:35
    Highlight Highlight «Branchen-Knowhow gilt nun als Voraussetzung.»

    Das geht ja gar nicht. Was fällt den Headhunters ein, von der künftigen Chefin, dem künftigen Chef zu erwarten, dass er die Branche kennt, in welcher sie/er zu führen hätte?!
  • Clife 21.09.2019 11:25
    Highlight Highlight Also wenn man spezifische Personen als Chefs will anstatt sich auf die Bewerber zu fokussieren, würde ich dies eher als Lobbyismus als fairer Arbeitermarkt benennen. Da sollte man doch mal strikt sein und nicht von anderen Unternehmen jemanden umwerben, der nicht von Beginn an dabei sein wollte. Das würde sich irgendwann rächen.
  • Count Suduku 21.09.2019 11:23
    Highlight Highlight Am liebsten würde SBB-Präsidentin Monika Ribar eine Frau zur Meyer-Nachfolgerin machen.

    Das ist Sexismus. Ich fordere hiermit einen sofortigen Rücktritt sowie eine Entschuldigung. Es ist mir scheiss egal was zwischen den Beinen baumelt oder auch nicht. Aber die am besten geeignete Person soll den Posten Bekommen ob weisser alter Mann oder junge*r genderqueer Person.
    • hüttechäs 21.09.2019 13:40
      Highlight Highlight Da hast du absolut recht. Stell dir mal vor was los wäre wenn ein männlicher Vertreter vom VR sagen würde dass er sich einen Mann als Nachfolger wünscht...
  • K1aerer 21.09.2019 11:17
    Highlight Highlight Oh Gott, warum spielen das Parteibuch und das Geschlecht eine Rolle? Ein CEO ist doch kein Repräsentant für Politik.
  • Meyer Andrej 21.09.2019 10:52
    Highlight Highlight Wow ein herber Schlag fär AM. Selbst bei seinem Abgang kann er keibe Fehler eingestehen, sein Rücktritt wurde erzwungen. Meyer sagte immer er sei weiterhin der Richtige, tja.

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