Wirtschaft
Schweiz

Sparmassnahmen Waadt: Tausende Beamte demonstrieren

Des membres de la fonction publique vaudoise manifestent devant le Chateau Saint-Maire, siege du Conseil d'Etat vaudois lors de la greve annoncee par les syndicats le mercredi 26 novembre 2025 a  ...
«Lehrer sind kein Black-Friday-Angebot»: Im Waadtland demonstrieren Beamte gegen Sparmassnahmen.: Bild: KEYSTONE

Tausende Waadtländer Beamte demonstrieren gegen Sparpaket

26.11.2025, 19:19

Tausende Angestellte des öffentlichen Dienstes im Kanton Waadt sind am Mittwoch erneut auf die Strasse gegangen. Sie protestierten in Lausanne gegen den Haushaltsentwurf 2026 und die darin enthaltenen Sparmassnahmen in Höhe von 305 Millionen Franken.

«Unsere Bewegung ist historisch und wird daher in die Geschichte eingehen. Wir werden nicht aufhören», sagte ein Gewerkschafter vor Ort. Der Demonstrationszug bahnte sich kurz nach 18 Uhr seinen Weg durch die Strassen der waadtländischen Hauptstadt in Richtung des Regierungsitzes. Dort hatten sich bereits am Morgen rund 400 Demonstranten auf den versammelt.

Der Mittwoch war der vierte Mobilisierungstag des öffentlichen und halböffentlichen Dienstes seit Oktober und der zweite in dieser Woche nach Dienstag. 12'000 Personen hatten am 2. Oktober an einer ersten Demonstration gegen die Haushaltskürzungen teilgenommen.

Bereits letzte Woche war ein Teil des öffentlichen Sektors in den Streik getreten. Die Gewerkschaften schätzten die Zahl der Demonstranten damals auf 25'000, die Polizei auf 16'000. (sda)

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Ab Mittwoch kannst du per Post Digitale Briefe verschicken
Der digitale Brief gehört ab Mittwoch zur Grundversorgung der Post. Privatkundinnen und -kunden der Post können digitale Briefe verschicken und empfangen. Wer das nicht möchte, kann den Brief auch weiterhin vom Pöstler erhalten. Die Nutzung des neuen Angebots ist freiwillig und der Empfang kostenlos.
Erstmals seit 177 Jahren werde ein digitales Produkt Teil der Grundversorgung, sagte Nicole Burth, Leiterin Digital Services Post, am Dienstag im Mediengespräch in Bern. «Das ist ein historischer Moment». Diese Art der formellen Kommunikation sei eine einheitliche, sichere Dienstleistung für alle, denn der E-Mail-Versand sei kein guter Weg, um sensible Daten auszutauschen. Zudem entspreche dies einem Bedürfnis der Schweizer Bevölkerung.
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