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Schweizer Onlinehändler Farmy ist pleite

Schweizer Onlinehändler Farmy ist pleite

10.05.2026, 13:5610.05.2026, 13:56

Der schon lange in der Krise steckende Schweizer Lebensmittel-Onlinehändler Farmy ist am Ende. Die Firma hat die Bilanz deponiert. «Wir haben unseren Betrieb eingestellt», teilte Farmy auf seiner Homepage mit.

[Gestellte Aufnahme / Symbolbild] Online Shopping nach Seife auf dem Portal von Farmy, fotografiert am 20. Maerz 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)
Bei Farmy konnte man Lebensmittel und mehr bestellen.Bild: KEYSTONE

Zuerst hatte das Portal «Inside Paradeplatz» am Samstag über den Konkurs berichtet. Die Restrukturierungsmassnahmen hätten nicht zur gewünschten nachhaltigen Sanierung von Farmy geführt.

Im Januar 2025 hatte sich Farmy in die Arme der Pico Lebensmittel retten wollen. Die Fusion sollte Synergien in der Logistik und bei den Verwaltungskosten schaffen. Jetzt hiess es, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten sich so verändert, so dass man den bisherigen Weg nicht mehr weitergehen könne.

Farmy war 2014 gegründet worden, um seinen Kunden «frische und authentische Lebensmittel mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Regionalität» anzubieten. Laut eigenen Angaben stammten einst rund 60 Prozent des Umsatzes von 1200 Bauern und Produzenten aus der Schweiz. (hkl/sda/awp)

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