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GE baut höchstens 200 statt 450 Stellen in der Schweiz ab



ARCHIVBILD ZUM ANGEKUENDIGTEN ABBAU VON 450 STELLEN BEI GENERAL ELECTRIC IN BADEN UND BIRR, AM MONTAG, 17. JUNI 2019 ---- The Alstom / General Electric site is pictured in Baden Canton Aargau in Switzerland on Wednesday 13 January 2016. General Electric Co. said on Wednesday it plans to cut 6,500 jobs in Europe as it moves to integrate Alstom's power business and push through cost savings from the acquisition. 1300 job cuts will fall in Switzerland the company said, with other reductions scattered across the continent. (KEYSTONE/Urs Flueeler).
Der Schweizer Sitz der Alstom / General Electric GE in Baden im Kanton Aargau fotografiert am Mittwoch, 13. Januar 2016. Der franzoesische Industriekonzern Alstom plant in der Schweiz bis zu 1300 Stellen abzubauen. Betroffen sein duerften in erster Linie die Standorte in den aargauischen Gemeinden Baden, Birr, Daettwil, Turgi und Oberentfelden. Der Abbau ist eine Folge davon, dass der US-Konzern General Electric (GE) die Energiesparte von Alstom uebernimmt. Der Deal war im letzten Jahr beschlossen worden. Alstom konzentriert sich nach dem Ausstieg aus dem Energiegeschaeft auf seine Zugsparte. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Der US-Konzern General Electric (GE) baut in der Schweiz weniger Stellen ab als ursprünglich geplant. GE Power will nach Abschluss des Konsultationsverfahrens nun höchstens noch 200 Arbeitsplätze abbauen.

Im vergangenen Juni hatte das Unternehmen den Abbau von rund 450 Jobs in Baden und Birr angekündigt.

Das Ergebnis des Konsultationsverfahrens sehe einen möglichen Abbau von höchstens 200 Stellen in der Schweiz vor, teilte das Unternehmen am Montag mit. Das seien 55 Prozent weniger als die anfänglich kommunizierten 450 Stellen. Die Gründe dafür seien die natürliche Fluktuation, Vereinbarungen mit Dritten, Frühpensionierungen sowie ein geringerer Abbau von Stellen.

Bereits 2016 strich der Schweizer Ableger des US-Unternehmens nach dem Kauf der Energiesparte des französischen Industriekonzerns Alstom rund 900 Stellen. Im Dezember 2017 folgte der nächste Kahlschlag. Damals wollte GE von den noch 4'500 verbleibenden Jobs in der Schweiz nochmals 1'400 streichen. Nach einem Konsultationsverfahrens einigte sich man mit den Arbeitnehmervertretern auf einen Abbau von höchstens 1'200 Stellen.

Man sei sich der schwierigen Lage für die betroffenen Mitarbeiter bewusst und halte deshalb an einem «umfassenden und gut ausgebauten» Sozialplan fest, schrieb GE in der Mitteilung von Montag. Es sei das oberste Ziel, für alle betroffenen Mitarbeiter eine neue Stelle zu finden. Dabei spiele der firmeninterne Beratungsservice eine wichtige Rolle. Bei der letzten Restrukturierung hätten mit dessen Hilfe 90 Prozent der betroffenen Arbeitnehmer bereits vor dem Austritt bei GE eine neue Stelle gefunden.

(aeg/sda/awp)

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