Wirtschaft
Schweiz

Kanton Genf verbietet Uber – «Sie müssen ihre Fahrer anstellen»

Kanton Genf verbietet Uber – «Sie müssen ihre Fahrer per sofort anstellen»

01.11.2019, 10:1301.11.2019, 12:56
Les chauffeurs de taxis perturbent la circulation sur le pont du Mont-Balnc et le quai du General Guisan, ce lundi 29 juin 2015 a Geneve. Les taxis genevois ont perturbe la circulation sur le pont du  ...
Bild: KEYSTONE

Als erster Schweizer Kanton verbietet Genf den Fahrdienst Uber. Dies berichtet das SRF. Grund dafür sei, dass sich die Firma nicht an geltendes Recht halte und Sozialleistungen nicht bezahle.

Das Arbeitsdepartement des Kantons besteht darauf, dass Uber dem Taxi- und Transportgesetz unterstellt ist. «Sie müssen ihre Fahrer per sofort anstellen und Sozialleistungen wie etwa die AHV bezahlen. So wie andere Firmen auch», lässt sich der Genfer Staatsrat Mauro Poggia von «10vor10» zitieren.

Bei den Uber-Fahrern handle es sich um Schein-Selbstständige, befinden die Genfer. Dies, weil Uber die Preise für die Fahrdienste festlege, nicht der Fahrer.

Bereits früher in diesem Jahr hatte die Suva entschieden, Uber müsse Sozialleistungen bezahlen auch das Lausanner Arbeitsgericht kam zu einem solchen Schluss. Sogar im US-Bundesstaat Kalifornien sei dies so entschieden worden, schreibt SRF.

Uber hat nun 30 Tage Zeit, um gegen den Genfer Entschluss Einsprache zu erheben. Bis dahin fahren in Genf die Uber noch weiter. (aeg)

watson fährt im Philosophen-Taxi durch den Partysamstag

Video: watson
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Fahrdienst Uber
1 / 13
Fahrdienst Uber
Die Taxi-App Uber ist u. a. in Zürich, Genf und Basel aktiv.
quelle: keystone / steffen schmidt
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Raketenalarm kostet ukrainische Wirtschaft 37,5 Millionen Franken pro Stunde
Immer, wenn in der Ukraine der Alarm wegen Raketen oder Drohnen ausgelöst wird, kommt die Wirtschaft zum Stillstand. Das kostet.
Die Sirenen ertönen, Menschen suchen Schutz in Bunkern – und das Wirtschaftsleben kommt zum Stillstand. In der Ukraine gehen so jede Stunde, in der Angriffe drohen, umgerechnet rund 37,5 Millionen Franken verloren, wie der Guardian mit Verweis auf den ukrainischen Wirtschaftsminister Oleksandr Krawtschenko berichtet. Denn wenn die Leute in den Bunkern sind, kommt das Geschäft zum Erliegen.
Zur Story