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«Werden Verluste machen»: So erklären die Swiss-Chefs die Entlassungen



ARCHIV - ZUM ERGEBNIS 2020 DER SWISS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Dieter Vranckx, CEO der Fluggesellschaft SWISS, portaitiert am 1. Februar 2021 am Hauptsitz der Swiss in Kloten. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Swiss-CEO Dieter Vranckx. Bild: keystone

Die Situation für die Fluggesellschaft Swiss bleibt auch weiterhin schwierig. «Der Aufbau unserer Kapazitäten im Markt verzögert sich», sagte Swiss-CEO Dieter Vranckx an einer Telefonkonferenz zu den am Donnerstag angekündigten Abbaumassnahmen. Auch im zweiten Quartal werde die Swiss noch Verluste schreiben.

Derzeit fliege die Swiss noch immer mit einem Viertel ihrer Kapazität, sagte auch Finanzchef Markus Binkert. «Wir werden auch im zweiten Quartal noch Verluste machen.» Für das dritte Quartal mit dem wichtigen Sommergeschäft erwarte die Swiss derzeit eine Kapazität von 50 bis 55 Prozent. In dieser Grössenordnung könne die Swiss zumindest «cashneutral» fliegen, sagte Binkert.

Den vorgehsehen Abbau der Flotte um rund 15 Prozent rechtfertigten die Manager vor allem damit, dass eine Rückkehr zu einer Situation wie vor der Corona-Pandemie kaum mehr zu erwarten sei. So rechnen sie im Jahr 2023 mit einer Nachfrage nach Buchungen, die rund 20 Prozent unter dem Niveau von 2019 liegen dürfte. Überproportional dürfte vor allem die Nachfrage nach Geschäftsreisen abnehmen, so dass die Erträge wohl noch etwas stärker als 20 Prozent schrumpfen würden, so Binkert.

Ihre Strategie auf den Kopf stellen will die Swiss dennoch nicht. «Wir wollen weiterhin die »Airline of Switzerland« sein», sagte Vranckx. Auch der Hub in Zürich bleibe ein Kernelement der Strategie, zudem wolle sich die Swiss weiter als «Premium Network Carrier» positionieren. «Wir wollen weiterhin wichtige Metropolen und wichtige Geschäftsreisedestinationen anfliegen», sagte der CEO. (aeg/sda/awp)

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