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Ex-Raiffeisen-Chef Vincenz erhielt von seiner Ex-Frau geheime Unterlagen der Bank

Nadja Ceregato war Rechtschefin der Raiffeisen-Bank und gab in dieser Funktion geheime Unterlagen an ihren damaligen Ehemann Pierin Vincenz weiter, als dieser schon nicht mehr für die Bankengruppe arbeitete. Für diese Handlung wurde sie per Strafbefehl verurteilt.
12.11.2021, 08:59
Jürg Krebs / ch media

Die Nachricht kam per Whatsapp: geheime Unterlagen der Raiffeisen-Bank zur Tochterfirma Investnet. Pierin Vincenz war damals im Jahr 2018 bereits nicht mehr Raiffeisenchef. Jedoch besass er Anteile der Investnet und war ihr Verwaltungsratspräsident. Es sollen 29 Fotos gewesen sein, die Vincenz von Ceregato erhalten hatte. Damals waren sie noch verheiratet. Das berichtet «SRF Investigativ» am Freitag. Das Team soll die Unterlagen eingesehen haben.

Pierin Vincenz auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2012.
Pierin Vincenz auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2012.Bild: KEYSTONE

Raiffeisen hat die Investnet-Beteiligung später an Minderheitsaktionäre verkauft, und zwar auch an Vincenz und das wenige Monate nach der Whatsapp-Geschichte.

Die Geschichte flog letztlich auf und Ceregato wurde nun rechtskräftig per Strafbefehl verurteilt. Kurz nach der Whatsapp-Geschichte wurde auch Vincenz verhaftet. Der Vorwurf: Er habe sich bei Firmenübernahmen durch die Raiffeisen persönlich bereichert.

Die Geldstrafe für Ceregato beträgt gemäss SRF 16'800 Franken, hinzu sei eine Busse von 2700 Franken gekommen und schliesslich habe Ceregato auch die Verfahrenskosten in Höhe von 37'000 Franken zu tragen. (aargauerzeitung.ch)

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