Wirtschaft
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Former French President Nicolas Sarkozy reacts as he poses with Spanish King Juan Carlos (not seen) before their meeting at Zarzuela Palace outside Madrid May 27, 2014. REUTERS/Susana Vera (SPAIN - Tags: POLITICS ROYALS)

«Sarko» am 27. Mai. Bild: SUSANA VERA/REUTERS

Swiss Economic Forum

«Sarko» tritt in Interlaken auf – als Oberbefehlshaber

Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy ist bekannt dafür, dass er eitel ist. Bei seinem Auftritt am Swiss Economic Forum in Interlaken stellt er seltsame Bedingungen.

«Wir freuen uns sehr, Nicolas Sarkozy exklusiv am Swiss Economic Forum zu einem ausführlichen Gespräch empfangen zu dürfen», schreibt die Presseabteilung des Swiss Economic Forum (SEF). Um den Auftritt des ehemaligen französischen Präsidenten überhaupt zu ermöglichen, musste das SEF aber einige «Spielregeln» akzeptieren, die ungewöhnlich sind.

Eine davon ist eine Programmänderung: Eigentlich hätte «Speedy Sarko» erst am Freitagnachmittag auftreten sollen, doch um 8.30 Uhr sass er bereits auf der Bühne. 

Der Grund:

Doch der Ex-Präsident hat sich bei den Medienschaffenden auch unbeliebt gemacht mit einem Katalog an Einschränkungen:

Immerhin zeigt er sich auch grosszügig:

Auf ein Podest, das ihn grösser macht – Sarkozy misst nur 1,65 Meter – hat er aber verzichtet und sitzt stattdessen im Gespräch mit dem SRF-Moderator Franz Fischlin:

Die Diskussion war aber immerhin angeregt, witzig und sogar «brilliant» und «fulminant»:

Nicolas Sarkozy weiss eben, wie er die Schweizer um den Finger wickeln kann: 

Kurzfristiger Besuch

Der Besuch Sarkozys stand erst drei Wochen vor Beginn des SEF fest. Und SRF konstatierte: «So gross die Freude über die Zusage, so erheblich ist auch der Aufwand. Nicolas Sarkozy knüpft sein Erscheinen an eine Reihe von Bedingungen.»

Dem SRF verriet Stefan Linder, Mitbegründer und Veranstalter des SEF, was Sarko als Gast alles verlangte: Demnach war er mit einem Privatjet auf dem Flugplatz Belp gelandet. Seine Wagen-Kolonne war von zwei Polizeiwagen angeführt worden, dann folgten drei Fahrzeuge mit Bodyguards – in einem von diesen sass auch der Ex-Präsident. Den Abschluss bildete ein Mannschaftsbus mit Polizei-Grenadieren. Diese sechs bis sieben Fahrzeuge brachten den ehemaligen Staatschef ins Interlakener Hotel Victoria Jungfrau. 

Kosten beim SEF

Für die Kosten und den Aufwand, den es bedeutet, Nicolas Sarkozy einzuladen, kommt das Swiss Economic Forum auf – wohl oder übel. «Da können Sie keine Wünsche anbringen», sagt Stefan Linder zu SRF.

French former President Nicolas Sarkozy and his wife French-Italian singer Carla Bruni-Sarkozy leaves the Habima National Theater in Tel Aviv after her performance, on May 25, 2014. AFP PHOTO/DAVID BUIMOVITCH

Nicolas Sarkozy und Carla Bruni am 25. Mai in Tel Aviv. Bild: AFP

Die ehemalige Premiere Dame Carla Bruni ist in Interlaken indes nicht dabei. Zwei Damen würden sie «ersetzen», heisst es: Sarkozys persönliche Assistentin sowie seine Übersetzerin. 



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