DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Coop erhöht die Lohnsumme um 0,8 Prozent

22.10.2021, 10:58
Für die Coop-Angestellten gibt es 2022 mehr Lohn.
Für die Coop-Angestellten gibt es 2022 mehr Lohn.Bild: KEYSTONE

Der Detailhändler Coop erhöht die Lohnsumme 2022 um 0.8 Prozent. Er bessert namentlich die Minimallöhne um 100 auf 4100 Franken im Monat auf. Zudem einigten sich Coop und die Sozialpartner auf den neu ausgehandelten Gesamtarbeitsvertrag. Dieser gilt für vier Jahre, wie die Gewerkschaft Unia am Freitag mitteilte.

Die Verhandlungen seien konstruktiv verlaufen, hiess es weiter. Neben Unia nahmen der Kaufmännische Verband, die Gewerkschaft Syna und die Coop-Angestelltenvereinigung daran teil. Demnach steigen alle Löhne unter 4400 Franken monatlich um 40 Franken.

Bei darüber liegenden Löhnen erfolgt die Erhöhung individuell. Der Einstiegslohn nach einer zweijährigen Berufsausbildung steigt um 50 auf 4150 Franken. Jener nach der dreijährigen Lehre beträgt 4200 und nach der vierjährigen Lehre 4300 Franken im Monat. Die Einstiegslöhne sind im neuen GAV verankert.

Ebenfalls festgelegt ist ein Mutterschaftsurlaub von 18 statt der gesetzlich vorgeschriebenen 14 Wochen. Die Mütter erhalten den vollen Bruttolohn. Zudem steigen die Entschädigungen für Picketdienste. Dem ab 2022 neuen GAV unterstehen landesweit rund 37'000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Der Vertrag gilt bis 2025. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Coop setzt auf Insektenburger

1 / 13
Coop setzt auf Insektenburger
quelle: keystone / walter bieri
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Wenn Verkäufer mit uns ehrlich wären...

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Der Euro ist so schwach wie seit 7 Jahren nicht mehr: Warum tut die Nationalbank nichts?
Der Euro ist unter die Marke von 1.04 Franken gefallen. So schwach war er zuletzt im Jahre 2015 – die Schweizer Wirtschaft war enorm herausgefordert, der Einkaufstourismus begann zu boomen.

Und dann war es passiert. Der Euro fiel am Freitag unter die Marke von 1.04 Franken. So schwach war die europäische Einheitswährung seit sieben Jahren nicht mehr. Und doch sagen Experten, das sei okay so. Die Schweizerische Nationalbank könne es sich erlauben, nichts zu tun. Also nicht zu intervenieren, um den Euro zu stützen.

Zur Story