Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Medien

FINMA weist Tamedia-Beschwerde in der Causa Publigroupe ab

ZUR UEBERNAHME DER PUBLIGROUPE DURCH DIE SWISSCOM STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Le logo de l'entreprise PubliGroupe photographie sur le batiment de son siege social ce vendredi 23 avril 2010 a Lausanne. Die Medienvermarkterin Publigroupe will von der Swisscom gekauft werden. Der Verwaltungsrat empfiehlt den Aktionaeren deshalb, die Aktien für 214 Franken pro Stueck an Swisscom zu verkaufen. Es handelt sich um ein erhoehtes Angebot, welches die Swisscom der Publigroupe für alle ausstehenden Aktien macht. Das Angebot der Zuercher Mediengruppe Tamedia ueber 190 Franken pro Aktie lehnt der Publigroupe-Verwaltungsrat hingegen ab.(KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

Der Übernahmeausschuss der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat eine Beschwerde von Tamedia abgewiesen, wie aus einer Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht. Dabei ging es um eine Verfügung, wonach das öffentliche Kaufangebot von Tamedia für Publigroupe vom 11. Mai angepasst werden müsse.

Tamedia wollte die Werbevermarkterin nur unter der Voraussetzung übernehmen, dass deren defizitäre Tochter Publicitas auch tatsächlich verkauft wird. Diese Bedingung stufte die Übernahmekommission (UEK) als nicht den gesetzlichen Bestimmungen über öffentliche Kaufangebote entsprechend ein. Dagegen hatte Tamedia bei der nächsthöheren Instanz Beschwerde eingelegt.

Durch das Zusammengehen der Tamedia mit der Swisscom war das Übernahme-Angebot zwar praktisch obsolet geworden. Juristisch bestand das Angebot indes weiterhin, weshalb sich der Übernahmeausschuss der FINMA mit dem Thema zu beschäftigen hatte.

Wie aus der FINMA-Verfügung vom 3. Juli hervorgeht, ist «der Verkauf der Publicitas AG, des Media-Sales-Bereichs von Publigroupe, an das deutsche Unternehmen Aurelius wie angekündigt per 30. Juni 2014 vollzogen worden». Mit Verfügung habe der Übernahmeausschuss der FINMA die Beschwerde der Tamedia abgewiesen, «soweit sie nicht gegenstandslos geworden ist».

Die Übernahmekommission habe festgestellt, dass das öffentliche Kaufangebot der Swisscom an die Aktionäre von Publigroupe den gesetzlichen Bestimmungen entspreche, «unter der Voraussetzung, dass der Angebotsprospekt korrigiert wird», hiess es weiter. (pma/sda)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Einst bot er Forschern in der Arktis Schutz vor Kälte, in den letzten Wintersaisons prägte er modisch Schweizer Stadtbilder – der pelzbesetzte Parka, besonders derjenige der Marke Canada Goose. Nun flaut der haarige Hype ab. 

Er war der grosse Renner der letzten Schweizer Winter: der Jackenhersteller Canada Goose. Hätte man für jede Sichtung dieser omnipräsenten Parkas mit Kojotenkapuze einen Franken gekriegt, hätte man sich selbst bald schon eines der teuren Exemplare leisten können. Und das alles trotz heftiger Kritik der Tierschutzorganisationen.

Diese Saison hatten die Status-Parkas aber einen schweren Start. «Im Vergleich zu 2017 ist der Verkauf der Jacken und Mäntel der Marke stark eingebrochen», sagt …

Artikel lesen
Link zum Artikel