Wirtschaft
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Glencore mit «nur» noch 3,41 Milliarden Gewinn – Lohn von Chef Glasenberg bleibt hoch



epa06706192 Ivan Glasenberg, CEO Glencore, arrives for the Glencore Annual Meeting in Zug, Switzerland, 02 May 2018, on the occasion of the Glencore annual meeting. Glencore is an Anglo–Swiss multinational commodity trading and mining company with it's headquarteres based in Switzerland.  EPA/ALEXANDRA WEY

Yvan Glasenberg Bild: EPA/KEYSTONE

Glencore hat seinen Konzernchef Yvan Glasenberg auch 2018 mit 1.5 Millionen Dollar entlöhnt. Das Salär von Glasenberg bewegt sich seit Jahren auf diesem Niveau.

Konkret erhielt er 1.503 Millionen, im Vorjahr waren es aufgrund etwas höherer Einzahlungen in die Pensionskasse 1.513 Millionen. Auch die Bezüge des Verwaltungsrats blieben auf dem Vorjahresniveau, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Verwaltungsratspräsident Anthony Hayward erhielt 1.150 Millionen Dollar für seine Aufsichtspflichten.

Glasenberg blieb zweitgrösster Einzelaktionär des Unternehmens und hielt 8.69 Prozent des Kapitals. Grösster Einzelaktionär war der Staatsfonds Katar Holding mit 8.75 Prozent.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Bergbau- und Rohstoffkonzern vor allem aufgrund von Abschreibungen einen Gewinneinbruch erlitten. Insgesamt sackte der Gewinn um 41 Prozent auf 3.41 Milliarden US-Dollar ein, wie der Konzern Mitte Februar mitteilt hatte.

An die Aktionäre will Glencore dennoch unverändert eine Dividende von 0.20 Dollar je Aktie ausschütteten und es soll ein neues Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 2 Milliarden aufgelegt werden. (aeg/sda/awp)

Zeitungen austragen für einen Hungerlohn

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Video: srf/SDA SRF

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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • JoeyOnewood 02.03.2019 00:31
    Highlight Highlight Die 1.5 Mio cash sind ja, wenn mans vergleicht peanuts. Darüber muss man

    Zu betonen sind die knapp 9% die er an der Holding hält. Dann schauen wir mal lieber die Dividende an, die er Jahr für Jahr kassiert... Der arbeitet nicht für seinen Lohn, das sollte jedem klar sein.
  • Stormrider 01.03.2019 21:38
    Highlight Highlight Das ist eine interessante hate Diskussion. Ich sehe im Jahresbericht 17 eine Firma die weniger CO2 macht als im Vorjahr, weniger Betriebsunfälle hatte, 1.7 Mia $ Steuern zahlt (weltweit ist das) dazu kommen noch die Steuern der Mitarbeiter in der Schweiz, die alleine schon beinahe genügen um SRF zu finanzieren, dann noch 90 Mio $ Zuwendungen für wohltätige Zwecke etc... Mich würde wundern auf welchen Informationen diese hate Diskussion basiert?
  • Markus97 01.03.2019 19:03
    Highlight Highlight Jeder der mal etwas mit Schweizer Buchhaltung zu tun hatte weiss, dass Abschreibungen überhaupt gar nichts aussagen. Die Kirche und das Pfarhaus in unserem Dorf haben beispielsweise aktuell einen Wert von je einem Franken. Hier wurden wohl eher versteckte Reserven gebildet. Ist übrigens absolut legal.
  • Ökonometriker 01.03.2019 16:26
    Highlight Highlight Wenn ihr mich sucht, ich bin im Kongo
    • next_chris 02.03.2019 05:57
      Highlight Highlight Bist jederzeit willkommen
    • rodolofo 02.03.2019 08:50
      Highlight Highlight Viel Spass beim "die Sau rauslassen"!
  • rodolofo 01.03.2019 13:32
    Highlight Highlight Ich hoffe, die verschlucken sich mal an einer Brezel!
    Eine Brezel, wie sie ein Minenarbeiter im Kongo nie in seinem Lebens Gesicht bekommen wird...
    Wie kann man nur so raffgierig und skrupellos sein!
    Die Billig-KonsumentInnen sind noch einwenig entschuldbar, weil sie selber schlecht bezahlt sind und mit einer geringen Lebensqualität zufrieden sein müssen.
    Aber diese geldgierigen Sklaven-Auspresser?
    Was können sie zu ihren Gunsten vorbringen?
    Dass sie psychisch gestörte Sadisten sind, die halt so sind und gar nicht anders können?
    Oder was sonst?
    • Gubbe 01.03.2019 16:54
      Highlight Highlight Nicht überall lebt man den Schweizer Standard. Sklaven gibt es nicht mehr, nur Arbeiter. Sehr wenig Lohn, ok, aber das Leben ist auch nur 1/10 so teuer wie hier. Jetzt denk mal, Glencore wäre dir eingefallen und alle Leute würden dich einen psychischen Sadisten nennen. Eine Brezel ist deutsche Erfindung und wird in Afrika nicht gegessen.
    • jinglejanglee 01.03.2019 17:49
      Highlight Highlight Aber bitte, die haben doch ein Nachhaltigkeits-Label!
      Es schaut niemand hin, ob sie ihre Ziele einhalten. Die Rohstoffe werden mit freundlicher Unterstützung von den jeweiligen Staaten entnommen (wo das Steuergeld hinfliesst von Glencore & co. weiss ja niemand), Widerstand wird mit "sanfter" Gewalt aufgelöst und die neutrale Schweizer Politik sieht weiss Gott nicht ein, warum die Schweiz verantwortlich ist für diese Entwicklung im Rohstoffabbau.

      (enthält ironische Sätze).
    • rodolofo 01.03.2019 18:35
      Highlight Highlight @ Gubbe
      Na wenn Du mir garantieren kannst, dass es keine Sklaven mehr gibt, dann bin ich ja beruhigt.
      (enthält Ironie und Sarkasmus)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Makatitom 01.03.2019 12:44
    Highlight Highlight Oooooch, die Armen, lasst uns eine Sammlung starten. Wurde die Glückskette schon informiert?
    Für wieviel Gewinn zahlen die Rohstoffgangster eigentlich in der CH Steuern? 50 Rappen? 1 Franken?
    • SR 210 01.03.2019 14:41
      Highlight Highlight Ertragssteuern: 2 Mrd USD im Jahr 2018, nach dem neusten Geschäftsbericht.
    • Makatitom 01.03.2019 17:01
      Highlight Highlight Was interessieren mich Dollar. Ich will wissen, wie viel SCHWEIZER Franken sie in der SCHWEIZ abgeliefert haben

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