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Trotz mehr Einnahmen: Reingewinn der Zurich bricht um 22 Prozent ein



Der Versicherungskonzern Zurich Insurance hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinnrückgang von 12 Prozent auf 739 Millionen Dollar verzeichnet. Für das erste Semester brach somit der Reingewinn um 22 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar ein.

Die Gesamteinnahmen stiegen dagegen im zweiten Quartal laut einer Mitteilung des Konzerns vom Donnerstag um 7 Prozent auf 18,5 Milliarden Dollar. Im ersten Halbjahr blieb der Gesamtumsatz somit konstant bei 36 Milliarden Dollar.

Der operative Gewinn, also ein von Zurich Insurance zur Steuerung des Geschäfts selbst berechneter Wert, stieg im zweiten Quartal um 17 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Mit den Resultaten von Januar bis März sank bei Zurich Insurance somit im ersten Semester der Betriebsgewinn um 2 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar.

Als Hauptursachen für die Entwicklungen gibt der Konzern niedrigere realisierte Kapitalgewinne, Restrukturierungskosten sowie einen höheren effektiven Steuersatz an.

Weiterhin robuste Kapitalbasis

Im ersten Halbjahr 2016 vollzog Zurich ausserdem die Übernahme von Rural Community Insurance Services (RCIS), einem Anbieter von Ernteversicherungen in den USA, sowie die Übernahme von MAA Takaful in Malaysia. Der Konzern ist laut einem Communiqué zudem weiter im Begriff, von der Macquarie Group den Geschäftsbereich Einzelleben in Australien zu übernehmen.

Die Gruppe verfügt laut eigenen Angaben weiterhin über eine robuste Kapitalbasis. Ende Juni lag die geschätzte Quote des Zurich Economic Capital Model, einem Wert bezüglich der Solvabilität, bei 107 Prozent. (sda)

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