Wirtschaft
Schweiz

Zurich Insurances: Mehr Einnahmen – weniger Gewinn

Trotz mehr Einnahmen: Reingewinn der Zurich bricht um 22 Prozent ein

11.08.2016, 07:0011.08.2016, 07:25

Der Versicherungskonzern Zurich Insurance hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinnrückgang von 12 Prozent auf 739 Millionen Dollar verzeichnet. Für das erste Semester brach somit der Reingewinn um 22 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar ein.

Die Gesamteinnahmen stiegen dagegen im zweiten Quartal laut einer Mitteilung des Konzerns vom Donnerstag um 7 Prozent auf 18,5 Milliarden Dollar. Im ersten Halbjahr blieb der Gesamtumsatz somit konstant bei 36 Milliarden Dollar.

Der operative Gewinn, also ein von Zurich Insurance zur Steuerung des Geschäfts selbst berechneter Wert, stieg im zweiten Quartal um 17 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Mit den Resultaten von Januar bis März sank bei Zurich Insurance somit im ersten Semester der Betriebsgewinn um 2 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar.

Als Hauptursachen für die Entwicklungen gibt der Konzern niedrigere realisierte Kapitalgewinne, Restrukturierungskosten sowie einen höheren effektiven Steuersatz an.

Weiterhin robuste Kapitalbasis

Im ersten Halbjahr 2016 vollzog Zurich ausserdem die Übernahme von Rural Community Insurance Services (RCIS), einem Anbieter von Ernteversicherungen in den USA, sowie die Übernahme von MAA Takaful in Malaysia. Der Konzern ist laut einem Communiqué zudem weiter im Begriff, von der Macquarie Group den Geschäftsbereich Einzelleben in Australien zu übernehmen.

Die Gruppe verfügt laut eigenen Angaben weiterhin über eine robuste Kapitalbasis. Ende Juni lag die geschätzte Quote des Zurich Economic Capital Model, einem Wert bezüglich der Solvabilität, bei 107 Prozent. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Global Brand Report»: Die wertvollsten Marken sind nicht unbedingt die stärksten
Ganz vorne unter den wertvollsten Marken befinden sich auch 2026 wieder vor allem US-amerikanische und asiatische Tech-Giganten. Auch zehn Schweizer Marken stehen in den Top-500.
Jährlich kürt das britische Beratungsunternehmen für Markenbewertung Brand Finance mit dem Global 500 Report sowohl die wertvollsten als auch die «stärksten» Marken der Welt. US-Technologiemarken dominieren auch 2026 weiterhin die Top 10 des Global 500-Rankings. Sie untermauern damit die enorme globale Reichweite der Tech-Giganten, aber auch die Stärke der Börse der letzten Jahre.
Zur Story