Wirtschaft
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Kriegsmaterial-Export

Diese indonesischen Soldatinnen tragen Schweizer Sturmgewehr - nur eine Nation kauft mehr Schweizer Waffen

Nach einem Taucher im Vorjahr haben die Schweizer Kriegsmaterialexporte 2014 wieder zugelegt. Insgesamt führte die Schweiz Kriegsmaterial im Wert von 563.5 Millionen Franken aus. 2013 hatten sich die Exporte auf 461 Millionen Franken belaufen. Markant angestiegen sind die Ausfuhren nach Indonesien.

Das südostasiatische Land bestellte Kriegsmaterial im Wert von über 121 Millionen Franken – im Vergleich zu 157'000 Franken im Jahr 2013. Die Bestellung eines Fliegerabwehrsystems und von Hand- und Faustfeuerwaffen, aber auch Waffen anderer Kaliber machte Indonesien 2014 zum zweitgrössten Kunden der Schweizer Rüstungsindustrie.

Dies geht aus den Statistiken des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) hervor, welche am Donnerstag publiziert wurden. Wie stark die Lockerungen der Ausfuhrbedingungen zum Ergebnis beigetragen haben, ist in den Statistiken nicht ersichtlich.

Deutschland nach wie vor wichtigster Kunde

Das Parlament hatte im Frühjahr beschlossen, die Regeln für Kriegsmaterialexporte zu lockern, weil die Schweizer Rüstungsindustrie sich über ungleich lange Spiesse beklagt hatte. Neu sind Exporte nur noch dann verboten, wenn ein hohes Risiko besteht, dass das Material für schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen eingesetzt wird.

Die entsprechende Verordnung ist jedoch erst seit dem 1. November 2014 in Kraft. Einen Hinweis liefert die Quartalsstatistik, wonach von Januar bis September 2014 Rüstungsgüter im Wert von 343 Millionen Franken bewilligt und ausgeführt worden waren.

Wichtigster Abnehmer von Schweizer Kriegsmaterial ist mit 187 Millionen weiterhin Deutschland. Der grösste Posten machte der Kauf von Panzern und anderen Landfahrzeugen aus. (sda)



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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 26.02.2015 12:44
    Highlight Highlight Was sind die Ziele solcher Berichte oder auch Debatten über Rüstungslieferungen?
    Lasst hier diese Arbeitsplätze platt machen und dafür zehn Windparks bauen? Dann werden die Waffen ohnehin von anderen gebaut. Und wenn dann mal der Ernstfall eintreten sollte, dann verteidigt man sich hier halt mit chinesischer Technik. Alles unsinniges mitteleuropäisches Moralgefasel.
    2 5 Melden
  • zombie1969 26.02.2015 11:44
    Highlight Highlight Was sind die Ziele solcher Berichte oder auch Debatten über Rüstungslieferungen?
    Lasst hier diese Arbeitsplätze platt machen und dafür zehn Windparks bauen?
    Dann werden die Waffen ohnehin von anderen gebaut. Und wenn dann mal der Ernstfall eintreten sollte, dann verteidigt man sich hier halt mit chinesischer Technik.
    Alles unsinniges mitteleuropäisches Moralgefasel.
    2 5 Melden
  • Venator 26.02.2015 11:39
    Highlight Highlight Schwach recherchiert: diese Soldatinnen tragen das "Pindad SS1". Reisserischer Titel mit Fehler (Sturmgewehr müsste im Plural stehen, ausser die Soldatinnen tragen gemeinam nur EIN Gewehr...).
    Eine Annäherung von Watson an den Blick?
    Ich bin enttäuscht.
    3 3 Melden
  • goschi 26.02.2015 11:30
    Highlight Highlight "Diese indonesischen Soldatinnen tragen Schweizer Sturmgewehr - nur eine Nation kauft mehr Schweizer Waffen"

    Diese indonesischen Soldatinnen (auf dem Bild) tragen keine schweizer Sturmgewehre, sondern das Pindad SS1, eine indonesische Eigenproduktion. Dies ist eine Ableitung des FNC von FNH (Fabrique Nationale Herstal), einem belgischen Waffenhersteller.

    Bitte verbreitet keine Falschinformationen, erst Recht nicht bereits im Titel, es raubt euch schnell die Glaubwürdigkeit und dies wäre schade.
    4 2 Melden
  • Schneider Alex 26.02.2015 10:16
    Highlight Highlight Stoppt die Kriegsmaterialausfuhr!

    Waffen liefern und dann erstaunt sein, dass sie in falsche Hände geraten, ist eine verlogene Haltung, die einmal bös bestraft werden wird, wie beim Bankgeheimnis! Die Flüchtlingsströme sind die sichtbarsten Zeichen dieses unheilvollen Geschäfts. Die Kriegsmaterialausfuhr ist eine Schande für das Rotkreuz-Ursprungsland Schweiz!
    19 17 Melden
    • Knut Atteslander 26.02.2015 11:16
      Highlight Highlight Aber die ganzen Arbeitsplätze!!!
      3 1 Melden

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