Wirtschaft
Zürich

Schawinski angelt sich Radio 105

Das Radio für Erwachsene bekommt Nachwuchs

Schawinski angelt sich Radio 105

28.01.2014, 12:2928.01.2014, 13:35

Zum ersten, zum zweiten, zum dritten: Die Auktion um Radio 105 hat laut «Tages-Anzeiger» ein Ende genommen. Der Sieger heisst Roger Schawinski.

Da strahlt er: Schawinski erhält den Zuschlag für Radio 105.
Da strahlt er: Schawinski erhält den Zuschlag für Radio 105.Bild: KEYSTONE

Der Radiomacher bestätigte gegenüber «Tages-Anzeiger» seinen Sieg im Bieterstreit. Schawinski will im Verlauf des Nachmittags über den Deal informieren, womöglich auch, wie viel er für das in finanzielle Schieflage geratene Jugendradio bezahlen wird. Das letzte bekannte Angebot lag bei 784'534 Franken.

Somit konnte Schawinski die verbleibenden Kontrahenten – den Jugendsender Joiz und das Jugendportal Toasted – ausstechen. Radio Energy war zuvor ausgestiegen. (can)

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Jacques Moretti wurde auch in der Schweiz bereits verurteilt – die Sonntagsnews
Mängel bei den Ermittlungen zur Brandkatastrophe in Crans-Montana, eine Verurteilung des Barbetreibers im 2016 und die Walliser Staatsanwaltschaft an der Kapazitätsgrenze: Das findet sich in den Sonntagszeitungen.
Akten zur Strafuntersuchung zum Brand von Crans-Montana VS haben laut der «NZZ am Sonntag» grosse Mängel bei den Ermittlungen aufgezeigt. Unter anderem seien die Smartphones der Betreiber der Bar erst acht Tage nach der Katastrophe beschlagnahmt worden, wie die Zeitung gestützt auf Ermittlungsakten schrieb. Die Staatsanwaltschaft habe die Mitglieder der Walliser Behörden zudem mit Samthandschuhen angefasst, urteilte die Zeitung. Der Sicherheitschef der Gemeinde habe zwei Tage nach dem Brand persönlich Dokumente zur Bar bei der Staatsanwaltschaft abliefern dürfen – obschon er sich in einem Interessenskonflikt befinde. Die Akten bestätigen laut der Zeitung zudem, dass die Staatsanwaltschaft offenbar die Autopsie der Opfer vergessen hatte. Die Dokumente lassen laut der «NZZ am Sonntag» weiter darauf schliessen, dass die Wohnung der Barbetreiber nicht durchsucht worden ist. Die Staatsanwaltschaft und die Anwälte der Barbetreiber nahmen demnach keine Stellung.
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