Wissen
China

Chinas bevorzugtes Mittel zur Enteisung von zugefrorenen Flüssen: Die Luftwaffe – wie dieses Video belegt

Gelber Fluss

Chinas bevorzugtes Mittel zur Enteisung von zugefrorenen Flüssen: Die Luftwaffe – wie dieses Video belegt

19.03.2014, 06:4519.03.2014, 07:50

Der Gelbe Fluss in China ist seit Wochen zugefroren, was zu Überschwemmungen führt, wenn nun das Schmelzwasser aus den Bergen nachrückt. Die Behörden haben sich für eine radikale Lösung entschieden: Sie liessen die Luftwaffe insgesamt 24 Bomben über dem Fluss in der Inneren Mongolei abwerfen. Seither fliesst das Wasser wieder unbehindert. (kri)

Video: Youtube/resoundingful
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Studie zeigt, wie ein Vulkanausbruch Methan freisetzte – und abbaute
Der Jahrhundertausbruch des Hunga Tonga–Hunga Haʻapai 2022 hatte unerwartete Folgen für den Methangehalt in der Stratosphäre, wie eine neue Studie zeigt.
Am 15. Januar zerstörte eine gewaltige Eruption die kleine Vulkaninsel Hunga Tonga–Hunga Haʻapai, die rund 65 Kilometer nördlich der tongaischen Hauptinsel Tongatapu lag, und hinterliess eine Caldera. Der Ausbruch des Unterwasservulkans war rekordverdächtig: Die Eruptionssäule erreichte eine Höhe von rund 57 bis 58 Kilometern – höher als jede andere zuvor mit moderner Technik beobachtete Eruptionswolke. Und was besonders bemerkenswert war: Der Ausbruch schleuderte gewaltige Mengen Wasserdampf in die Stratosphäre – gemäss Schätzungen etwa 140 bis 150 Milliarden Kilogramm Wasser. Dies entspricht etwa zehn Prozent des üblicherweise weltweit vorhandenen stratosphärischen Wasserdampfs.
Zur Story