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Christian Drosten, virologist of the Charite hospital, attends a press conference on the new coronavirus in Berlin, Germany, Monday, March 9, 2020. (AP Photo/Michael Sohn)

Virologe Christian Drosten leitet die zuständige Abteilung an der Charité Berlin. Bild: AP

Drosten erklärt, wie Coronavirus zu einem harmlosen Schnupfen werden könnte



Das Coronavirus hat uns die vergangenen Wochen und Monate stark beschäftigt. Das wird es voraussichtlich auch noch in der näheren Zukunft tun. Doch schon in absehbarer Zeit könnte das vorbei sein – und das Virus zu einem vergleichsweise harmlosen Schnupfen werden.

Das erklärt Virologe Christian Drosten in seinem Podcast vom Dienstag. Er zitiert zunächst eine Studie der Universität Oxford. Wissenschaftler hatten darin die Entwicklung unterschiedlicher Populationen des Coronavirus untersucht.

Für die Studie wurden die Viren von insgesamt 405 Patienten untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass einige Untersuchte bereits zwei verschiedene Populationen des Virus in sich tragen.

«Das ist zunächst einmal eine schlechte Nachricht», so Drosten. Denn: Wenn zwei unterschiedliche Virusstämme sich unabhängig voneinander verbreiteten und dann wieder aufeinander träfen, bezeuge das die gute Überlebensfähigkeit des Virus. Und es belege ausserdem, dass sich Sars-Cov-2-Viren trotz unterschiedlicher Entwicklungen zusammen vermehren können, wenn sie wieder aufeinander treffen. Das wiederum begünstige Mutationen.

Bessere Übertragung, aber nur noch ein Schnupfen

Es gibt aber auch eine gute Nachricht. Denn Drosten folgert aus den Ergebnissen der Studie auch, dass das Virus gute Chancen habe, sich an uns Menschen anzupassen. Was erstmal bedrohlich klingt, ist demnach genau das Gegenteil:

«Dieses Anpassen kann dazu führen, dass es sich besser überträgt, aber in der Nase bleibt und zu einem einfachen Schnupfen wird.»

Es könne zwar auch sein, dass sich das Coronavirus durch Mutationen in Richtung schwererer Krankheitsverläufe entwickle. Das ergebe aber den Gesetzen der Evolution zufolge keinen Sinn. «Bei schneller und heftiger eintretenden Symptomen isolieren sich die Menschen früher und stecken dadurch weniger Mitmenschen an.» Deswegen schwächten sich Viren-Epidemien in der Regel ab.

So oder so: «Das Virus wird wohl in jedem Fall harmloser werden», vermutet Drosten. Neben seinen Vermutungen über die evolutionären Faktoren führt er dafür auch die zunehmende Bevölkerungsimmunität an.

(om/watson.de)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nonbeliever 10.06.2020 21:03
    Highlight Highlight Drosten hat irgendwie dieses Talent, in seinen Podcasts auschweifende Ausführungen zu machen, aber unter dem Strich bleibt er dann doch bei vielem sehr vage, weil er sich ja verständlicherweise nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen möchte. Ich finde es eigentlich schade, dass eine ganze Nation an den Lippen eines solchen doch extrem spezialisierten Wissenschaftlers hängt und die Politik nachher aufgrund seiner Mutmassungen z.B. Schulen oder Kitas schliesst etc. Bin nach wie vor der Meinung, dass Lockdowns unsinnig waren und es moderatere Wege gegeben hätte.
  • Kurtli 10.06.2020 14:51
    Highlight Highlight Es mutiert und wird harmlos. Wozu in Gottes Namen machen die denn 2 Milliarden Impfdosen bereit?
    • Satan Claws 10.06.2020 15:55
      Highlight Highlight Weil wird und ist, nicht dasselbe bedeutet.
    • bernd 10.06.2020 16:39
      Highlight Highlight Und werden könnte und wird auch nicht.
    • Mutzli 10.06.2020 16:44
      Highlight Highlight @Kurtli

      Nur weil Drosten vermutet, dass es die Chance gibt, dass SARS-CoV-2 weniger gefährlich wird, heisst das nicht:

      1-Es eine Garantie dafür gibt

      2-Ob es ungefährlich genug wird (derzeitiger Stand ist immer noch ca. 1% Basistodesrate auf Gesamtbevölkerung)

      3-In was für einem Zeitrahmen das, falls überhaupt, geschehen wird. Das Genom von Viren kann sich zwar durch die rasante Vermehrung relativ schnell entwickeln, aber "relativ schnell" heisst bei der Evolution immer noch Jahre

      4-Noch einmal "Gibt eine Chance das mal" ist in keiner Weise "Garantiert, spätestens übermorgen"
    Weitere Antworten anzeigen
  • K_ariv 10.06.2020 14:46
    Highlight Highlight Sein Podcast ist Klasse, sehr informativ und wissenschaftlich erklärt. Wer mehr über das Thema und seine Denkweise erfahren will kann ich nur den Podcast empfehlen. Da ģeht er mehr auf die Studie ein.
  • Locutus70 10.06.2020 14:24
    Highlight Highlight Es gibt auch Studien die sagen, das SARS-CoV2 eine direkte oder indirekte Mutation von SARS-CoV ist (das Genom von SARS-CoV2 enstpricht zu 90 % dem von SARS-CoV. Dafür spricht, das die Ansteckung niedriger war und die Letalität wohl höher was auf eine Anpassung hinweisen würde. Desweiteren spricht dafür das SARS-CoV offensichtlich nicht mehr aufgetaucht ist.

    Ein aus Österreich stammender Virologe der jetzt in den USA forscht und lehrt ist der Meinung, das man die Suche nach einem Impfstoff für SARS-CoV mangels Geld abgebrochen hat und das dies ein Fehler war - vielleicht hatte er ja recht.

    • ursus3000 10.06.2020 15:34
      Highlight Highlight Zwischen Mensch und Schimpanse ist der Unterschied im Genom 1.23% . Darum sind manche Menschen mehr Affe als Mensch . Und 10% bei einem Virus ist nicht fast das Gleiche
    • Big_Berny 10.06.2020 20:43
      Highlight Highlight True story: das Genom vom Mensch entspricht zu 50% dem einer Banane 🍌
  • Cpt. Jeppesen 10.06.2020 14:11
    Highlight Highlight Survival of the fittest. Ein Virusstamm, der seinen Wirt schnell umbringt, kann sich weniger verbreiten. Wenn der Virus so mutiert, dass der Wirt überlebt, steigen auch die Chancen des Virus sich weiter zu verbreiten. Dazu kommt, dass das Immunsystem des Wirts nicht mehr überreagiert und somit der Krankheitsverlauf milder wird. Trotzdem befürchte ich wird die Todesrate bei einer SARS-Cov-19 Infektion höher bleiben als bei einer gewöhnlichen Grippe. Ein milder Verlauf meint heute, der Infizierte liegt 3 Wochen im Bett mit Fieber und anderen unangenehmen Nebenwirkungen.
    • Kurtli 10.06.2020 14:54
      Highlight Highlight Wieso höher bleiben? Die war nie höher als Grippe, es sind ja weniger gestorben als in einem normalen Grippejahr, und deutlich weniger als bei der Killergrippe Anfang 2018.
    • lilie 10.06.2020 14:59
      Highlight Highlight @Jeppersen: Völlig richtig, bis auf zwei Punkte: Ein milder Verlauf eine ungewöhnliche Erkältung ohne Fieber. Was du beschreibst, ist bereits ein etwa mittelschwerer Verlauf.

      Zweitens, ein Verlauf, bei dem ein Kranker zuhause bleiben muss, ist für den Virus ungünstig, weil er sich dann nicht weiterverbreiten kann. Die symptomlose Variante ist für ihn also grundsätzlich das erfolgreichste Modell. Auch der Tod des Wirts ist nicht im Sinne des Virus', weil er dann zwangsläufig mitstirbt.
    • Cpt. Jeppesen 10.06.2020 15:36
      Highlight Highlight Verstehe die Blitzer nicht ganz: Geht es um Survival of the fittest? Das bezieht sich auf den Virus, nicht den Menschen. Und fittest heisst auch nicht körperlich fit, sonder schnell anpassungsfähig.
      @lilie. Ich bin im Prinzip mit dir, sehe und verstehe aber die Definitionen anders.
      Ein Infizierter, dem bestenfalls die Nase läuft, wäre nach meinem Verständnis asymptomatisch. Die Person erkrankt nicht, wird aber den Virus verbreiten.
      Milder Verlauf heisst für mich Fieber und flach liegen. Mittlerer Verlauf heisst Konsultation eines Arztes, schwerer Verlauf - Krankenhaus, etc.
      Aber egal ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Em Den 10.06.2020 14:02
    Highlight Highlight Als der prof Streeck sagte, dass es keine zweite Welle geben wird und dass die Mortalität unter 0,4% ist, sind alle Amok gelaufen. Wenn aber prof. Drosten das sagt, dann nicken alle mit dem Kopf und nehmen die Info als nackte Wahrheit.

    Egal was passiert und was für Information ans Licht kommt, werden die Hysteriker immernoch jede Lockerung kritisieren und den Weltuntergang prophezeien. Was ist los, liebe Experten? Wir sind seit anfang Mai mit der Anzahl Neuinfizierten genau wie am Anfang März, haben wir etwa Glück oder waren etwa Abstand, Verzicht auf Events und Hände waschen ausreichend?

    • lilie 10.06.2020 15:04
      Highlight Highlight @Em Den: Drostens Erklärung hat nichts mit zweiter Welle und derzeitiger Mortalität zu tun, sondern mit einer hypothetischen Entwicklung in der Zukunft. Diese kann morgen, in ein paar Jahren oder nie eintreten. Da der Virus bisher ausgesprochen mutationsunwillig war, ist "nie" eine durchaus wahrscheinliche Option...

      Die Möglichkeit einer Mutation hat auch keine Auswirkungen auf den Umgang mit dem Virus.
    • koalabear 10.06.2020 16:17
      Highlight Highlight Vor Kurzem wurde dazu eine Studie veröffentlicht. Mit dem Verbot von Grossveranstaltungen, dem Verzicht auf Hände schütteln und einer guten Handhygiene wird über 80 % der Übertragung unterbunden.
    • lilie 10.06.2020 21:22
      Highlight Highlight @keine Ahnung: Sicher darfst du dir Fragen stellen. Zum Beispiel, warum du mich siezt, wo doch auf watson die Gepflogenheit herrscht, sich zu duzen? Oder auch, warum du zwar einen Zusammenhang zwischen der Entwicklung einer Impfung und möglichen Mutationen siehst, ihn aber gar nicht ausführst?

      Du siehst, auch ich stelle mir Fragen. 😉
  • Der Kritiker Bernd 10.06.2020 13:08
    Highlight Highlight Für 80 % der Infizierten löst das Corona Virus heute schon nicht mehr als ein normaler Schnupfen aus... Und es sterben heute auch alte und vorerkrankte Personen an scheinbar harmlosen anderen Viren..
    Dann könnten wir doch die ganze Hysterie langsam ad acta legen.. Und uns darauf einigen dass Viren zu unserem Leben gehören..
    • Max Dick 10.06.2020 13:29
      Highlight Highlight Für die anderen 20% ist es dafür alles andere als harmlos. Gerechnet auf die CH sind das immer noch weit mehr als eine Million Menschen, die bedroht sind vom Virus.
    • FrancoL 10.06.2020 14:00
      Highlight Highlight Eine frohe Botschaft für die 80% und was genau denkst Du sollen die anderen 20% von der "frohen Botschaft" halten?
      Wir reden da immer noch von mehr als 2 Pappnasen.
    • Kurtli 10.06.2020 14:55
      Highlight Highlight Eine frohe Botshcaft für Aurom: Auch in den USA waren die wenigsten Krankenhäuser überlastet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klirrfactor 10.06.2020 12:56
    Highlight Highlight Wenn von Evolution und Anpassung gesprochen wird, reden wir bei Viren von Jahren, im ein-/zweistelligen Bereich? Beim Mensch und Tier dauert ein Evolutionssprung umneiniges länger.
    • Randy Orton 10.06.2020 13:05
      Highlight Highlight Menschen reproduzieren sich auch nur +/- alle 25 Jahre, Viren und Bakterien mehrmals pro Tag.
    • Klirrfactor 10.06.2020 13:15
      Highlight Highlight Das meinte ich, spielt es effektiv eine Rolle? Denn ein Virus ist auch weitaus weniger kompliziert aufgebaut wie ein Mensch/Tier
    • lilie 10.06.2020 14:33
      Highlight Highlight @Klirrfactor: Es kommt auf die "Kreativität" des Virus an. Grippeviren etwa schaffen es, jedes Jahr neue Varianten hervorzubringen. Deshalb ist eine Impfung nie 100% sicher.

      Der neue Virus hat sich hingegen bisher als sehr träge erwiesen. Kein Wunder, in wenigen Monaten hat er bereits mehrere Millionen Menschen befallen, wovon (aus seiner Sicht) nur wenige gestorben sind (was für ihn ja ungünstig ist, weil er mitstirbt).

      Es ist also derzeit sehr hypothetisch, ob er mutiert. Es kann in Wochen, Jahren oder gar nie sein...
  • Schon gegangen 10.06.2020 12:50
    Highlight Highlight Ich finde es zulässig, dass man Annahmen trifft für die Entwicklung einer Epidemie, was aber nicht hilfreich ist, jede Theorie, die auf Vermutungen basiert, gleich breit zu streuen. Es verwirrt die meisten Leute und kann dazu führen dass ein nächster Lockdown im Fall einer zweiten Welle nicht so gut befolgt wird.
    • lilie 10.06.2020 13:56
      Highlight Highlight @Schon: Das ist einfach eine allgemein bekannte Tatsache über die Entwicklung von Viren, welche übrigens schon vor 3 Wochen von Daniel Huber diskutiert wurde:

      https://www.watson.ch/wissen/coronavirus/135174541-das-neue-coronavirus-mutiert-wird-es-infektioeser

      Und da der Virus immer noch gefährlich ist und keine Anstalten macht, harmlosere Varianten auszubilden, werden wir weiterhin Massnahmen einhalten müssen.

      Einen zweiten Lockdown ist aber in der Schweiz nicht geplant und politisch kaum mehr durchsetzbar. Es wird höchstens Korrekturen in einzelnen Bereichen geben.
    • keplan 10.06.2020 15:00
      Highlight Highlight @schon gegangen
      Theorien basieren immer auf Annahmen und Vermutungen.

      Offensichtlich haben sie ein Problem mit einer optimistischen Theorie (bei welcher eine 2. Welle harmlos wäre) und möchten von den Experten nur die zuhauf geteilten Worst Case Theorien hören.
      Hauptsache es wird weiterhin Panik verbreitet
    • Kurtli 10.06.2020 15:02
      Highlight Highlight hmm, für mich ist immernoch unverständlich wieso der Virus gefährlicher sein sollte als eine Grippe. das resultat ist bei Gesunden und bei Menschen mit Vorerkrankung das selbe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dirk Leinher 10.06.2020 12:48
    Highlight Highlight Bisher wird meines Wissens immer ein PCR Test gemacht, diesem ist es egal wie viel Virenmaterial in einer Probe vorliegt, ob ein einziges Virus oder zig Millionen – er zeigt jedes Mal gleich positiv an. Das ist auch der Grund, warum der Erfinder der PCR-Methode, Karry Mullis selbst, seine PCR als ungeeignet für diagnostische Zwecke bezeichnete (also zur Virenidentifikation). Er zeigt nicht an welche Mengen der Viren im Körper vorhanden sind.
    • chrimark 10.06.2020 18:35
      Highlight Highlight Du hast keine Ahnung von PCR. Über die Anzahl Zyklen und resultierende Signalstärke des Markers lässt sich PCR durchaus zur quantifizierung nutzen. Das Problem ist die Probeentnahme mit Abstrich, welche keinen Rückschluss auf die entnommenen Menge Sekret zulässt.
    • wilhelmsson 10.06.2020 21:13
      Highlight Highlight Gerade egal ist die Menge nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Kettenreaktion zum Laufen kommt ist schon höher, wenn mehr Ausgsngsmaterial vorliegt.
      Die PCR dient doch gerade dazu den Virus zu identifizieren und von anderen zu unterscheiden. Dazu werden Primer für spezifische Regionen des Erbguts designt, die nur bei dem Virus auftreten. So kommt es nur beim zu identifizierenden Virus zur Kettenreaktion.
    • Dirk Leinher 11.06.2020 09:28
      Highlight Highlight @chrimark
      Danke für "du hast keine Ahnung". Schwacher Versuch betreffend Quantifizierung. Gibt es beim Resultat Positiv-Negativ eine Quantifizierung?
      Nein, alle positiv Getesteten sind gleich stark positiv oder etwa nicht? Zeig mir sonst betreffend Corona dass die Quantifizierung berücksichtigt wird.
      Wenn man eine PCR Methode verwendet um ein Virus zu finden, ist es offensichtlich in zu kleinen Mengen da, um es sonst zu finden. Daher muss man es vermehren. Bei jemandem der an Corona stirbt, sollte wohl genügend Genmaterial des Virus gefunden werden, ohne dass man ein PCR Test machen muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sowhat 10.06.2020 12:47
    Highlight Highlight Mir fehlt hier eine Zeitspanne. Wäre hilfreich, damit nicht ein paar Schlaumeier denken, es sei jetzt schon alles easy.
    • ChiliForever 10.06.2020 13:38
      Highlight Highlight Ich bin sich, wenn Prof. Drosten mal seine Glaskugel poliert, kann er dir bestimmt eine Zeitspanne nennen ... ;)
    • lilie 10.06.2020 14:36
      Highlight Highlight @sowhat: Grippeviren mutieren jedes Jahr. Der neue Coronavirus hingegen scheint sehr zufrieden mit seinem "Erfolg" zu sein und hat bislang kaum neue Varianten ausgebildet...

      Es ist also völlig spekulativ, ob er jemals mutiert. Ohne Evolutionsdruck sicher nicht, und so lange er sich so gut ausbreiten kann wie derzeit noch, hat er wohl keine Eile, sich zu ändern...
    • Wolfman 10.06.2020 15:00
      Highlight Highlight @sowhat
      Diese Schlaumeier die glauben jetzt ist alles easy sind schon lange unterwegs. Man braucht nur zu schauen, wie sich kaum jemand mehr an die Distanzregeln hält und auch sonst nicht viel von anderen wichtigen Regeln hält. Die denken "Hey, sind ja nur noch wenige Neuansteckungen, ist alles vorbei".
      Nun, ich hoffe das Erwachen wird dann nicht so schlimm werden, eben "easy".
    Weitere Antworten anzeigen
  • RicoH 10.06.2020 12:35
    Highlight Highlight Solange Drosten vermutet, bleibt es eine Vermutung. Falls er mal Beweise für seine Vermutungen findet, würde ich ihm Glauben schenken. Ansonsten kann er seine Vermutungen bei sich behalten, da sie für mich keine Relevanz haben.
    • John Steam in the snail hole 10.06.2020 12:59
      Highlight Highlight Das ist Ihnen überlassen. Im Gegensatz zu Anführern von z.B. religiösen Organisationen behauptet die Wissenschaft aber niemals etwas ganz bestimmt zu wissen. Und genau das macht die Wissenschaft aus, sie ist lernfähig. Insofern ist für mich die Vermutung eines Fachmanns einer solchen Wissenschaft relevanter, als die vermeintlich unumstössliche Warheit irgend eines Aluhütlers oder Sektenführers.
    • butch3r 10.06.2020 13:05
      Highlight Highlight So funktioniert nun mal Wissenschaft.. Vermutungen bleiben Vermutungen bis diese auf einen bestimmten Weg bewiesen oder widerlegt werden. Zum Glück.
    • samuel_97 10.06.2020 13:11
      Highlight Highlight Wiederrum dürfen Sie dabei selbst auch keine Vermutungen äussern bzw. selbst an ihre eigenen Vermutungen glauben, denn ich gehe davon aus, dass Sie nicht vom Fach sind und demzufolge noch weniger Ahnung haben als Drosten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bruuslii 10.06.2020 12:32
    Highlight Highlight nein! doch! oh!

    das kann nicht sein! drosten ist böse und möchte, dass wir alle geimpft werden. das hat er so mit bill gates heimlich abgesprochen! ich weiss das, weil es auf facebook steht!

    fake news!

    /ironie off
    Benutzer Bild
    • Kurtli 11.06.2020 07:24
      Highlight Highlight Und auf was basiert Deine Aussage? Bist ein Kollege von Gates?
      Derjenige hat letzthin übrigens in einem Interview zugegeben dass er für jeden Dollar den er ins Impfen investiert hat 20 zurückbekkommen hat. Fabulöse Rendite!
    • bruuslii 11.06.2020 10:05
      Highlight Highlight lieber kurtli, man kann auch kritik anwenden, ohne gleich in eine verschwörungstheorie abzugleiten.

      kleines beispiel gefällig?
      Play Icon
  • blueberry muffin 10.06.2020 12:26
    Highlight Highlight Wenn das Virus mutiert und harmloser wird, sehen aber all die "einfach Volk durchseuchen" Experten ziemlich dumm aus.
    • maylander 10.06.2020 15:09
      Highlight Highlight Im Gegenteil. Wenn mehr Leute angesteckt werden ist auch die Chance einer gutartigen Mutation höher.
      Man sollte gewissen Regierungen dankbar sein, dass sie eine Vorreiterolle einnahmen.
  • Snowy 10.06.2020 12:25
    Highlight Highlight Das sind ja mal grossartige Neuigkeiten!

    "So oder so: «Das Virus wird wohl in jedem Fall harmloser werden», vermutet Drosten. Neben seinen Vermutungen über die evolutionären Faktoren führt er dafür auch die zunehmende Bevölkerungsimmunität an."
    • Ueli der Knecht 10.06.2020 12:53
      Highlight Highlight Die Formulierung "wird wohl auf jeden Fall" - "vermutet"....

      Naja...

      "wohl" und "vermutet" würde "auf jeden Fall" auf jeden Fall ausschliessen. So rein logisch, vermute ich. 😂

      Ich finde es jedenfalls nicht seriös, wenn angeblich seriöse Wissenschaftler mit dem Lesen von Kaffeesatz glänzen wollen.
    • Snowy 10.06.2020 13:11
      Highlight Highlight Spannend, dass derselbe Dorsten in diesem Artikel von einer viel schwerwiegenderen zweiten Welle spricht...

      https://www.watson.ch/wissen/coronavirus/349595351-coronavirus-schweiz-warum-eine-zweite-welle-noch-schlimmer-wird

      Möchte nicht darüber urteilen, sondern es lediglich mit euch teilen.
    • FrancoL 10.06.2020 14:01
      Highlight Highlight Eine eigenartige Formulierung, die ich nun kaum sehr vielversprechend erachte; alle Möglichkeiten sind offen und dass wird erst noch vermutet . . .
    Weitere Antworten anzeigen
  • KoTaMo 10.06.2020 12:23
    Highlight Highlight Würde das Prof. Bhakti sagen, würde er aufs übelste beschimpft.
  • Gubbe 10.06.2020 12:23
    Highlight Highlight Wenn dem so wäre wie es könnte und das auch so kommen würde, hätten wir eine unbelegbare These mehr.
    • KoTaMo 10.06.2020 15:03
      Highlight Highlight wäre, könnte, würde, hätten
  • Meierli 10.06.2020 12:16
    Highlight Highlight Was bedeuten würde das es mit COVID19 so enden könnte wie mit SARS 2004. Der Virus hat sich regelrecht selber wegmutiert.
    • Saraina 10.06.2020 14:29
      Highlight Highlight Ja, weil es weit schwerwiegendere Krankheit auslöste. Wenn die Krankheit genügend schlimm ist, und schnell ausbricht, isolieren sich die Leute schneller. Es ist für das Virus nicht praktisch, die Infizierten schnell ins Bett oder gar in den Sarg zu bringen.

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