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Das Atomkraftwerk Mühleberg an der Aare bei Bern (Archivbild).

Das Atomkraftwerk Mühleberg geht morgen für immer vom Netz. Bild: KEYSTONE

Die Welt in Karten

Wer den Atomausstieg gewagt hat und wer fleissig neue Kraftwerke baut

Morgen Freitag wird dem AKW Mühleberg definitiv der Stecker gezogen. Damit sinkt die Zahl der aktiven Atomreaktoren in der Schweiz auf vier. Wie sieht es in unseren Nachbarländern aus? Ein Überblick.



Atomenergie in der Schweiz

Um exakt 12:30 Uhr morgen Mittag stellt das AKW Mühleberg den Betrieb endgültig ein. Mit den beiden verbleibenden Reaktoren Beznau und den Anlagen in Gösgen und Leibstadt sinkt die Anzahl der Atomreaktoren der Schweiz damit auf vier.

Wann in der Schweiz gar kein Atomstrom mehr produziert wird, ist unklar – ein genaues Datum für einen Ausstieg gibt es nicht. Die verbleibenden Atomkraftwerke bleiben so lange am Netz, wie es die Aufsichtsbehörde für sicher befindet. Der Bau neuer Atomkraftwerke steht indes nicht zur Diskussion: Das wurde im Mai 2017 per Volksabstimmung verboten.

Die Sicherheit ist im Falle des AKW Mühleberg allerdings nicht der Grund für die Stilllegung. Die Betreiberin BKW nimmt Mühleberg stattdessen aus wirtschaftlichen Gründen vom Netz.

Atomenergie in Zentraleuropa

Mitten im Atomausstieg steckt auch Deutschland, wo bis 2022 kein Atomstrom mehr produziert werden soll. Auch Belgien will bis 2025 atomfrei sein. In Italien ist Atomkraft seit der Abschaltung der letzten beiden Kernkraftwerke im Jahr 1990 definitiv vom Tisch.

Frankreich hingegen setzt weiter auf Atomenergie. So wird zurzeit am dritten Reaktorblock in Flamanville gebaut. Ursprünglich sollte Framanville-3 im Jahr 2012 ans Netz gehen, inzwischen geht man von einem Start nicht vor 2023 aus. Doch Frankreich will den Anteil des Atomstroms in den nächsten fünf Jahren auf einen Viertel senken – und dazu beispielsweise das umstrittene AKW Fessenheim 40 Kilometer nördlich von Basel im kommenden Sommer ausser Betrieb nehmen.

Eine geschichtsträchtige Atom-Vergangenheit hat unser östlicher Nachbar Österreich: Das erste österreichische Kernkraftwerk wurde 1969 in Zwentendorf an der Donau erbaut. Kurz vor der Inbetriebnahme 1978 fand als Folge einer grossen Anti-Atomkraft-Bewegung eine Volksabstimmung statt. Die Österreicher entschieden mit 50,5% Nein-Stimmen, dass Zwentendorf nie ans Netz geht. Österreich hat also den Atomausstieg beschlossen, bevor es richtig eingestiegen ist.

Amtlicher Stimmzettel Zwentendorf

Alle Österreicher, die am 1. Jänner 1978 das 19. Lebensjahr vollendet hatten, durften über den Betrieb des KKW Zwentendorf abstimmen. Bild: wikipedia

Heute dient das Areal des Kernkraftwerkes als Schulungsraum für Kraftwerksmitarbeiter weltweit, teilweise jedoch auch als Filmset oder Festival-Location.

Atomenergie weltweit

Laut der letzten Erhebung der Internationalen Atomenergie-Organisation werden aktuell 55 Kernkraftwerke gebaut – 11 davon alleine in China. 81 weitere Anlagen sind in Planung, davon 31 in China und 21 in Russland.

Diese Erhebung der Internationalen Atomenergie-Organisation stammt vom 31. Dezember 2018, weshalb in der Schweiz noch 5 aktive Reaktoren aufgelistet sind.

Die Geschichte des Schweizer Atomausstiegs in 15 Bildern

Gigantische neue Wasser-Solaranlage

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lucas29 19.12.2019 22:45
    Highlight Highlight Atomenergie sollte nicht völlig abgeschafft werden, sondern als Puffer bei Engpässen dienen, damit man nicht auf Kohle etc. zurückgreifen muss.
    • Bildung & Aufklärung 19.12.2019 23:22
      Highlight Highlight Welche Engpässe denn?
      Seit so vielen Jahren wird ständig Angst vor Blackout verbreitet, hätte längst mal eintreffen müssen, wenns wahr wäre...
      Zudem lässt sich mit Erneuerbaren alles decken, auch im dunkelsten Winter, ganz ohne Engpässe...
      Ist halt einfach Fakt.
    • pali2 20.12.2019 05:53
      Highlight Highlight Wo kommen die Informationen für deinen Fakt her? Weil ich hatte da andere Infos.
    • Lucas29 20.12.2019 13:22
      Highlight Highlight Es ist bewiesen, dass im Winter der Schweizer Strom nicht ausreicht!
  • Christian Blatter 19.12.2019 20:25
    Highlight Highlight Die beiden Karten widersprechen sich. Kasachstan hatte 2018 einen Reaktor, 2017 Atomausstieg abgeschlossen???
  • Djego 19.12.2019 19:52
    Highlight Highlight Hä, plötzlich so viele Cäsium-Heads in den Watson Kommentarspalten? Wenn alle Kosten mit berücksichtigt werden (Versicherungen, Rückbau, Endlager, etc.) ist ein AKW allein aus wirtschaftlichen Gründen nicht tragbar. Da brauchts gar keine Ideologie Diskussion. Wo AKWs gebaut werden übernimmt der Staat einen Teil der Kosten, bzw. trägt das Risiko (z.B China).
  • Aufeinwort 19.12.2019 17:58
    Highlight Highlight Offenbar sind die Chinesen, Russen, Argentinier, Franzosen, Inder, Pakistaner und Finnen einfach blöder als wir Besserwissenden.
  • Cotten91 19.12.2019 16:49
    Highlight Highlight Ich kann mich nicht daran erinnern dass es je eine Abstimmung zu der nun bevorstehenden Abschaltung geschweige denn einem Atomausstieg gegeben hat. Hab ich da was verpasst? Ich bin gegen eine Abschaltung der Kkws. Aber ja der Strom kommt bekanntlich aus der Steckdose, vielleicht sogar aus einem der tollen deutschen Kohlekraftwerken die sie benutzen seit ihrem überhasteten Atomausstieg. Das Volk hat hier mitzureden liebe Politiker!!
  • Heinzbond 19.12.2019 13:35
    Highlight Highlight Ich bin jetzt mal provokant, hoffentlich nicht zu sehr liebes zensurli von watson.
    Aber i h verstehe es nicht, wie können "erwachsene" gebildete (zum 📱 und PC bedienen hat es gereicht) Menschen ernsthaft in kernkraft eine Alternative zu irgendwas sehen? Die können doch nicht alle im akw beschäftigt sein und Angst um ihren Job haben?
    • Freddie Quecksilber 19.12.2019 14:39
      Highlight Highlight Was ist deine Begründung das kke nicht klimafreundlich sind
    • TheWall_31 19.12.2019 16:33
      Highlight Highlight Ganz einfach: Weil Kernkraftwerke wahnsinnig effizient sind und einen grossen Bedarf abdecken können.

      Warum nicht?
    • Bildung & Aufklärung 19.12.2019 21:28
      Highlight Highlight The_Wall

      Wahnsinnig effizient? Uranabbau, Urantransport, Aufbau, Rückbau, Endlagerung, Risiko etc. auch miteinberechnet?

      Warum will kein einziger mehr investieren, wenn sie angeblich so wahnsinnig effizient sind?
    Weitere Antworten anzeigen
  • PC Principal 19.12.2019 13:11
    Highlight Highlight Man sollte weltweit mehr Atomkraftwerke bauen um den Klimawandel in den Griff zu kriegen.
  • Clank 19.12.2019 13:07
    Highlight Highlight Vor 10 Jahren, kurz nach Fukushima, waren noch alle gegen Atomenergie. Heute, mit dem Klimahype, sind plötzlich alle Besserwüsser und doch nicht mehr so Atomstromgegner.
    Sorry aber irgendwo müssen wir uns entscheiden.
    • Swen Goldpreis 19.12.2019 20:42
      Highlight Highlight Klugheit manifestiert sich daran, dass man auf neue Situationen reagiert. Dummheit hingegen daran, dass man an alten Rezepten festhält, nur weil man das einmal so gesagt oder gedacht hat.

      Atomenergie ist eine gefährlicher Scheisstechnologie, aber der Klimawandel bedroht unsere Zivilisation wie sonst nichts. Eigentlich müssten wir radikal Strom sparen. Aber da wohl keiner dazu bereit ist, werden wir eben darüber reden müssen, welcher Energieträger das kleinere Übel ist.
    • Bildung & Aufklärung 19.12.2019 23:27
      Highlight Highlight Goldpreis -

      AKWs sind aber längst nicht klimaneutral, die emittieren genau so massiv Klimagase.
      Aufbau, Unterhalt, Rückbau, Uranabbau etc. pp.

      Endlagerung! Da muss man dann 1 Million Jahre Endlagern, das Lager muss betrieben werden, das kostet ständig Energie und somit Emissionen. Leider ist nichts mit einfach Loch auf, Zeug rein, Loch zu. Sonst hätte man das längst, längst gemacht.

      Wir müssen die Erneuerbaren endlich, endlich viel massiver ausbauen, Solar, Wind, teils Wasser! Dann muss man auch kein Strom sparen, was jetzt auch niemanden umbrächte...
  • pumpkin42 19.12.2019 13:00
    Highlight Highlight Lest mal diesen Artikel zum Thema: https://www.republik.ch/2019/11/12/atomkraft-eine-alte-neue-hoffnung. Ohne Polemik und sachlich-nüchtern steht dort alles was gesagt werden muss dazu.
  • Karl F. 19.12.2019 12:47
    Highlight Highlight Wenn ein Reaktorunfall a la Fukushima passiert werden grosse Teile des Schweizer Mittellands unbewohnbar sprich die Schweizer können auswandern, Land und Gebäude werden praktisch wertlos.

    Dieses Risiko der Kernenergie ist so hoch, dass es keine Versicherung gibt die das versichert bzw. die Prämien wären so hoch, dass die Kernkraft unrentabel wird. Im Moment ist dieses Risiko auf den Staat abgewälzt, sprich wir tragen es und die Kernkraftwerke verkaufen den Strom an uns.

    Bei einer Rechnung mit allen Kosten inklusive Risiko ist die Kernkraft schlicht unrentabel z.B. gegenüber Solar und Wind.
    • Pümpernüssler 19.12.2019 13:50
      Highlight Highlight weil es bei uns ja soviele erdbeben und tsunamis gibt....
    • Ueli der Knecht 19.12.2019 14:31
      Highlight Highlight Pümpernüssler: Vielleicht sind die Risiken für Erdbeben und Tsunamis gering, aber in Mühleberg würde zB. auch ein Flugzeugabsturz oder eine Bombe auf das Stauwehr beim Wohlensee ausreichen, um eine ähnliche Katastrophe zu bewirken wie in Fukushima.

      Auch bei Aare und Rhein lassen sich solche Flutkatastrophen, resp. die Überflutung der AKWs Gösgen, Beznau und Leibstadt nicht ausschliessen. Auch diese AKWs sind wie Fukushima ebenfalls nicht für diesen Fall gerüstet.

      Fukushima wäre daher auch in der Schweiz möglich. Das diesbezüglich gefährdeste AKW Mühleberg muss daher den Betrieb einstellen.
    • Mr. Lebowski 19.12.2019 16:26
      Highlight Highlight Karl F. hat sowas von Recht. Ich versteh gar nicht warum da Blitzchen sind....
    Weitere Antworten anzeigen
  • THEOne 19.12.2019 12:26
    Highlight Highlight ich finde es immer herrlich, wenn grüne und co vom atomaustieg reden um die ökobilanz zu schönen.

    es ist naiv und blauäugig zu glauben, man könne die zukünftige stromfresserei nur über ökostrom decken.

    bis fusionsreaktoren machbar sind, wirds wohl auch noch ne zeit dauern, leider. bisher gibts keine lösung für kraftwerke die annähernd die leistung von akws bringen. ja gut, abgesehen von dem chinastaudamm, aber wir wissen alle, zu welchem preis der entstand.
    alleine diese stats zeigen herrlich, wie weit einige fernab der realität leben.
    • Ueli der Knecht 19.12.2019 14:17
      Highlight Highlight "bisher gibts keine lösung für kraftwerke die annähernd die leistung von akws bringen."

      Doch. Photovoltaik, Wind, Wasser, Geothermie, uvm.

      AKW bringen schon Leistung, aber du musst der Leistung auch den Preis gegenüberstellen. Und diesbezüglich schneiden AKW sehr sehr sehr schlecht ab. Vorallem wenn man die Kosten für Unfallrisiken und Endlagerung mit einberechnet, was du vermutlich wie praktisch alle AKW-Befürworter geflissentlich übersiehst, bzw. der von Unfällen leidtragenden Bevölkerung und tausenden nachkommenden Generationen aufbürdest, die sich vor unserem Atommüll schützen müssen.
    • THEOne 19.12.2019 16:12
      Highlight Highlight ich rede von der leistung EINES kraftwerks. du nimmst die summe aller.
      natürlich hast du recht was denn dreck , die gefahr etc. angeht, bin ich auch nicht fan von, aber zu denken man könne sie einfach so durch alternative energien ersetzen.... naja ... siehe oben
  • Turicum04 19.12.2019 12:16
    Highlight Highlight Atomenergie ist wie der Erdölbedarf sofort zu stoppen! Beim Letzterem würden auch fast alle Autos nutzlos werden.
    • reaper54 19.12.2019 13:37
      Highlight Highlight Keine wirklich gute Idee. Das gesamte System würde aktuell kollabieren wenn man dies sofort täte. Eine Konterrevolution wäre die Folge. Aber etwas positives hätte es, es würde allen zeigen zu was der grüne Trend führen könnte...
    • pali2 20.12.2019 06:00
      Highlight Highlight Oh ja, super Idee. Jetzt erklär mal wie das durchsetzbar ist - wenn einzelne Ländergruppen den Konsum von Erdöl stoppen, bringt das nicht viel (Leakage-Effekt). Und eine internationale Koordination ist kaum vorstellbar.
  • humpalumpa 19.12.2019 11:33
    Highlight Highlight Frage: von wo soll der ganze strom kommen für die ganzen elektro autos? Nuklear strom wäre das grünste was ws gibt. Leider ist die endlagerung halt nicht geregelt.
    • Ueli der Knecht 19.12.2019 13:29
      Highlight Highlight Der Strom kommt wie immer aus der Steckdose. Dafür braucht es keine AKWs, weil unzähliche andere Arten der Stromerzeugung bekannt und technisch ausgereift sind. Viele davon produzieren Strom aus eneuerbaren Energiequellen, ohne gleichzeitig Abfall zu produzieren, denn wir dann mehrere Zehntausend Jahre kostenintensiv bewirtschaften müssen.
    • humpalumpa 19.12.2019 15:57
      Highlight Highlight Ahja. die grimsel staumauer wollte man deshalb erhöhen. Aber nein da haben dann die städtischen landschaftsschützer etwas dagegen. Sonnenenergie ist nicht ausgreift. Windräder will man nicht weil es ja den natürlichen luftstrom kaputt macht. Kohle ist sowieso böse. Was bleibt denn noch???
    • Bildung & Aufklärung 19.12.2019 23:30
      Highlight Highlight humpalumpa, einfach endlcih mehr Photovoltaik. Gibt welche, die sind mit Wärmepumpe und einer nicht mal grossen Solaranlage auf dem Dach Energieautark. Ach ja und haben noch ein E-Auto das sie da aufladen. Und haben sogar noch Strom übrig. Und das auch im nebligen Dezember. Fakt.

      Ihr immer mit eurer Angstmacherei, der Albert Öllobbyist Rösti lacht sich natürlich ins Fäustchen. Ganz massiv.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ursus3000 19.12.2019 11:30
    Highlight Highlight und woher kommt der Strom für all die E-Autos die jetzt ja die Welt retten sollen ? Ich weiss aus der Steckdose oder doch aus Kohle....oder Sonne im Winter? Ach was solls interessiert ja doch Niemanden
  • Weiterdenker 19.12.2019 11:27
    Highlight Highlight Ich denke, sich komplett von der Atomenergie abzuwenden ist ein Fehler. Unsere Kraftwerke sind völlig veraltet, aber es gibt neue Technologien, die viel sicherer sind, weniger Abfall produzieren und je nach Technologie jener sogar weniger lang strahlt. Angesichts der immer schneller werdenden Klimaerwärmung wäre ich eher dafür, dass wir schleunigst jegliche Kraftwerke mit CO2-Ausstoss abschalten (Ich spreche von dir, Deutschland!). Ich glaube immer noch daran, dass Fusionskraftwerke irgendwann die Lösung der Energieprobleme sein werden.
    • loquito 19.12.2019 12:18
      Highlight Highlight Ja, als wäre der Abbau von Torium, Plutonium, Uran etc. Co2 neutral. Genau wie der Bau etc. Ist einglfach nicht so. Gut rechnen, dann rechnet sich Atomstrom nicht...
    • Turicum04 19.12.2019 12:21
      Highlight Highlight Wir müssen den Verbrauch einschränken und zwar massiv: Aus der aktuellen 2000-Watt-Gesellschaft soll es eine für 500 Watt geben.
    • JoeMuc 19.12.2019 14:08
      Highlight Highlight Du sprichst wieder mal von mir, Schweiz?
      Sprich mal über Polen, China, Russland, USA, Brasilien...

      Das einzigste EU Land dass das Klimapaket nicht unterschrieben hat... ist.... Polen, die wollen erstmal wieder Kohle in Form von Geld... um ihre Kohlewerke los zu werden.
      Wenn alle Industriestaaten so viel wie Deutschland für die Umwelt tun würden, wäre es bereits ein Stückchen besser auf der Welt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kubod 19.12.2019 11:25
    Highlight Highlight Tshernobyl war beim Bau schon völlig veraltete Technology.Die Planwirtschaft wollte das trotzdem schnell gebaut haben.
    In Fikushima haben die Manager gespart und die Sicherheit, speziell den Schutz vor Tsunamis, zerstört.
    In der Schweiz sind wir glücklicherweise - noch - besser aufgestellt.
    In zwanzig Jahren werden wir uns ein neustes KKW kaufen und das Wissen wieder aneignen.
    Dann wenn die Hysterie vorbei ist
    • MarGo 19.12.2019 11:45
      Highlight Highlight du meinst, wenn wir dann den Atommüll sicher ins Weltall raushauen... :/
    • Liselote Meier 19.12.2019 15:55
      Highlight Highlight Ja ne ist klar.

      Der Reaktor ist im Prinzip genau der gleiche wie in Tschernobyl, ein Siedewasserreaktor Entwicklung aus den 50er.

      Und zweitens, dir ist schon Bewusst, dass in der Schweiz schon mal ein Reaktor in die Luft geflogen ist? Der 2 der je in der Schweiz gebaut wurde ist hoch gegangen. Da hatte sogar die Sowjetunion eine besser Quote.
  • Scaros_2 19.12.2019 11:18
    Highlight Highlight Aus gegebenen Anlass

    Herr Lesch hat erkärt warum neue Atomkraftwerke eigentlich nur Mumpiz sind.
    Play Icon
    • Auric 19.12.2019 11:56
      Highlight Highlight Ja logisch der Klima-Lesch (der als theoretischer Astrophysiker) heute das Gegenteil behauptet von dem was er auf Alpha Centauri früher erzählt hatte.
    • deedee 19.12.2019 12:29
      Highlight Highlight Warum die Blitze?
    • Scaros_2 19.12.2019 13:31
      Highlight Highlight Wein ein stumpfer Kommentar Auric

      Darfst ja Gerne die Linkliste in der Videobeschreibung lesen und dir selbst ein Bild machen.

      Aber dafür hast du vermutlich weder die Zeit, Grips, Verständnis.
  • Lowend 19.12.2019 11:10
    Highlight Highlight Wenn Atomkraftwerke wirklich rentabel wären, würden sich private Unternehmen darum reissen, solche Dinger zu betreiben.

    Der Umstand, dass weltweit nur staatliche Unternehmen Atomkraftwerke betreiben, zeigt aber, dass Atomkraftwerke im Grunde unbezahlbar sind, denn Private könnten sich die nötigen Versicherungen gar nicht leisten.

    Nur Staaten können die Risiken auf die Bevölkerung abwälzen und sich so die Prämien für diese Hochrisikotechnologie leisten. Immerhin sind von den tausenden AKWs schon Dutzende in die Luft gegangen; Auch schon bei uns in der Schweiz in Lucenes!
    • Lowend 19.12.2019 11:32
      Highlight Highlight Liebe AKW Lobbyisten. Blitze statt Argumente zeigen nur, dass die Fakten stimmen.

      PS: Heftig geblitzte Kommentare werden viel öfter gelesen, weil es die Leute interessiert, warum da geblitzt wird. Darum herzlichen Dank an den AKW-Gewitterdienst. 😉
    • trio 19.12.2019 12:45
      Highlight Highlight Haben die Blitzer auch Argumente?
    • THEOne 19.12.2019 13:00
      Highlight Highlight denkst du ernsthaft, russland, china, usa etc hätten die dinger hoch versichert..?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quacksalber - Fehler beim bearbeiten der Anfrage 19.12.2019 11:03
    Highlight Highlight Es hat noch genug AKW für weiterhin alle 20 bis 25 Jahre eine teure Katastrophe mit einem unbewohnbaren Sperrgebiet ringsum.
  • Bildung & Aufklärung 19.12.2019 10:52
    Highlight Highlight Es ist ein uralter Hut, dass Atomkraft absolut keine Zukunft hat, nein, sich noch nicht mal rein finanziell rechnet!

    Die AKW-Fans blenden einfach Kosten, Aufwand, CO2-Ausstoss für Bau der Werke, Uranaabbau, Unterhalt, Betrieb, Abbau der Werke und vorallem der Endlagerung immer ganz ignorant aus.

    1 MILLION JAHRE strahlt der Müll. Es ist bis heute immer noch nicht klar, wohin mit dem hochgiftigen Müll. Es gibt noch immer keine Lösung!
    Obwohl die Atom-Lobby vor 70 Jahren versprochen hat, das sei kein Problem, man hätte schnell eine Lösung!

    Gewinne privatisieren, Kosten sozialisieren ...
    • Toerpe Zwerg 19.12.2019 12:53
      Highlight Highlight Argumente und Scheinargumente von Gestern werden das Revival der Energie aus Kernspaltung nicht aufhalten.

      Ich möchte exemplarisch für Ihr Unverstehen darlegen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Geschwindigkeit einer Zerfallskette und der Strahlungsintensität gibt und dass "Strahlen" an und für sich nichts über die mögliche Schädlichkeit dieser "Strahlung" aussagt.

      Ohne Angaben über das Strahlungsspektrum und die Intensität ist "strahlen" als Feindbild unqualifizierter nonsense. Im "Klimafragen" gibt man sich wissenschaftlich. Bezüglich Kernspaltung leider gar nicht.
    • miip 19.12.2019 13:15
      Highlight Highlight Wissenschaftlich gesehen löst die Atomenergie unser Energieproblem nicht: Der Bau der Anlagen dauert viel zu lange.

      Das Abfallproblem besteht dazu unabhängig von "Strahlen als Feinbild". Die Lagerung muss sicher über tausende von Jahren gewährleistet sein. Nur schon das kostet viel mehr, als jede gebräuchliche Form der Energiegewinnung. Dieser Preis bezahlt kein einziger Betreiber der Kraftwerke.

      Mit Deinem Beitrag erweckst Du den Eindruck, als sei der Atommüll nur unverstanden, aber er ist ein riesiges Problem jetzt und heute bereits schon. Dein Kommentar ist reine Blenderei.
    • Ueli der Knecht 19.12.2019 13:53
      Highlight Highlight Warum googelst du nicht einfach Toerpe? Dann könntest du leicht Fakten finden:
      https://www.spektrum.de/wissen/6-fakten-ueber-unseren-atommuell-und-dessen-entsorgung/1342930

      "Im hochradioaktiven Abfall finden sich [...] extrem langlebige, neu entstandene Elemente mit Halbwertszeiten von teilweise über einer Million Jahren. Weltweit fallen in Kernkraftwerken jährlich gut 12 000 Tonnen dieses problematischen Mülls an."

      oder da:
      https://www.energiestiftung.ch/atomenergie-atommuell.html

      "Atommüll ist ein strahlendes Erbe für 1 Million Jahre."

      Es geht um "hochradioaktive Strahlung"!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Evan 19.12.2019 10:43
    Highlight Highlight Könntet ihr mal einen Artikel über Torium Reaktoren bringen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ricardo Tubbs 19.12.2019 10:43
    Highlight Highlight bringt ja sehr viel, wenn die franzosen weiterbauen...
    • Oigen 19.12.2019 11:53
      Highlight Highlight dann können wir auch unseren müll ohne filter verbrennen. rohöl in unsere autos füllen, abfall entsogung aufgeben, gülle in den nächsten see schütten...

      ... mit der einstellung wären wir noch im mittelaler
    • Evan 19.12.2019 12:09
      Highlight Highlight Jemand muss ja den ganzen Strom produzieren, den wir in Europa konsumieren.
  • ChillDaHood 19.12.2019 10:41
    Highlight Highlight Der Hauptgrund gegen neue Kernkraftwerke ist momentan, dass die in Bau von Frankreich und Finnland massive Budget und Terminübercshreitungen haben. Sogar ohne die absehbaren höheren Kosten für Risiko und Rückbau ist es sehr unwahrscheinlich, je kostendeckend zu werden mittelfristig. So ein Projekt findet einfach keine Investoren. Uns das lange, bevor ein Gedanke, ob KKW heute noch Sinn machen, stattfindet.
    Plus - die absehbare Energielücke können wir nicht mit einem KKW stopfen, selbst wenn wir heute mit der Planung begännen.
    • Ziasper 19.12.2019 10:51
      Highlight Highlight Budget und Terminüberschreitung haben sicher nicht mit der Kernkraft zu tun, sonder mit einer schlechten Bauplanung. Dies passiert bei anderen Infrastrukturprojekten genau so.
    • Bildung & Aufklärung 19.12.2019 10:55
      Highlight Highlight Exakt. Plus die Endlagerung ist noch immer nicht gelöst!

      Der Rückbau der Werke kostet den Schweizer Steuerzahler übrigens bereits, Stand jetzt, 21'000 Millionen!

      Die Atomfuzzies krümmen sich vor lachen, denn die teils exorbitanten Gewinne sind längst, längst in deren Säcke verschwunden...
    • Lienat 19.12.2019 11:20
      Highlight Highlight Der Hauptgrund gegen neue Kernkraftwerke ist der, dass sie zwar bezüglich der Eintrittswahrscheinlichkeit ein kleines, jedoch bezüglich des Schadenpotentials ein nicht verantwortbares Risiko sind.
      Und die Lösungen für das Abfallproblem existieren nach wie vor bestenfalls auf dem Papier.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Johnny Geil 19.12.2019 10:30
    Highlight Highlight Die "böse" Atomernergie wird einfach ausgelagert und wir werden sie in Zukunft einfach extern einkaufen (müssen). Was natürlich einiges teurer ist.

    So macht der Atomausstieg wenig Sinn.
    • rburri38 19.12.2019 10:50
      Highlight Highlight Als Übergang im Winter ja (Im Sommer brauchen wir keinen Import). Aber das wird nur Temporär sein. Lieber jetzt in Solar und Wasser investieren. Die Kosten für den Abbau des AKWs sind astronomisch.
    • Pezzotta 19.12.2019 11:03
      Highlight Highlight Die Kosten sind doch kein Problem, das bezahlen die Aktionäre ja locker mit ihrem langjährigen Gewinn! Oder etwa doch nicht?
    • Bildung & Aufklärung 19.12.2019 11:12
      Highlight Highlight Pezzotta: Hehehe...

      Also wenn der Steuerzahler, der über 21 Milliarden in den Rückbau buttern wird, Aktionär ist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zauggovia 19.12.2019 10:25
    Highlight Highlight Das schafft hoffentlich Platz für ein NKW der neusten Generation.
    Es ist unverantwortlich Möglichkeiten zur CO²-neutralen Stromproduktion abzuschaffen.
    • Heinzbond 19.12.2019 10:28
      Highlight Highlight Frag mal in Fukushima und Tschernobyl und Co. Was unverantwortlich ist...
    • Zauggovia 19.12.2019 10:33
      Highlight Highlight @Heinz: Frag mal die Anwohner vom Banqiao Reservoir Dam was die von Wasserkraft halten. Da kann Tschernobyl und Fukushima einpacken.
    • saukaibli 19.12.2019 10:37
      Highlight Highlight Dann können wir den Atommüll bei dir zuhause Lagern? Es gibt noch kein einziges Endlager auf der ganzen Welt, aber toll, es werden noch neue Anlagen gebaut! Unverantwortlich ist es, nicht endlich voll auf erneuerbare Energien zu setzen. Die sind massiv billiger als Atomstrom und natürlich viel unproblematischer und lass dir nicht von ein paar Deppen einreden, dass der Umstieg nicht möglich oder zu teuer wäre oder zu Stromausfällen führen würde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wäscheklammer 19.12.2019 10:22
    Highlight Highlight Warum wird in der ersten Grafik der Ausstieg in grün und der Bau neuer Kraftwerke in rot dargestellt? Suggeriert stark das man für de Atomausstieg sein soll. Nicht besonders objektiv!
    • what's on? 19.12.2019 11:40
      Highlight Highlight Hallo Wäscheklammer, hast du persönliche Probleme mit gewissen Farben?
    • Zauggovia 19.12.2019 11:56
      Highlight Highlight Weil NKWs pöhse sind, anscheinend.

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