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Winzige Chips sollen Bienen vor dem Massensterben bewahren

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Bild: CSIRO
Sogar Biene Maja wird überwacht

Winzige Chips sollen Bienen vor dem Massensterben bewahren

Ein australisches Forschungsinstitut hat dem Massensterben der Bienen den Kampf angesagt. RFID-Chips sollen die Flugrouten überwachen und der Ursache der Plage auf den Grund gehen. 
20.01.2014, 13:3723.01.2014, 14:06

Ein Drittel unserer Nahrungsmittel ist auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Das anhaltende Massensterben der Bienen als eine der wichtigsten Bestäuberarten sorgt in der Wissenschaft für Kopfzerbrechen. Trotz zahlreicher Studien konnte bisher keine eindeutige Ursache ausgemacht werden. Das wollen australische Forscher nun ändern. 

Eine Honigbiene mit einem RFID-Chip. 
Eine Honigbiene mit einem RFID-Chip. Bild: CSIRO

Vernetzte Bienen sollen Antworten liefern

Das Forschungsinstitut CSIRO hat 5000 Honigbienen mit 2,5 auf 2,5 Millimeter grossen Sensoren ausgestattet. Dazu hat man die Tiere in den Kühlschrank gesteckt, worauf sie in ein Koma fielen; lange genug, um ihnen winzige Chips anzukleben. Die Flugfähigkeit soll dadurch nicht beeinträchtigt werden. Die RFID-Chips funken den Aufenthaltsort der Bienen in Echtzeit an einen Server. Die Wissenschaftler können daraus ein dreidimensionales Modell der Bewegungen erstellen und Anomalien im Verhalten genau festhalten. 

Auch mit dem fingernagelgrossen Chip können die Bienen noch gut fliegen.Video: Youtube/csiro

Als Ursache für das Bienensterben stehen Pestizide im Verdacht. Verhalten sich die Bienen auf einem Ausflug ungewöhnlich, rücken die Forscher aus, um die Pflanzen in der Umgebung auf schädliche Stoffe zu untersuchen.

Mehr über das ungewöhnliche Projekt finden Sie auf Quarz.

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Geflammt, gefürch­tet, legendär
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