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Dime, US-Münze im Wert von 10 Cent

Diese Münze ist ein Dime, ihr Wert beträgt 10 Cent. Könnte sie tödlich sein, wenn sie vom Empire State Building geworfen wird und einen Menschen auf den Kopf trifft? Die Antwort folgt weiter unten. Bild: Shutterstock

9 populäre Technik-Mythen – welche glaubst auch du?



Wir haben die vermeintliche Tatsache gehört oder irgendwo gelesen, und seither gehört sie zu den Dingen, die wir wissen und gern erwähnen, wenn das Gespräch geeignete Anknüpfungspunkte hergibt. Doch manchmal stimmt gar nicht, was so schlüssig oder interessant klingt. Auch im Bereich der Technik. Hier sind 9 beliebte Technik-Mythen.

Eine vom Empire State Building fallende 10-Cent-Münze kann einen Menschen töten

Objekte, die aus grosser Höhe herunterfallen, können tödlich sein. Gilt das auch für Münzen? Manche Leute glauben das. Das Beispiel, das traditionellerweise dabei herangezogen wird, ist ein Dime – die leichteste Umlaufmünze in den USA –, der von der Aussichtsplattform auf der 102. Etage des Empire State Building (373 über Grund) geworfen wird. Die Münze soll eine derart hohe Geschwindigkeit erreichen, dass sie einem Menschen angeblich letale Verletzungen zufügen kann. In Wahrheit wäre es zwar durchaus schmerzhaft, wenn man von einer solchen Münze getroffen würde, aber nicht tödlich.

Empire State Building in New York City, USA

Das Empire State Building war lange das höchste Gebäude New Yorks – und eine Weile sogar der Welt. Bild: Shutterstock

Selbst im Vakuum, in dem der Dime ungebremst beschleunigen könnte, würde er während seines Falls höchstens eine Geschwindigkeit von etwa 88 m/s (knapp 317 km/h) erreichen. Unter realen Umständen würde er aber vom Luftwiderstand gebremst; die maximale Geschwindigkeit dürfte dann bei etwa 40 m/s (144 km/h) liegen. Die meisten Münzen, die vom Empire State Building geworfen werden, landen übrigens ohnehin auf einem der darunterliegenden vorstehenden Stockwerke.

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Auch die «Mythbusters» auf dem Discovery Channel haben sich mit diesem Mythos beschäftigt. Video: YouTube/Discovery

Eine Münze auf der Schiene lässt das Tram entgleisen

Münze auf einer Schiene
https://tuckamoredew.wordpress.com

Münzen auf Schienen zu legen ist nicht ungefährlich. Bild: tuckamoredew.wordpress.com

Bleiben wir noch bei den Münzen: Ein Geldstück auf die Schiene legen und schauen, was passiert, wenn das Tram oder der Zug drüberfährt – ein typischer Lausbubenstreich. Solche Experimente sind nicht ungefährlich, aber nicht etwa, weil das Schienenfahrzeug entgleisen könnte – dazu ist es viel zu schwer. Die Gefahr liegt vielmehr darin, dass jene, die die Münze auf die Schiene legen oder das Ergebnis begutachten wollen, selber unter den Zug kommen. Die Münze – egal, ob es sich um einen Fünfräppler oder einen Fünfliber handelt – wird übrigens zu einer länglichen Scheibe gepresst. Anders verhält es sich jedoch mit weiteren Dingen, die schon von gedankenlosen oder böswilligen Personen auf die Schienen gelegt wurden: Grosse Steine, Betonplatten und dergleichen können ein Schienenfahrzeug tatsächlich zum Entgleisen bringen.

Magnete zerstören Festplatten

Starkeer Magnet und Festplatte (Symbolbild)

Sind starke Magnete wirklich fatal für Festplatten? Bild: Shutterstock

Ganz falsch ist das nicht. Magnete können herkömmliche Festplatten, die Informationen magnetisch speichern, tatsächlich zerstören. Degausser – das sind Geräte, die magnetische Datenträger durch Entmagnetisierung löschen – tun genau dies. Damit ein Magnet aber eine ausgeschaltete Festplatte löscht, werden starke Kräfte benötigt. Dafür ist ein Industriemagnet erforderlich; ein Haushaltsmagnet reicht bei weitem nicht aus. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn die Festplatte in Betrieb ist: Der Magnet kann die empfindliche Mechanik stören und einen Totalausfall herbeiführen. Flash-Speicher, wie sie in SSDs und USB-Sticks vorkommen, sind hingegen auch vor starken Magneten gefeit, da sie Informationen nicht magnetisch speichern und auch keine beweglichen Teile haben.

Bei einer Kerze ist die blaue Flamme am heissesten

Bei einem Bunsenbrenner ist eine blaue Flamme – wenn die Verbrennung mit mehr Sauerstoff abläuft – heisser als eine gelbe. Gelb und orange werden Flammen dann, wenn bei der Verbrennung mehr Russpartikel entstehen, die dann glühen. Auch bei einem Feuerzeug ist die Flamme an der Spitze der bläulichen Zone am heissesten. Dies gilt jedoch nicht für Kerzen – dort ist die Spitze der gelben Zone mit ca. 1300 °C am heissesten. Die blauen Anteile der Flamme erreichen dagegen nur etwa 800 °C.

Feuerzeugflamme

Flamme eines Feuerzeugs. Sie ist an der Spitze der blauen Zone am heissesten. Bild: Shutterstock

Dieser auf den ersten Blick seltsam anmutende Unterschied zwischen einer Kerzen- und einer Feuerzeugflamme hat seinen Grund in der Art des Brennstoffs. Beim Feuerzeug strömt Gas aus der Düse, das sich mit dem Sauerstoff der Luft mischt. In der untersten, dunklen Zone ist noch zu wenig Sauerstoff vorhanden, während an der Spitze der Flamme das meiste Brennmaterial bereits verbrannt ist – deshalb ist die Temperatur im inneren Kegel der Flamme am höchsten. Bei der Kerze indes ist der Brennstoff Wachs. Es muss zuerst verdampfen, was in der blauen Zone geschieht. Der Wachs-Dampf verdrängt jedoch Sauerstoff, so dass die Temperatur hier noch nicht ihr Maximum erreicht – dies geschieht erst an der Spitze der Flamme, wo genügend Sauerstoff vorhanden ist.

Kerzenflamme

Kerzenflamme. Hier ist die Spitze am heissesten. Bild: Shutterstock

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«Wie Kerzen brennen.» Video: YouTube/Bibliothek der Sachgeschichten

Teflon ist ein Nebenprodukt der Raumfahrt

Der hitzebeständige Kunststoff Teflon, der beispielsweise zur Beschichtung von Bratpfannen dient, wird gern als Beispiel für einen «Kollateralnutzen» der Raumfahrt angeführt. Das ist ein Mythos. Die Raumfahrt hat zwar tatsächlich neue Materialien gebracht, aber Teflon gehört nicht dazu. Der Kunststoff Polytetrafluorethylen (PTFE) wurde bereits 1938 von dem Chemiker Roy Plunkett entdeckt, der auf der Suche nach Kühlmitteln für Kühlschränke mit Tetrafluorethylen (TFE) experimentierte. Zunächst fand sich kein Verwendungszweck für das neue Material, doch dann kam der Zweite Weltkrieg. In den USA begann man im Rahmen des Manhattan-Projekts an der Entwicklung der Atombombe zu arbeiten.

Teflonpfanne

Der Kunststoff Teflon, der oft zur Beschichtung von Bratpfannen verwendet wird, hat eine derart niedrige Oberflächenspannung, dass kaum Materialien daran haften bleiben. Bild: Shutterstock

Bei der dafür notwendigen Anreicherung von Uran aus Uranhexafluorid in Zentrifugen benötigte man ein extrem widerstandsfähiges Material für die Dichtungen, da Uranhexafluorid extrem korrosiv ist. Teflon erwies sich als ideal dafür. Man könnte das Material daher mit mehr Recht als Nebenprodukt der Atombombe bezeichnen. Erst 1954 kam Colette Grégoire, die Frau eines französischen Chemikers, auf die Idee, Pfannen mit Teflon zu beschichten. Auch in der Raumfahrt wurde der Kunststoff genutzt, und dies gab der Werbebranche einen Vorwand für die Behauptung, Teflon sei ein brandneuer High-Tech-Stoff, der aus der Raumfahrt stamme.

Uranhexafluoridkristalle in einer Glasampulle
https://de.wikipedia.org/wiki/Uran(VI)-fluorid#/media/Datei:Uranium_hexafluoride_crystals_sealed_in_an_ampoule.jpg

Uranhexafluoridkristalle in einer Glas-Ampulle. Das Material, das bei der Urananreicherung eine wichtige Rolle spielt, ist hochgiftig und extrem korrosiv. Bild: Wikimedia

HDMI-Kabel mit Goldstecker sorgen für ein besseres TV-Bild

HDMI-Kabel mit vergoldetem Stecker.

HDMI-Kabel mit vergoldetem Stecker verbessern die Bildqualität nicht. Bild: Shutterstock

Verkäufer im Elektronikgeschäft preisen sie gern an: teure HDMI-Kabel, die gut abgeschirmt sind und oft auch noch mit einem vergoldeten Stecker glänzen. Sie sollen ein qualitativ besseres Fernsehbild garantieren. Leider hat dies nicht viel mit der Realität zu tun. Die Übertragungsqualität wird durch vergoldete Steckverbindungen nicht besser – egal, ob es nun um analoge Signale, etwa bei Cinch-Verbindungen, oder um digitale wie bei HDMI-Kabeln geht. Kupfer und Silber sind billiger, leiten aber besser als Gold. Allerdings hat Gold tatsächlich einen Vorteil: Es ist korrosionsbeständiger und dadurch langlebiger. Dies hat aber mit der Qualität des Fernsehbilds oder Audiosignals nichts zu tun. Die Anschaffung eines teureren, abgeschirmten HDMI-Kabels ist übrigens dann von Vorteil, wenn es länger als vier Meter sein muss. Lange, schlecht abgeschirmte Kabel können Bildstörungen verursachen.

Je mehr GHz, desto leistungsfähiger der Rechner

Das Herzstück jedes Rechners ist die CPU (Central Processing Unit), deutsch meist Hauptprozessor genannt. Ihre Taktfrequenz, die in Hertz (Hz) angegeben wird, ist eine der hauptsächlichen Kennziffern, um die Leistungsfähigkeit eines Rechners auszudrücken. So kann eine CPU mit 1 GHz (Gigahertz) 1 Milliarde Stromimpulse pro Sekunde verarbeiten. Deshalb gehen viele Leute davon aus, dass ein Computer mit höherer GHz-Zahl auch leistungsfähiger ist. Das stimmt allerdings nur bedingt – eigentlich nur dann, wenn die CPUs, die verglichen werden, abgesehen von der Taktfrequenz baugleich sind und auch sonst alle Parameter weitgehend identisch sind. So sind moderne Chips effizienter als ältere, und darum kann ein neuer Prozessor mit 3,3 GHz schneller sein als ein älteres Modell mit einer Taktfrequenz von 3,5 GHz.

Central Processing Unit, CPU, Hauptprozessor (Symbolbild)

Die Taktfrequenz einer CPU ist nicht alles. Bild: Shutterstock

Dazu kommt die Anzahl der Kerne des Prozessors. Eine CPU mit mehreren Kernen kann mehr Maschinenbefehle pro Sekunde verarbeiten; die Rechenlast verteilt sich gleichmässig auf alle Kerne, was die Leistung erhöht – vorausgesetzt, die Software ist auf Mehrkern-Prozessoren ausgelegt. Schliesslich sollte sich das Augenmerk auch auf die Grafikkarte richten: Sie trägt entscheidend zur Geschwindigkeit des Computers bei, und wenn sie langsam ist, kann sie auch den schnellsten Prozessor bremsen.

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«Prozessor-Taktfrequenz | Was ist das? | Computer Basics.» Video: YouTube/ITGuideDE

Mehr Balken auf dem Handy bedeuten besseren Empfang

Handy-Display, Smartphone-Display mit markierten Empfangsbalken

Die Balken – oder besser Säulen – auf dem Display zeigen die Stärke des Signals. Bild: Shutterstock/watson

Smartphones zeigen mit Säulen oder Punkten in der Statusleiste des Displays an, wie stark der Empfang ist. Je mehr Säulen, desto besser der Empfang – könnte man also meinen. Das trifft jedoch nicht unbedingt zu. Das kleine Säulendiagramm zeigt nämlich die Stärke des Signals – je näher man sich am Funkmast befindet, desto stärker ist es. Über die Qualität ist damit noch nicht viel gesagt. Sind nämlich gerade in diesem Moment viele andere Smartphones mit demselben Mast verbunden, bleibt die Signalstärke gleich, aber die Datenrate sinkt massiv, da sie unter allen verbundenen Geräten gleichmässig aufgeteilt wird.

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«Was tun, wenn das Smartphone schlechten Empfang hat?» Video: YouTube/LogiTel

CDs, DVDs und Co. halten ewig

So mancher, der seine kostbaren Familienbilder auf optische Datenspeicher wie CDs, DVDs oder Blu-Rays brennt, geht davon aus, dass diese Datenträger nahezu ewig halten. Leider ist dem nicht so. Die durchschnittliche Lebensdauer dieser Scheiben variiert allerdings stark, je nach Typ und Verarbeitung. Gebrannte Datenträger sind etwas kurzlebiger als gepresste (das sind beispielsweise Film-DVDs oder Musik-CDs, die man kauft). Die durchschnittliche Lebensdauer von selbst gebrannten CDs beträgt 5 bis 10 Jahre, während sie bei gepressten CDs unter Idealbedingungen auf 50 bis 80 Jahre geschätzt wird. Auch bei DVDs besteht dieser Unterschied; während gebrannte DVDs vermutlich 30 Jahre halten, sollen gepresste 100 Jahre überdauern. Bei den Blu-Rays sind es 50 bzw. 100 Jahre.

DVD-Rohling

Selbst gebrannte DVD-Rohlinge halten nicht so lange wie gepresste DVDs. Bild: Shutterstock

Diese Richtwerte gelten bei sorgsamem Umgang mit den Scheiben. Wer sie Wärme und Licht aussetzt oder die Oberfläche zerkratzt, läuft Gefahr, die Lebensdauer dieser Datenträger drastisch zu reduzieren. Flash-Speicher wie USB-Sticks, SD-Karten oder SSDs sollen etwa 10 bis 30 Jahre halten. Bei diesen Datenträgern ist die Lebensdauer höher, wenn sie nur als Archiv eingesetzt werden und nicht im täglichen Gebrauch stehen, da die Schreibzyklen begrenzt sind. Auch herkömmliche mechanische Festplatten haben eine geringere Lebensdauer, wenn sie laufend in Betrieb sind – im Mittel etwa 5 Jahre. Als Archiv gelagert sollen sie dagegen etwa 10 bis 30 Jahre halten. Virtuell ewig halten die Daten in der Cloud, da dort stets Backups erstellt werden. Die Gefahr besteht dort eher darin, dass die Cloud gehackt wird und die Daten in fremde Hände gelangen. Auch kann der Anbieter pleitegehen, was eventuell mit dem Verlust der Daten enden kann.

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«Wie lange halten Festplatte, USB-Stick und DVD? | Faszination Wissen | Doku | BR.» Video: YouTube/Bayerischer Rundfunk

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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DomKi 04.03.2020 00:42
    Highlight Highlight Die blauen Anteile der Flamme erreichen dagegen "NUR" etwa 800 °C
  • HAL1 03.03.2020 17:16
    Highlight Highlight Leider ist die einzig "sichere" datenablage immernoch mit arbeit verbunden. Ein eigenes nas welches sich überwacht und standortunabhängig backupt. Doch selbst da haste noch immer eine minimalst kleine chance das alles gleichzeitig kaputtgeht.
  • d-effekt 03.03.2020 10:14
    Highlight Highlight #6 stimmt nicht.
    Schau mal die Teile in einen PC an!
    Gold wird in der Signal- und Schalttechnik nicht primär als Verkaufsargument eingesetzt.
    Gold ist nicht der beste Leiter, aber das fast perfekte Element um den Übergangswiderstand zu minimieren. Dieser wird nicht nur durch Korrosion verursacht sonder auch durch die Rauigkeit von Flächen. Da Gold aber weich ist wird der Kontakt beim ein- und ausstecken wieder aufpoliert (und abgenutzt).
    Selbst in Haushaltsgeräten aus den 80ern habe ich - für den Käufer unsichtbare - vergoldete Kontakte gesehen. Je kleiner die Spannung umso grösser der Effekt.
  • Dominik Treier 03.03.2020 09:26
    Highlight Highlight Punkt 8 ist so nicht ganz korrekt, denn die Balkenanzeige gibt tatsächlich über die Signalstärke und damit über die Empfangsqualität Auskunft, die damit mögliche Datenrate hat damit logischerweise nichts zu tun, sondern der Mobilfunkstandard und die Anzahl Geräte in der Zelle, diese Anzeige stammt aber auch noch aus Zeiten der Leitungsvermittelten Telefonie, wo sie durchaus Sinn machte, weil sie darüber informierte wie Stabil ein Telefonat an diesem Ort wohl geführt werden kann...
  • Boris Josipovic 03.03.2020 07:06
    Highlight Highlight Bitte keine Geldstücke auf das Gleis legen. Denn die Bandagen vom Tram sind weicher als das Gleis, daher kann es vorkommen dass es beim 2000er zu Flächen und beim Cobra zu Polygonen kommt. Für uns bedeutet das, dass ein Tram mindestens für einen Tag ausfällt, beim jetzigen Bestand extrem mühsam, und hohe Kosten fürs Schleifen. Etwa 700 - 800.- pro Achse. Noch dazu muss das Drehgestell früher revidiert werden weil Material maschinell abgeschliffen wird :/
    • atorator 03.03.2020 20:31
      Highlight Highlight Danke für den fundierten Kommentar.
  • Spooky 03.03.2020 04:12
    Highlight Highlight Zu 1:

    "In Wahrheit wäre es zwar durchaus schmerzhaft, wenn man von einer solchen Münze getroffen würde, aber nicht tödlich."

    Und wie ist es bei einem Kieselstein?
    • Charlie Brown 03.03.2020 06:51
      Highlight Highlight Schmerzhaft
    • Möfe 03.03.2020 08:06
      Highlight Highlight Im Vakuum gilt: m*g*h=0.5*m*v^2. sprich die Geschwindigkeit ist unabhängig von der Masse. In Realität kommt der Form des Objektes eine grosse Wichtigkeit zu, da diese für den Luftwiderstand entscheidend ist, was die Geschwindigkeit begrenzt.
      Ab einer bestimmten Masse des geworfenen Objektes ist das ganze dann sicher tödlich, aber sich im tiefen Gramm-Bereich.
    • Spooky 03.03.2020 09:12
      Highlight Highlight @Möfe

      Ich frage, weil ich damals in einem Krimi von
      G.K. Chesterton (Pater Brown) las, dass ein Kieselstein von einem hohen Kirchturm auf den Kopf eines Mannes geworfen wurde. Der Mann war sofort tot. Pater Brown hat den Mörder gefasst, übrigens.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ich ! 03.03.2020 03:03
    Highlight Highlight Informatiker hier, bezüglich Haltbarkeit USB Sticks/SSDs/Festplatten. 10 bis 30 Jahre sind äußerst optimistisch, ich würde Ihnen höchstens 5 Jahre trauen. Jeder Elektronik kann plötzlich kaputtgehen.

    @Dani Huber: woher sind die Daten?

    In SSDs sind qualitativ bessere Flash-Speichchips eingebaut als in USB Sticks / SD-Karten. Von Letzteren sind uns schon etliche kaputtgegangen, von SSDs noch keine.

    Festplatten müssen regelmäßig laufen, wenn sie Monate oder Jahre im Schrank liegen, kann es sein dass sie nicht mehr starten.

    Am Besten 2x pro Jahr zwischen zwei Speichermedien umkopieren.
    • atorator 03.03.2020 20:32
      Highlight Highlight Letzter Satz: in vielen Jahren IT noch nie gesehen, dass das die IT jemals machte.
  • Turrdy 02.03.2020 22:22
    Highlight Highlight Fun Fact: Teflon und Gore-Tex ist eigentlich das selbe Material.
    • Grave 03.03.2020 06:50
      Highlight Highlight Mit anderen worten ich kann auch meine jacke brauchen zum braten ?
    • BVB 03.03.2020 07:38
      Highlight Highlight @Grave
      Du kannst.
    • α Virginis 03.03.2020 07:51
      Highlight Highlight @Grave: Habs eben probiert, schmeckt aber nicht.

      @Turrdy: Du schuldest mir nun eine Jacke!!!
      :P
    Weitere Antworten anzeigen
  • bullygoal45 02.03.2020 21:34
    Highlight Highlight Mich würde interessieren ob der Mythos stimmt, dass das Gleis wegen der Münze über die Jahre kaputt geht, weil der Hick sich bei jeder Zugüberfahrt vertieft. Stimmt das?
    • Jakal 02.03.2020 23:23
      Highlight Highlight Sehr unwahrscheinlich. Eine Münze besteht aus einer wesentlich weicheren Legierung als der Stahl einer Schiene oder Spurkränze von Zugrädern. Eine Münze auf den Geleisen hinterlässt keinen Hick, welcher eine Schiene dauerhaft schädigen kann
    • Madison Pierce 02.03.2020 23:39
      Highlight Highlight Das ist gut möglich. Durch die Münze kann auf der Schiene eine Eindrückung entstehen. Diese wird durch die Belastung der fahrenden Züge stetig grösser. Der Radreifen leidet ebenfalls.

      "Über die Jahre" sollte aber zumindest bei uns nichts kaputt gehen, da die Schienen regelmässig vermessen und geschliffen werden. Ein solcher Schaden würde bemerkt und behoben.
    • Dubio 03.03.2020 10:41
      Highlight Highlight Die Schiene eher nicht, aber der Radreifen des Schienenfahrzeugs kann schaden nehmen. Im schlechtesten Fall bleibt es daran "hängen" vom Druck und muss dann abgeschliffen werden.
  • dmark 02.03.2020 21:24
    Highlight Highlight Also ich besitze noch CDs aus den Anfängen der Laufwerke. Diese wurden anfänglich (1995) mit ca. 150KB/s und etwas später mit "Double-Speed" (300KB/s) selbst gebrannt. War damals noch richtig teuer...
    Diese sind aber auch heute noch lesbar und lagern "normal" im Zimmer.
    Ich empfehle für die Archivierung (auch für DVDs) die langsamste Geschwindigkeit, welcher der Brenner hergibt und natürlich gute Rohlinge.
    • G. Samsa 02.03.2020 22:37
      Highlight Highlight Deine CD‘s werden irgendwann kaputt sein. Auch wenn sie heute noch lesbar sind, morgen kann es anders sein.
    • Elmas Lento 03.03.2020 00:10
      Highlight Highlight Die Brenngeschwindigkeit hat da wenig Einfluss, das Problem ist der Aufbau der CD/DVD. Diese besteht aus verschiedenen Schichten von Material. Da kann es mit der Zeit passieren das sich die Schichten voneinander lösen, wenn du die CD dann anfasst löst sich die "Folie" Schicht für Schicht ab. Die Lagerung im Zimmer ist gar nicht so schlecht, da herrscht eine einigermassen konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
    • dmark 03.03.2020 10:59
      Highlight Highlight @Elmas:
      Die Alten sind noch Original-Philips, welche quasi komplett vergossen sind - also nicht die Sorte, welche auf der Oberseite nur lackiert sind. So wie gute DVDs. Das ist wie "ein Stück" Polystyrol. Da kann eigentlich nichts abblättern, so wie es gerne bei gekauften Musik-CDs der Fall ist. Da habe ich einige, welche sich auflösen.
      Jein, die Brenngeschwindigkeit hat schon etwas Einfluss. Brenne mal eine langsam und eine schnell und schaue dir das Ergebnis genau an. Langsam "brennt etwas kräftiger". Die langsam Gebrannte wirkt meist etwas dunkler.
      Aber ja, wichtiger ist der Aufbau der CD.
  • Absintenzler 02.03.2020 21:11
    Highlight Highlight #3
    Benutzer Bildabspielen
  • yey 02.03.2020 20:46
    Highlight Highlight Das mit den DVDs hab ich auch mal geglaubt und dadurch alle Futurama Folgen verloren 🙄

    Nichtmal 2 Jahre habe die durchgehalten. Falls also sonst noch jemand seine Jugend-Lieblingsserien gebrannt hat:
    Rette, wer kann! Ich drücke die Daumen
  • Jurinho8788 02.03.2020 20:41
    Highlight Highlight 1. 20Rp aufs Gleis legen
    2. Zug fährt darüber
    3. 20 Rappenstück aufnehmen und in einen Selecta-Automat einwerfen
    4. Selcta Automat erkennt es als 1 Frankenstück
    5. Als 10jähriger sich reich fühlen.
    Leider mit den modernen Automaten nicht mehr möglich :(
    • Balikc 02.03.2020 22:05
      Highlight Highlight Das funktionierte damals auch mit spanischen 25 Peseta-Stücken - ohne Risiko und man konnte sich noch viel reicher fühlen...
    • Adualia 03.03.2020 04:31
      Highlight Highlight 20er mit hammer behandelt ergab immer 1-50fr pro Münze :) Ach was waren wir für Rotznasen früher, fühlten uns nach dem leerräumen und beuteteilen so cool wie in einem Heist-Film
    • Diskoo 03.03.2020 09:27
      Highlight Highlight *Wenn man den 20er wieder findet ^^
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Silie 02.03.2020 20:40
    Highlight Highlight Eine Frage die mich als Kind immer beschäftigte... wenn nichts an Teflon haften bleibt, wie ist es dann möglich dass Teflon an der Pfanne haftet?
    • BeatBox 02.03.2020 21:41
      Highlight Highlight Hervorragende Frage! ;-)
    • IchSageNichts 02.03.2020 22:14
      Highlight Highlight Asking the real questions...
    • 7immi 02.03.2020 22:24
      Highlight Highlight @p.silie
      Gute Frage :)

      Die Oberfläche der Pfanne wird mittels (Salz?)säure behandelt, damit wird die Oberfläche porös. Anschliessend wird eine PTFE-Emulsion aufgetragen, die kleinen Tröpfchen bleiben haften. Beim anschliessenden Erhitzen bildet sich dann die durchgehende Schicht und verbindet sich mit der porösen Oberfläche und bildet eine Schutzschicht. Die Teflonpfanne ist geboren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tommy V 02.03.2020 20:35
    Highlight Highlight Deswegen setze ich bei Musik auf Schallplatten, die halten bei richtigem Handling länger als jede CD ;-)
    • Piggeldys Bruder Fredericks böser Zwillingsbruder 03.03.2020 02:01
      Highlight Highlight Ü60, stimmt's? ;-)
    • Tommy V 04.03.2020 17:28
      Highlight Highlight Fast :-) 21...
  • Lolus 02.03.2020 20:25
    Highlight Highlight Das mit der Cloud am Ende stimmt definitiv nicht.
    Beispiel: Swisscom und Storebox. Da wurden mal ausversehen ein haufen Daten von Kunden gelöscht.

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