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Millennials (Symbolbild)

Das sind Millennials – das sagt jedenfalls die Bildagentur Shutterstock. Bild: Shutterstock

Millennials sind gar nicht so schlimm, wie die Baby Boomer meinen



Sie kennen keine Loyalität, sind egoistisch und faul. Die Rede ist von den Millennials, auch «Generation Y» genannt – die Bevölkerungskohorte der zwischen 1981 und 1999 Geborenen. Die wenig schmeichelhafte Beschreibung dieser Generation, über die schon viel geschrieben und gelästert wurde, findet vermutlich besonders viel Zustimmung unter den sogenannten «Baby-Boomern».

Diese Generation der bis 1965 Geborenen – oft sind sie die Eltern der Millennials – scheint wenig von der «heutigen Jugend» zu halten. Sie reiht sich damit ein in eine Tradition, die so alt ist, das man annehmen kann, sie gehöre zu den wenigen Dingen, die sich wirklich niemals ändern.

Berühmt ist das oft zitierte Verdikt, das der griechische Philosoph Sokrates gefällt haben soll: «Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer.» Und es ist noch bei weitem nicht das älteste: «Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegen übernommene Werte», klagt bereits eine Inschrift auf einer rund 5000 Jahre alten sumerischen Tontafel.

Sokrates, Statue

Vermutlich denkt Sokrates hier gerade über die Jugend von damals nach. Es ist allerdings alles andere als sicher, dass das berühmte Zitat wirklich von ihm stammt. Bild: Shutterstock

Das Klagelied über die jeweilige heutige Jugend ist also alles andere als neu. «Generation auf Generation klagt die ältere über die Unzulänglichkeiten der folgenden», sagt John Protzko, Psychologe am MetaLab der University of California. «Und oft äussern sie genau dieselben Vorwürfe, die schon in den vergangenen 2500 oder mehr Jahren vorgebracht wurden.»

Negatives Urteil

Protzko und sein Mitarbeiter Jonathan W. Schooler sind der Frage nachgegangen, warum das so ist. Die Wissenschaftler, die ihre Studie im Wissenschaftsmagazin «Science Advances» veröffentlichten, führten mehrere Umfragen unter Erwachsenen im Alter von 33 bis 51 Jahren durch. Die Teilnehmer mussten die heutigen Jugendlichen danach einschätzen, ob diese ihre Eltern respektieren und wie intelligent und belesen sie sind.

Das Ergebnis der Umfrage war – wie zu erwarten war – eher düster: Jugendliche haben zu wenig Respekt vor ihren Eltern, befanden die Teilnehmer an der Umfrage im Schnitt. Klar negativ war auch das Urteil in Sachen Belesenheit. Einzig bei der Intelligenz verhielt es sich anders – hier waren die Teilnehmer durchschnittlich der Meinung, dass die Jugendlichen etwa so intelligent seien wie frühere Generationen.

Einfaches Muster

Nun hatten Protzko und Schooler aber alle Teilnehmer zuvor danach beurteilt, wie autoritär, intelligent und belesen diese selber waren. Als sie die Ergebnisse der Umfrage mit diesen Werten abglichen, zeigte sich ein einfaches Muster: Je stärker ein Teilnehmer bei einem dieser Attribute (autoritär, intelligent, belesen) herausragte, desto eher wiesen die Jugendlichen seiner Meinung nach in diesem Bereich ein Defizit auf.

Wer mehr liest, tendierte also eher zur Ansicht, dass die Jugend von heute zu wenig liest. Dieser Befund gilt auch für den Bereich Intelligenz, obwohl die Teilnehmer im Schnitt die Jugend von heute für gleich intelligent wie früher hielten.

Straight line represents authoritarians believing that children no longer respect their elders. Dotted line represents more intelligent people believing that children are becoming less intelligent. Dashed line represents more well-read people believing that children no longer enjoy reading.
https://advances.sciencemag.org/content/5/10/eaav5916

Lesebeispiel: Die durchgezogene Linie repräsentiert Teilnehmer mit autoritären Vorstellungen, die der Meinung zustimmen, dass Jugendliche ihre Eltern nicht mehr respektieren. Das Merkmal «autoritär» verstärkt sich auf der x-Achse von links nach rechts; die Zustimmung nimmt mit der y-Achse zu. Grafik: sciencemag.org/Potzko

Bemerkenswert ist, dass sich der Effekt in einem Bereich nicht auf die anderen übertrug, das heisst, wer beispielsweise eher autoritär ist, meinte nicht unbedingt, dass Jugendliche heute zu wenig lesen.

Zwei psychologische Mechanismen

Potzko und Schooler sehen hier zwei psychologische Mechanismen am Werk: Zum einen neigen wir offenbar dazu, andere in jenen Bereichen negativer zu beurteilen, in denen wir selber herausragen. Zum anderen aber überstülpen wir unser aktuelles Selbstbild unserem früheren Ich. Das heisst, wir projizieren unsere gegenwärtigen Fähigkeiten in unsere Vergangenheit. Erwachsene neigen dazu, ihr aktuelles Niveau als Massstab zu nehmen, um Jugendliche zu beurteilen – und vergessen dabei, wie viel Entwicklung und Erfahrung in ihnen selbst steckt.

Schlecht gelaunter älterer Mann (Symbolbild)

Ein Baby Boomer, wenn er Millennials sieht. Bild: Shutterstock

Kein Wunder also, dass die Menschheit seit Jahrtausenden den erschreckenden Zustand der Jugend beklagt. So dürften auch die viel geschmähten Millennials genau so intelligent, anständig und belesen sein wie frühere Generationen. Das negative Bild gründet eher auf Illusionen, die Baby Boomer geschaffen haben – ohne es zu merken.

Potzko betont indes, es gehe bei seiner Studie nicht um eine Rechtfertigung der Millennials, sondern um die Neigung von Menschen, über die nachfolgende Generation zu klagen. Und dies werde wohl nie aufhören. Da ist der Gedanke doch tröstlich, dass auch die Millennials in diese Falle tappen werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Billy the Kid 04.11.2019 15:01
    Highlight Highlight Ich gehöre zur Generation X und kann die Generation X und Z nicht ausstehen - die sind schon gesellschaftskonform auf die Welt gekommen. Ein Haufen angepasster Sesselpupser, die alle 2 Sekunden ihr Smartphone checken müssen um ja nichts in ihrer lächerlichen Parallelwelt "zu verpassen". Auch die Babyboomer gehen mir auf den Sack, da sie nach ihrer gescheiterten Pseudorevolte einfach nur noch reich und fett in Rente gehen wollten.
    Und was war vor denen? Ach - die Kriegsgeneration...die Eltern unserer Eltern - da war der Russe noch der Böse und die Welt anscheinend "in Ordnung".
  • wolge 03.11.2019 11:47
    Highlight Highlight Letztlich scheint mir die Ich-Entwicklungsstufe (Jane Loevinger) unserer Gesellschaft um einiges wichtiger als die Babyboomer - Millennials Einschätzung.

    Die grossen Probleme unserer Gesellschaft wie z.B. Umweltverschmutzung, Artensterben, Überbevölkerung, Konsumwut und sinnloses Wachstum werden wir nur dann ernsthaft und nachhaltig in den Griff bekommen, wenn sich ein ausschlaggebender Teil der Bevölkerung auf Stufe E7, besser E8 bewegt...

    https://m.spiegel.de/kultur/gesellschaft/zukunftsanalyse-nach-jane-loevinger-weg-vom-leistungsideal-a-1248816.html
    Benutzer Bild
  • Gawayn 03.11.2019 09:24
    Highlight Highlight Eines der besten Zitate über Generationen die ich kenne,
    Stammt aus einem Lied von Joe Cocker
    "N'oubliez jamais"
    "every Generation has it's Way.."

    Es war und ist mir eine harte Lektion.
    Das mein Wissen und Erfahrung, nicht immer das ist, was meinen Kindern für ihr Leben weiter hilft.

    Vieles mußte ich neu lernen.
    Einiges akzeptieren, das die Kinder auch ihre Erfahrungen machen müßen.

    Ich denke darin liegt der ewige Generationen Clash.

    Wir trauen den Kids nicht genug zu...
  • Vecchia 03.11.2019 08:49
    Highlight Highlight Dass das Tadeln der Jugend schon seit Sokrates existiert, ist - sorry - ein alter Hut.
    Generationenkonflikte gehören in der Phase der Pubertät zum Leben.
    Danach sind es Konflikte zwischen verschiedenen Personen, unabhängig vom Alter.

    Aktuell schockiert mich eher, dass (social-)medial fast jedes politische Thema zum Generationen- oder Geschlechterkrieg umfunktioniert wird.
    Undifferenziert nach Sündenbockprinzip.

    (ich bin Babyboomer und meine Millenials und ihre Kollegen sind wunderbar. Und was vergessen wird: schon die Babyboomer haben als Kind per WWF-Marken für den Regenwald gesammelt)

  • Mügäli 03.11.2019 07:50
    Highlight Highlight Ich finde diese Unterteilung einfach schlecht für den Zusammenhalt der Schweiz. Jede Generation hat ihre Herausforderungen und ,Altlasten, zu tragen. Auch habe ich in jeder Generation Menschen welche meine Vorstellungen/Ideale teilen oder eben nicht. Wichtig finde ich, dass wir gemeinsam Probleme Angehen und Lösen ohne zu Verurteilen. Ich bin mir sicher, dass jede Generation immer das Beste für ihre Kinder wollte und auch ihrem damaligen Wissen und ihren Prioritäten entsprechend folgten. Wir leben in der Schweiz in einem Paradies (verglichen mit anderen Ländern) seien wir dankbar dafür ..
  • woodkid 03.11.2019 07:11
    Highlight Highlight Als 1989 erin bin ich also Millebla was? Liegt wohl am ehesten am menschlichen Ego. Es wächst mit. Was uns an anderen am meisten stört, ist die kacke unserer Vergangenheit, mit der wir nicht klar kommen. Warum stören sich ältere an jüngeren? Weil siesselbst verbockt haben, oder zu sehr unterdrückt wurden um mal etwas "steil zu gehen". Lasst den quatsch und kehrt vor der eigenen Tür. Die Welt dreht sich auch ohne Meinungsäusserungen.
  • Roelli 03.11.2019 06:34
    Highlight Highlight Wichtig ist das man nicht selbst Schuld ist an irgendetwas. Nur immer auf den anderen rumhacken um sich besser zu fühlen. Ich arbeite in einem Personalrestaurant und die jüngeren sind meistens die Menschen die mehr anstand und Freundlichkeit haben. Die älteren sind eher verbittert und reklamieren. Ich wünschte mir alle könnten Nett zueinander sein und respektieren.

    Ich wünsche allen die dies lesen einen schönen Tag.
  • Sk8/Di3 03.11.2019 04:43
    Highlight Highlight "... Neigung von Menschen, über die nachfolgende Generation zu klagen."
    Wow, was für eine Erkenntniss. Es geht wohl eher darum, dass sich die nachfolgende Generation von ihren Eltern unterscheiden will. Und ja das war, ist und wird immer so sein. Zum Glück. Somit ist es logisch, dass die vorhergegange Generation, dies kritisch sieht.

    Eine ziemlich nutzlose Studie!
  • Chris Senn 03.11.2019 02:20
    Highlight Highlight [...] Wer mehr liest, tendierte also eher zur Ansicht, dass die Jugend von heute zu wenig liest. [...], interessant dazu wäre auch die Frage nach der Ansicht bezüglich derselben (und evtl. vorhergehenden) Generation. Ich kann mir vorstellen, dass da ein ähnliches Ergebnis rasukommen würde.
  • Anna Landmann 03.11.2019 01:40
    Highlight Highlight Dafür sind die Boomer schlimmer, als X, Y und Z meinen.

    Übrigens: Diese „Millennials“ sind im Schnitt ((1999+1981)/2 = 1990-Jahrgang) auch schon fast 30... gar nicht mehr so jung!
    • Moggerli 03.11.2019 07:12
      Highlight Highlight Also ich fühl mich mit 30 noch jung 😉
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 02.11.2019 23:53
    Highlight Highlight Es stehen harte Auseinandersetzungen zwischen Babyboomern und Millenials an. Etwa wenn es um die zweite Säule geht.

    Dann werden so Vorurteile sicher nochmals hervorgekramt.
  • malu 64 02.11.2019 23:13
    Highlight Highlight Es gibt vielleicht 2 bis 3 Ausnahmen, ansonsten trifft es voll zu!
  • Myk38 02.11.2019 22:26
    Highlight Highlight Millennials = Geboren zwischen 1980 und 99? 20 Jahre unterschied und alles noch vor dem Millennium? So ein Stuss.
  • Calvin Whatison 02.11.2019 21:03
    Highlight Highlight Schön Schreiben ✍️ haben Sie auch nicht gelernt. Nämli 😂😂😂
    • Randalf 02.11.2019 22:29
      Highlight Highlight
      Die chönd nöd emal Schnüerlischrift.😉😉😉
    • NotWhatYouExpect 03.11.2019 08:49
      Highlight Highlight So ein Quatsch... Ihr wisst schon in welchem Jahrgang die Millennials geboren sind?
    • Nico Rharennon 03.11.2019 09:27
      Highlight Highlight Ich, 86 geboren habe auch noch schnüerlischrift gelernt... Vollkommen sinnlos war das, habe ich NIE wieder verwendet sobald ich nicht mehr musste! Gut wird das heute nicht mehr unterrichtet!
      Mir erschliesst sich wirklich nicht was sowas bringen soll?! Schreibe mit der Tastatur seit ich rund 10 Jahre alt bin und bin damit deutlich effizienter als mit jeglicher Handschrift!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 02.11.2019 20:53
    Highlight Highlight Das schlimmste an der Jugend ist dass man nicht mehr dazu gehört
    • Swissjoy 03.11.2019 00:34
      Highlight Highlight Ich fühle mit dir 😅👏😊
  • Antinatalist 02.11.2019 20:33
    Highlight Highlight Dieses "sind gar nicht so schlimm" impliziert, dass sie dennoch schlimm sein sollen.

    Diese Generationenaufteilung über 20 Jahre ist sowieso ein Witz. Ich wüsste nicht, warum ich zu "X" gehören sollte, zumal ich mit den Freaks der 60er nichts habe, das mich mit ihnen verbindet und mir die Ära "Y" doch viel näher und auch präsent ist. Und ich bin doch einige Jahre vor 1981 zu diesem Leben auf diesem kaputten Planeten genötigt worden.

    Kann man wirklich kippen, diese X-, Y-, Z-Generationen.

    Ebenso sind ein 1981 und ein 1999 geborenes Kind zwei Kinder aus völlig verschiedenen Welten.
    • lilie 02.11.2019 22:34
      Highlight Highlight @Antinatalist: Du identifizierst dich nicht mit der Generation X, nennst die Welt aber im klischeehaftesten Generation-X-Jargon "kaputt"? 🤔😆
    • Antinatalist 03.11.2019 02:02
      Highlight Highlight @lilie: Ich habe noch kurz vor dem Abschicken überlegt, ob mir wohl jemand versuchen würde, aus dem Begriff "kaputt" genau diesen (falschen) Strick zu drehen. Hätte wohl doch "zerstört" wählen sollen... 🙄 Aber ich nenne ja auch nicht die Welt* kaputt, sondern ganz bewusst den Planeten**. Greta ist ein Kind der Generation Z. Sie hält die Erde auch für kaputt. Hat aber noch Hoffnung auf Reparatur.

      *https://de.wikipedia.org/wiki/Welt

      **Google Maps hilft, sich hier einen generellen Überblick zu verschaffen. Würde sagen, der Planet ist ziemlich kaputt. Oder ist das nur ein grünes Klischee?!

    • Antinatalist 03.11.2019 02:15
      Highlight Highlight Warum ich mich aber dann doch lustvoll für kaputt entschieden habe? Weil der Begriff zeitlos und teils auch international verwendet wird. Einfach ein schönes deutsches Wort. Vielleicht solltest du dein Weltbild etwas revidieren...

      https://de.wikipedia.org/wiki/Kaputt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Me, my shelf and I 02.11.2019 20:30
    Highlight Highlight Shut up, boomer






    :P
  • legalizeit 02.11.2019 20:18
    Highlight Highlight Jetzt merkeb dann die Millennials wie schlimm Babyboomer eigentlich sind. Klimawandel und Hamsterradkarriere zu erwähnen.
  • Locutus70 02.11.2019 20:00
    Highlight Highlight Ich gehöre ja zur Generation X und ich muss sagen: Die Jugend ist wohl nicht schlechter oder besser als sie immer gewesen ist.
    Die da in der Umfrage die Jugend negativ bewertet haben denen kann ich nur sagen: Das sind ja zum Teil eure Kinder. Und wenn die keinen Respekt vor euch haben liegt es vielleicht auch an eurer Erziehung.
    Ich hab mal gelesen: Behandle dein Kind wie einen Freund ... und daran halte ich mich auch in der Erziehung unserer Tochter.
    • Trafalgar 02.11.2019 21:36
      Highlight Highlight Nein, eben nicht.
      Es ist wie bei den Ausländern: Diejenigen die man selbst kennt sind ja ganz OK, nur die anderen sind alle sooo schlimm.
    • supremewash 03.11.2019 00:02
      Highlight Highlight Vater selig pflegte zu sagen, Kinder seien wie Fürze. Die eigenen gerade noch zu ertragen.
    • Antinatalist 03.11.2019 07:57
      Highlight Highlight @supremewash: Da sieht man, was Eltern allen Kinderlosen antun.
  • Fernrohr 02.11.2019 19:54
    Highlight Highlight Zeige mir einen Babyboomer, der in jemand anderes veliebt ist, als in sein Selfie...
    • Phrosch 03.11.2019 07:43
      Highlight Highlight Hä?! Je länger ich mit den verschiedenen Generationen zusammenarbeite, desto mehr merke ich, dass es immer einen bunten Mix von Charakteren, Eigenschaften und Fähigkeiten gibt. Natürlich gibt es auch Selfie-Boomer, genauso wie loyale Junge. Verallgemeinerungen sind extrem überbewertet.
  • HugiHans 02.11.2019 19:42
    Highlight Highlight Oh, nööö ... langsam werden auch die letzten Vorurteile wiederlegt .... worüber soll man da noch lästern ...
  • #teacherlife 02.11.2019 19:20
    Highlight Highlight Habe fast täglich mit der "heutigen Jugend" zu tun und bin über die Vorurteile auch immer wieder erstaunt. Danke für den Artikel 👍
  • Pomponius 02.11.2019 19:16
    Highlight Highlight Ohne Komma, Herr Huber, richtig?
  • homo sapiens melior 02.11.2019 19:12
    Highlight Highlight Irgendwann werden Menschen begreifen, dass solche Dinge nicht von Alter, Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft oder anderem Gugus abhängen sondern vom Charakter.
    • Locutus70 02.11.2019 20:00
      Highlight Highlight Meinen sie? Ich glaube das haben die Menschen schon vor 100 Jahren gehofft :D
    • Dominik Treier 03.11.2019 01:24
      Highlight Highlight Ich hoffe schon nur, dass sie irgendwann begreifen, dass nicht alle Menschen mit den gleichen Voraussetzungen zur Welt kommen und nicht dasselbe Glück oder Unglück in jeweils wichtigen Bereichen haben und man deshalb andere nie am eigenen beschränkten Weltbild beurteilen sollte...

      Windmühlen...
    • Trafalgar 03.11.2019 11:21
      Highlight Highlight Es sind aber die Umstände, die den Charakter formen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zab Zab 02.11.2019 19:05
    Highlight Highlight Naja, wir müssen eher retten was die Babyboomer versaut haben ;)
    • Garp 02.11.2019 21:14
      Highlight Highlight Und die Generation nach Euch, was ihr versaut habt. ;)
    • Trafalgar 02.11.2019 21:40
      Highlight Highlight Wenns nur so einfach wäre...
      In 50 Jahren wird die neue Generation auf uns zurückschauen und denken, wie konnten die uns das antun.
      Es ist ja klar, dass XY schädlich für unser Klima/Ökonomie/Umwelt ist.
      Jede Generation versucht mit dem bekannten Wissensstand das Beste zu tun. Aber auch Prioritäten verändern sich über Generationen.
    • Hzwo 02.11.2019 23:22
      Highlight Highlight Nein kein Mensch hat etwas versucht
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«Es ist alarmierend» – Insektensterben in der Schweiz ist viel schlimmer als angenommen

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