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Bis hier wieder Wasser steht, dauert es eine Weile: Der Sihlsee bei Euthal SZ Mitte April.

Der menschliche Einfluss auf das Klima ist schon jetzt vielerorts sichtbar. Bild: KEYSTONE

Experten warnen: Auch mit Glück entgehen wir dem Klimawandel nicht



Dass der Klimawandel unausweichlich und bereits in vollem Gange ist, darüber gibt es inzwischen keine Zweifel mehr – zumindest aus wissenschaftlicher Sicht. Nur: Wie stark erhitzt sich unser Planet – und wie hart treffen uns die Folgen der Klimakrise dementsprechend? Dafür gab es bislang ganz unterschiedliche Prognosen, die eine Erderwärmung zwischen 1.5 Grad und 4.5 Grad Celsius voraussagen.

Ein internationales Team aus Wissenschaftlern hat mit einer neuen Berechnung nun die Varianz bezüglich verschiedener Szenarien eingegrenzt. Dabei stellten sie fest: Es wird schlimmer, als die optimistischen Berechnungen hoffen liessen – aber die Prognosen der grössten Schwarzmaler werden voraussichtlich auch nicht eintreten.

«Die Hauptaussage ist: Wir können uns leider nicht darauf verlassen, dass Glück uns vor dem Klimawandel rettet», sagte Reto Knutti vom Institut für Atmosphäre und Klima an der ETH Zürich dem «Guardian» zufolge.

«Die gute Nachricht ist, dass wir die Spanne der künftigen Erderwärmung etwas eingegrenzt haben. Die schlechte Nachricht ist, dass wir nicht länger darauf hoffen können, dass das Problem auf magische Weise einfach verschwinden wird.»

Reto Knutti, Institut für Atmosphäre und Klima (ETH)

In den letzten 40 Jahren ging man mehr oder minder unverändert davon aus, dass die Verdopplung des Kohlendioxids im Vergleich zum vorindustriellen Niveau mit 66-prozentiger Wahrscheinlichkeit eine Erderwärmung zwischen 1.5 und 4.5 Grad Celsius zur Folge hat. Die Klimasensitivität misst dabei die Anfälligkeit des Erdklimas für menschlichen Einfluss. Die Wissenschaftler errechneten nun in ihrer im »Reviews of Geophysics« veröffentlichten Studie, dass die Erderwärmung mit derselben 66-prozentigen Wahrscheinlichkeit zwischen 2.6 und 3.9 Grad Celsius liegen wird.

1.5-Grad-Ziel scheint unerreichbar

Die Wahrscheinlichkeit der katastrophalsten Szenarien werde damit zwar verkleinert, sagte Zeke Hausfather von der University of California Berkeley dem «Guardian». «Aber im Grunde bedeutet dies, dass wir mehr tun müssen, um den Klimawandel zu begrenzen. Dafür sind wir nicht annähernd auf dem richtigen Weg.»

Eine gefährliche Störung des Klimasystems, da ist man sich in der Klimaforschung relativ einig, würde nur dann vermieden werden können, wenn die Erderwärmung 1.5 Grad nicht übersteigt. Das Pariser Klimaabkommen hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, die Erwärmung auf 1.5 Grad zu begrenzen. Allerdings scheint das der neuen Studie zufolge gar nicht mehr möglich zu sein – die Wahrscheinlichkeit, dass die Erderwärmung bei unter 2 Grad bleibt, sehen die Wissenschaftler bei nur fünf Prozent. Zumal einige Länder, darunter auch Deutschland, weit davon entfernt sind, ihre Klimaziele einzuhalten.

Die Studie, die im Rahmen des internationalen World Climate Research Program erstellt wurde, brachte Temperaturaufzeichnungen seit der industriellen Revolution, Aufzeichnungen prähistorischer Temperaturen aus Sedimentproben und Baumrinden sowie Satellitendaten und Computermodelle zusammen. «Dieses Papier ist wirklich das erste, das versucht, all diese unterschiedlichen Quellen von Beobachtungsnachweisen in ein kohärentes Paket aufzunehmen, das tatsächlich Sinn ergibt», sagte Mitautor Gavin A. Schmidt, der Direktor des Goddard Institute for Space Studies der NASA und Autor des Papiers, der »New York Times«.

(ftk/watson.de)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bildung & Aufklärung 25.07.2020 00:02
    Highlight Highlight Schweizer:

    "Wir werden dazu ja genötigt zum immer steigenden Konsum"

    Damit ist alles gesagt zur Klimakatastrophe und dem kleinen Teil der Menschheit welche sie für ALLE LEBEWESEN DER WELT verursacht.
    Vorhang ziehen.

    Spart das Geld für jegliche Forschung und Änderung und buttert es auch gleich noch in den endlos dekadenten, degenerierten Überkonsum, um damit die nie füllbare innere Leere zu stopfen. Wenn schon in den Untergang, dann wenigstens Titanic-Style, obwohl die verglichen mit den Leute-von-Heute geradezu Asketen waren, auf dem Oberdeck saufend, als das Schiff bereits sank...
  • Kant 24.07.2020 15:18
    Highlight Highlight Man kann eigentlich da nur noch auf das Video von Herrn Lesch verweisen.
    Play Icon
    • Bildung & Aufklärung 25.07.2020 00:06
      Highlight Highlight Downvotende: Care to elaborate?

      Ach so, man weiss es besser als ein höchstintelligenter, hochverdienter Spitzenwissenschaftler, Doktor und Professor, welcher sich seit Jahrzehnten für Aufklärung einsetzt.

      Mit dem Harald würde ich ja gerne mal eins Trinken und fragen, wie er dieser Irre aushält. Ich selbst verzweifle schon fast und er hat noch viel tiefer einblick, krüppelt sich den Hintern ab um aufzuklären und das wird dann seitens der intelligenzphobischen Tiefflugfraktion noch mit Spott und Hohn quittiert.

      Je mehr ich die Menschen kenne, desto mehr liebe ich andere Tiere.
      Bin saufen
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 26.07.2020 05:04
      Highlight Highlight Lesch ist leider auch dem Irrglauben verfallen, dass technologischer Fortschritt der Umwelt zuträglich ist. Er ist auch ein überzeugter Fleischfresser, obschon er es eigentlich besser weiss. Auch er lebt auf ökologisch zu grossem Fuss und ist daher leider ein eher schlechtes Vorbild, auch wenn seine Vorträge gut gemeint sind. Die gleichen sich aber oft wie ein Ei dem Anderen, mit den gleichen Witzen und Pointen.

      Er ist zweifelsohne ein kluger Mann. Aber auch kluge Menschen können sich in Details verfangen und das Zusammenspiel aller Details vergessen: Erneuerbare Energien sind keine Lösung.
  • S. L. 24.07.2020 14:17
    Highlight Highlight Egal, ich hab ein klimatisiertes Büro.
    • Lafayet johnson 24.07.2020 16:00
      Highlight Highlight Oder ein maiensäss irgendwo in den Bergen.
    • Bildung & Aufklärung 24.07.2020 22:42
      Highlight Highlight Ich habe eine Klimaanlage im SUV.

      Und ich übernehme Verantwortung! Ich ersetze die Karre nämlich, so wie die ("kann mir keine Bio-Lebensmittel leisten!") SchweizerInnen im Schnitt, alle 5 Jahre.

      So stelle ich sicher, dass nie der Ernstfall eintritt, und die Klimaanlage eventuell mal aussteigen könnte.
    • S. L. 25.07.2020 13:24
      Highlight Highlight Ja und bei den Abgaswerten sind sie auch top, sie setzen niemals auf veraltete Technologie :)
  • GetReal 24.07.2020 14:12
    Highlight Highlight Tja. Da wünsche ich mir den sauren Regen und das Waldsterben zurück. Das waren noch Zeiten... und alles hat sich wie Magie aufgelöst. Ob das mit dem Klimawandel auch passiert? 🤭
    • Heidi Weston 24.07.2020 18:25
      Highlight Highlight @GetReal
      Nichts hat sich wie Magie aufgelöst!

      Ab 1980 (Convention on Long-range Transboundary Air Pollution, LRTAP) wurde es Pflicht alle Kraftwerke mit Fossilen Brennstoff mit Rauchgasanlagen Auszurüsten und die Abgasse zu entschwefeln
      und den Ausstoss von Schwefel um 30% zu senken.
      Das Waldsterben war eines der Symptome des sauren Regens.

      Der Klimawandel ist real und keine Magie wird uns helfen mit den Auswirkungen leben zu müssen.
    • Bildung & Aufklärung 25.07.2020 00:09
      Highlight Highlight Er kichert udn grinst lieber spöttisch über die Klimakatastrophe mit 2008 bereits ca. 800'000 (wohl mehr) Toten. Quelle: Die Zeit

      Grinst und spöttelt wie die Amis. Als dann letztes Jahr wieder ein Hurricane wie noch fast nie (wie seit vielen Jahrzehnten berchnet, vorausgesagt und gewarnt) auf die Küste traf schrieben sie dann auf Twitter nur noch: "Please god, have mercy, it's horrible, we're going to die, I'm crying and fear for our lives, please save us, lord!"

      Wer zuletzt lacht und spottet...
  • Kronrod 24.07.2020 13:26
    Highlight Highlight Ohne Zuwanderung hätte die Schweiz die Klimaziele locker erreicht. Wenn wir nur auf die SVP gehört hätten. ;-)
    • rodolofo 24.07.2020 14:02
      Highlight Highlight Die Schweiz also...
      Und das wäre dann gleichbedeutend mit der Welt und dem Planeten?
      Ziemlich kleine und engstirnige Welt, in der Du da lebst.
    • Lafayet johnson 24.07.2020 16:04
      Highlight Highlight Vielleicht sollten wir auch eine Mauer bauen, und die EU zahlt sie.
    • Victor Paulsen 24.07.2020 16:07
      Highlight Highlight @Kronrod
      Wieso wäre das ohne Einwanderung besser. Nicht jedes Land hat einheitliche Klimaziele, sondern diese werden nach Anzahl Einwohner festgelegt. Also hätte man ohne Zuwanderung einfach strengere Klkmaziele.
      Dazu muss man die SVP nicht als Klimaretter ansehen, denn auch ohne Zuwanderung müsste man immer noch verschiedene Einschränkungen machen, zu der die SVP ganz offensichtlich nicht bereit ist
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr no 24.07.2020 12:49
    Highlight Highlight Die Menschheit muss massvoller werden, in qualitativer als auch quantitativer Hinsicht. Dieses unendliche Wachstum muss einfach gestoppt werden. Die Natur reguliert ihr Gleichgewicht von alleine. Das war schon immer so. Leider fehlt uns diese Einsicht komplett
  • Tschowanni 24.07.2020 12:29
    Highlight Highlight Unser größtes Problem ist die ungebremste Vermehrung. Das zweitgrößte der Energiebedarf die diese Vermehrung mit sich bringt. Rund 50 bis 60% des CO2 entstehen aus der Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffe wür was auch immer. Der nächst grösste CO2 Verursacher ist die Bauwirtschaft. Mit der Vermehrung wird beides nicht in den Griff zu bekommen sein innert nützlicher Frist.
    • Bildung & Aufklärung 24.07.2020 22:57
      Highlight Highlight Auch wenn all die Uninformierten, Verantwortungslosen, Faulen, Egoisten etc. es noch millionenfach runterbeten:

      Der Verbrauch ist das Problem.

      Selbst sehr wohlhabend auf riesigem, dekadentem fuss leben, einfach so, weils mans kann soviel verbrauchen und ausstossen wie ein ganzes indisches Dorf und dann auf Indien auf die armen Menschen zeigen und laut rufen:

      "Die Vermehrung dort ist Schuld!"

      An Arroganz, Überheblichkeit und Asozialität gar nicht zu überbieten.

      Nur weiter so, nur weiter so...

      Earth Overshoot Day in der CH im April/Mai aber Schuld ist "die Vermehrung"...
    • Tschowanni 25.07.2020 14:03
      Highlight Highlight Ich denke ich habe schon irgendwie das Recht auf die Vermehrung hinzuweisen. Zudem hast du null Ahnung was ich für eine Reduktion von CO2 und Umweltschutz mache. Hab z.b. vor rund 3 Jahren jegliches KFZ abgeschafft und fahre nur noch das nötigste ÖV, hauptsächlich mit dem Bike. Nur ein Beispiel. Und du so?
    • Tschowanni 25.07.2020 14:10
      Highlight Highlight @B&A
      Zudem ist das eigentlich eine ganz einfache Rechnung. Sollte für dich mit deinem Pseudo kein Problem sein
    Weitere Antworten anzeigen
  • LiquidIce 24.07.2020 11:59
    Highlight Highlight Wahrscheinlich werden wir erst richtig darauf reagieren, nachdem die Ausmasse des Klimawandels deutlich spürbar sind. Wir haben beim Virus zuerst auch nicht erwartet, dass die Auswirkungen so drastisch sind, sodass es die Welt für einen Moment zum Stoppen bringt. Plötzlich war es da und es geschahen Dinge, die wir bis vor kurzem nicht für möglich hielten. Wird wohl beim Klimawandel nicht anders sein - nur dass die Folgen drastischer sind als beim jetzigen Virus.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 24.07.2020 21:22
      Highlight Highlight Allerdings stellen sich viele die Frage ob sich der Aufwand bei Corona gelohnt hat .
    • Bildung & Aufklärung 24.07.2020 23:00
      Highlight Highlight @nadassagenwirjetzteinfachamal...

      Ja, das sagst und fragst du jetzt einfach auch wiedermal. Könntest ja mal ein paar der unzähligen Artikel dazu lesen, wie nötig und gerechtfertigt die Massnahmen waren. Und mal mit ÄrztInnen an der Front sprechen, ob es locker noch 2x, 5x, 10x soviele Menschen in den Spitälern vertragen hätte.

      Gott, man meint, das hätte man jetzt durchgekaut und die Hinterewigletzten hättens begriffen, aber, joke's on y'all, das dachte man bei der Klimakatastrophe vor 50 oder spätestens 25 Jahren auch.

      Und hier sind wir nun...
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 25.07.2020 13:22
      Highlight Highlight Ja ich weiss @ Bildung dass du Fragen nicht magst.
  • Lowend 24.07.2020 11:30
    Highlight Highlight Das Klima leidet unter uns Menschen, wie wir Menschen unter einem Coronavirus leiden.

    Unser Problem ist nun, dass wir uns selber bekämpfen müssten, damit unser Wirt nicht hohes Fieber kriegt und uns so die Lebensgrundlage entzieht.
    • Bildung & Aufklärung 24.07.2020 23:03
      Highlight Highlight Schon klar, wie dus meinst, stimmt an sich ja auch.

      Aber: Das Klima leidet überhaupt nicht, es spürt nichts, ist keine Entität, es ist einfach eine abstrakte Messgrösse und ein übergeordnetes System.

      Leiden tut die Welt und fast alle Lebewesen leiden unter der Erhitzung des Klimas mit allen tödlichen Folgen.

      Pro Tag sterben bis zu MEHRERE HUNDERT ARTEN aus, werden durch menschliche Klimaerhitzung und andere Schanddaten ausgerottet.

      Jetzt.

      In 10, 20, 50 Jahren siehts dann noch viel, viel fataler und tödlicher aus.

    • Lowend 25.07.2020 14:11
      Highlight Highlight Das Klima leidet unter uns Menschen ist ein stehender Begriff aus der deutschen Sprache. Leiden bedeutet in dem Zusammenhang Schaden nehmen. Das Klima leidet unter unserer Tätigkeit und unter unserer Untätigkeit.

      Typischer Kommentar eines arroganten Menschen, der Zweifel sät. Immer alles schön relativieren, damit man nichts am eigenen Verhalten ändern muss.
  • murrayB 24.07.2020 11:13
    Highlight Highlight Kein Problem, wir passen uns an - die Erde erträgt so oder so nicht so viele Bewohner - wenn wir uns vermehrungstechnisch nicht einschränken können macht es die Natur (leider)!


    • Do not lie to mE 24.07.2020 12:52
      Highlight Highlight "vermehrungstechnisch" Genau und zwar liegt das Problem in naher Zukunft in Afrika. Leider beharren die Grünen/UNO diese Problem durch Migration in den Westen lösen zu wollen, was natürlich in Bezug zu CO2 Fussabdruck, einen fundamentaler Wiederspruch ist. Die Lösung liegt bei der Aus/Weiterbildung von afrikanischen Frauen und günstiger Strom, aber auch da verwehren die grün-gesinnten im Westen den Entwicklungsländer günstige Kohle/Atomstrom. Es muss Wind/Solar sein, der man bekanntlich in der Nacht ganz gut erzeugen/speichern kann. welt.de "Deutschland hilft – aber nicht, wenn es Dreck macht"
      Play Icon
    • rodolofo 24.07.2020 14:06
      Highlight Highlight Es geht nicht nur um Quantität, sondern auch um Qualität!
      Während der Durchnittsschweizee so viele Ressourcen verbraucht, dass es dafür eigentlich drei Planeten Erde bräuchte, verhält sich der Durchschnittsafrikaner geradezu heilig, was den ökologischen Fussabdruck angeht.
    • murrayB 24.07.2020 17:23
      Highlight Highlight @rodolfo: klar geht es um Qualität aber genauso auch um Quantität!

      Wieso verschwinden Jahr für Jahr Grosstiere? Insbesondere in Afrika aber auch sonst überall auf der Welt... Der Mensch breitet sich aus mit der Konsequenz dass es für andere Lebewesen weniger hat... Schon mal daran gedacht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randen 24.07.2020 09:45
    Highlight Highlight Beim Virus kann man nicht genau sagen wieso es woher gekommen ist und wie schlimm es wirklich ist weiss auch niemand.... schlimmer oder weniger schlimm. Beim Klimawandel haben wir 100% Beweise dafür wer Verantwortlich ist. Konzerne und Regierungen die seit Jahrzehnten gezielte Fehlinterpretationen streuen und Profite machen mit der Zerstörung unseres Lebensraumes. Die werden bald gejagt werden.
    • bokl 24.07.2020 10:01
      Highlight Highlight Den schwarzen Peter abschieben ist wahnsinnig bequem nicht? Die Fakten sind seit Jahren bekannt. Jeder Einzelne kann bereits jetzt nachhaltig leben, wenn er will. Solange alle sagen: "Ich auch, aber du zuerst, steuern wir weiter auf die Katastrophe zu!"
    • Deimos 24.07.2020 10:22
      Highlight Highlight @bokl leider bringt es kaum etwas wenn jeder Normalbürger nachhaltig lebt, die (bei weitem) grössten "Schädlinge" sind extrem Reiche und Konzerne.
    • Randen 24.07.2020 10:34
      Highlight Highlight @bokl Tut aber kaum jemand. Ich gelte immer noch als schräger Vogel. Ausserdem bringt es jetzt so oder so nichts mehr. Jetzt braucht es verordnete Beschränkungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randen 24.07.2020 09:38
    Highlight Highlight Globale Wirtschaft wird bald in einem Kollaps zu Grunde gehen. Vielleicht höchstens noch 10 Jahre dauert das. Erste extreme Auswirkungen wird es in 2-3 Jahren geben.
    • Toerpe Zwerg 24.07.2020 09:55
      Highlight Highlight Der mit der Glaskugel ...
    • Forest 24.07.2020 10:21
      Highlight Highlight Es kann genau so gut noch 100 Jahre gehen. Welche Prognosen und Szenarien eintreffen kann noch Niemand sagen.
    • Randen 24.07.2020 10:37
      Highlight Highlight Schlimm ist, dass immer weniger Leute meine hoffentlich übertriebe Prognose als komplett daneben abstempeln oder mich auslachen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mike the Bike 24.07.2020 09:38
    Highlight Highlight Das Klima wandelt sich auch ohne unser zutun. Sagt der Experte welcher ein Experte ist.
    • maude 24.07.2020 16:04
      Highlight Highlight Ja..aber nicht in solch rasendem Tempo.
  • Saerd neute 24.07.2020 08:59
    Highlight Highlight Experten warnen, auch mit Glück entgehen wir dem Klimawandel nicht.


    😂😂

    Sind wir denn je einem Klimawandel entkommen?
    • Bildung & Aufklärung 24.07.2020 23:26
      Highlight Highlight Tolle Rabulistik. So löst man das Problem! Smart!

      Ach, drauf hinweisen, dass Greta ein Plastiktupperware hat, in dem sie das Tomatensandwich mitführt, hilft auch.
      Und dass die Grünen auch Filme streamen und darum mind. so schlimm sind.

      Aber um mal auf deinen gehaltvollen Beitrag einzusteigen: Ja, natürlich. Da sich das Klima an sich immer ändert, sind alle, welche eines natürlichen Todes starben 'entkommen'.

      All die, welche an den Folgen der Klimakatastrophe umkommen, wie die weit über 1 Mia Tiere ohne Insekten in australischen Infernos, oder die 800k Menschen im 2008 bereits, nicht.

  • blueberry muffin 24.07.2020 08:29
    Highlight Highlight Oh ist nicht mehr möglich? Na wer hätte denn das Gedacht. Ist ja nicht so das Forscher sagten wir müssen was tun und nichts geschah für 50 Jahre.

    Und als sie meinten "wir müssen in den nächsten Jahren etwas tun" wurde Trump gewählt und Merkel wechselte von Atomstrom auf Kohle/Benzin.
    • dmark 24.07.2020 15:05
      Highlight Highlight @blueberry muffin:
      Somit wurde ja etwas getan...
      Ob das allerdings das Richtige war, mag ich bezweifeln.
    • Bildung & Aufklärung 24.07.2020 23:30
      Highlight Highlight So wahr Muffin...

      Man meinte, man lebt in einer richtig, richtig, richtig, richtig schlechten Komödie und nebst dessen, dass die Vernichtung der Mitwelt und Mitgeschöpfe schon so extrem ist, schlägt dieses "Upsi, Leute, wir haben imfall jetzt noch eine News, so, ca. 150 - 50 Jahre nachdem sie schon total bekannt waren" dann wirklich allem den Boden aus und man kriegt nur noch die Krätze.

      Angie hat übrigens in den 90er (!) an einem Gipfel laut ins Mikro gesagt: "Wir müssen jetzt handeln, die Folgen sind äusserst ernst und bedrohlch!"

      25 Jahre später: "Och, lasst uns Kohlewerk anwerfen!"
  • Noblesse 24.07.2020 08:21
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel. 66% und 5% Wahrscheinlickeit sind happig. Hoffe auf einen Wechsel in USA. Entscheidend für weltweiten Klimaschutz!
  • marcog 24.07.2020 08:08
    Highlight Highlight Das wirkliche Problem. Nur gibt es im Gegensatz zu Corona keine täglichen Fallzahlen und ist für Nachrichten entsprechend relativ uninteressant.
    • bokl 24.07.2020 08:57
      Highlight Highlight Natürlich gibt es die. Hungertote zum Beispiel. Oder Migration wegen Naturkatastrophen. Nur betrifft es keine Erst-Welt-Bewohner und wird somit ignoriert.
    • Das etwas 24.07.2020 10:35
      Highlight Highlight genial wie man probleme der evolution immer auf denw esten abschiebt.

      wenn ich 10 kinder zeugen würde könnte ich diese nicht alleine ernähren. die "erste-welt" wie du es nennst musst im mittelalter durch schreckliche hungernöte bis sie gelernt haben das eine klein anzahl an nachwuchs besser ist auf lange sicht.

      ja die kolonialmächte haben abscheuliches getan aber das ist lange vorbei.
      den rat westlicher ignorieren gerade diese 3 weltländer seit jahrzehnten, dann müssen sie es eben auf die harte-tour lernen.
    • bokl 24.07.2020 10:52
      Highlight Highlight Die erste Welt hat sich durch Ausplünderung des Rests einen Wohlstand "erarbeitet" welcher auch mit wenig Nachkommen ein Leben im Alter sichert. Die Idee wir seien klüger als der Rest ist nur Überheblichkeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • swijew 24.07.2020 07:57
    Highlight Highlight Wir müssen reagieren. Sofort. Passiert leider erst wenn es zu spät ist, und dann helfen paar Wochen Quarantäne der Unwelt auch nicht mehr..
  • Butch Cassidy & Sundance Kid 24.07.2020 07:53
    Highlight Highlight Ist es eigentlich noch zu verantworten ein Kind in die Welt zu setzen?
    Ich meine das jetzt nicht im sinne der Erde eher ob man diese Zukunft seinem Kind zumuten will??
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 24.07.2020 22:39
      Highlight Highlight Nein und nein. Die Antwort bleibt immer nein. Egal, in welchem Sinne...
    • Bildung & Aufklärung 24.07.2020 23:40
      Highlight Highlight Oft diskutierte Frage.

      Einerseits sind jegliche Bedenken sehr gerechtfertigt, besonders die informierten und gebildeten haben diese Sorgen und Bedenken sehr stark.
      (die anderen sind mehr so: "ach das ist Natur, es war schon immer mal wärmer kälter CO2 ist gut für die Pflanzen!" und die rammeln auch völlig bedenkenlos weiter...)

      Und hier schliesst sich der Kreis, will man nur noch Nachkommen, die dann von solchen Ignoranten Stupididätsbolzen aufgezogen werden?

      Sprich, es ist höchst notwendig, dass verantwortungsvolle Nachkommen die Geschichte weiterführen!

      50/50 also...

  • Eyla 24.07.2020 07:50
    Highlight Highlight Ich denke eines der grössten Probleme ist der weltweite Bevölkerungswachstum, hier sollte vor allem versucht werden, diesen zu bremsen. Natürlich ist es auch wichtig, dass wir bewusster Konsumieren, nachhaltigen Wachstum anstreben aber alle diese Bemühungen werden vernichtet, wenn wir immer mehr werden ..
    • maylander 24.07.2020 14:33
      Highlight Highlight China hat massiv gebremst beim Bevölkerungszuwachs.

      1. Gehen die Emissionen dort trotzdem nach oben.

      2. Sind die Emissionen pro Kopf immer noch niedriger als in Westeuropa.


    • Eyla 24.07.2020 15:02
      Highlight Highlight @maylander - stimmt, daher ist es, wie erwähnt, auch wichtig unseren Konsum, unsere Lebensweise zu Hinterfragen und gezielte Massnahmen ein zuleiten. Aber wie? Solange die Bürger nicht bereit sind zu Verzichten wird sich dies kaum umsetzen lassen. In meinem pers. Umfeld hat es Viele welche sich zwar Sorgen machen aber wenn‘s dann darum geht kleine ‚Einbussen‘ in Kauf zu nehmen, sehe ich dann, dass halt alles nur Lippenbekenntnisse sind und diese helfen weder der Umwelt noch dem Klima ..
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 24.07.2020 22:45
      Highlight Highlight @Eyla: Auch wenn ich ganz grundsätzlich vom Antinatalismus überzeugt bin, so ist es eine Tatsache, dass 80% der Weltbevölkerung so gut wie nichts zu den Umweltproblemen beitragen. Es ist nur ein Fünftel der Menschheit, also gut 1.6 Milliarden Menschen, die für die ganze Katastrophe verantwortlich sind. Dazu gehörst du.
      Jetzt kann man es ganz einfach machen: Die 20% dürfen sich nicht mehr reproduzieren und sämtliche technologischen Errungenschaften, die diese 20% nutzen und ein paar wenige Wissenschaftler, Ingenieure und Forscher erfunden haben, werden vernichtet und unschädlich gemacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Völkerrechtler 24.07.2020 07:46
    Highlight Highlight Leider bewirken derartige Warnungen meist, dass die Leute das vermeintlich unausweichliche einfach akzeptieren und sehenden Auges auf die Klima-Katastrophe warten...
    • Sarkasmusdetektor 24.07.2020 09:30
      Highlight Highlight Oder sie wenden sich Typen zu, die ihnen versprechen, das Problem werde einfach verschwinden.
    • murrayB 24.07.2020 11:15
      Highlight Highlight Katastrophe ist ein hartes Wort, denn wir sind es uns gewohnt anzupassen... Auch 4 Grad wärmer wäre kein Problem, wenn nur nicht so viele Erdenbürger diesen Planet bewohnen würden...
    • Bildung & Aufklärung 24.07.2020 23:50
      Highlight Highlight @murrayB

      Du hast wirklich 0.00% Ahnung und masst dir aber trotzdem noch an, mitzurden...

      4 Grad wärmer kein Problem? Sag mal, gehts eigentlich noch gut? Das bedeutet für hundertausende bis Millionen komplette Spezies DAS AUSROTTEN.

      Übrigens etwas, das weiss man seit weit über 50 Jahren und seit Jahrzehnten ist es Allgemeinwissen.

      Jaja, sag du all den vielen, vielen Wasserspezies die bereits die letzten Sommer in der Schweiz (in unseren Breitengraden ists noch sehr gemässigt sogar!) schon grauenhaft erstickt in unseren Gewässern, dass 4 Grad plus (jetzt 1 Grad) "kein Problem" sind.
      BOAAA
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 24.07.2020 07:31
    Highlight Highlight Selbst das 3°C-Ziel ist unerreichbar. Selbst 4°C und 5°C sind illusorisch. Plus 7°C bis 9°C mehr dürften anno 2020 sehr realistische Werte sein. Heute baden wir gerade die ausgestossenen Gase von vor etwa 100 Jahren aus. Das war noch vor dem zweiten Weltkrieg. Ab 2040 wird hier im wahrsten Sinne des Wortes eine glutheisse Hölle sein.
    Sämtliche Prognosen wurden immer nach oben korrigiert. Und ich war mir schon anfangs der 90er sicher, dass diese Prognosen viel zu optimistisch waren. Das liegt im allgemeinen Naturell von Forschern. Das sind unverbesserliche Optimisten.
    • maylander 24.07.2020 15:19
      Highlight Highlight So hoch wird es nie kommen.
      Die Option Geoengineering wird bei den Prognosen immer ausgeblendet.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 24.07.2020 16:18
      Highlight Highlight Geoengineering ist nichts weiter als ein weiterer Beleg für die menschliche Hybris.
    • Bildung & Aufklärung 24.07.2020 23:54
      Highlight Highlight Eins muss man dir lassen, deine nie geborenen Kinder sind jedenfalls zu 100% safe.

      Die Kinder jetzt, oder die die jetzt kommen sind das definitiv nicht mehr. Sogar in der CH, welche vergleichsweise mit der Klimazone und all dem extremen Reichtum noch am allerbesten weltweit wegkmmt, sind Verwerfungen etc. gut möglich, wenn dann in, vielleicht schon wenigen Jahrzehnten oder noch weniger, einige hundert Millionen Menschen dringenst hierhermüssen, weil durch Klimakatastrophe (Dürren etc. pp.) Hungersnot und Krieg pur herrscht.

      Wird lustig.

      Aber hauptsache, man hat sich einen SUV gekauft.
  • Stoufel 24.07.2020 07:30
    Highlight Highlight Wir sollten bescheidener werden. Einfach weniger von Allem. Unseren Kinder zuliebe.
    • Blissfully 24.07.2020 07:50
      Highlight Highlight Das wäre schön wird aber leider niemals eintreffen. Das sieht man schon daran das alle wieder in den Urlaub fliegen müssen
    • GraveDigger 24.07.2020 07:57
      Highlight Highlight Nur wer fängt an? Unsere Konsumgesellschaft kann nicht überleben ohne sinnlosen Konsum, denn es hält die Wirtschaft am laufen und sichert die Arbeitsplätze.
    • Grubinski 24.07.2020 08:17
      Highlight Highlight Oder einfach nicht noch mehr Kinder auf die Welt setzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 24.07.2020 07:17
    Highlight Highlight Es gibt noch EINE realistische Möglichkeit für eine Abkühlung: Der Ausbruch eines Mega-Vulkans!
    Dadurch würden gewaltige Mengen an Staub in die Atmosphäre geschleudert, was eine Verdunkelung und Abkühlung zur Folge hätte, wie das letztmals bei der "kleinen Eiszeit" im Mittelalter geschah.
    Damals starben sehr viele Menschen an Kälte, Hungersnöten, Kriegen und Krankheiten.
    Nun müsste sich allerdings zeigen, wie eine solche vulkanisch erzwungene Klima-Abkühlung und die von Menschen manipulierte Klima-Erwärmung ZUSAMMEN auswirken würden...
    • maylander 24.07.2020 14:23
      Highlight Highlight Den Effekt kann man auch künstlich erzeugen.
      Es ist nicht die Frage ob das eine Regierung tun wird sondern wann.
    • rodolofo 24.07.2020 16:27
      Highlight Highlight Erfreulich:
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    • 45rpm 24.07.2020 18:32
      Highlight Highlight Ein dritter Weltkrieg würde ebenfalls diesen Effekt zur Folge haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unkel Wullewu 24.07.2020 07:16
    Highlight Highlight Wanderer warnen: Der Klimawandel geht schon seit 11'700 Jahren vor sich! Die Gletscher waren riesig, man kann in den Alpen ihre Spuren auch heute noch deutlich sehen! Die Alpinisten sind sich sicher, dass 1. der Mensch diesen Prozess nicht aufhalten kann, 2. der Mensch nicht der Auslöser war und 3. der Mensch dem Klimawandel auf der Zielgerade wohl ein wenig unter die Arme gegriffen hat.

    • Lienat 25.07.2020 09:50
      Highlight Highlight Breaking News: Die Wanderer haben die Youtuber als Klimaexperten abgelöst!

In Italien bleiben die Corona-Fallzahlen tief: Das sind die Gründe dafür

Italien war das erste Land Europas, das vom Coronavirus betroffen war. Lange Zeit blieb – insbesondere im Norden des Landes – die Lage sehr ernst. Doch jetzt scheint Italien das Virus im Griff zu haben. Trotz Touristen.

Italien scheint den Tanz mit dem Coronavirus zu beherrschen. Während in Spanien, Frankreich und anderen europäischen Ländern die täglichen Fallzahlen wieder anziehen oder die Regelungen verschärft werden, bleiben die Zahlen in Italien seit über einem Monat bei rund 200 und strenge Auflagen gab es auch praktisch nirgends.

Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza erklärte am vor einigen Tagen in einem Interview mit der Zeitung «Il Mattino» gar: «Das waren wohl die härtesten Monate seit …

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