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Einflussreiche US-Wissenschaftler stärken Obama in der Iran-Frage den Rücken



In der Debatte um das Atomabkommen mit dem Iran erhält US-Präsident Barack Obama Rückendeckung von einigen der renommiertesten Wissenschaftler seines Landes. 29 Forscher unterzeichneten einen offenen Brief, in dem sie die Einigung mit Teheran verteidigen.

epa04496968 Burton Richter (L), of SLAC National Accelerator Laboratory and Stanford University, is presented the National Medal of Science by US President Barack Obama (R), during a ceremony in the East Room of the White House in Washington DC, USA, 20 November 2014. This year there are 19 new recipients of the National Medal of Science and National Medal of Technology and Innovation - the  highest honors in the US for achievement and leadership in advancing the fields of science and technology.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Wissenschaftler Burton Richter gehört zu den Unterzeichnern. Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

Die Unterzeichner des zweiseitigen Schreibens, unter ihnen mehrere Nobelpreisträger, werteten das Abkommen als wichtigen Beitrag für «den Frieden und die Sicherheit im Nahen Osten» und als «wegweisend» für künftige Verhandlungen über die Nichtverbreitung von Atomwaffen. Das meldete die «New York Times» am Samstag.

Zu den Wissenschaftlern, die den Brief unterzeichneten, zählen mehrere weltweit anerkannte Atomexperten sowie Physiker, die als ranghohe Berater für das US-Militär gearbeitet haben oder deren Expertise vom Kongress, dem Weissen Haus und anderen Bundesbehörden genutzt wurde. 

Nobelpreisträger ergreifen Partei

Auch die fünf Physik-Nobelpreisträger Leon Cooper, Sheldon Glashow, David Gross, Burton Richter und Frank Wilczek ergriffen öffentlich Partei für Obama, der derzeit im Kongress für das Abkommen wirbt.

Im US-Kongress schlägt Obama vor allem die Ablehnung der Republikaner entgegen, aber auch einige seiner Demokraten sehen das Mitte Juli ausgehandelte Abkommen kritisch. Das Parlament hat ein Mitspracherecht bei der Aufhebung US-Strafmassnahmen gegen den Iran. Bis Mitte September können beide Kongresskammern sich äussern. (kad/sda/afp)

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