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Einflussreiche US-Wissenschaftler stärken Obama in der Iran-Frage den Rücken

Einflussreiche US-Wissenschaftler stärken Obama in der Iran-Frage den Rücken

09.08.2015, 07:1709.08.2015, 11:03

In der Debatte um das Atomabkommen mit dem Iran erhält US-Präsident Barack Obama Rückendeckung von einigen der renommiertesten Wissenschaftler seines Landes. 29 Forscher unterzeichneten einen offenen Brief, in dem sie die Einigung mit Teheran verteidigen.

Wissenschaftler Burton Richter gehört zu den Unterzeichnern.
Wissenschaftler Burton Richter gehört zu den Unterzeichnern.Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

Die Unterzeichner des zweiseitigen Schreibens, unter ihnen mehrere Nobelpreisträger, werteten das Abkommen als wichtigen Beitrag für «den Frieden und die Sicherheit im Nahen Osten» und als «wegweisend» für künftige Verhandlungen über die Nichtverbreitung von Atomwaffen. Das meldete die «New York Times» am Samstag.

Zu den Wissenschaftlern, die den Brief unterzeichneten, zählen mehrere weltweit anerkannte Atomexperten sowie Physiker, die als ranghohe Berater für das US-Militär gearbeitet haben oder deren Expertise vom Kongress, dem Weissen Haus und anderen Bundesbehörden genutzt wurde. 

Nobelpreisträger ergreifen Partei

Auch die fünf Physik-Nobelpreisträger Leon Cooper, Sheldon Glashow, David Gross, Burton Richter und Frank Wilczek ergriffen öffentlich Partei für Obama, der derzeit im Kongress für das Abkommen wirbt.

Im US-Kongress schlägt Obama vor allem die Ablehnung der Republikaner entgegen, aber auch einige seiner Demokraten sehen das Mitte Juli ausgehandelte Abkommen kritisch. Das Parlament hat ein Mitspracherecht bei der Aufhebung US-Strafmassnahmen gegen den Iran. Bis Mitte September können beide Kongresskammern sich äussern. (kad/sda/afp)

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