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Handy-Benutzung im Flugzeug: Selfie machen geht, telefonieren ist nicht erwünscht. 
bild: shutterstock

Weisst du, warum das Handy im Flieger aus bleiben muss? Die Antwort liegt quasi auf der Hand

Von wegen gefährlich. Hier die wirkliche Erklärung für das Handyverbot.

alexandra fitz / Aargauer Zeitung



Zu welcher Sorte Fluggast gehörst du? Schaltest du das Mobiltelefon brav aus, bevor du an Bord gehst? Kontrollierst du immer wieder, ob das Handy wirklich aus oder der Flugmodus an ist? Und wenn jemand auf dem Rollfeld noch telefoniert, drehst du dich mit frostigen Blick zu ihm um, weil er schuld sein wird, wenn alle abstürzen? Oder bist du gelassen, tippst und telefonierst und lässt dich auch von der Durchsage «Bitte schalten Sie bei Start und Landung alle elektronischen Geräte aus» nicht aus der Ruhe bringen?

Bordelektronik immer sicherer

Nicht wenige Passagiere denken, dass die eingeschalteten Handys gefährlich sind. Dass sie etwa die Bordelektronik stören und für Zwischenfälle verantwortlich sein könnten. Doch das stimmt nicht. Das Verbot hat einen anderen Grund: Die Piloten könnten wichtige Funksignale nicht mehr verstehen. Weil das Telefon ständig nach Signalen sucht, störe das den Funk an Bord, erklärt Urs Holderegger vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL).

Der Pilot hört ein Knistern im Ohr, ähnlich dem Geräusch, die Lautsprecher produzieren, wenn man mit dem Handy zu nahe kommt. So könnte er eine wichtige Anordnung vom Tower nicht verstehen.

So, und jetzt schauen wir uns schnell Bilder von Swiss-Stewardessen an aus der Zeit, als es noch gar keine Handys gab, dann lesen wir weiter. 

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Atemberaubend schön: 45 Bilder von Swissair-Stewardessen
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Diese Störungen, die manche Piloten als ein «Piep-Geräusch» beschreiben, treten vor allem bei Start und Landung auf, weil die Smartphones sich in die Netze einwählen. Alle gleichzeitig. In ganz alten Fliegern sei es noch möglich gewesen, dass Handys das Bordsystem stören konnten, aber das seien harmlose Störmeldungen gewesen.

Eigentlich hätte uns doch auch auffallen müssen, dass es gar keine gravierenden Auswirkungen haben kann, sonst hätten die Airlines jeden Passagier kontrollieren müssen.

Telefonieren? Nein danke!

Doch ausgeschaltete Handys oder die Einstellung Flugmodus sind wohl bald passée. Die Europäische Aufsichtsbehörde für Flugsicherheit (EASA) hat schon 2014 beschlossen, dass Airlines selber entscheiden, ob sie das Telefonieren und Surfen während des Fluges zulassen wollen, oder nicht. Doch das ist ein längerer Prozess. «Im Flugverkehr muss alles zehn Mal abgesichert werden», erklärt Holderegger. Gemäss dem BAZL-Experten gebe es dafür keinen grossen Druck, da dieses Angebot nicht überlebensnotwendig sei.

Zudem haben Umfragen gezeigt, dass Passagiere gar kein Handygequassel im Flieger wollen. Es wäre auch wirklich lästig, wenn der Passagier nach dem Start immer noch ins Telefon säuselt: «Jo Schatz. Jo Schatz, mir flüged jetzt grad ab. Jo Schatz, ich mäld mich wenn ich glandet bin. Jo Schatz, ich dich au.»

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