Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In this image from video provided by NASA, NASA astronaut Jeff Williams floats inside the Bigelow Expandable Activity Module (BEAM) Monday, June 6, 2016. The crew of the International Space Station entered the newly expanded pod Monday to collect air samples. As is customary, they wore goggles and cloth masks in case of floating debris. Williams says the room _ the Bigelow Expandable Activity Module, or BEAM _ is pristine but cold. The chamber arrived in April and was inflated a week ago. (NASA via AP)

Jeff Williams im Beam-Modul.
Bild: NASA

Neuer Wohnraum für Astronauten: Raumfahrer betreten erstmals aufblasbares ISS-Modul



Gut eine Woche nach der Installation eines aufblasbaren Moduls an der Internationalen Raumstation ISS haben erstmals Raumfahrer den neuen zusätzlichen Raum betreten. Zwei Astronauten nahmen Luftproben und sammelten Daten von Sensoren im Modul.

US-Astronaut Jeff Williams berichtete dem Kontrollzentrum der US-Weltraumbehörde NASA am Montag, das Testmodul «Beam» sehe nagelneu und unberührt aus, nachdem er die Tür geöffnet hatte. Er trat zusammen mit seinem russischen Kollegen Oleg Kripotschka ins Modul.

In den kommenden Tagen sollen weitere Besuche in «Beam» folgen, um dessen Ausrüstung und Sensoren zu überprüfen. «Beam» wurde von dem Privatunternehmen Bigelow Aerospace im Auftrag der NASA zu einem Preis von 18 Millionen Dollar entwickelt und wird nun erstmals im All getestet. Vollständig entfaltet ist das Modul vier Meter lang und 3,2 Meter breit und hat damit die Grösse eines kleinen Zimmers.

Nach den Plänen der NASA und von Bigelow Aerospace sollen aufblasbare Module in künftigen Jahrzehnten als Wohnräume für Astronauten auf dem Mond oder Mars dienen. Ihr grosser Vorteil besteht darin, dass sie beim Transport nur wenig Raum brauchen.

Allerdings ist noch ungeklärt, ob ein Modul wie «Beam» die Astronauten ausreichend vor der hochintensiven Sonnenstrahlung und den extremen Temperaturschwankungen im All sowie vor herumfliegendem Weltraumschrott schützen kann. Im Inneren von «Beam» sind deshalb Sensoren installiert, die unter anderem die Strahlung messen.

Während der zweijährigen Testphase sollen ISS-Astronauten das Modul immer wieder betreten, um diese Messdaten auszulesen und den Zustand von «Beam» zu überprüfen. (cma/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Auf dem Weg nach Zürich: Passagierjet geht wegen  Druckabfall in den Sturzflug

Auf dem Weg von Antalya nach Zürich erlebten die Passagiere der Tailwind Airlines bange Momente. Kurz vor Sofia fielen plötzlich die Sauerstoffmasken von der Decke. .

«Wir haben die Kabine verloren», meldete der Pilot laut der Aviatik-Seite avherald. Darauf leitete der Kapitän einen notfallmässigen Sinkflug ein. Dies ist das normale Prozedere bei einem Druckabfall. 

Innert nur 5 Minuten ging die Boeing 737-400 von 10'300 auf 3900 Meter runter. Auf dieser Höhe können Passagiere ohne …

Artikel lesen
Link zum Artikel