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Animalische Fakten

Wissen Sie, was Sie zu sehen bekommen, wenn Sie einen Tiger rasieren?

Bild: Shutterstock

Lüthi Susanne
Lüthi Susanne

Redaktorin



Sich einem Tiger zu nähern, ist – ob mit oder ohne Rasierapparat bewaffnet – nicht die beste Idee. Bevor Sie also auf die Idee kommen, selber herauszufinden, was sich unter seinen Haaren verbirgt, verraten wir es Ihnen lieber grad:

Die Streifen sind nicht nur auf seinem Fell, sondern auch auf seiner Haut. Ausserdem ist das Muster des Tigers wie die Rillen unserer Fingerkuppe: Es gibt keine zwei, die gleich sind.

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Doch der Tiger steht natürlich nicht alleine da mit einer Besonderheit. Willkommen im Reich der unbekannten Tierfakten.

Ist dieses Foto echt?

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Nein. Strausse stecken bei Gefahr den Kopf nicht in den Sand. Sie rennen davon oder kämpfen: Mit einem kräftigen Tritt können sie einen Menschen oder Löwen sogar töten.

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Brütende Strausse legen sich bei Gefahr auch mal ganz flach auf den Boden. Der Kopf ist in dieser Haltung nicht mehr zu sehen: Vielleicht hat das zu dem Gerücht geführt, dass der Strauss den Kopf in den Sand steckt.

Heilt Hai-Knorpel Krebs?

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Nein. Die Sage, dass Haie nicht an Krebs erkranken können – und ihre Knorpel Krebs vorbeugen, wenn nicht gar heilen – wurde erfunden, von einem gewissen William Lane. Der ist Autor des Buches «Sharks Don't Get Cancer». Der Zufall will es, dass der gleiche Lane die Firma «Shark Technology» gegründet hat: Die ist der weltweit grösste Lieferant von Hai-Knorpel. In den 1990er Jahren verarbeitete sie nach eigenen Angaben täglich 200 Tiere.

Wie wurde das Aids-Virus vom Affen auf den Mensch übertragen?

Wohl nicht durch Sex, sondern durch das Jagen der Tiere.

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Kriegt man von Kröten und Fröschen Warzen?

Nein. Diese Tiere können Sie berühren, ohne Angst vor Warzen zu haben. Die kleinen Geschwulste werden zumeist von Viren verursacht, die Sie sich durch Schmierinfektionen bei anderen Menschen einfangen können.

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Hat es den Brontosaurus gar nie gegeben?

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Das stimmt! 1877 hat Charles Marsh Dino-Knochen gefunden und das Tier, von dem sie stammen, Apatosaurus genannt. Später hat er einen noch grösseren Knochenhaufen gefunden und geglaubt, sie stammen von der Spezies Brontosaurus. Nur stellte sich heraus, dass die Knochen von den gleichen Tieren stammten. Da in einem solchen Fall der als erstes vergebene Name gilt, ist die Riesenechse also ein Apatosaurus.

Sind Lemminge Selbstmörder?

Aber nein. Das wurde im uralten Disney-Streifen «Weisse Wildnis» so dargestellt, stimmt aber nicht. Lemminge unternehmen Massenwanderungen, um neue Lebensräume zu finden. Dabei sterben viele von den Tieren. Das war's schon.

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Hier noch ein Ausschnitt aus dem oben erwähnten Film «Weisse Wildnis». Besonders toll daran: der Original-Soundtrack.

Sind Maulwürfe blind?

Fast. Einige Arten können gerade mal dunkel von hell unterscheiden. Was hingegen falsch ist: Seinen Namen hat das Tier nicht wegen seines Mauls, sondern wegen des Wortes Mull, einer Erdform. Wenn Sie den Maulwurf Erdwerfer nennen würden, wäre das ganz und gar nicht verkehrt.

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Es stimmt tatsächlich, dass der Maulwurf nicht viel sieht. 

(Via Viral Nova)

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