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Diesen Winter wird es nichts mit der Seegfrörni. Dafür zeigen wir Bilder von 1963, als die Zürichseeschiffe Eisbrecher waren

Die Seegfrörni von 1963

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39 Bilder vom kältesten aller Volksfeste auf dem Zürichsee
Wer sie erlebt hat, der vergisst sie nie: Die Zürcher Seegfrörni 1963. Sie zog Hunderttausende auf die Eisfläche und wurde zu einem riesigen kalten Volksfest.(Bild: Comet Photo)
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Die Schweizer Seen kühlen nicht ab

Diesen Winter wird es nichts mit der Seegfrörni. Dafür zeigen wir Bilder von 1963, als die Zürichseeschiffe Eisbrecher waren

06.12.2014, 10:3806.12.2014, 11:20

In mehreren Schweizer Seen ist das Wasser noch mehr als 10 Grad warm, zu warm für Anfang Dezember. Schuld daran sind der zu milde letzte Winter und der warme Herbst. Sie liessen die Seen nie richtig abkühlen.

Normalerweise hat das Wasser im Zürichsee Anfang Dezember bis in eine Tiefe von 15 Metern eine Temperatur von 7 bis 8 Grad. Nicht so in diesem Jahr: Wie Thomas Posch von der Limnologischen Station der Universität Zürich gegenüber der «Zürichsee-Zeitung» sagte, beträgt die Wassertemperatur momentan fast 11 Grad.

Und das ist keine Ausnahme: Zahlen des Wetterdienstes Meteonews zeigen, dass auch der Genfersee, die Tessiner Seen und der Neuenburgersee 11 Grad und damit noch beinahe Badetemperatur haben. 10 Grad werden im Vierwaldstättersee, im Zugersee und im Murtensee gemessen und 9 Grad im Walensee, im Brienzersee und im Bodensee.

Damit der Zürichsee auf eine normale Temperatur abkühlen könnte, müsste der kommende Winter sehr lang und kalt werden.

Kaum Chancen auf eine Seegfrörni

Der Zürichsee ist aber auch in tieferen Schichten zu warm. Letzte Messungen vor einer Woche zeigten, dass das Wasser selbst in 17 Metern Tiefe über 11 Grad hatte. Schuld daran ist vor allem der letzte Winter, der kein richtiger Winter war. Und auch im warmen Herbst ist das Wasser noch wenig abgekühlt.

Damit der Zürichsee auf eine normale Temperatur abkühlen könnte, müsste der kommende Winter sehr lang und kalt werden. Wer auf eine Seegfrörni hofft, dürfte enttäuscht werden: Aufgrund der momentanen Wassertemperaturen ist dies gemäss Posch nahezu ausgeschlossen. (dsc/sda)

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