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Studie: Stock-Fotos beschönigen den Tod

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Studie: Stock-Fotos beschönigen den Tod

30.08.2023, 08:4630.08.2023, 08:46
Stockfoto einer Palliativbehandlung. Die Frau soll angeblich im Sterben liegen, dem ist aber wohl nicht so.
Ein Symbolbild einer Palliativbehandlung.Bild: Shutterstock

Stock-Fotos vermitteln eine stereotype Vorstellung vom Sterben. Trauer, Angst und Schmerzen werden laut einer neuen Studie komplett ausgeblendet. Das ist laut den Forscherinnen und Forschern problematisch.

«Den Betrachtenden soll wohl vermittelt werden, dass das Lebensende nichts Schlimmes ist», sagte Gaudenz Metzger von der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) laut einer Mitteilung des Schweizerischen Nationalfonds SNF vom Mittwoch. Die Studie war Teil des SNF-Forschungsprojekts «Sterbesettings».

Die Forscherinnen und Forscher der ZHdK und der Hochschule der Künste Bern (HKB) haben dazu über 600 Fotos auf den Datenbanken Gettyimages, Shutterstock, Adobe Stock und iStock analysiert. Die Fotos erschienen unter dem Stichwort «Palliativpflege». Diese Bilder werden laut SNF von Altersheimen und Hospizen, sowie in Zeitungen und Online-Magazinen verwendet.

Sehen nicht krank aus

Die typischen Pflegekräfte werden darin als emphatische Personen dargestellt, während die Patientinnen und Patienten als ruhige Menschen erscheinen, die dem Tod ohne Angst begegnen, wie es in der Studie heisst. Den Gepflegten ist nicht anzusehen, dass sie schwer krank sind und womöglich auch leiden. Auch die für die Versorgung benötigten medizinische Apparaturen und Pflegematerialien fehlen in den Zimmern.

Diese einseitige Darstellung wecke Vorstellungen, die in der realen Welt kaum erfüllt werden könnten. Die Enttäuschung könne zu Konflikten bei der palliativen Versorgung führen, etwa wenn das Personal einmal keine Zeit hat oder die Ausstattung der Zimmer weniger heimelig ist.

Zudem stellen die Stock-Fotos laut der Studie die Beteiligten stereotyp dar. Die Pflegenden seien meist jung, attraktiv und weiblich. Die kranken Menschen alt, weiss und gut gekleidet. (sda)

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«Die Situation von Freiburg ist einzig­ar­tig und heikel»
Das Journal des Freiburger Staatsarchivars Tobie de Raemy während der ersten beiden Jahre des Ersten Weltkrieges erlaubt einen besonderen Blick auf die damaligen Spannungen zwischen der deutsch- und der französischsprachigen Schweiz. Exemplarisch dafür stehen die Tumulte am Freiburger Bahnhof bei der Durchfahrt von Verwundetentransporten aus Deutschland und Frankreich.
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