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Die Wildtierpopulationen der Welt sind um 68 Prozent gesunken. bild: watson/shutterstock

Mehr als zwei Drittel der Tierwelt seit 1970 vernichtet: «Wir spielen Russisches Roulette»



Die Wildtierpopulationen der Welt sind in den letzten vier Jahrzehnten um mehr als zwei Drittel gesunken. Der Rückgang bei rund 21'000 beobachteten Populationen beträgt zwischen 1970 und 2016 im Durchschnitt 68 Prozent. Einige der Ursachen: Entwaldung, nicht nachhaltige Landwirtschaft und der illegale Handel mit Wildtieren. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten «Living Planet Report 2020» der Umweltstiftung WWF und der Zoologischen Gesellschaft London hervor.

Der Wert hat sich im Vergleich zur vergangenen Ausgabe des Berichts von 2018 weiter verschlechtert. Einbezogen wurden nun Bestände von mehr als 4400 bedrohten und nicht bedrohten Säugetieren, Vögeln, Fischen, Amphibien und Reptilien. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der Tierwelt, denn Insekten wurden nicht einberechnet.

Der Report in Kürze:

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Video: YouTube/ZSL - Zoological Society of London

Dem Bericht zufolge sind die Regionen Lateinamerika und die Karibik am stärksten betroffen: Dort gingen die Populationen um satte 94 Prozent zurück.

«Wir sehen allmählich einen Zusammenbruch der Natur.»

Rebecca Shaw, Chefwissenschaftlerin beim WWF

Der Report zeigt, dass die Menschen drei Viertel der eisfreien Landoberfläche des Planeten erheblich verändert haben. Und laut WWF bedroht die Zerstörung des Ökosystems in den kommenden Jahrzehnten und Jahrhunderten rund 1 Million Arten vom Aussterben. Genauer: 500'000 Tiere und Pflanzen sowie 500'000 Insekten.

Der einzige Ausweg sei Experten zufolge die Umgestaltung der Art und Weise, wie wir Lebensmittel produzieren und konsumieren und die Bekämpfung des Klimawandels.

Zusammenbruch der Natur

Der WWF spricht von einem neuen Tiefpunkt bei der biologischen Vielfalt. «Der gravierende Rückgang der untersuchten Bestände wildlebender Tierarten ist ein Warnsignal unseres Planeten für ein totales Systemversagen», sagte Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz, gemäss einer Mitteilung. Der Mensch habe die Macht, die Natur zu zerstören – oder aber zu erhalten.

«Von den Fischen in unseren Ozeanen und Flüssen bis hin zu den Bienen, die eine entscheidende Rolle in unserer landwirtschaftlichen Produktion spielen: Der Rückgang der Wildtierbestände wirkt sich direkt auf die Ernährungssicherheit und die Lebensgrundlagen von Milliarden von Menschen aus», sagte Vellacott.

Experten zufolge nimmt die Artenvielfalt in Süsswassergebieten am schnellsten ab. 85 Prozent der globalen Feuchtgebiete sind seit der industriellen Revolution verloren gegangen.

Um die wachsende Weltbevölkerung ernähren zu können, würden immer mehr Flüsse gestaut und die Süsswasserressourcen zur Herstellung von Nahrungsmittel genutzt, erklärt Rebecca Shaw, Chefwissenschaftlerin beim WWF, gegenüber «CNN».

Als besonders gefährdete Tiere nennt der WWF den Östlichen Flachlandgorilla im Kongo, Lederschildkröten in Costa Rica und Störe im Jangtse - bei den letztgenannten liege der Rückgang seit 1970 bei 97 Prozent.

Ein Flachlandgorilla-Weibchen hält seine Tochter im Arm: Diese Art gehört laut WWF zu den besonders gefährdeten Tieren.

Ein Flachlandgorilla-Weibchen hält seine Tochter im Arm: Diese Art gehört laut WWF zu den besonders gefährdeten Tieren. Bild: sda

Der Mensch ist die Ursache

Shaw zufolge sei der Rückgang der Population ein Hinweis auf die Fähigkeit des Planeten, das Leben zu unterstützen – oder eben nicht. «Wir konzentieren uns auf Arten, die in grossen Schwierigkeiten sind oder vom Aussterben bedroht sind. Aber bis die Art dort ankommt, erfüllt sie nicht mehr ihre ökologische Funktion», so Shaw.

«Wir spielen russisches Roulette mit der Gefahr von Pandemien und werden am Ende... gross verlieren. Und Covid-19 ist nur der Anfang.»

Rebecca Shaw

Der WWF warnt davor, dass dieser Verlust an biologischer Vielfalt die Ernährungssicherheit der Welt gefährdet. Der Klimawandel sei zwar noch nicht die Hauptursache für den Verlust biologischer Vielfalt, wird aber in den kommenden Jahren zum Haupttreiber werden, wenn die Staats- und Regierungschefs der Welt keine Massnahmen ergreifen.

Was du laut WWF tun kannst:

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Video: YouTube/WWF UK

Die Zerstörung von Lebensräumen könnte mehr Pandemien bedeuten

«Da sich der Fussabdruck der Menschheit auf einst wilde Orte ausdehnt, zerstören wir Artenpopulationen. Aber wir verschärfen auch den Klimawandel und erhöhen das Risiko von zoonotischen Krankheiten wie Covid-19», sagt Carter Roberts, Präsident und CEO des WWF-US, in einer Erklärung. Zoonotische Krankheiten sind solche, die vom Tier zum Menschen springen.

Und auch WWF-Chefwissenschaftlerin Rebecca Shaw zeichnet ein düsteres Szenario: «Je länger die Tierwelt einen Teil der Lieferketten bleiben, desto grösser ist das Risiko, dass eine Tierkrankheit auf den Menschen übergreift. Wir spielen russisches Roulette mit der Gefahr von Pandemien und werden am Ende ... gross verlieren. Und Covid-19 ist nur der Anfang.» (cki/sda)

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86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • CrispMüesli 10.09.2020 23:45
    Highlight Highlight Also manchmal kommt mir die Menschheit als Gesamtes vor wie ein pubertierendes Wesen, dass sich - auf dem Weg der Selbstfindung - zunächst einmal gegen die eigene Mutter auflehnt und alles besser zu wissen glaubt, um dann Jahre später sagen zu können: "ach Mom... eigentlich hattest du ja Recht."🙃
  • Dave1974 10.09.2020 21:04
    Highlight Highlight Die Ressourcen für 6-7 mal die Welt ernähren vergammeln. Gerettete Spezies sind kaum der Rede mehr Wert.
    Es wird weiterhin vergiftet und gesammelt.

    Aufklärung wäre mein Traum. Ist aber oft nicht zu fassen oder einzubringen.

    Die Natur wird es richten - mein Fazit.

    Läuft schon lange. :)

  • Bildung & Aufklärung 10.09.2020 19:26
    Highlight Highlight Natüüürlich hört man von all den vielen, vielen Ignoranten und Bösartigen, welche all die letzten Jahre und Jahrzehnte zu EXAKT diesen Warnungen nur gespottet und gelacht haben, jetzt keinen einzigen Piepston!

    "Ach hört auf zu übertreiben ihr Untergangs-Propheten mit euren total übertriebenen Untergangs-Gelüsten!" etc. durfte man sich mehr als genügend schnoddrigst an den Kopf werfen lassen.

    "Forschung/Naturschutzverbände übertreiben total, die hassen einfach die Wirtschaft, sind zu doof/faul Geld zu erwirschaften, wir machen so weiter!"

    Wo seid ihr Skrupellosen jetzt ?!?

    Auf 'Karma' ...
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 10.09.2020 19:23
    Highlight Highlight Keine Angst ich bin nicht wirklich bissig, sondern manchmal einfach mal eben doch bissig, einfach auf eine andere weise, das es hin u. da mal pickt!

    Wenn so viel Menschenliebe gezeigt würde, hätten Ureinwohner mehr Lebensraum, in den Savannen, Dschungel in Afrika, u. Tiere ihre Freiheit dazu, die sonst in den Zoos alternd aussterben, wo schwerlich Nachwuchs gibt.

    Nur für Tiere sich einsetzten, auf Kosten von Menschenleben der Ureinwohner, u. ihnen den letzten Lebensgrundlage zu entziehen, find ich verwerflich, denn Zweck heiligt die Mittel, mit Waffen jeglichen Menschen die Jäger u. Sammler aus dem Naturschutzpark zu jagen, u. das mit Guerrillas Kämpfer, das find ich Scheisse!

  • Popelbert 10.09.2020 16:38
    Highlight Highlight Dafür gibts mehr Rinder und Schweine. Tsch tsch.
    • Bildung & Aufklärung 10.09.2020 17:08
      Highlight Highlight Du wärst erstaunt, wie oft ich schon von Agrarindustriellen, Kadaversuchtis (nein, nicht alle die noch Tiere essen sind damit gemeint, sondern die vielen die sich über sowas pervertiertes identifizieren) usw. gehört habe, dass sie sich ganz, ganz fest um die armen, armen Schweinchen und Rinder sorgen, weil die würden dann ja angeblich aussterben und dann können sie, die Tierfreunde, diese lieben Tierchen gar nicht mehr in den Mästereien und Gefangenschaften bestaunen...

      True story. 2/3 aller Tiere weg *Schulterzuck*. Nicht mehr Milliarden Schweine mästen/abschlachten? "Buhu, die sterben aus!"
    • Popelbert 11.09.2020 09:13
      Highlight Highlight @B&A

      Zugegebenermassen wohl das dümmste Argument überhaupt. Was die Identifikation über die Ernährung angeht, tun das die Veganer nicht auch?
      Und weil jeder Post zu diesem Thema einen Disclaimer braucht: ja, ich esse Fleisch, mit mässig gutem Gewissen, und fände es ethisch besser, das nicht zu tun.
  • Bildung & Aufklärung 10.09.2020 16:27
    Highlight Highlight Derweil -
    (Privatisierte, daher auf Geldprofit ausgerichtete) SBB -: "Die Situation ist sehr ernst!"

    Nein. Sie meinen nicht diese nicht in Worte zu fassende himmeltraurige Tragödie der mehr als 2/3 getöteten/ausgerotteten Lebewesen der Welt.

    Und in Deutschland fahren viele Lokomotiven/Züge immernoch mit Diesel, statt Strom. Im selben Land derweil -
    Man diskutiert zum zigfachen male innert darüber, dass/wieviele allerlei astronomischen Subventionen und Steuergelder die Autoindustrie-Konzerne für noch mehr Autoverkäufe und Autos, natürlich lebensfeindliche Verbrenner, erhalten.

    Ohne Worte.
  • Bildung & Aufklärung 10.09.2020 15:58
    Highlight Highlight Was auch so kaputt macht, das alles kommt ja mit jahrzehnte- und jahrhundertlanger Ansage in voller Lautstärke.

    Aber die "Ökos, Naturschützenden, Forschenden, Lebewesenschützenden etc." sind ja nur Spassbremsen welche "radikal und extrem" sind. Ewiges rasantes und intensives Wirtschaftswachstum, ironischerweise total analog dem 'Turmbau zu Babel', schnöder Mammon, Dekadenz und Gier sind wichtiger, auch wenns logischerweise und nachweisbar überhaupt niemand wirklich glücklicher macht. Ganz im Gegenteil!

    IRRSINN

    Die Menschheit ist eine Farce. Eine "göttliche Komödie", nannte es ein Poet mal.
  • Bildung & Aufklärung 10.09.2020 15:50
    Highlight Highlight Das ist eine so unendlich dringende, essenzielle, wichtige und grauenhaft schlimme Meldung, die gehört in riesigen Dunkelrotleuchtlettern auf jede einzelne Titelseite jeder einzelnen Zeitung und 'Zeitung', jedes News-, und 'News'portals und jeden Hauptaufmacher jeder Tageschau etc.

    Stattdessen schäumen im Moment wohl mehr Leute vor Wut, weil man einige mausarme Schutzsuchende in grösster Not ins steinreiche Land aufnehmen soll und fröhnen ihrer Xenophobie.

    Und 'die Medien' unterstützens noch. Auflage (Klicks) und kurzfristige paar Fränkli sind halt wichtiger, als die Existenz und die Welt.
    • Hoci 10.09.2020 16:33
      Highlight Highlight Die Schutz suchenden sind nicht mausarm, es sind Arbeitsmigranten aus Weltteilen, die weiter fröhlich Kinder zeugen. Sie sind Vorboten der Klimakatastrophe, aber das ignoriert man.
      Lieber machen Politiker,+ seien wir ehrlich selber, praktisch nix gegen die Klimaerwärmung + warten auf das Disaster.
      Mit dem erfolgreichen Brand (Flüchtlinge kommen weiter) wird es noch schlimmer.
      Alternative da sie nicht zurück wollen...sterben lassen? Gäbe ev insgesamt weniger Tote,wäre vermutlich besser auch für ihr eigenes Land, wenn sie ihre Energie da investieren.
      Echte Flüchtlinge Frauen Kinder ausgenommen.
  • Spüdlifalt 10.09.2020 14:54
    Highlight Highlight Alles nur wegen Franz Hohler!!1!1!
    Play Icon


    Aber ernsthaft. Noch schlimmer, als dass wir Natur und Tierwelt zerstören, finde ich die Uneinsichtigkeit und die mangelnde Bereitschaft, diese Zerstörung zu stoppen.

    Als hätte das Geld uns Menschen unser verdammtes Gehirn weggefressen.
  • Dani Es 10.09.2020 14:53
    Highlight Highlight Man darf nicht vergessen dass A) "unsere" Welt auch letztendlich bedroht ist B) und wir leiden werden sollte es so weiter gehen. Vielleicht werden wir die Letzten in der Kette sein die leiden aber wir werden definitiv leiden. Das Problem liegt m.M, da schliesse ich mich ganz und gar nicht aus, dass wir die abfallende Umwelt/Naturqualität nicht spüren respektive schmerzlich bemerken. Und der Planet wird sein Gleichgewicht wiederherstellen und zwar ganz automatisch und zwar gnadenlos ohne schlechtes Gewissen ihrerseits. Sofern wir natürlich nicht 1000 Atombomben tanzen lassen werden.
    • Bildung & Aufklärung 10.09.2020 16:32
      Highlight Highlight Stimmt, nur ist es tatsächlich nicht "der Planet" welcher das Gleichgewicht irgendwann mit einem unvorstellbarem hohen Blutzoll herstellen wird, sondern schlicht 'wir' Menschen, welche das Ungleichgewicht so unfassbar extrem forcieren, ganz willentlich und wider jeglichem beseren Wissen, so dass das Pendel irgendwann mit aller Kraft gezwungenermassen zurückschlägt.

      Es sind also ganz 'wir' selbst!

      Z.B.: Ca. "Noch 60 Ernten" haben WissenschaftlerInnen schon länger berechnet, weil man mit der exzessiven, unfassbar rücksichtlos gierigen Agroindustrie Böden/Natur so ausbeutet und zerstört...
    • Dani Es 11.09.2020 10:24
      Highlight Highlight Wie wahr
  • Andre Buchheim 10.09.2020 14:31
    Highlight Highlight Wir spielen russisch Roulette, aber mit mehr als einer Kugel: Klimawandel, Regenwaldvernichtung, Artensterben, atomare Bedrohung, Pandemie usw. usf.
    Wir sind es, die das erschaffen, wir sind es, die davon lassen müssen, wir sind es, die sich zu einen neuen Weltbild durchringen sollten, einem das auf Liebe, Kooperation und Frieden baut.
    Menschentum muss neu gedacht werden, in unserer bisherigen Ausrichtung erweisen wir uns kollektiv als Unmenschen.
  • Gzdt 10.09.2020 14:27
    Highlight Highlight Die Bürgerlichen und Rechten machen die Natur und unsere Zivilisation (Rechtsstaat, Menschlichkeit etc.) kaputt!
    Und
    Es ist ihnen scheissegal und knüppeln die Leute nieder die die Natur und die Menschlichkeit für ihre Kinder erhalten wollen!
    • Spüdlifalt 10.09.2020 15:56
      Highlight Highlight Kaputt machen wir sie alle. Bürgerliche, Liberale und Rechte verhindern jedoch die Veränderung.
    • troop5444 10.09.2020 16:02
      Highlight Highlight Hallo. :) Ich bin rechts (sogar ziemlich richtung böse SVP) und ob Sie's glauben oder nicht, es liegt mir etwas an Natur und Gesellschaft.

      Politische Ausrichtungen haben doch mehr mit verschiedenen Wertvorstellungen zu tun als mit dumm oder schlau, böse oder gut.

      Schade dass du offenbar nicht sehr oft mit Andersdenkenden diskutierst und denkts, "den anderen" wäre es "scheissegal"!
    • Bildung & Aufklärung 10.09.2020 16:38
      Highlight Highlight Spüdlifalt, das ist nicht falsch, aber eben auch nicht richtig.

      Die Rechten, Neoliberalen, Reichen etc. verhindern nicht nur die Veränderung, sie sind faktisch für die Ausbeutung ganz hauptsächlich verantwortlich. Den Amazonas z.B. roden Grossgrundbesitzer/Agrarindustrie.

      All die natur-, lebensfeindlichen Industrien und Praktiken fördern und gleisen nicht 'die Bevölkerung' auf, ganz sicher nicht die Mehrheit.

      Simplifiziert, die ca. 10% Reichen und Wohlhabenden in Industriestaaten der Welt, sind für ca. 90% Vernichtung verantwortlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paddiesli 10.09.2020 14:18
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, ich könnte heulen, was wir dem blauen Juwel Erde antun.
    • Bildung & Aufklärung 10.09.2020 15:05
      Highlight Highlight "ich könnte heulen"

      Ich tus. Nicht zum ersten mal. Und nicht erst seit Kurzem.

      Die allermeisten Individuen und empfindsamen Lebewesen, aka Tiere (wie wir auch) leben heute übrigens nicht mehr in Steppen, Wäldern und sonstigen stinknormalen Habitaten, welche den blauen Planeten seit jeher immer zu 100% ausmachten.

      Nicht mehr so, wie es ganz normal und einzig richtig wäre. Nicht in Freiheit und 'Wildnis'.

      Sondern in der Ausnutztier-Industrie. Gefangen und in grauenvolle Masten gepfercht, Todgeweihte, seit ihrer Zwangsgeburt. Endstation Schlachtkomplex.

      Einziges RAUBtier? Homo sapiens.
    • Bildung & Aufklärung 10.09.2020 16:46
      Highlight Highlight Einfach mal aufrichtig und wirklich vorstellen:

      Auf der ganzen grossen Welt leben mittlerweile weit weniger Individuen und Tiere in ihrem Lebensraum, ihrer Heimat, ihrer 100% zustehehenden und einzig richtigen Freiheit und Natur, als in Buchten, Käfigen, Stallungen eingesperrt.

      Ca. 80 BILLIONEN Individuen.
      Wasserlebewesen sogar abgezogen...

      Und der Ort, wo mal Millionen und Milliarden Jahre immer ihr Lebensraum, ihre Heimat war, wurde zynischerweise oftmals für den Futtermittelanbau vernichtet. Siehe z.B. Amazonas oder einen Grossteil der Flächen in der ganzen Schweiz, 'unserem' Land.
  • GM. 10.09.2020 14:10
    Highlight Highlight Und das alles nur damit der Mensch sich unkontrolliert ausbreiten kann. Verstehe ja, dass viel Arme Länder Kinder als Altersvorsorge haben. Aber warum müssen wir in allen anderen Ländern wachsen?
    Warum mehr als 2 Kinder in der Schweiz?
    • Bildung & Aufklärung 10.09.2020 15:09
      Highlight Highlight Das ist der marginale Teil des Problems, mit dem Amis, Schweizer, Australier etc. in den reichen Industrienationen, welche einen Fussabdruck von 4 und mehr Erd-Planeten haben, ablenken können.

      Die Menschen in Indien, afrikanischen Ländern etc., wo die Bevölkerung wegen der Armut mit all ihren Folgen viele Kinder haben, tragen dazu kaum etwas bei.

      Vorallem alles nur, damit sich eine kleine Minderheit ihren vollgestopften, vollgefressenen, nimmersatten Hals voller Selbstsucht, Respektlosigkeit und Gier noch voller stopfen kann.

      Industrien und Konzerne. Reiche und Oligarchen.

    • loquito 10.09.2020 15:11
      Highlight Highlight Warum nicht eine fairere und besser gebildete Menschheit... Da hätte man rasch weniger Nachkommen... Aber eben auch weniger Akkumulation von Reichtum auf Wenige
    • ScreamingLord 10.09.2020 15:56
      Highlight Highlight ich wäre auch dafür, dass man mit Kindern eine Strafsteuer- anstatt einem Steuerabzug bekommt... (ab dem 3. Kind) auch wenn es hier jetzt Blitze hagelt (weil ja niemand bei sich anfangen will...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 10.09.2020 13:26
    Highlight Highlight Dass wir diesen Planeten zerstören ist schon beschämend genug. Dass wir Menschen damit unsere ureigene Existenzgrundlage mitzerstören ist an Dummheit nicht zu übertreffen.
    • Katzenseekatze 10.09.2020 14:57
      Highlight Highlight Allen Dingen voran die Abholzung des Urwaldes. Der Rest folgt dann automatisch. In einer natürlichen Logik. Leider.
    • Bildung & Aufklärung 10.09.2020 15:13
      Highlight Highlight Also 'wir' zerstören nicht den Planeten, sondern es werden erstmal, seit langem und live unzählige, Billiarden über Billiarden empfindsame und meist emotionale Geschöpfe (wie wir) grausam getötet, gequält und ausgerottet. Ihre Heimat, ihr Zuhause, ihr Lebensraum mit Giften und Abfall vollgepumpt und gleich ganz zerstört.

      Siehe z.B: "Flurbereinigung" Agrarindustrie. Ja, auch eklatant in der CH!

      Das muss man sich äusserst dringend immer vor Augen halten, wenn man umgangssprachlich vom "zerstörten Planeten" spricht.
      Alles andere führt nur zu noch weiterer Abstumpfung und Ignoranz.
  • thenatural 10.09.2020 13:06
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • De-Saint-Ex 10.09.2020 13:22
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • CrispMüesli 10.09.2020 12:59
    Highlight Highlight Der Homo Verrecktus eben...
    • Bildung & Aufklärung 10.09.2020 15:14
      Highlight Highlight Homo Überconsumicus. Homo Gierus. Homo Achtungslosigkeitus. Homo Killerus.
  • Kri Tik 10.09.2020 12:58
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Posersalami 10.09.2020 12:48
    Highlight Highlight Für das letzte Drittel werden wir keine 50 Jahre mehr brauchen 😔

    Was bin ich froh, das ich keine Kinder habe!
    • Bildung & Aufklärung 10.09.2020 15:17
      Highlight Highlight Deine nicht-existierenden Kinder wohl auch, doch hilft das den PRO TAG bis zu HUNDERTEN ausgerotteten Arten und Spezies genau rein gar nichts. Ihr Leid, ihr Sterben, ihr Ausgerottet werden passiert, weil gewisse Menschen es wollen und tun und die anderen es zulassen.

      Keineswegs angriffig gegen dich gemeint, hoffe das ist klar. Es soll mehr zum Nachdenken anregen.
    • Rethinking 10.09.2020 22:54
      Highlight Highlight Nun ja... Jeder nicht existierende Mensch bedeutet weniger Konsum, Umweltverschmutzung etc.

      Insofern können wir viel dazu beitragen wenn wir viel weniger Menschen machen und diese dann wiederum sich von sinnlosem Konsum abwenden und „nachhaltigen“ Konsum betreiben...
  • insert_brain_here 10.09.2020 12:46
    Highlight Highlight Und alle nur so:
    Benutzer Bild
    • Bildung & Aufklärung 10.09.2020 15:21
      Highlight Highlight It's funny, 'cause it's true.
      But noboy laughing, because it's becoming too much of a tragedy.

      So komplett unfassbar irre.

      Der "Gag", gegen Meteoriten kann man einfach nichts tun, das ist halt wirklich höhere Kraft, Schicksal, Natur.

      Das vernichtende Tun mancher Menschen, welches sie nicht mal glücklich macht, sondern einfach noch die 11. Million hinter die 10. aufs Konto spühlt und den SUV nochmals 300kg schwerer werden lässt, ist zu 100% willentlich, bewusst.

      Diese Arten und Tiere die ich auf dem Bild sehe, sind daher weit intelligenter als die meisten Tiere der Art Homo sapiens.

  • MeinAluhutBrennt 10.09.2020 12:45
    Highlight Highlight Ja der WWF weis sehr genau was in Zukunft passiert!

    Das Video ist von 2016:

    https://www.worldwildlife.org/videos/food-chain-reaction-two-minutes-in-the-2020s

    Mein Aluhut sitzt!

    • Licorne 10.09.2020 13:51
      Highlight Highlight Aber pass auf, er brennt!
  • Joshzi 10.09.2020 12:44
    Highlight Highlight Solange sich die längst schon überholten und widerlegten Grundsätze in der Wirtschafts"wissenschaft" halten, welche Umwelt und Ressourcen aus ihren Erfolgsrechnungen fernhalten, wird sich der Mythos vom Kapitalismus als das erfolgreiche System halten. Unsere Bewunderung gegenüber Profitgier und Ausbeutung ist einfach nur widerlich! Wir alle sind dafür verantwortlich.
    • sebjseb 10.09.2020 15:25
      Highlight Highlight word.
  • troop5444 10.09.2020 12:27
    Highlight Highlight "Einige der Ursachen: nicht nachhaltige Landwirtschaft"

    Ich kann es nicht mehr hören. Wie soll die Landwirtschaft doppelt so viele Menschen ernähren, ohne Natur zu zerstören?

    Aber selbst in der Schweiz haben die heutigen Ökobubble-Bewohner das Gefühl, wir könnten ewig wachsen, und stellen ein Tomätli und 2,3 Solarpanels aufs Dach, damit das Gewissen schön beruhigt ist.

    Umweltschutz fängt mit einem Ende des Wachstums an, und dieses wiederum fängt vor der eigenen Haustüre an.

    PS, ohne konventionelle Landwirtschaft wären die abgeholzten Flächen einiges grösser, "nachhaltig" braucht Platz.
    • Bildung & Aufklärung 10.09.2020 15:24
      Highlight Highlight Anstatt nicht mehr zuzuhören, solltest du vielleicht endlich mal die absoluten Grundlagen der Thematik, die seit vielen, vielen Jahrzehnten Allgemeinwissen sind, anlesen.

      Die Agrarindustrie, welche so tatsächlich wieder zu einer verniedlich genannten "Landwirtschaft" werden könnte, verbraucht momentan die allermeiste Fläche für den Anbau von Mastfutter, welches man in gequälte Ausnutztiere mästet.

      Braucht dann halt bis zu z.B. 20x soviel Fläche, wenn man die Energie und Nahrung im extrem gewaltvollen und blutigen und auf allen Ebenen naturfeindlicheren Umweg über andere Tiere einnimmt.
    • MarGo 10.09.2020 15:27
      Highlight Highlight Wenn wir die Kalorien für den Futtermittelanbau selber essen würden, als sie Tieren zu verfüttern (die ebenfalls jede Menge Platz benötigen), hätte es mehr als genug Platz für nachhaltige Landwirtschaft... und das für einige Mrd mehr Menschen...

      Aber beim Punkt mit dem Ende des Wachstums bin ich ganz bei dir...
    • Bildung & Aufklärung 10.09.2020 16:53
      Highlight Highlight MarGo:

      Wenn man dann noch bedenkt, dass unfassbar kranke 30 - 50% unserer Nahrung im Müll landet (nicht retten, gibt sonst Anzeige und Strafe!), könnte man locker gleich nochmals einige Milliarden mehr ernähren.

      Man sieht, die Ausrede mit "sind halt zuviele Menschen, ich kann nix dafür und muss nichts ändern!" ist auch so gesehen komplett widerlegt.

      Auch darum macht die Agrarlobby so unfassbar wütend, wenn sie von "ja wir müssen halt ernähren!" sprechen, aber die Ausnutztiermast mit aller Kraft (und zig tausendem Mio Steuerfranken) forcieren.

      50% Müll sind dann auch getötete Lebewesen...
  • TheRealDonald 10.09.2020 12:19
    Highlight Highlight Alles wird der Geld- und Machtgier untergeordnet, auch unsere existenziellen Lebensgrundlagen.
    Kurzfristige Gewinne sind wichtiger als nachhaltiges Handeln.
    Konsum, Konsum, Konsum bis zum bitteren Ende.
    • Autokorrektur 10.09.2020 13:24
      Highlight Highlight Es liegt auch an jedem Einzelnen, dieses System endlich zu durchbrechen! Geht zum lokalen Schreiner statt zu Ikea; kauft inländische Produkte; etc pp. Das alles wissen wir doch schon seit Jahren! Handeln wir, los!
    • sebjseb 10.09.2020 15:20
      Highlight Highlight Ja so funktioniert Kapitalismus.

      Unbegrenztes Wachstum trotz begrenzten Ressourcen. Ohne Wachstum fällt alles zusammen. Mit Wachstum auch. Eine Sackgasse.
    • troop5444 10.09.2020 15:50
      Highlight Highlight @ Autokorrektur

      Absolut richtig.

      Allerdings könnte man um das Wachstum zu bremsen auch die Begrenzungsinitiative annehmen, um zum Kontingentsystem von vor '07 zurückzukehren. Dieses hat das Wachstum effektiv gedrosselt.

      Komischerweise tönt es dann wieder ganz anders, wie z. B. "die Schweiz hat Platz für min. 12 Millionen" etc.

      Mich dünkt, dem Durchschnittsschweizer sind die tollen Profite in der wachsenden Schweiz am Ende wichtiger als Nachhaltigkeit, die er sich gerne auf die Kappe schreibt.

      Droht man dem reichsten Land der Welt mit Wohlstandsverlust, kuscht man dann gerne vor der EU.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yunnan 10.09.2020 12:15
    Highlight Highlight Das Problem des Landverbrauchs wäre eigentlich einfach lösbar: vegane Ernährung. Aber das wäre natürlich zu 'extrem', lieber zerstören wir den Planeten.
    • Posersalami 10.09.2020 12:49
      Highlight Highlight Braucht es nicht. Es gibt genügend Flächen, die man nicht vernünftig bewirtschaften kann. Da kann man ja durchaus Tiere drauf halten.

      Es gäbe dann halt wie früher 2-3x Fleisch die Woche und nicht 2x täglich.
    • Al Pal 10.09.2020 13:37
      Highlight Highlight Eher 1x Fleisch pro Woche... Und Milchprodukte und Eier nicht vergessen, die gibts dann auch nur einmal die Woche.
      Kann überigens jeder sofort anfangen damit... Wie siehts bei ihben aus Posersalami?
    • Yunnan 10.09.2020 14:23
      Highlight Highlight Auch auf Flächen, die man nicht "vernünftig bewirtschaften" kann, bestehen Ökosysteme, die durch Viehwirtschaft belastet werden.
      Aber selbst wenn diese auch auf Flächen möglich wäre, die für die Biodiversität total wertlos wären, sieht die heutige Realität nun mal anders aus: die Anbauflächen gerade fürs Viehfutter sind eben nicht in schwer bewirtschaftbaren Bergregionen, sondern u.a. im Regenwald.
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  • mrmikech 10.09.2020 11:29
    Highlight Highlight In armen Ländern besteht die einzige Möglichkeit eine Rente zu erhalten, darin, Kinder zu haben. Deshalb wächst die Bevölkerung immer noch. Andererseits haben wir in den reichen Ländern einen ständig wachsenden Appetit auf Konsum - tatsächlich müssen wir konsumieren, sonst wird das Wirtschaftssystem zusammenbrechen.

    Die einzige Lösung besteht darin, arme Länder reicher zu machen und ein stabiles Wirtschaftssystem einzuführen. Die Zeit, die wir noch haben, verschwenden wir aber mit absolutem Unsinn...
    • Bildung & Aufklärung 10.09.2020 15:42
      Highlight Highlight Exakt. (Mehr) Gerechtigkeit und Ausgeglichenheit. Es führt logischerweise schlicht kein Weg daran vorbei. Und ist erst noch richtig. Das, was jegliche echte Intellektuelle seit jeher fordern.

      Das, was Mutter Natur / Die Evolution / den blauen Planeten seit Milliarden Jahren als Hauptprinzip und Erfolgsrezept trägt, hat Homo sapiens willentlich in ganz, ganz wenigen Jahren (ein Lidschlag im Vergleich) komplett ausser Gleichgewicht gebracht.

      "Die Krone der Schöpfung", wie sich dieses Tier als einziges gerne nennt.

      Um den Unsinn noch zu toppen, verschwendet mans Zeit mit noch mehr Unsinn...
    • troop5444 10.09.2020 15:57
      Highlight Highlight Im Prinzip haben Sie recht, aber es ist halt eben nicht ganz so einfach, schnell ein stabiles Wirtschaftssystem weltweit einzuführen.

      Wir könnten aber einfach bei uns selber mit der Wachstumsbremse anfangen und die Begrenzungsinitiative annehmen.

      Wanderungsbewegungen sind nämlich eine Förderung des Bevölkerungswachstums. Ostländer haben demografische Probleme wegen der Abwanderung nach Westeuropa und betreiben Geburtenförderung, während hier alles aus den Nähten platzt.
      Wozu soll das gut sein?

    • mrmikech 10.09.2020 17:30
      Highlight Highlight @troop5444: Es um das Wachstum der Weltbevölkerung, nicht um die Schweizer Bevölkerung. Sie haben nichts über den Artikel und das vorliegende Thema verstanden und missbrauchen ihn für politische Zwecke. Sie sind Teil des Problems.
  • Autokorrektur 10.09.2020 11:16
    Highlight Highlight Wir spielen russisches Roulette, aber der Lauf zeigt jeweils auf die anderen. Ich bleibe dabei, mehr als 50 Jahre gebe ich der Welt, so wie wir sie heute "gestalten" nicht mehr.
    • Cirrum 10.09.2020 11:27
      Highlight Highlight So ist es, jeder gibt dem anderen die Schuld. Und der Mensch wird immer egoistischer und hat kein Respekt vor nichts. Merkt man schon im Alltag, statt miteinander zu reden und Konflikte zu lösen, passiert es hintenrum mit Intriegen und vergifteten Verhältnissen. Jeder ist sich selber am Wichtigsten.. Aber das kommt vom Humanismus, der Mensch und seine Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt, egal was es für Folgen hat. Der Kunde ist König und man etwickelt, was dem Kunden gefällt.
    • MarGo 10.09.2020 11:28
      Highlight Highlight Es sterben TÄGLICH mehr als hundert Tier- und Pflanzenarten aus...
      50 Jahre?
      Optimist, hm?
    • Toerpe Zwerg 10.09.2020 11:30
      Highlight Highlight Was geschieht dann mit der "Welt"?
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