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Forscher filmen zum ersten Mal einen Fisch in acht Kilometern Tiefe

Rekord: Forscher filmen Fisch in acht Kilometern Tiefe

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Rekord: Forscher filmen Fisch in acht Kilometern Tiefe
Bislang unbekannter Fisch aus der Familie der Scheibenbäuche: Das Tier ist einem Forschungsroboter in 8143 Metern Tiefe vor die Linse geschwommen.
quelle: wikipedia
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Rekord im Marianengraben

Forscher filmen zum ersten Mal einen Fisch in acht Kilometern Tiefe

8143 Meter unter der Oberfläche des Pazifiks haben Forscher einen bislang unbekannten Fisch entdeckt. Nie zuvor war ein solches Wesen in dieser Tiefe beobachtet worden.
20.12.2014, 10:0022.12.2014, 13:35
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Ein Artikel von
Spiegel Online

So tief im Meer wie nie zuvor haben Forscher der University of Hawaii eine bislang unbekannte Fischart entdeckt. Das Tier sei im Marianengraben im westlichen Pazifik in einer Tiefe von 8143 Metern entdeckt worden, teilten die Wissenschaftler mit.

Mit speziellen Tiefseegeräten filmten sie den weiss-durchsichtigen Fisch, der zu der Familie der Scheibenbäuche gehört. Charakteristisch sind die flügelähnlichen Flossen, der Schwanz, der einem Aal ähnelt, und seine langsame Fortbewegungweise über dem Grund.

Bei der 30 Tage dauernden Forschungsreise mit dem Expeditionsschiff «Falkor» entdeckten die Wissenschaftler in 5000 bis 10'600 Metern Tiefe zahlreiche weitere neue Tierarten. In immer grösseren Tiefen tauchten unbekannte Wesen auf. Eine Auswahl haben die Forscher in einem zweiten Video zusammengestellt.

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Die Tiefsee gehört zu den am wenigsten erforschten Gebieten der Erde. Für das Leben dort bedarf es besonderer Anpassung: Es ist dunkel, und das Wasser lastet mit dem Gewicht ganzer Schwertransporte auf den Körpern der Tiere. Erst im März 2014 hatten Wissenschaftler einen Scheibenbauch aus sieben Kilometern Tiefe gezogen.

Die damals untersuchte Art überlebt in der Tiefsee dank Trimethylaminoxid. Das Molekül schützt Eiweiss gegen hohen Druck, so dass Tiere selbst in vielen Tausend Metern Tiefe Meerwasser aufnehmen können, ohne zu versalzen. Je mehr Trimethylaminoxid Fische intus hätten, desto tiefer könnten sie tauchen, vermuteten Forscher damals. Ob auch der aktuelle Fund dank Trimethylaminoxid in der Tiefe überlebt, ist allerdings noch unklar. (jme/dpa)

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