Wirtschaft
Gesundheit

Nur 8 Prozent der Unfälle geschehen auf der Strasse, diese verursachen aber 42 Prozent der Kosten

Bild
Beratungsstelle für Unfallverhütung

Nur 8 Prozent der Unfälle geschehen auf der Strasse, diese verursachen aber 42 Prozent der Kosten

17.02.2015, 11:3317.02.2015, 11:33

10,4 Milliarden Franken

Unfälle in Strassenverkehr, Sport, Haus und Freizeit haben 2010 materielle Kosten in der Höhe von 10,4 Milliarden Franken verursacht. Dies hat eine neue Studie der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) ergeben. Diese materiellen Kosten umfassen die medizinischen Heilungskosten, den Produktionsausfall, die Wiederbesetzungskosten, die Administrativkosten, die Polizei- und Rechtsfolgekosten sowie die Sachschäden.

Nur 8 Prozent sind Autounfälle, diese kosten aber 4,4 Milliarden Franken

Der Strassenverkehr ist gemäss der Studie für 42 Prozent oder 4,4 Milliarden Franken der materiellen Kosten verantwortlich, obwohl sich in diesem Bereich nur gerade acht Prozent aller Unfälle ereignen. Grund dafür ist, dass die durchschnittliche Verletzungsschwere und damit auch die durchschnittlichen Kosten pro Verunfallten im Strassenverkehr klar am höchsten sind. 

Über 50 Prozent sind Haus- und Freizeitunfälle

52 Prozent der Unfälle ereignen sich zuhause oder in der Freizeit. Sie verursachen Kosten von 3,9 Milliarden Franken.

Sportunfälle kosten 2,2 Milliarden Franken

Sportunfälle machen 40 Prozent aller Unfälle aus und kosten 2,2 Milliarden Franken.

47,5 Milliarden Franken

Werden zudem die immateriellen Kosten als Folge von Schmerz und Leid mitberücksichtigt, resultieren sogar volkswirtschaftliche Kosten von 47,5 Milliarden Franken.

(whr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
SVPler erhält Ehrendoktortitel in Russland – die Sonntagsnews
Martin Pfister und der Nachrichtendienst des Bundes warnen vor Terrorgefahr in der Schweiz und eine verurteilte Betrügerin lieferte die Idee für die Giacometti-Briefmarke der Post – die Sonntagsnews.
Verteidigungsminister Martin Pfister hat in der «SonntagsZeitung» die kriegsführenden Staaten im Konflikt mit dem Iran kritisiert. «Die Amerikaner und Israel haben den Iran aus der Luft angegriffen. Sie haben damit, wie auch der Iran, das Völkerrecht verletzt», sagt er der «SonntagsZeitung». Pfister schloss nicht aus, dass Europa in den Krieg hineingezogen wird. Dabei beschränke sich die Gefahr nicht auf klassische militärische Austragung, sondern auf asymmetrische Kriegsführung im Sinne von terroristischen Attacken. «Es besteht die Gefahr, dass es in der Schweiz zu Terroranschlägen kommt. Zudem könnte der Krieg eine Flüchtlingswelle auslösen, die auch uns erreichen wird», sagte Pfister weiter im Interview. Dass die Schweiz direkt durch iranische Langstreckenraketen bedroht sei, glaube er zwar nicht. Kollateralschäden schliesse er jedoch nicht aus. Pfister wolle deshalb Sicherheit umfassend betrachten. Neben Armee spielten auch Polizei und Nachrichtendienst eine wichtige Rolle.
Zur Story