USA

Der tödliche Tesla-Unfall hat sich bereits vor rund zwei Monaten in Florida ereignet. Erst jetzt wurden Details bekannt. Bild: HANDOUT/REUTERS

Maschinen-Ethiker zum tödlichen Tesla-Unfall: «Wir sind die Versuchskaninchen auf der Strasse»

Es ist zum ersten tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Auto gekommen. Maschinen-Ethiker Oliver Bendel fordert, das Experiment, in dem wir alle unfreiwillige Versuchskaninchen sind, erst einmal zu beenden.

02.07.16, 07:33 02.07.16, 10:30

Raffael Schuppisser / Nordwestschweiz

Herr Bendel, zum ersten Mal ist es zu einem tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Auto gekommen. Ein Tesla war mit Autopilot unterwegs und ist in einen Lastwagen gefahren. Sind Sie überrascht?
Oliver Bendel: Ich bin gar nicht überrascht. Zu diesem Unfall musste es kommen. Ich halte den Tesla S zwar für ein hochwertiges Auto. Dennoch ist die Technologie noch nicht so weit, dass man sie im öffentlichen Verkehr den Kunden zur Verfügung stellen darf.

Der Professor lehrt und forscht an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Zu seinen Schwerpunkten gehören Maschinen- und Informationsethik.
bild: zvg

Wie kam es zum Unfall?
Eine Schwachstelle ist die Kamera. Diese lässt sich leicht täuschen. In diesem Fall hat die Kamera an einer Kreuzung auf einem Highway die weisse Fläche eines LKW-Anhängers mit der in diesem Moment sehr hellen Fläche des Himmels verwechselt. So ist es zum Zusammenstoss gekommen.

Trotz Autopilot nicht zur Nachahmung empfohlen: Dieses junge Pärchen geniesst die Selbstfahr-Funktion ihres Teslas offensichtlich sehr.

Video: © Youtube/Jukin Media

Man kann sich nicht nur auf die Kamera verlassen.
Deshalb hat Tesla auch weitere Sensorik wie Radar und Ultrasonic verbaut. Aber offensichtlich haben die anderen Systeme die Ergebnisse der Kamera nicht gegengeprüft.

Rund 25'000 Tesla-«Model S»-Autos werden nach einem tödlichen Unfall unter die Lupe genommen. Bild: JOHN G. MABANGLO/EPA/KEYSTONE

Ein technisches Versagen also.
Offenbar. Die Automobilhersteller haben bei der Automatisierung ein zu hohes Tempo angeschlagen. Es gibt noch nicht genug Erfahrungswerte, welche die Systeme sicher für den Verkehr machen würden. Wir sind gerade die Versuchskaninchen auf der Strasse. Auch in der Schweiz, wo der Tesla-Autopilot seit Ende letzten Jahres erlaubt ist.

Warum dieses hohe Tempo?
Aus wirtschaftlichen Gründen. Tesla, Google und andere Firmen aus dem Silicon Valley greifen die Automobilindustrie frontal an. Die europäischen Autobauer ziehen mit, weil sie fürchten, sonst überrollt zu werden.

Mitte Mai 2016 ist ein Tesla-Fahrer mit aktiviertem Assistenzsystem auf der Autobahn bei Winterthur in einen stehenden Van geprallt.

Video: © Youtube/Andreas Hugentobler

Wird der Unfall daran was ändern?
Ich glaube, man macht erst einmal weiter wie bisher. Einzelfälle können schon einen Einfluss auf die Akzeptanz der autonomen Fahrzeuge haben. Dieser Unfall ist aber wohl nicht spektakulär genug. Wenn aber in Städten Unfälle mit Kindern passieren, wird die Diskussion richtig losbrechen und die Wirtschaft und die Politik werden das Tempo der Automatisierung im Strassenverkehr vielleicht etwas drosseln.

Wer ist schuld – Tesla, der Autopilot oder der Fahrer?Interessante Frage! Bei diesem Unfall würde ich sagen, dass Tesla relativ viel Schuld trifft. Denn die Automatik hat eindeutig versagt.

Derzeit muss der Fahrer im Autopilot-Modus stets eingreifen können.
Das stimmt. Es kann eben zu solchen Situationen kommen. Und genau deshalb baut Tesla auch Vorsichtsmassnahmen ein. So muss man etwa ab und zu das Steuer berühren. So versichert sich der Hersteller, dass tatsächlich jemand vor dem Steuer sitzt.

Tesla sagt, dass die Wagen bereits 130 Millionen Meilen mit Autopilot gefahren sind, es im Durchschnitt aber auf den Strassen in den USA alle 94 Millionen Meilen zu einem tödlichen Unfall komme. Ist der Autopilot also immer noch sicherer als der menschliche Fahrer?
Statistisch könnte man das sagen. Doch in diesem Fall hätte ein aufmerksamer Fahrer den Unfall mit Sicherheit vermieden. Er hätte die weisse Fläche des Lastwagens nicht mit dem Himmel verwechselt. Das muss sich Tesla leider sagen lassen. Man kann hier nicht einfach statistisch argumentieren.

Tesla-Fahrer erlebt eine Schrecksekunde nach der Aktivierung der Autopilot-Funktion

Video: © Youtube/mrksvideos

Es ist eine Frage der Zeit, bis es zu einem weiteren Unfall kommt. Sollte man selbstfahrende Autos gar nicht zulassen?Ich bin nicht grundsätzlich gegen autonome Autos, im Gegenteil. Die Technik ist aber noch nicht so weit. Auf die Dauer kann man mit selbstfahrenden Autos mehr Sicherheit erzeugen – Computersysteme schlafen nicht ein und haben schnellere Reaktionszeiten als Menschen. Ich plädiere aber dafür, dass man autonome Autos nur auf Autobahnen ohne Kreuzungen und nicht in den Städten zulässt.

Wie kann man zusätzliche Sicherheit schaffen?
Indem man separate Fahrbahnen für autonome Autos baut. Zudem müssten die Sensoren und die Algorithmen genauer geprüft werden. Das wird derzeit nur unzureichend gemacht. Tesla kann über Nacht per Fernzugriff ein völlig neues Fahrzeug bereitstellen, indem ein Software-Update installiert wird. Eigentlich müsste ein Auto bei diesem Prinzip jedes Mal die Zulassung verlieren, weil es unter Umständen grundlegend verändert wurde.

Ein Tesla-Fahrer hat Schwierigkeiten mit der Autopilot-Funktion: Das Auto versucht trotz doppelter Sicherheitslinie in ein entgegenkommendes Fahrzeug zu fahren.

Video: © Youtube/RockTreeStar

Was ist, wenn autonome Autos erwiesenermassen sicherer sind als menschliche Fahrer? Sollte man sie dann auch in die Städte lassen und hinnehmen, dass es doch ab und zu einen Unfall gibt?
Ich halte es grundsätzlich für ein grosses Problem, dass Maschinen Entscheidungen über Leben und Tod treffen. Wenn die Unfallzahlen sehr, sehr niedrig sind, kann man das machen. Wenn man also die derzeit eine Million an Verkehrstoten pro Jahr massiv reduzieren kann. Die Frage ist aber, wie viele von Maschinen totgefahrene Menschen akzeptiert die Gesellschaft, wenn dadurch das Gesamtwohl zunimmt, wenn also insgesamt weniger Menschen im Verkehr umkommen?

Es kommt auf die moralischen Normen einer Gesellschaft an.
Länder wie England sind eher utilitaristisch geprägt, das heisst die Maximierung des Gesamtinteresses steht im Vordergrund. Im kontinentalen Europa ist eher der absolute Wert jedes menschlichen Lebens im Fokus. Wir sehen vor allem, dass jedes Todesopfer eines zu viel ist. Es kann aber sein, dass wir durch die Praxis der autonomen Autos allmählich utilitaristische Argumentationen besser akzeptieren.

Auf YouTube finden sich zahlreiche Videos, die zeigen, dass der Autopilot noch nicht ganz ausgereift ist – was Tesla auch nicht abstreitet.

Video: © Youtube/failtribune

Was denken Sie, wird Tesla den Autopiloten nun deaktivieren?
Von sich aus wird Tesla kaum etwas machen. Der Autopilot gehört zum Herzstück des Model S. Das Feature ist ein Verkaufsargument. Und die Firma steht derzeit wirtschaftlich trotz der Vorbestellungen nicht besonders gut da. Das kann sie sich nicht leisten.

Und aus moralischer Sicht?
Der Autopilot sollte deaktiviert werden. Es braucht mehr Tests. Die Millionen gefahrener Kilometer reichen nicht aus.

So kam es zum tödlichen Unfall

Es ist der erste bekanntgewordene Todesfall in einem Auto, das sich selbst steuerte. Das System des Elektroautoherstellers Tesla konnte in hellem Licht einen weissen Lastwagen-Anhänger nicht rechtzeitig erkennen. Der tödliche Unfall mit dem automatisierten Fahrsystem des Elektroautoherstellers Tesla ruft die amerikanische Verkehrsaufsicht auf den Plan. Die Behörde NHTSA prüft, wie Teslas «Autopilot» bei dem Crash funktioniert hat.

Das Tesla-System kann beschleunigen, bremsen, die Spur halten, und Objekten ausweichen, um einen Zusammenstoss zu verhindern. In diesem Fall stiess die Limousine «Model S» jedoch mit einem Lastwagen-Anhänger zusammen, der die Fahrbahn überquerte. 

«Weder ‹Autopilot› noch der Fahrer erkannten die weisse Seite des Anhängers vor dem Hintergrund eines hellen Himmels und die Bremse wurde nicht betätigt», schrieb Tesla in einem Blogeintrag. Der Unfall ereignete sich am 7. Mai auf einem Highway in Florida, wurde aber erst jetzt durch die Mitteilung von Tesla bekannt. 

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User-Review:
Galghamon, 3.12.2016
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  • Froggr 02.07.2016 23:35
    Highlight Wegen solchen Leuten, welche sich weder an die Anweisungen des Herstellers, noch an die Gesetzte halten haben die Hersteller - hier Tesla - einen riesen shitstorm und Ärger am Hals.
    15 1 Melden
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  • Pointer 02.07.2016 14:47
    Highlight Aufgrund der Daten des Radarsensors hätte das System doch eigentlich erkennen müssen, dass da etwas im Weg ist und das Auto da nicht durch passt. Jedenfalls ist es dem Radarsensor egal, welche Farbe LKW und Himmel haben.
    9 1 Melden
    • Ali G 10.07.2016 08:19
      Highlight Der Anhänger war sehr lang und hatte keinen Unterfahrschutz, ich denke deshalb hatte der Radar auf Stosstangenhöhe kein Hindernis gesehen.
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  • Matthias Studer 02.07.2016 14:18
    Highlight Obwohl ich sofort ein Tesla kaufe würde, gebe ich ihm recht.
    Sicher wird das erst, wenn die Fahrzeuge miteinander kommunizieren können. Solange muss der Autopilot ausgeschaltet sein. Oder nur für langsame Fahrten wie im Stau verfügbar sein.
    6 2 Melden
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  • paper 02.07.2016 14:06
    Highlight Der Typ widerspricht sich gleich selbst. Einerseits soll der Tesla schuld am Unfall sein, anderseits hätte ein aufmerksamer Fahrer den Unfall verhindern können. Was denn nun? Der Tesla hat keinen Fahrfehler gemacht, das Auto hat keinen Unfall verursacht. Es hat lediglich einen Unfall nicht verhindert. Wir verbieten auch kein Medikament, nur weil es bei EINEM Patienten nicht hilft.
    24 5 Melden
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  • NurEineMeinung 02.07.2016 14:00
    Highlight Fortschritt: Schon immer hat er Opfer gefordert - noch nie wurde er aufgehalten. Nie fand er im stillen Kämmerlein statt. Wäre Tesla nicht das Risiko eingegangen, hätte es ein anderer getan! So ist das - so funktioniert der Mensch. Schon immer! Das sollte die Maschinen-Ethik auch bedenken. Mir persönlich ist es lieber und ich finde es auch viel ethischer, dass die Versuchskaninchen Leute sind, die sich freiwillig dafür entscheiden durften, als dass zum Beispiel das Militär sich die Technik kapert und militärische und dann kollaterale Ziele zu unfreiwilligen Versuchskaninchen verdammt werden.
    17 2 Melden
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  • PeterLustig 02.07.2016 13:30
    Highlight Wie viel Mal hat ein Autopilot von Tesla Versagt?
    Bis jetzt 1 Mal.
    Wie viel Mal versagt ein Mensch?
    1 Mio Mal im Jahr.
    21 13 Melden
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  • oraguru 02.07.2016 12:25
    Highlight Ich bin selber Tesla Fahrer und ich muss sagen ich war nie zufriedener mit einem Auto als mit dem Tesla. Ich benutze den AP regelmäßig und viel, ironischerweise hilft er mir am meisten in der Nacht bei Regen, ich werde viel weniger schnell müde... ABER ich schlafe nicht und kann jederzeit eingreifen, komme ich in eine Situation in der ich bereits bremsen würde, dann tue ich das und schau nicht zu was der Wagen jetzt machen wird!
    Was viele nicht wissen, die AP Computer sind redundant vorhanden, einer darf eingreifen und einer simuliert nur, der sammelt Erfahrungen aus der realen Welt...
    26 4 Melden
    • Teslanaut 03.07.2016 13:30
      Highlight Ist leider Quatsch was Sie erzählen. Von Redundanz spricht man, wenn drei verschiedene Systeme jeweils auf separate Art ein Problem berechnen und zusammen auf dasselbe Ergebnis kommen. Sowohl in Flugzeugen wie auch Lokomotiven müssen die Systeme immer dreifach abgesichert sein. Ansonsten gebe ich Ihnen absolut recht, der Tesla ist der beste Wagen den ich bisher besessen habe!
      3 4 Melden
    • GLaDOS 04.07.2016 15:17
      Highlight @Teslanaut: nicht wirklich...

      Redundanz besteht schon ab 2 Systemen (nicht erst nach 3). Auch muss eine Redundanz (im Allgemeinen) nicht zwingend auf eine alternative Methode der Funktionslösung zurückgreifen, in deinen beschriebenen Fällen ist dies jedoch sinnvoll.

      @oraguru
      Ein Computer, der nur "Erfahrungen sammelt" ist in der Tat nicht als redundantes System anzusehen.
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  • seventhinkingsteps 02.07.2016 12:21
    Highlight Wie ja im Interview gesagt wurde, ein Mensch müsste den Unterschied sehen, tat er aber in diesem Fall auch nicht. Die Bremse wurde nicht betätigt. Es ist nicht umsonst nötig, das Lenkrad ab und zu zu berühren. Wir sind definitiv noch nicht soweit, dass man in einem selbstfahrenden Auton schlafen kann, im übertragenen und wörtlichen Sinn. Die Frage ist ob Tesla False Advertising betreibt. Ein hoher Schadenersatz wäre wahrscheinlich fatal für die Firma.
    17 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 02.07.2016 11:53
    Highlight Bla bla bla ...
    Wenn Unsicherheiten und Gefahren ein Grund sind, ein Produkt zurückzuziehen, müssten mindestens die Hälfte aller Agrarchemikalien und Industrielebensmittel sofort aus dem Verkauf genommen werden. Und noch so einiges anderes.
    34 7 Melden
    • YvesM 02.07.2016 14:48
      Highlight Dachte ich mir auch gerade...
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  • Tanuki 02.07.2016 11:51
    Highlight Wir sind am Anfang und dieser Unfall hätte nicht passieren dürfen. Die Zukunft gehört aber den selbst fahrenden Autos und die Sicherheit wird für alle deutlich erhöht. Bei fast allen Unfällen heutzutage ist das Fehlverhalten des Fahrers die Ursache.
    14 5 Melden
    600
  • nipp 02.07.2016 11:43
    Highlight autonome fahrzeuge sind mir ein graus. eine völlige fehlentwicklung und geldverschwendung für etwas das nie zu 100% zuverlässig funktionieren wird. ich habe weder abs, esp, servo oder sonstigen schnickschnack im auto und will das auch nicht. ist nur unnötiges gewicht ;) und seit 20 jahren unfallfrei... man muss hald bei der sache sein wenn man fährt und nicht träumen wie es leider zu viele tun
    7 37 Melden
    • who cares? 02.07.2016 14:27
      Highlight Weil ja der Mensch so perfekt ist. Gerade vorgestern ist ein Auto vor mir teilweise in der Mitte der zweispurigen Autobahn gefahren und blinken beim Spurwechsel war auch kein Thema. Währenddem das Nicht-Blinken eher auf den schlechten Charakter zurückzuführen ist, ist das nicht Spur halten können eindeutig Unvermögen. Habe mich nicht getraut zu überholen.
      9 2 Melden
    • Brainwash 02.07.2016 15:06
      Highlight Was fahren die denn mit einer Kiste rum? Traktor?

      6 5 Melden
    • GLaDOS 04.07.2016 15:24
      Highlight @nipp: schön wenn sie die Vollkommenheit in Person sind (was jeder einzelne hier bezweifelt) ...
      Tatsache ist leider, dass die meisten Unfälle auf menschliches Versagen gehen.

      Da verzichte ich lieber auf 1000, von Menschen verschuldete, Unfälle und nehme 2 von autonomen Systemen in kauf ...

      2 1 Melden
    • nipp 04.07.2016 16:56
      Highlight ich bin sicher nicht vollkommen aber ich behaupte das sich zu viele auf die technischen helferlein zu sehr verlassen. ich spüre gerne die strasse, was bei vielen autos leider nicht mehr der fall ist. man fühlt sich abgeschottet und abgekoppelt was eine falsche sicherheit suggerieren kann. viele schlafen im verkehr oder sind am handy
      0 0 Melden
    • nipp 04.07.2016 17:05
      Highlight haha.. schöner blitzregen

      brainwash ;)
      nein kein traktor, ein youngtimer. ich gebs ja zu, ich bin ein purist was autos angeht. alles ist auf die freude am fahren ausgelegt, was nicht zwingend mit schnellem fahren zu tun haben muss. ich mag high-tech.. nur nicht überall
      0 0 Melden
    600
  • marsupi 02.07.2016 11:42
    Highlight Das Beispiel zeigt für mich nur auf, dass google mit seiner Argumentation klar rechrt behält. Ein Autopilot muss 100% sicher sein, damit sich ein Fahrer darauf verlassen kann. Hingegen geht Tesla einen anderen Weg und verkaufen ein System, dass sich von vornherein nur in bestimmten Strassenverhältnissen nutzen und den Fahrer in falscher Sicherheit wägt.
    Auf TED gibt es einen wirklich sehenswerten Beitrag von google
    https://www.ted.com/talks/chris_urmson_how_a_driverless_car_sees_the_road#t-615271
    Schöns Weekend euch allen 😊
    3 5 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 03.07.2016 12:19
      Highlight Ich finde ein Auto muss 100% sicher sein, damit es auf dem Markt zugelassen werden darf. Nicht so sehr, damit sich der 'Fahrer in Sicherheit wägt', sondern im Bezug zu den anderen Menschen.

      Autos sind noch nicht reif für den Einsatz im Alltag und waren das noch nie.
      1 2 Melden
    600
  • flyingdutch18 02.07.2016 11:35
    Highlight Warum das Radar nicht vollbremsend eingegriffen hat, ist mir schleierhaft. Radar kann nicht geblendet werden. Bei Audi schaltet der Autopilot übrigens in fünf Sekunden ab, wenn man das Lenkrad nicht hält.
    28 4 Melden
    • sigma2 02.07.2016 12:45
      Highlight Also erstens wissen wir nichts über den zeitlichen Ablauf des Unfalls. Der Lastwagenfahrer gab an, dass er den Tesla nicht gesehen hat. Das Radar reagiert nicht bei Objekten ab einer gewissen Höhe, sonst würde jede Brücke eine Vollbremsung auslösen. Der Auflieger des Lastwagens hatte keine Unterfahrschutz, so das das Radar freie Bahn vermutete. Wenn der Tesla sehr schnell unterwegs war stellt sich die Frage, ob es überhaupt genug Zeit zum reagieren gab, da der Lastwagen plötzlich von links auftauchte.

      Egal, ma wird die Untersuchung abwarten müssen, bevor man urteilt.
      16 1 Melden
    • flyingdutch18 02.07.2016 15:58
      Highlight @sigma2 Danke, ein guter Kommentar
      3 1 Melden
    600
  • IchHabeAuchNeMeinung 02.07.2016 11:16
    Highlight Tesla schreibt dass der Fahrer aufmerksam und mit den Händen am Steuer bleiben muss.. Ein Ami tut das Gegenteil und stirbt. Ein klassischer Kandidat für die Darwin Awards würde ich sagen.
    74 7 Melden
    • Turi 02.07.2016 11:32
      Highlight wer mit selbstfahrenden autos wirbt, muss zum glück in den usa die verantwortung dafür übernehmen.
      21 30 Melden
    • Maett 02.07.2016 12:11
      Highlight @Turi: es ist trotzdem dämlich. Ein Autopilot ist kein Ersatz für den Fahrer, das kommuniziert Tesla völlig klar, und auch wie man sich zu verhalten hat (Verkehr weiter beobachten, Augen immer auf die Strasse, Hände ans Lenkrad).

      Weshalb sie da eine Busse erhalten sollten, ist mir nicht ganz klar. Es ist ja ganz eindeutig als Beta-Version deklariert.

      1 tödlicher Unfall bei inzwischen unzähligen Autopilot-Nutzern ist übrigens gar nicht mal ein so schlechter Wert. Tödliche Unfälle passieren ja immer.
      16 3 Melden
    • piewpiew 02.07.2016 12:18
      Highlight @Turi Tesla wirbt nicht mit einem selbstfahrenden Auto. Sie werben mit einem unterstützenden Autopiloten, wo man aktiv mitdenken/fahren muss. Schade für den Herren, dass er dies nicht auf die Reihe gekriegt hat
      17 3 Melden
    • sigma2 02.07.2016 12:39
      Highlight Nein das stimmt so nicht, da man jedesmal, wenn man diese Funktion aktiviert, eine Belehrung und den Disclaimer bestätigen muss. Die Amerikaner setzten halt mehr auf Eigenverantwortung und schätzen ihre Freiheiten höher ein.
      4 6 Melden
    • Teslaner 02.07.2016 12:47
      Highlight Sie werben aber nicht mit selbstfahrend. Es ist ein Assistenzsystem...
      14 2 Melden
    • ramonke 02.07.2016 13:17
      Highlight @turi
      ähm nein muss er nicht.
      wieso diese aussage?
      1 1 Melden
    600
  • dotExe 02.07.2016 10:58
    Highlight Ok. So ganz sicher sind diese Autos wohl doch nicht. Wenn es aber soweit kommt das alle Autos diesen Standart haben, gehe ich mal davon aus das es viel weniger Verkehrsunfälle geben wird als jetzt.
    32 6 Melden
    600
  • Schizo 02.07.2016 10:49
    Highlight «Bei diesem Unfall würde ich sagen, dass Tesla relativ viel Schuld trifft.» Dabei wird klar von Tesla kommuniziert, dass der Fahrer jederzeit in der Lage sein muss einzugreifen. Also liegt der Fehler wohl klar beim Fahrer... Immer diese Schuldabschieberei.
    64 11 Melden
    • Hierundjetzt 02.07.2016 12:16
      Highlight Ihre Aussage (wie die von Tesla). Ist komplett unlogisch: Entweder habe ich einen Autopilot oder ich kann jederzeit (herkömmlich) ins Fahrgesehen eingreifen. Aber ich bin ganz bestimmt nicht ein normaler Fahrer und schalte zusätzlich den Pilot ein.
      3 16 Melden
    • oraguru 02.07.2016 12:18
      Highlight Genau! Zudem wird ein pikantes Detail gerne verschwiegen : Die Polizei fand einen DVD Player im Auto auf dem immer noch ein Harry Potter lief! Frau Google hilft weiter...
      14 1 Melden
    • What’s Up, Doc? 02.07.2016 12:39
      Highlight Ich sehe das genau gleich. Ausserdem ist bei Tesla der Autopilot standardmässig deaktiviert wird diese aktiviert muss der Fahrer damit einverstanden erklären das Auto im autonomen Verhandlung permanent zu überwachen. Wenn man so liest das anscheinend auf einem anderen Gerät noch ein Film gelaufen ist muss man den Schuldigen meiner Meinung nach nicht beim Auto suchen.
      14 1 Melden
    • Hierundjetzt 02.07.2016 14:14
      Highlight So einfach ist die juristische Sachlage (Haftung) dann doch nicht. War es ein Softwarefehler? War es ein Fehler der Technik oder -was zu beweisen wäre, war es der Fehler des Fahrers? Evtl. sogar eine Kombination? Alles Sachverhalte die (noch nicht) bewiesen sind. Wir treffen nur Annahmen.

      Der bedauernswerte Fahrer kann ja nicht mehr begragt werden.
      1 1 Melden
    • What’s Up, Doc? 02.07.2016 18:40
      Highlight Sorry für meinen Text oben aber die Technik (Autokorrektur) hat mich eben auch geleimt. Aber ihr dürftet verstanden haben was ich sagen wollte. :-D
      0 0 Melden
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