Bern

Berner Polizei riegelt Bundesplatz für Abtreibungsgegner ab – aus Angst vor Störaktionen

Publiziert: 17.09.16, 14:18

Die Berner Polizei hat den Bundesplatz am frühen Samstagnachmittag hermetisch abgeriegelt. Mit einem Grossaufgebot in der Innenstadt will sie verhindern, dass es zu einer Konfrontation zwischen Abtreibungsgegnern und linken Aktivisten kommt.

Vor dem Bundeshaus findet ab 14.30 Uhr der «Marsch fürs Läbe» statt. Die Veranstalter aus dem christlich-konservativen Milieu erwarten weit über tausend Teilnehmer, die in Cars aus zwei Dutzend Schweizer Städten direkt vors Bundeshaus gefahren werden.

Ursprünglich war ein Marsch durch die Stadt geplant. Die Polizei hatte aus Sicherheitsgründen lediglich eine Platzkundgebung bewilligt. Im Vorfeld wurde verschiedentlich zu Störaktionen aufgerufen.

Der «Marsch fürs Läbe» richtet sich gegen Abtreibungen im Allgemeinen und nimmt besonders die pränatale Diagnostik ins Visier. Es sei «eine Tragödie, dass lebensfähige Neugeborene aufgrund einer Behinderung dem Tod überlassen werden», heisst es in einer Medienmitteilung. (dwi/sda)

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7 Kommentare anzeigen
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  • Lowend 17.09.2016 16:52
    Highlight Die grösste und gefährlichste Gruppe, die an dieser Fundi-Demo dabei war, kam wie so oft vom Polizeikonkordat Nordwestschweiz. Ist halt Wahlkrampf im Bern und Nause war bisher total unsichtbar, weil kaum Demos stattfinden, bei denen seine Buebe mal so richtig auf den Putz hauen können. ;-)
    3 1 Melden
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  • Bela Lugosi 17.09.2016 16:16
    Highlight Polnische Transparente - es gibt wohl Mobilisierungsprobleme...
    2 3 Melden
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  • Silas89 17.09.2016 16:15
    Highlight Hier wird wieder masslos übertrieben. Es gab immer wieder Gegendemos, ja, das stimmt. Es sind auch schon Wasserballone geflogen, das stimmt auch. Aber so wie ich das sehe ist da nichts Schlimmes zu befürchten.
    3 1 Melden
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  • mxvds 17.09.2016 15:24
    Highlight Dürfen sie gleich abgeschirmt auf dem Bundesplatz lassen. Für immer. Die Gesellschaft gehört geschützt vor solchen Ewiggestrigen.

    Der Körper einer schwangeren Frau bietet keine Diskussionsgrundlage. Er gehört ihr und sie entscheidet darüber. Basta.
    39 9 Melden
    • Stachanowist 17.09.2016 16:46
      Highlight "Der Körper einer schwangeren Frau bietet keine Diskussionsgrundlage."

      Dann sollten Sie eine Volksinitiative gegen die aktuell gültige Fristenlösung lancieren. Gemäss Ihrer Aussage müssten Abtreibungen auch z.Bsp. im fünften Monat immer legal sein.

      Darüber hinaus finde ich, dass die Gesellschaft nicht von anderen Meinungen abgeschirmt werden sollte. Dialog sollte in einer funktionierenden Zivilgesellschaft der Weg sein. In einem Rechtsstaat muss es möglich sein, auch ohne massiven Polizeischutz für eine unpopuläre Meinung einzutreten.

      PS: ich befurwörte das gültige Abtreibungsrecht der CH.
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    • Oulimouli 17.09.2016 17:56
      Highlight Genau...merci
      2 2 Melden
    • Scott 17.09.2016 18:19
      Highlight Bitte beantworten Sie mir diese Frage:

      Warum ist es in unserem Rechtsstaat einfacher ein Kind abzutreiben als einen störenden Baum zu fällen?
      3 2 Melden
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Wer diese 7 bärndütschen Ausdrücke nicht kennt, muss zu Büne Huber in den Nachhilfeunterricht

Tatsächlich gibt es entgegen weitverbreiteten Meinungen im Wortschatz des Berners mehr als «au-wä». Stell dich unserem Bärndütsch-Quiz und zeige, dass du ein waschechter Berner bist – oder doch nur ein «frömde Fötzu». 

D’Gschicht vom Chorepoozi.

Bim Schpaziere bin ig einisch uf eme Schpiuplatz emeModi u neme Giel ebcho. Äs isch de Pfyfoutere, deHimugüegeli und eme Schpidu nachegsprunge u hetBachbumele gsammlet u si Brüetsch het ufem Rytiplampiportset. Plötzlech het das gländutet, dass es isaune e Chlupf het taa. «My Gottstüüri», het s’Modigseit, «das chunt vu dere Chorepoozi dert hinger».U tatsächlich het hinger eme Chlüfä e lützu aagleiteManöggu mit eme Gring wie n’eme Carfiol gmööggetu …

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