Bild: ALBERT GEA/REUTERS
WhatsApp schafft Jahresgebühr ab – aber wer hat überhaupt bezahlt?
WhatsApp schafft die kleine Abo-Gebühr (von rund einem Franken pro Jahr) ab, wie der US-Techblog Recode berichtet. Dies habe der Firmenchef Jan Koum am Montagmorgen an der Internet-Konferenz DLD in München angekündigt. Der Unkostenbeitrag, der nach einem Jahr Gratis-Nutzung laut WhatsApp-Angaben fällig wird, habe sich nicht bewährt.
Es sei zwar nur ein kleiner Betrag, doch habe das Bezahl-Modell nicht wirklich gut funktioniert, wird Koum zitiert. Begründet habe er den Schritt mit den weltweit vielen Nutzern, die keine Kreditkarte besitzen. Für diese Betroffenen wolle man die Zugangs-Schranken beseitigen.
Die Änderung gilt ab sofort, die Umstellung (für die verschiedenen Smartphone-Plattformen) soll in den nächsten Wochen erfolgen.
Zu den Plänen, wie die Facebook-Tochter in Zukunft Geld verdienen möchte, zitiert Recode aus dem Firmenblog:
quelle: recode.net
Offenbar sind die Pläne für das neue Business-Modell noch nicht weit fortgeschritten, respektive konkret. WhatsApp will die Kommunikation zwischen Firmen und Smartphone-Nutzern durch neuartige Tools erleichtern. Sicher sei hingegen, dass in der Original-App keine Werbeanzeigen eingeführt werden sollen.
Anmerkung: Die Meldung dürfte einige Nutzer verwirren, weil WhatsApp die Jahresgebühr nicht konsequent erhebt. Und wer die iOS-Version (auf dem iPhone oder iPad) nutzt, muss nur einen einmaligen Betrag bezahlen, hingegen keine Jahresgebühr entrichten.
(dsc)

Du hast watson gern?