International

Warum Merkel zur Vorbereitung auf Trump den «Playboy» las

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel bereitet sich auf Treffen mit Staatenlenkern dieser Welt in aller Regel intensiv vor. Bisweilen nutzt sie dafür Mittel, die überraschen.

18.03.17, 19:26 19.03.17, 09:57

Wie die «Süddeutsche Zeitung» am Samstag berichtete, las die Kanzlerin vor dem mit grosser Spannung erwarteten ersten Treffen mit US-Präsident Donald Trump im «Playboy».

Schon vor Wochen habe sie sich aus dem Magazin ein älteres Interview mit Trump kommen lassen, weil es bis heute offenbar besondere Aussagekraft über den Menschen und den Geschäftsmann Trump besitze, schreibt die Tageszeitung mit Sitz in München.

Trump, der später mit Immobilien sein Vermögen machte, schilderte demnach darin, dass er sich mit acht Jahren die Bauklötze seines Bruders geliehen habe, um erstmals seine Vorstellungen für eine architektonische Umgestaltung Manhattans ins Werk zu setzen. Das sei 1954 gewesen, das Jahr, in dem Angela Merkel geboren wurde.

Trump wollte demnach 1990 noch nicht Präsident werden, aber damals lieber Demokrat als Republikaner. Schon damals wollte er Steuern auf jeden Mercedes-Benz und auf alle japanischen Produkte erheben, die ins Land kommen. Und er vertrat auch schon damals die Ansicht, die USA würden von ihren «so genannten Verbündeten» ausgenutzt. Die Amerikaner verschwendeten viele Milliarden, um reiche Länder militärisch zu beschützen.

Heute stehen die Vorwürfe so ähnlich wieder im Raum – und die Forderung an Deutschland und andere NATO-Mitgliedsländer, entschieden mehr für Verteidigung zu tun. In bestimmten Dingen bleibt sich Trump eben doch treu.

Laut «Süddeutscher Zeitung» hat sich Merkel vor einigen Jahren vor dem ersten Treffen mit dem damaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy Louis-de-Funès-Filme angesehen, um sich auf dessen zappeliges Temperament einzustellen. 

(oli/sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Vater fährt 2200 Kilometer, um den Herzschlag seiner Tochter in fremdem Mann zu hören

«Ich hasse geizige Menschen! S*******!»

«Trennt euch!» – warum er will, dass du Schluss machst, und damit völlig falsch liegt

Fies! Wie Kinder-Pools in der Werbung aussehen vs. die bittere Realität

Todes-Schlepper vor Gericht

Über LinkedIn und MySpace: Russische Hacker stehlen Daten britischer Politiker

Lüthi in Assen stark +++ Red Ice Martigny gibt auf

Über 2100 Bootsflüchtlinge dieses Jahr ums Leben gekommen

So viel kostet das Surfen im Flugzeug

Gefahr auf dem Golan – Israel unterstützt syrische Rebellen und riskiert die Eskalation

Schweizer Wirtschaft profitiert von Aufschwung im Ausland

Wow! Diese Eule kann schwimmen

Verbraucht, verlacht, verlassen: Was mit denen passiert, die sich mit Trump einlassen

7 Grafiken, die jede Schweizer Frau bei der nächsten Lohnverhandlung dabei haben sollte  

Diese kleine Kunstgeschichte des Badens bringt dich ins Schwitzen

Zu heiss fürs iPhone? Heute wird's brenzlig

Wenn du diese Umrisse von Berühmtheiten nicht erkennst, klauen wir dir deinen Schatten

Sie haben einfach nie den Durchbruch geschafft: Die grössten Produkte-Flops der Geschichte

Uber ist verloren – die unglaubliche Chronologie der Uber-Fails

Männer, je öfter, desto besser! Fleissig ejakulieren senkt das Prostatakrebs-Risiko

Zuerst schmeisst Le Pen ihren Vater aus der Partei, nun fordert dieser ihren Rücktritt

Sean Spicer – irgendwie vermissen wir ihn jetzt schon

Mit iOS 11 kommen die Killer-Apps für Shopping-Fans und Einkaufs-Muffel

Raucher und Trinker sollen selber zahlen – Entsolidarisierung im Gesundheitswesen?

Uber-Chef Travis Kalanick tritt zurück

Rap-Ikone Prodigy von «Mobb Deep» ist tot

Scheinbeschäftigung: In Frankreich rollen reihenweise Köpfe von Macrons Ministern

So geht Apples Security gegen iPhone-Leaks vor

Sportlerpics auf Social Media: Rio Ferdinand ist eine krasse Maschine

«Wir werden mit frischem Hass zurückkommen»: Bye Bye «Circus HalliGalli»

Marco Streller hat's per WhatsApp eingefädelt – Cristiano Ronaldo wechselt zum FC Basel! 

Welches Land suchen wir? Wenn du Nummer 1 nicht weisst, sind die Ferien gestrichen!

Frauenhaut verboten! 23 absurde Album-Cover-Zensuren aus Saudi Arabien

Quizz den Huber! Bist du schlauer als unser schlauster Mitarbeiter?

Warum zwei Appenzeller Piloten im Mittelmeer Flüchtlinge retten müssen – eine Reportage

«Leute, die Anglizismen benutzen, gehen mir sooo auf den Sack!»

Verloren auf dem Meer des Unwissens: Rettet den Geschichtsunterricht!

History Porn – Showbiz Edition Teil III!

Liebe Karnivoren, lasst die Vegi-Wurst in Ruhe!

Sag mir doch einfach, dass du mich scheisse findest

EU schafft jetzt die Roaming-Gebühren ab – darum zahlen Schweizer nun gar mehr

Medikamente neu interpretiert – Teil 2!

20 Gründe in Bildern, warum du deinen Bart nicht abrasieren solltest

Russische Hacker stehlen Daten von GB-Politikern

Dress like a «Goodfella»: So geht der perfekte Mafia-Look – vom Hut bis zum Hemdkragen

Ein Abend im Luxus-Restaurant: So sieht ein Menü für 400 Franken aus

Starkoch Gordon Ramsay kriegt Filet auf einem Dachziegel serviert ... und ist sprachlos

Macron-«Tsunami» bei Parlamentswahl: Der Durchmarche

Lucrezia Borgia: Die päpstliche Bastardbrut der Renaissance

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
Micha-CH, 16.12.2016
Beste News App der Schweiz. News und Unterhaltung auf Konfrontationskurs.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1 Kommentar anzeigen
1
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Miguel1 19.03.2017 10:57
    Highlight Wirklich harte Zeiten für Satiriker, wenn die Realität schon alles toppt:

    Laut «Süddeutscher Zeitung» hat sich Merkel vor einigen Jahren vor dem ersten Treffen mit dem damaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy Louis-de-Funès-Filme angesehen, um sich auf dessen zappeliges Temperament einzustellen.

    0 0 Melden
    600

64 Jahre später: USA geben zu, die Demokratie in Iran untergraben zu haben

1953 wurde in Iran der erste demokratisch gewählte Premierminister, Mohammad Mossadegh, durch einen Militärputsch gestürzt. Der Schah, der durch die Demokratisierung des Landes an Macht verloren hatte, wurde dadurch erneut gestärkt.

Historiker sehen im Putsch von 1953 den Wegbereiter der islamischen Revolution von 1979 und den Anti-USA-Ressentiments in Iran. Mossadegh gilt bis heute als erster demokratisch gewählter Führer des Irans. Nun hat die USA ihre Verwicklung in den Putsch …

Artikel lesen