International

Warum die New York Times falsch liegt und Gen-Mais doch gut ist 

Eine Untersuchung der New York Times geht hart mit der grünen Gentechnik ins Gericht: Die Realität bliebe weit hinter den Erwartungen zurück. Fest steht: Die grüne Gentechnik ist kein Wundermittel, das all unsere Probleme löst. Sie deswegen für nutzlos zu erklären, ist trotzdem falsch.

Publiziert: 19.11.16, 20:23 Aktualisiert: 20.11.16, 14:29

sandro christensen

Die grüne Gentechnik sei nutzlos. Das ist die Kernbotschaft von Philipp Löpfe in seinem Artikel zum Potential dieser Technologie. Er stützt sich dabei stark auf eine Untersuchung der «New York Times» von Ende Oktober, der in Fachkreisen heftig kritisiert wurde. Der Vorwurf von Experten: Die Untersuchung sei einseitig und habe gezielt jene Resultate ausgewählt, welche die grüne Gentechnik in möglichst schlechtem Licht erscheinen liessen. Um den Nutzen einer ganzen Technologie beurteilen zu können, brauche es solidere und weitreichendere Untersuchungen.

Solche Untersuchungen gibt es: Laut einer Studie der Agrarökonomen Matin Qaim und Wilhelm Klümper, haben Pflanzen mit gentechnisch verändertem XY (GV) im Durchschnitt den Pestizideinsatz um 37 Prozent reduziert und den Ernteertrag um 22 Prozent erhöht. Durchschnittswerte sind immer mit Vorsicht zu geniessen, da sie geografische, wirtschaftliche und politische Unterschiede ignorieren. Aber die pauschale Aussage, GV-Pflanzen würden keine Ertragssteigerung bringen, ist schlicht nicht haltbar.

Über den Autor

Sandro Christensen leitet die Projektgruppe «Grüne Gentechnik» des Grassroots-Think-Tanks «reatch - research and technology in switzerland.»
Im Rahmen dieser Arbeit befasst er sich stark mit der Thematik der grünen Gentechnik.
Dieser Artikel entstand als Antwort auf den Artikel von Philipp Löpfe Gentech: Vielleicht gefährlich, aber auf jeden Fall nutzlos.

Gentechnische Methoden werden in Zukunft die Ertragssteigerungsrate beeinflussen

Danny Hakim, der Autor des Artikels bei der New York Times sieht das freilich anders und zitiert einen Bericht der US National Academy of Science. In einem Bericht mit dem Titel «Genetically Engineered Crops: Experiences and Prospects» schreibt die US Academy, dass «die amerikanischen Daten von Mais, Baumwolle oder Sojabohnen kein signifikantes Zeichen zeigen, dass gentechnische Methoden einen Einfluss auf die Ertragssteigerungsrate hätten».
Im Bericht heisst es aber weiter – und das wird weder von Herrn Hakim noch von Herrn Löpfe erwähnt –, dass sich dies in Zukunft ändern könnte und dass dies nicht bedeutet, auf dem Markt erhältliche GV-Sorten wären ohne Vorteil für Landwirte.
Zwar brauche es noch mehr Untersuchungen zu den sozioökonomischen Auswirkungen von gentechnisch veränderten Pflanzen in der Landwirtschaft, doch bestehende Studien würden zeigen, das gentechnisch veränderter Mais, Sojabohnen, Baumwolle und Raps bei grossflächiger Anwendung nützlich sind. Auch bei kleineren Betrieben kann GVO bei günstigen Umständen einen Nutzen generieren.

Ein reifer Kolben eines umstrittenen genmanipulierten Mais des US-Konzerns Monsanto. Bild: AP

Was gilt nun?

Haben gentechnisch veränderte Pflanzen nun einen landwirtschaftlichen Nutzen oder nicht? Ja, aber Nutzen ist nicht gleich Nutzen. Denn einerseits sind die Ertragssteigerungen abhängig von den jeweiligen landwirtschaftlichen und sozio-ökonomischen Gegebenheiten; andererseits stellen vereinfachter Anbau, bessere Planbarkeit oder längere Haltbarkeit der Produkte auch eine Form von Nutzen dar.

«Für das Merkmal der Insektenresistenz werden überall Ertragsvorteile von GVOs beobachtet, allerdings in Entwicklungsländern noch stärker als in den USA und Kanada, weil in den Tropen der Schädlingsdruck größer ist.»

Matin Qaim, Professor  für Agrarökonomie

Matin Qaim bezeichnet den Artikel der New York Times auf Anfrage dann auch als «sehr einseitig.» Der Artikel ziehe vor allem Schlussfolgerungen für die Effekte von Herbizidtoleranz in den USA und Kanada, so Qaim weiter. «Herbizidtolerante Pflanzen haben in den USA und Kanada keine grossen Ertragseffekte, was aber auch nicht das Ziel dieser speziellen Technologie ist. Herbizidtoleranz hat dort vor allem Arbeit, Maschinenzeit und Sprit eingespart, weil weniger Bodenbearbeitung nötig ist. In Südamerika hat die Herbizidtoleranz teilweise deutlichere Ertragseffekte, weil dort Unkräuter ohne GVOs weniger effektiv bekämpft werden», so Qaim. Zur Ertragssteigerung durch GVOs mit Insektenresistenzen äussert sich Qaim wie folgt: «Für das Merkmal der Insektenresistenz werden überall Ertragsvorteile von GVOs beobachtet, allerdings in Entwicklungsländern noch stärker als in den USA und Kanada, weil in den Tropen der Schädlingsdruck größer ist».

Was die Zukunft von GVOs und deren Rolle bei der Ertragssteigerung betrifft, führt Qaim aus: «Zukünftige Merkmale können natürlich – je nachdem was verändert wird – Ertragseffekte haben oder nicht. Goldener Reis wird die Erträge nicht erhöhen – was in diesem Falle auch nicht das Ziel ist –, während Merkmale wie Pilzresistenz oder Dürretoleranz natürlich in vielen Regionen der Welt Ertragsvorteile bringen können».

Die Landwirtschaft ist auf Gentechnologie angewiesen. Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

GV-Pflanzen haben viel mehr positive Effekte, als auf den ersten Blick sichtbar sind

Andrew Kniss, ein international angesehener und unabhängiger Pflanzenwissenschaftler in Wyoming geht mit dem Artikel der NYT hart ins Gericht. Er schreibt auf seiner Blogging-Platform «Control Freaks», dass die Diskussion über anfängliche Erwartungen an GV-Pflanzen ermüdend sei. Die Frage, ob GV-Pflanzen zu einer Ertragssteigerung führen, sei pauschal nicht zu beantworten, selbst für einzelne Merkmale nicht, weil die Bedingungen sich von Land zu Land stark unterscheiden.
Auch wisse jeder vernünftige Mensch, dass GV-Pflanzen nicht die Lösung aller Probleme darstellen. Die Frage sei unnötig und lenke von viel wichtigeren ab – wie beispielsweise soziale Aspekte für Landwirte, die oft vergessen gehen. Der Einsatz von GVO kann die Bestellung des Feldes in einem Masse vereinfachen, die für den Landwirten eine grosse Bedeutung haben: GV-Pflanzen hätten die Unkrautbekämpfung in den USA vereinfacht, auch wenn die Erträge sich hierdurch kaum verändert hätten.
Studien von Qaim in Indien und anderen Entwicklungsländern zeigen zudem, dass GV-Sorten zu höheren Einkommen für arme Kleinbauernfamilien beigetragen haben. Dies hat wiederum viele positive Effekte: Steigerung von Ernährungssicherheit und -Qualität sind einige, die von Qaim identifiziert wurden.

Ziel der gentechnischen Veränderung war nicht primär Ertragssteigerung

Es ist deshalb fragwürdig, alle gentechnisch veränderten Produkte über einen Kamm zu scheren, nach einseitigen Nutzenkriterien zu beurteilen und dabei auch noch sämtliche externen Einflussfaktoren wie klimatische Bedingungen, Industrialisierungsgrad oder Höhe der Landwirtschaftssubventionen auszublenden. Natürlich: Eine Züchtung, die Ertragssteigerungen verspricht, sollte diese auch erbringen. Aber es ist unredlich, einer bestimmten Pflanzensorte mangelnde Ertragssteigerung vorzuwerfen, wenn das Ziel der gentechnischen Veränderung ein ganz anderes war – zum Beispiel eine einfachere Handhabung oder die bessere Haltbarkeit der Produkte.

Niemand käme schliesslich auf die Idee, den Biolandbau für nutzlos zu erklären, nur weil er keine Ertragssteigerungen bringt oder in gewissen Fällen unter den Erträgen der konventionellen Landwirtschaft liegt.

Gentechnik ist ein Werkzeug, kein Wundermittel. Sie wird für sich genommen weder den Welthunger besiegen noch all unsere ökologischen Probleme lösen. Aber sie kann – richtig eingesetzt – dabei helfen.

 Verwunschene Orte – hier war die Natur stärker als der Mensch

Hol dir die App!

User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
120 Kommentare anzeigen
120
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Rendel 21.11.2016 00:14
    Highlight @Sandro Christensen

    Mich würde interessieren wie sie die ganze Gentechnologie ethisch handhaben. Was darf man wie machen ?
    3 1 Melden
    • Sandro Christensen 21.11.2016 12:44
      Highlight Eine schwierige aber äusserst wichtige Frage, die sich in 600 Zeichen nur unzufrieden beantworten lässt. Ich bin davon überzeugt, dass WissenschafterInnen die ethischen Fragen zur Gentechnik nicht alleine beantworten können: es braucht den Einbezug der Gesellschaft. Die Wissenschaft bietet mit der Gentechnik eine Möglichkeit an. Wir alle müssen dann entscheiden, wie und ob wir diese Technologie nutzen möchten. Dabei halte ich einen starken Einbezug der Geisteswissenschaften und Ethikkommissionen auch als besonders wichtig. Wie man es ethisch handhabt, muss von Fall zu Fall beurteilt werden.
      4 1 Melden
    • Rendel 21.11.2016 14:49
      Highlight Danke für ihre Antwort. Allein können die Wissenschaftler ethische Fragen sicher nicht beantworten. Ich finde es äusserst wichtig, dass sie sich damit auseinandersetzen, am besten schon während dem Studium (auch in der Wirtschaft).

      Bei der Pflanzengenetik werden oft zu wenig ethische Fragen gestellt. Ich finde z.B. Saatgut zu entwickeln das nicht nach dem ersten Zyklus nicht mehr keimfähig ist, unethisch.
      1 0 Melden
    • Victarion 21.11.2016 19:35
      Highlight @Rendel "Saatgut zu entwickeln das nicht nach dem ersten Zyklus nicht mehr keimfähig ist, unethisch". Von was reden Sie hier? Ich hoffe nicht von Terminator Seeds. Diese existieren nicht. Ich gehe mal davon aus sie reden von Hybridzüchtung. Dies hat nichts mit gentech zu tun. Hybridzüchtung führt zum Beispiel zu mehr Wachstum . Dies jedoch nur in der ersten Generation (F1). Danach geht der Heteosiseffekt wieder verloren. Die Bauern kaufen jedes Jahr neues Saatgut um die Ertragssteigerung nicht zu verlieren. Auch sind die Samen nicht steril sondern nur "schlechter" (ohne Heterosiseffekt).
      0 0 Melden
    600
  • Lowend 20.11.2016 16:40
    Highlight Wer Sandro Christensen kennt, reibt sich erstaunt die Augen, dass Watson die jugendlich-naive Technologiegläubigkeit dieses unerfahrenen, bloggenden Humanmediziners und musizierenden Tausendsassa mit der fundierten Analyse einer renommierten Zeitung wie der New York Times auf gleiche Stufe stellt.
    Diese Art der kommentarlosen Gegenüberstellung von echter journalistischer Recherche der NYT und einer simplen Meinung eines Jungwissenschaftlers, bei der er auch alle sozialen Aspekte und ökonomischen Abhängigkeiten ausblendet, ist meiner bescheidenen Meinung nach sagen wir mal doch recht speziell.
    18 22 Melden
    • drosoneuro 20.11.2016 18:02
      Highlight Naja, wenn man Sandro kennen muss, um zu merken, dass der Text nicht von einem etablierten Journalisten stammt, und das nicht dem Text selbst anmerkt, dann spricht das für und nicht gegen den Text.
      14 9 Melden
    • Lowend 20.11.2016 18:36
      Highlight Ein komisches Qualitätsmerkmal, dass Sie da anführen, denn hoffentlich lernen auch Humanmediziner gutes Deutsch zu schreiben, aber in Zeiten der Faktenfreiheit scheint es den Lesern zu gefallen, wenn über Themen geschrieben wird, von denen der Schreibende möglichst wenig Ahnung hat. Scheint eine Zeitkrankheit zu sein, dass die Leser lieber Meinungen haben, die ihre Vorurteile bestätigen, als sich mit Fakten und Wahrheiten auseinanderzusetzen, die an ihren Vorurteilen rütteln.
      8 10 Melden
    • drosoneuro 20.11.2016 19:54
      Highlight Herr Christensen hat seine Quellen alle verlinkt - welche davon sind Ihrer Meinung nach fehlerhaft oder falsch?
      12 5 Melden
    • drosoneuro 20.11.2016 20:01
      Highlight Zudem: Ein guter Artikel zeichnet sich nicht nur durch gutes Deutsch, sondern auch durch Recherche und Quellentreue aus. Beides scheint bei diesem Artikel gegeben zu sein. Falls Sie dies anders sehen, bitte konkrete Kritik anbringen, statt Pauschalvorwürfe.
      10 3 Melden
    • Christoph99 20.11.2016 20:52
      Highlight noch etwas:
      Manchmal ist es gut die Fragen zustellen wessen Brot der Autor isst.

      8 1 Melden
    • Sandro Christensen 20.11.2016 21:17
      Highlight Ich bin immer für eine sachliche Diskussion zu haben. @Lowend: Ich kann IHR Vorurteil mir gegenüber nicht ändern und habe da auch kein Interesse daran. Was mich aber interessiert, sind die Fakten. Legen Sie mir doch bitte dar, weshalb a) meine verlinkten Quellen falsch oder nicht seriös sind und b) was denn Ihrer Meinung nach die Fakten sind - bitte auch mit jeweiliger Quellenangabe. Dann können wir uns vielleicht weg von meiner Person und hin zur eigentlichen Diskussion bewegen.
      14 2 Melden
    • Lowend 21.11.2016 08:25
      Highlight Ich halte Sie einfach für ein wenig zu wissenschafts- und technologiegläubig. Leider blenden Sie die absolut negativen Konsequenzen, welche die Gentech auf die Biodiversität hat völlig aus. Ich lese nur Ertrag, Ertrag, Ertrag, aber gerade bei Lebensmitteln spielt die Qualität die viel wichtigere Rolle. Reden Sie doch mal mit Spitzenköchen darüber, ob Qualität wichtiger ist als Ertrag und ich bezweifle ihre Quellen gar nicht. Ich bemängle Ihren technokratischen Ansatz und führe den auf ihr junges Alter zurück. Kurz gesagt spricht aus ihren Worten ein absolut sience-verliebter Gentech-Lobbyist.
      2 9 Melden
    • Heinz Nacht 21.11.2016 10:00
      Highlight Und welche negativen Konsequenzen sind dies denn? Ihr Gentech-Gegner kegelt. Ihr schmeisst irgendwelche Schlagworte raus, in der Hoffnung dass einer umfällt. Aber dann konkret werden? Fehlanzeige. Sandro Christensen hat hier im Artikel sauber argumentiert und belegt. Du bis jetzt nicht.
      7 2 Melden
    • drosoneuro 21.11.2016 10:22
      Highlight @Lowend Im Artikel steht doch explizit, dass Ertragssteigerung eben *nicht* alles ist. Es steht da auch geschrieben, dass man soziale und ökonomische Kriterien mitberücksichtigen müsse. Es steht überdies geschrieben, dass Gentechnik *kein* Wundermittel ist. Technologiegläubigkeit klingt anders...
      6 1 Melden
    • Sandro Christensen 21.11.2016 11:09
      Highlight Ich kann in einem Artikel nicht alles abdecken; dafür empfehle ich Ihnen den Bericht der US National Academy of Science oder die Publikationen aus dem NFP 59 (letzteres wurde vom Schweizerischen Nationalfonds finanziert, also einer öffentlichen Institution). Ich habe nach einer sachlichen Diskussion gefragt; Sie weichen auf meine Person aus.

      7 3 Melden
    • Sandro Christensen 21.11.2016 13:03
      Highlight @Christoph99: Ja, das ist völlig legitim. Wie bereits gesagt, bin ich ein Student, der sich für das Thema interessiert. Zur grünen Gentechnik habe ich mir übrigens auch schon kritisch geäussert. Ich verstehe auch nicht, wieso viele diesen Artikel hier als Pro-Gentechnik bewerten; ich verfolge lediglich den Ansatz, dass man den Nutzen von GVO nicht alleine von der Frage der Ertragssteigerung abhängig machen sollte. Ich habe auch keinerlei Interessenskonflikten zum Thema; mich interessiert der Diskurs und die Fakten.
      4 1 Melden
    • Christoph99 21.11.2016 18:15
      Highlight @Sandro Christensen: Klar ist, dass nicht nur ein Faktor über einen Nutzen entscheidet.
      Liest man den Artikel entsteht der Eindruck, dass der Nutzen in vielen Bereichen so hoch ist, dass die neutrale Ertragssteigerung keine Rolle spielt. Das ist nun mal ein klares ProGentech.
      2 2 Melden
    600
  • AlteSchachtel 20.11.2016 13:49
    Highlight zum Glück sind Schmetterlinge Säugetiere, so kann ihnen das im Gentechmais eingepflanzte Insektengift gegen den Maiszünsler sicher nichts anhaben.....



    8 8 Melden
    600
  • Str ant (Darkling) 20.11.2016 13:35
    Highlight Gentech sollte sich erstmal auf das ausmerzen von Krankheiten konzentrieren aber das würde das der Pharma Lobby das Lebensblut abgraben nicht wahr

    Behandeln ist profitabler als Heilen

    Glyphosat ist gesundheitsschädlich punkt
    Dann kann Bayer/Monsanto noch so viel Lobbying machen das ändert daran nichts.

    Wenn es nach Monsanto ginge wäre Genetic use restriction technology (GURT) bereits etablierter Standard
    6 7 Melden
    600
  • dtg3805 20.11.2016 11:19
    Highlight Jetzt mal ehrlich.... wer von euch hier hat schon mal mit monsanto oder einem anderen agrochemiekonzern zusammen gearbeitet? Ich mache das fast täglich, da ich landwirt bin, und habe eure "erfahrungen" noch nie erlebt. Keiner dieser ach so miesen konzerne hat mich jemals belogen oder betrogen weder beim saatgut noch bei pflanzenschutzmittel. Ich stehe unter keinem zwang, bin frei, unabhängig und ausserdem so ausgebildet, dass ich die vorteile der agrofirmen für meine zwecke einsezten kann. Ja und verschuldet habe ich mich auch noch nie für agrochemie. Für traktoren aber schon...sind die böse?
    32 17 Melden
    600
  • _kokolorix 20.11.2016 09:39
    Highlight Der Kommentar spricht nicht eine problematische Entwicklung an, die erwähnten Ertragsteigerungen und Herbizidsenkungen sind völlig unbelegte Zahlen und die massive Verschuldung der Kleinbauern wird als Einkommensverbesserung dargestellt!
    Mit enorm vielen geschliffenen Worten werden wir hier angelogen.
    Entweder ist der Autor ein arroganter Zyniker oder er hat schlicht keine Ahnung.
    Das Ziel der GVO ist der Profit einiger Grosskonzerne, alles Andere sind nur Werbeversprechen die nie eingehalten werden.
    Es gibt nur Forschungen zur wirtschaftlichen Verwertbarkeit, aber keine zu Nebenwirkungen
    33 21 Melden
    • the.oracel 20.11.2016 11:56
      Highlight http://www.nongmoproject.org/gmo-facts/
      4 2 Melden
    • Victarion 20.11.2016 12:58
      Highlight so völlig unbelegt sind die erwähnten Ertragsteigerungen und Herbizidsenkungen jetzt auch wieder nicht.
      http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0111629
      11 1 Melden
    • _kokolorix 20.11.2016 18:19
      Highlight @vctorion
      Das ist eine Metastudie welche 147, über Suchmaschinen ermittelte, Studien auswertet. Selbstverständlich ist es für mich jenseits aller Möglichkeiten die Ermittlungskriterien und die zugrundeliegenden Studien auf die Schnelle zu überprüfen.
      Generell bringt allerdings eine Google Suche deutlich mehr kritische Studienergebnisse zu GVO Ertragssteigerungen. Vor allem muss es sich um eine absolute Steigerung handeln, d.H. nach Abzug der Kosten für Saatgut, Dünger und Pflanzenschutzmitteln muss der Bauer mehr Gewinn erwirtschaften.
      4 5 Melden
    • Victarion 20.11.2016 18:34
      Highlight @kokorix. Natürlich finden sie mit den stichwörtern "gentech, gefährlich, monsanto irgendwelche treffer auf google die ihnen etwas anderes erzählen. Jedoch handelt es sich dabei um keine wissenschaftlichen studien sondern meinungen des bauers xy der zugleich noch sein buch verkaufen möchte. Zum zweiten teil ihres kommentars. Überfliegen sie doch kurz die studie. Der bauer erwirtschaftet mehr gewinn
      6 2 Melden
    • Sandro Christensen 20.11.2016 19:00
      Highlight @_kokolorix: Danke für Ihre Beiträge. Ich bin kein Zyniker, es gibt aber sicherlich Leute, die besser Bescheid wissen als ich. Daher habe ich auch einen Wissenschaftler angeschrieben, Matin Qaim, ein renommierter Agrarökonom. Über Google zu suchen ist sicherlich ein Anfang, ich verlasse mich aber lieber auf Berichte des US National Academy of Science oder den Ergebnissen des NFP 59. Dort arbeiten Wissenschaftler aus aller Welt, die sich damit auskennen (ersteres wird ürbigens auch von der NYT zitiert).
      6 1 Melden
    • _kokolorix 20.11.2016 21:28
      Highlight @Victarion
      Natürlich suche ich nicht gezielt nach negativen Artikeln zur Gentechnik, sonder nach Untersuchungen zu Ertragssteigerungen. Wenn dabei bei den ersten fünf, sechs Treffern 4 negative Ergebnisse sind, während die ersten zwei, welche sicher bezahlt sind, positiv lauten, lässt das meiner Meinung nach schon gewisse Rückschlüsse zu.
      Das überfliegen ist halt so eine Sache. In den Datentabellen steht yield, was in der unpräzisen englischen Sprache beides bedeuten kann...
      2 5 Melden
    • Sandro Christensen 20.11.2016 21:48
      Highlight @_kokolorix: Das ist halt schon mit Vorsicht zu geniessen; Google zeigt die Ergebnisse an, die am meisten Beachtung findet und nicht die, welche am fundiertesten sind. Daher sollte man auf Meta-Analysen zurückgreifen, die auch Studien finden, die man nicht so einfach im Internet findet (weil man dafür kostenpflichtige Zugänge braucht, nicht online verfügbar sind, auf Websiten von Institutionen erscheinen und nicht publiziert sind usw.)
      7 1 Melden
    600
  • Lord_Mort 20.11.2016 09:29
    Highlight Toller Artikel! Nachdem ich Philipp Löpfes Artikel, der dank seiner Einseitigkeit eher einem Kommentar glich, gelesen hatte, fragte ich mich schon, ob Watson jetzt sämtliche Objektivität über Bord geworfen hat. Da kommt dieser Kommentar, der dank seiner obektiven Schreibweise eher einem Artikel entspricht, genau zur richtigen Zeit. Bitte mehr Aufklärung anstatt Stimmungsmache Watson! http:// W
    31 20 Melden
    600
  • Confused Dingo #teamhansi 20.11.2016 09:05
    Highlight Was ich bei der grünen Gentech Debatte vermisse ist ein Artikel über den Umgang von Bsp. Monsanto mit seinem Klientel in Sachen Lizenzen. Man höt und liest zuweilen schlimmes.
    Bei der Frage ob Gentech schlecht oder gut ist, ist der Faktor wie das Produkt vermarktet wird ebenfalls entscheidend.
    24 3 Melden
    • Victarion 20.11.2016 12:53
      Highlight http://scienceblogs.de/naklar/2016/09/16/der-monsanto-wahnsinn/?all=1
      Dies sollte Ihre Frage beantworten
      2 2 Melden
    • Sandro Christensen 20.11.2016 18:21
      Highlight @ Confused Dingo: Vielen Dank für den Kommentar. Ich konnte mit einem solch kurzen Artikel natürlich die komplexe Thematik der grünen Gentechnik nicht gänzlich abdecken. Der Artikel ist als eine Antwort des Artikels von Herrn Löpfe zu sehen.
      Wenn Sie sich für ausführlichere Schriften interessieren, empfehle ich Ihnen den Bericht der US National Academy of Science, die Ergebnisse der NFP 59 und Artikel aus Fachzeitschriften
      5 1 Melden
    • _kokolorix 20.11.2016 18:39
      Highlight @Victarion
      Das ist schlicht ein PR Artikel von Bayer. Man muss schon sehr blauäugig sein um zu glauben, dass Monsanto seine teuren Kontakte zur US Regierung nicht dafür einsetzt, dass die Gesetzte dann eben zur Firmenstrategie passen. Das die erwähnten Bauern mit ihren Versuchen nicht Saatgut klauen wollten, sondern nachwiesen, dass die Behauptung Monsantos falsch ist, dass sich die veränderten Pflanzen nicht verbreiten können, wird völlig ignoriert
      7 4 Melden
    • Sandro Christensen 20.11.2016 19:23
      Highlight @_kokolorix: Ich kann nicht beurteilen, ob das nur ein PR Artikel von Bayer ist. Laut einem Artikel in Nature Biotechnology sind die Aktivitäten von Bowman aber schon etwas verdächtig:

      http://www.nature.com/nbt/journal/v31/n7/full/nbt.2625.html

      Kleiner Ausschnitt aus dem Artikel:

      "According to court records from 1999 through 2007, Bowman planted Roundup Ready soybean seeds even though he had willfully executed a technology agreement that indicated that he would not plant and grow harvested Roundup Ready soybeans"
      4 0 Melden
    • _kokolorix 20.11.2016 21:38
      Highlight @sandro
      ich misstraue generell Berichten wo alles Negative nur Verschwörung, oder Missverständnisse sind, während alles eigentlich völlig in Ordnung sein soll. Woher bitte kommt all dieses Misstrauen bei ganz vielen Leuten? Kann es denn nicht sein, dass da ein Körnchen Wahrheit dahinter steckt? Es ist mir völlig klar, dass eine Studie die von Greenpeace erstellt wird das Ganze negativer darstellt als es in Wirklichkeit ist. Aber wenn ein angeblich unabhängiger Journalist nur Positives sieht, bestärkt mich das in der Meinung, dass da mit viel Geld versucht wird etwas zu vertuschen
      4 3 Melden
    600
  • zimibimi 20.11.2016 08:04
    Highlight Oh wow echt jetzt? Ihr lässt eine Lobby einen Gegenartikel verfassen ? Shame on you Watson !
    21 21 Melden
    • Sandro Christensen 20.11.2016 18:17
      Highlight Ich bin in keiner Lobby, sondern einfach ein Student, der ein ernsthaftes Interesse an der Thematik hat. Ich habe auch meine Zweifel vor allem beim Umgang mit dieser Technologie. Sie stellt aber auch eine Möglichkeit dar. Wir haben es in der Hand, wie wir damit umgehen. Stärkere Regulierungen spielen den Grosskonzernen nur in die Hand und fördert die besorgniserregende Monopolisierung von Saatgutunternehmen.
      9 5 Melden
    • drosoneuro 20.11.2016 18:30
      Highlight Welche Lobby soll das sein? Aus der Website von reatch:

      "Wissenschaften schaffen Fakten und Ängste. Fakten, weil wissenschaftliche Erkenntnisse und technische Errungenschaften unseren Blick auf die Welt und unseren Alltag massgeblich beeinflussen. Ängste, weil Wissenschaften und Technik niemals wertneutral sind und auch missbraucht werden können."

      Klingt so eine Lobby?

      https://www.reatch.ch/content/was-will-reatch

      8 1 Melden
    600
  • dtg3805 20.11.2016 07:22
    Highlight Alles dumme Bauern?
    18 18 Melden
    • saukaibli 20.11.2016 09:28
      Highlight Nein, von der Gentech-Industrie zuerst angemogene und später erpresste Bauern.
      20 13 Melden
    • _kokolorix 20.11.2016 09:45
      Highlight Man sieht hier, dass sich der Anbau auf drei Grossanwender beschränkt: USA, Brasilien und Argentinien produzieren ~80%.
      Alles Länder wo Grosskonzerne das Sagen haben...
      19 8 Melden
    • Triumvir 20.11.2016 10:03
      Highlight Dumm vielleicht nicht, aber von der Gentechindustre geködert, gekauft und für dumm verkauft!
      23 9 Melden
    • Sandro Christensen 20.11.2016 18:25
      Highlight Ich denke, wir sind uns einig, dass Grosskonzerne nicht nur nach Menschenwohl handeln - sie sind Unternehmen und wollen ein Produkt verkaufen.

      Ich finde den Blog von Herrn Kniss noch gut, ein ausgewiesener Experte:
      http://weedcontrolfreaks.com/2013/01/social-aspects-of-biotech-crops/
      7 1 Melden
    600
  • remim 20.11.2016 05:12
    Highlight Gerne hätte ich auch eine Stellungnahme bezüglich der Risiken einer Resistenzbildung von Unkräutern und Schädlingen gegenüber Glyphosat und BT, wie auch einer rationalen Erklärung von Patentklagen gegen Bauern die vom Wind bestäubten Bt-Mais auf ihrem Feld haben.
    46 5 Melden
    • Hattori_Hanzo 20.11.2016 09:05
      Highlight So eine Stellungnahme wäre tatsächlich wünschenswert. Allerdings ist Gentech ansich nicht automatisch böse, weil Monsanto und co. mit zweifelhaten Geschäftsmodellen Geld verdient.
      14 3 Melden
    • Victarion 20.11.2016 10:11
      Highlight Hallo Renim
      Ich versuche mal Ihre Fragen zu beantworten. Das Thema Resistenzbildung ist nicht direkt mit gentech gekoppelt. Es ist jedem klar, dass wenn sie ein einziges Herbizid verwenden auf einer riesigen Fläche es zu Resistenzen kommen wird. Jedoch ist dies, dass Problem der Anbaumethode und nicht der Technologie. Es ist eher schon faszinierend wieso Glyphosat immer noch so gut funktioniert. Ich würde Ihnen den Wikipedia Artikel zu Glyphosat nahe legen. Es ist eines der am verträglichsten Herbizide die es gibt.
      13 7 Melden
    • Victarion 20.11.2016 10:19
      Highlight Das selbe gilt für BT. Jedoch wurde und wird BT immer noch im organischen Anbau verwendet. Und dies auch in weit höherer Konzentration. BT ist sogar als biologische Schädlingsbekämpfung zugelassen. Informieren sie sich bitte über BT wieder auf Wikipedia. BT ist meiner Meinung nach so ziemlich das Beste was wir zu Zeit haben im Kampf gegen Schädlinge.
      5 1 Melden
    • Victarion 20.11.2016 10:20
      Highlight Hier noch ein interessanter Artikel der auf Ihre Fragen eingeht.
      http://scienceblogs.de/naklar/2016/09/16/der-monsanto-wahnsinn/?all=1
      3 2 Melden
    600
  • Der Beukelark 20.11.2016 03:19
    Highlight herr christensen. ernsthafte frage: was haben sie für einen beruflichen werdegang, der sie zu einer solchen stellungsnahme befugt? sind sie in der forschung tätig? naturwissenschaftler?
    26 15 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.11.2016 07:03
      Highlight Dieselbe Frage haben Sie auch Löpfe gestellt?

      Befugt oder befähigt?
      27 7 Melden
    • atomschlaf 20.11.2016 11:57
      Highlight Schau einfach mal das von stan1993 gepostete Video. Ansonsten gibt es im Netz jede Menge Informationen über die finsteren Machenschaften der Gentech-Industrie.
      5 5 Melden
    • Christoph99 20.11.2016 12:45
      Highlight Sandro Christensen leitet die Projektgruppe «Grüne Gentechnik» (steht oben). Auf Grund seiner Tätigkeit muss er Artikel mit dem obigen Inhalt schreiben (oder ist legitimiert, je nach dem wie man sagen will).


      @Toerbe Zwerg
      Die Frage nach dem Hintergrund ist berechtigt. Löpfe und seine Einstellungen kennt man hier. Herrn Christen eben nicht.


      7 3 Melden
    • Victarion 20.11.2016 12:59
      Highlight Beim Autor handelt es sich um einen Medizinstudenten;)
      1 2 Melden
    • drosoneuro 20.11.2016 18:07
      Highlight Herr Christensen hat - im Gegensatz zu Herrn Löpfe - sämtliche Quellen verlinkt. Sie können sich also selbst ein Bild bzgl. der Verlässlichkeit der im obigen Artikel gemachten Aussagen machen.
      6 1 Melden
    • Christoph99 20.11.2016 20:31
      Highlight Das heisst aber nur, dass andere derselben Meinung sind.
      Ein Beleg für Objektivität ist das nicht.
      5 2 Melden
    • theswissfinish 20.11.2016 21:19
      Highlight Nein, da bedeutet, dass die von Herrn Christensen vorgebrachten Punkte mit nachprüfbaren wissenschaftlichen Studien belegt wurden.
      3 4 Melden
    • atomschlaf 20.11.2016 22:51
      Highlight @theswissfinish: Was mindestens von einem Teil solcher Studien zu halten ist, kannst Du Dir im von stan1993 verlinkten Video anhören und -sehen.
      4 4 Melden
    • theswissfinish 20.11.2016 23:38
      Highlight @atomschlaf Die im obigen Artikel verlinkte Meta-Analyse der National Academy of Sciences (die im übrigen auch von der NYT verlinkt wurde), ist die bis anhin umfassendste Analyse zu den Auswirkungen der Gentechnik. Darin werden nicht nur ökologische & gesundheitliche, sondern auch ökonomische und soziale Aspekte beleuchtet. Fazit: Gentechnisch veränderte Lebensmittel können verschiedene Vorteile bringen, aber auch nachteilig sein (z.B. Resistenz von Unkraut gegen Glyphosat). Es kommt immer auf die Art der Anwendung und das konkrete Produkt an. Alles über einen Kamm zu scheren, bringt nichts.
      6 0 Melden
    600
  • stan1993 20.11.2016 01:06
    Highlight gen Technik in der Praxis...
    11 7 Melden
    • Triumvir 20.11.2016 09:50
      Highlight Danke! Einfach nur erschreckend, mit welchen kriminellen Methoden die Gentechindustrie ihre teuflischen Produkte auf dem Markt vertreiben will. Ich werde mein Leben lang gegen Gentechnik ankämpfen und selber niemals genmanipulierte Nahrungsmittel bewusst konsumieren! Wer dies tut, ist selber schuld...
      12 9 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.11.2016 15:29
      Highlight Und wieder die Religion ...
      3 6 Melden
    • Rendel 20.11.2016 16:24
      Highlight Wo sind denn all die toten Kühe, der andern Bauern, die Genmais füttern? Alle gekauft und den Beruf gewechselt?
      5 3 Melden
    • Christoph99 20.11.2016 20:34
      Highlight @Toerpe sie meinen wohl die andere Religion?
      1 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.11.2016 22:12
      Highlight Teuflisch.
      1 3 Melden
    • Heinz Nacht 21.11.2016 02:33
      Highlight Glöckner wurde schon lange als Lügner entlarvt. Der Prozess war sein letzter Strohhalm um nicht pleite zu gehen. Aber anständig recherchieren braucht man ja von Gentech-Gegner nicht zu erwarten, wie in dieser Kommentarspalte klar ersichtlich ist...
      3 5 Melden
    600
  • Jol Bear 20.11.2016 00:32
    Highlight Kompliment an watson dafür, dass bei einem umstrittenen Thema unterschiedliche Standpunkte dagelegt werden. Realistischerweise ist bei Gentech weder ideologisch motivierte Verteufelung noch unkritische Hochpreisung angebracht. Guter Journalismus transportiert Fakten und Standpunkte. Sehr guter Journalismus getraut sich, verschiedene Standpunkte im gleichen Medium zu präsentieren.
    76 5 Melden
    600
  • giguu 20.11.2016 00:21
    Highlight Vielleicht entwickelt Monsanto schon ein neues Business Modell mit IoT (Internet of Things) Samen. So quasi FaaS (Fertility as a Service). Diese Saat wachst nur, wenn man monatlich brav die Gebühren zahlt, sonst werden sie abgeschaltet! 😂
    41 11 Melden
    • Tomlate 20.11.2016 02:06
      Highlight Hoffentlich liest das keiner von Monsanto 😬
      19 2 Melden
    600
  • Rendel 19.11.2016 22:51
    Highlight Wenn es um Gentechnik in der Landwirtschaft geht, sollte man schon auch ein paar Worte zu Grosskonzernen wie Monsanto verlieren und wie Gentechnik von diesen für ihre Zwecke genutzt wurde und wird. Wer ein Plädoyer für Gentechnik hält und sich nicht gleichzeitig mit ihren Herstellern auseinandersetzt, den kann ich nicht ersten nehmen.
    92 22 Melden
    • drosoneuro 20.11.2016 18:13
      Highlight Aus einem anderen Artikel:
      "Auch in der Diskussion um die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen von GVOs wird die Gentechnik für Dinge verantwortlich gemacht, an denen sie keine Verantwortung trägt.

      So ist es absolut legitim, das Patentieren von Saatgut in Frage zu stellen und die Marktmacht von Grosskonzernen in der Landwirtschaft kritisch zu betrachten – doch weder das eine noch das andere hat etwas mit Gentechnik zu tun."

      https://www.reatch.ch/de/projekte/lebensmittel-landwirtschaft-grune-gentechnik
      8 0 Melden
    • Rendel 20.11.2016 18:54
      Highlight Solange die Gentechnik vor allem dem Profit von Multikonzernen dient und nicht den Menschen und andern Lebewesen dieser Erde, kann die Diskussion aber nicht wirklich weitergehen. Das eine ist vom andern in unserer Zeit im Moment nicht zu trennen.

      PS: Und wenn sie einen Artikel zitieren, geben sie bitte in Zukunft die Quelle an, danke.
      3 2 Melden
    • theswissfinish 20.11.2016 21:20
      Highlight Quelle ist doch unter dem Zitat verlinkt...
      4 0 Melden
    • Rendel 20.11.2016 21:38
      Highlight Ja, halb. Ich mag aber da nicht zig Beiträge lesen, bis ich zum Richtigen vorstosse.
      3 2 Melden
    600
  • Alnothur 19.11.2016 22:48
    Highlight Ich dachte, die Watson-User wollen was Besseres sein als Blick-Leser. Der Blick in diese Kommentarspalte belegt leider hauptsächlich das Gegenteil (von Binnennomade abgesehen)...
    28 38 Melden
    600
  • Binnennomade 19.11.2016 22:32
    Highlight Die Kommentare hier zeigen, wie erfolgreich gewisse grüne Organisationen der Bevölkerung Angst eingejagt haben vor dieser 'Monstertechnologie'.
    Gentech schlecht, herkömmliche Züchtung gut. Liebe Leute, auch die herkömmliche Züchtung verändert das Erbgut einer Pflanze - einfach viel mühsamer und unkontrollierter. Oder denkt ihr etwa, der Mais, wie er auf den Feldern wächst, kommt so in freier Natur vor?
    60 65 Melden
    • wir sind alle menschen 19.11.2016 23:23
      Highlight aber bei der üblichen züchtung/kreuzung bei nutzpflanzen entscheidet am ende immernoch die natur selbst, was sie übernehmen will und was nicht.
      bei gentech entscheidet der mensch und pfuscht kräftig rein.
      die möglichen (neben-)wirkungen können gar nicht vorhergesehen werden! wie auch?
      die natur hatte milliarden von jahren zeit für try&error, immer und immer wieder, jeden tag, jede stunde, jede sekunde.
      der mensch ist erst seit einem wimpernschlag auf der erde und genetisches wissen und erkentnisse der möglichen nebenwirkungen, naja, ....
      und trotzdem masst er sich an, es besser zu wissen!
      32 35 Melden
    • RalpH_himself 20.11.2016 00:16
      Highlight Nein, aber darauf hat kein grosskonzern ein patent, das mich als maisbauer zu lizenzzahlungen zwingt.
      31 12 Melden
    • Der Beukelark 20.11.2016 03:09
      Highlight dafür braucht es keine grünen organisationen, sondern einfach einen gesunden menschenverstand, eine liebe zur natur die grösser ist, als die zur wirtschaft.
      23 17 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.11.2016 07:13
      Highlight Wenn der Natur Wille, Entscheidungsfähigkeit und zielgerichtetes Handeln zugeschrieben werden, bewegen wir uns im Feld der Religion - dem natürlichen Feind des gesunden Menschenverstandes.

      Und wenn man sich schon in diese religiöse Sphäre verabschieden will, dann bitte Konsequent: Der Mensch ist dann das Produkt dieser Zielgerichteten Handlungsweise der Natur - inklusive seiner Fähigkeit zur Gentechnik und diese Ergo von der Natur gewollt und geplant.
      19 17 Melden
    • Der Beukelark 20.11.2016 09:11
      Highlight Sie sind der Einzige hier, welcher der Natur Wille und Entscheidungsfähigkeit zuschreibt. Mir reicht es, wenn man die Natur einfach sich selbst überlässt und nicht glaubt, Gott spielen zu müssen. Arbeiten sie in einem Gebiet, dass mit gentechnisch veränderten Pflanzen zu tun hat, oder warum diese unkritische Haltung?
      6 7 Melden
    • saukaibli 20.11.2016 09:31
      Highlight Wenn die einzigen veröffentlichten Studien allesamt von der Gentech-Industrie durchgeführt wurden, ist zumindest einiges an Skepsis angebracht, findest du nicht?
      10 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.11.2016 10:33
      Highlight Nope @ Binnennomade.

      "aber bei der üblichen züchtung/kreuzung bei nutzpflanzen entscheidet am ende immernoch die natur selbst, was sie übernehmen will und was nicht".

      Und Sie selber nun: "Mir reicht es, wenn man die Natur einfach sich selbst überlässt und nicht glaubt, Gott spielen zu müssen."

      Eben. Religion.

      Und nein, die Natur sich selber überlassen ernährt Sie nicht ...
      6 7 Melden
    • Binnennomade 20.11.2016 11:54
      Highlight @Ralph: Das meinst du ironisch, oder? Selbstverständlich sind auch herkömmliche Züchtungen patentrechtlich geschützt.

      @Beukelark: Wir überlassen auch mit herkömmlicher Züchtung nichts der Natur. Und nein, ich habe beruflich nichts mit Gentech am Hut. Mich nervt es einfach, wenn so faktenbefreit diskutiert wird. So à la "Wille der Natur" und so..
      5 4 Melden
    • Christoph99 20.11.2016 13:04
      Highlight @Toerben Zwerg
      Die Religionen sind ein Versuch das woher und wohin zu erklären mit dem Wissen das man bei deren Entstehung zur Verfügung hatte. Diese Erklärungen waren durchaus logisch und entsprachen dem damaligen Menschenverstand.

      Insofern ist die Aussagen von Feind und Menschenverstand doch etwas problematisch.
      2 2 Melden
    • Duweisches 21.11.2016 00:09
      Highlight Die Natur sortiert aus, selektiert. Wenn etwas z.B. einem Sturm nicht standhält kann es sich nicht weitervermehren, geht unter. Das hat nichts mit Religion zu tun, hat uns Darvin aufgezeigt...
      3 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.11.2016 05:49
      Highlight Sobald der Natur Wille (können Sie diesen kurt beschreiben?) und Handeln (sie selektiert) zugeschrieben werden, findet eine Personalisierung von Natur statt. Wenn gleichzeitig die Unfehlbarkeit und Herllichkeit dieser Natur beschworen werden und der Mensch und sein Handeln dazu in Gegensatz gestellt wird ... dann haben wir eine Religion.
      3 3 Melden
    600
  • Bowell 19.11.2016 22:22
    Highlight Endlich ein vernünftiger Artikel über Gentech. Dass die Kernaussage den meisten hier nicht passt war von Anfang an klar, was nichts an der Tatsache ändert, dass sich GMOs als logische Erweiterung der klassischen Zucht etablieren werden.
    51 45 Melden
    600
  • Rim 19.11.2016 22:08
    Highlight Naja. Irgendwie klingt das alles wie damals, in den 60.gern. Atomenergie ist günstig, Entwicklungshilfe, hinterlässt keine Schäden etc. Sie sichert unsere Zukunft. Inzwische wissen wir, sie ist weit teuer, gefählicher und ihre Entsorgung unbezahlbar/machbar. Wenn die Gentechnik (warum sollte sie es nicht sein?) eine weitere Oeffung der Büchse der Pandora ist, müssen wir dezidiert darauf verzichten. Und dieser Artikel ist bei Weitem nicht in der Lage, diese Befürchtungen zu zerstreuen. Hey Watson: Das Blick/ 20min Niveau! Wollt ihr eure Leser "verarschen"???
    48 50 Melden
    • Nyasa 19.11.2016 22:46
      Highlight genau! 45 Jahre lang Cash generiert aber keine Ahnung wohin mit dem eigenen Abfall.
      36 13 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.11.2016 07:15
      Highlight Die Parallele ist gut gewählt - um aufzuzeigen, wie selektiv Nutzen und Risiken bewertet werden.
      7 11 Melden
    600
  • hello world 19.11.2016 21:50
    Highlight Wenn man den Einschub "über den Autor..." liest, muss man sich über den Titel des Artikels auch nicht mehr wudern.
    Traurig Watson, wirklich traurig!
    36 47 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.11.2016 07:17
      Highlight Genau. Das ist in etwa gleich glaubwürdig, wie wenn man Greenpeace zu diesem Thema schreiben lassen würde ...
      17 6 Melden
    • Hattori_Hanzo 20.11.2016 08:50
      Highlight Wie ich diese Argumentation verabscheue: Der hat sich mit gentechnik befasst, also ist er befangen und seine Aussagen falsch. Glaubem sie ihrem Zahnarzt auch nicht, wenn er ihnen eine bestimmte Zahnpaste empfiehlt? Der verdient ja schliesslich auch sein Geld mit schlechten Zähnen.
      14 2 Melden
    • drosoneuro 20.11.2016 18:25
      Highlight Wieso? Welche der Autorenangaben disqualifizieren Herrn Christensen denn zum Schreiben dieses Artikels? Sein Medizinstudium? Seine Arbeit als Projektleiter? Seine Mitgliedschaft bei reatch?
      6 2 Melden
    • Sandro Christensen 20.11.2016 18:30
      Highlight @hello world: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Artikel wurde von Watson so gewählt (redaktionelle Freiheit). Mein vorgeschlagener Titel zeigt sich rechts vom Watson Symbol bei der Taskleiste Ihres Internetbrowsers (Nur die halbe Wahrheit: Warum Ertragssteigerung nicht alles ist).
      Damit Sie mich vielleicht etwas besser einordnen können: ich bin auch kritisch bei bestimmten Punkten der Thematik. Trotzdem sollte man den Nutzen von Gentechnik nicht allein davon abhängig machen, ob eine Ertragssteigerung daraus resultiert.
      5 1 Melden
    600
  • Der Beukelark 19.11.2016 21:45
    Highlight Vielleicht sollte man den Herrn Christensen etwas gentechnisch verändern?
    19 48 Melden
    600
  • swizz 19.11.2016 21:13
    Highlight Gentechnik hat nur den Nutzen, den Verkäufern Lizenzeinnahmen zu generieren, mehr nicht. Das ist rein wirtschaftlich gesteuert. Oder wieso geht eine Gentechnikfirma hin und verklagt einen Bauern auf Lizenzahlung, weil sein Mais Spuren des Genmais enthält, obwohl diese Spuren mit dem Wind vom angrenzenden Gen-Feld rübergeweht wurden?
    78 40 Melden
    • atomschlaf 19.11.2016 21:38
      Highlight Genau. Es geht einzig um die Profite der Saatgutkonzerne.
      Mögliche negative Auswirkungen auf Menschen und Umwelt werden vernachlässigt, bzw. werden sich vielleicht erst in Jahrzehnten manifestieren, wenn es für wirkungsvolle Gegenmassnahmen zu spät ist.
      48 28 Melden
    • blue7chair 20.11.2016 02:39
      Highlight Falls Sie sich mit Ihrer Aussage auf den Fall Percy Schmeiser beziehen, sollte vielleicht auch gesagt werden das es sich bei den "Spuren" um 95-98% Roundup ready Saatgut handelte. Ich bin ja kein Freund der Methoden von Monsanta aber es ist schon etwas überraschend wie ungenau man es bei diesem Thema nimmt.
      Hier das Gerichtsurteil:http://scc-csc.lexum.com/scc-csc/scc-csc/en/item/2147/index.do
      14 2 Melden
    • Sandro Christensen 20.11.2016 18:36
      Highlight Das Thema zu Patentrechten und tangierende Bereiche finde ich auch sehr spannend - ich bin da auch sehr skeptisch und es ist extrem schwierig, hier den Durchblick zu behalten. Ich finde diesen Artikel, der weiter oben bereits einmal zitiert wurde, durchaus lesenswert:
      http://scienceblogs.de/naklar/2016/09/16/der-monsanto-wahnsinn/?all=1
      Das heisst jetzt aber nicht, dass die Grosskonzerne nicht ihre Interessen haben. Daher braucht es meiner Meinung unabhängige öffentliche Instituitonen, die sich dem Thema widmen.
      4 1 Melden
    600
  • Dä Brändon 19.11.2016 20:59
    Highlight Übler Artikel! Ich mag politisch gesehen selten der gleichen Meinung wie Löpfe sein aber in diesem Thema hat er vollkommen recht! Genfood ist nutzlos. Wir sollten nicht unsere Erträge steigern sondern unser Essverhalten ändern. Essenpläne erstellen, regionale Produkte kaufen oder bei diesen "Gemeinschaftsgärten" mitmachen. Genfood zerstört die Diversität und wir wissen nicht welchen Einfluss es auf unsere Natur hat. Sorry Watson aber ihr habt mit diesem Artikel voll in die Sc***** gegriffen.
    80 66 Melden
    • atomschlaf 19.11.2016 21:08
      Highlight Vor allem sollten wir endlich das Bevölkerungswachstum stoppen!
      43 37 Melden
    • Jaing 19.11.2016 21:20
      Highlight Aufgrund des massiven Bevölkerungswachstums müssen wir sehr wohl die Erträge steigern.
      31 33 Melden
    • Der Beukelark 19.11.2016 21:45
      Highlight wirklich ein ganz übler propaganda-artikel.
      37 36 Melden
    • Jaing 19.11.2016 21:53
      Highlight Die Blitzer findens wohl spassig, wenn Menschen verhungern. Ich habe nicht mal geschrieben wie die Erträge gesteigert werden sollen. Es istbnun mal ein Fakt, dass es geschehen muss und das erst noch mit effizienterer Verwendund der Ressourcen.
      24 36 Melden
    • atomschlaf 19.11.2016 21:54
      Highlight Würde mich noch interessieren, was die Blitzer schlecht daran finden, endlich Massnahmen gegen das Bevölkerungswachstum zu ergreifen...
      19 31 Melden
    • McBeans 19.11.2016 22:20
      Highlight @Jaing es gäbe schon genügend Nahrungsmittel, jedoch wird ein Grossteil weggeworfen, zu Biotreibstoff verwendet oder es wird verspekuliert...
      36 13 Melden
    • Aged 19.11.2016 22:56
      Highlight Dä: was ist schlecht, von einer Sache beide Seiten zu beleuchten?
      Für mich wäre eine einseitige Berichterstattung übel.
      25 3 Melden
    • Digital Swiss 20.11.2016 00:11
      Highlight Bevölkerungswachstum stoppen? WTF? Wer bestimmt wann genug ist? Du?
      20 8 Melden
    • Andy111 20.11.2016 06:33
      Highlight Es wird Nahrungsmittel für 12 Milliarden Menschen hergestellt im Jahr. Von den 7 Milliarden Menschen die auf der Erde leben, haben ca. 1 Milliarde zu wenig zu essen.

      Warum darum eine Bevölkerungsreduktion?

      Gentechnik ist in der Nahrungsmittelindustrie finde ich nicht gut. Es wird seine negativen Seiten schon noch zeigen.
      14 11 Melden
    • _kokolorix 20.11.2016 09:28
      Highlight Bevölkerungswachstum stoppen klingt simpel und gut. Bloss mit welchen Massnahmen willst du das erreichen?
      Die Nazis stoppten z.B. das Wachstum unglaublich wirkungsvoll, aber nicht nachhaltig.
      Die einzige sinnvolle Massnahme scheint mir zu sein, den Wohlstand aller Menschen gleichmässiger zu gestalten, die politischen Rechte von Minderheiten und Frauen denen der reichen, weissen Männer anzugleichen und das Wissen über Sex und Verhütung auf einen ähnlichen Stand zu bringen wie jenes über das Leben der Promis.
      Zwangsmassnahmen jeder Art sind kontraproduktiv, da sie Widerstand hervorrufen
      13 2 Melden
    • Sandro Christensen 20.11.2016 18:49
      Highlight @Dä Brändon: Ich danke Ihnen für diesen Kommentar und respektiere ihre Meinung. Auch sind ihre Vorschläge gut und sinnvoll. Dass der Einsatz von GMO die Diversität zerstört, stimmt aber so pauschal nicht (https://www.geneticliteracyproject.org/2015/09/02/anti-gmo-myth-busted-not-losing-plant-genetic-diversity/). Man muss unterscheiden von der Technologie als solche und seiner Anwendung. Bei falscher Anwendung (Monokulturen usw.) leidet natürlich die Diversität.
      2 3 Melden
    600
  • atomschlaf 19.11.2016 20:32
    Highlight Hallo watson?!?
    Schreibt Ihr jetzt Propaganda-Artikel für die Genfood-Lobby?
    Enttäuschend.

    Frankenfood - nein danke!
    63 77 Melden
    600
  • Jovan 19.11.2016 20:30
    Highlight Was die Langzeitschaden sind würde ich gerne wissen aber die kann man nicht voraussagen.
    53 27 Melden
    • Sandro Christensen 20.11.2016 18:56
      Highlight Es gibt einige seriös durchgeführte Untersuchungen, die sagen, dass GV-Pflanzen nich schädlicher sind als konventionelle Pflanzen. Auch der Bericht von der US National Academy of Science, der zurzeit wohl ausführlichste Bericht dieser Tage kommt zum selben Ergebnis. Aber Sie haben schon recht; abschliessend voraussagen, kann man das nicht. Interessant ist, dass dieser Gedanke oft nicht konsequent zu Ende gedacht wird. Ein Beispiel: Die im Trend liegenden Chia-Samen werden in Europa beispielsweise auch erst seit kurzem verzehrt - hier verlangt aber niemand Langzeitstudien.
      5 2 Melden
    • Jovan 20.11.2016 20:13
      Highlight Klar aber ich denke man sollte die Sachen kritisch betrachten, denn wir sind die leittragenden bei falschen Studien. Ich erinnere mich z.bsp, an Elektroschocktherapie in der Psychologie..
      2 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.11.2016 20:39
      Highlight Es läuft ein "Versuch" in real life seit 20 Jahren mit 1mia Konsumenten. Grosse Sache!
      1 3 Melden
    • Sandro Christensen 20.11.2016 21:21
      Highlight @Jovan: Gegen Skepsis ist nichts einzuwenden. Vielleicht finden Sie den Blog von Mark Lynas noch interessant:
      http://allianceforscience.cornell.edu/blog/mark-lynas/gmo-safety-debate-over
      3 1 Melden
    600

Akkuproblem beim iPhone 6S – vielleicht erhältst du ein neues Gerät 😉

Apple hat ein kostenloses Akku-Austauschprogramm für iPhone-User-angekündigt. Angeblich ist nur «eine sehr kleine Zahl» von Geräten betroffen.

Letzte Woche das iPhone 6 Plus, nun das iPhone 6S: Wenn sich das zweitneuste Apple-Handy plötzlich wie von Geisterhand ausschaltet, könnte ein fehlerhafter Akku schuld sein.

Apple hat ein kostenloses Akku-Austauschprogramm angekündigt und betont, dass keine Gefahr für die User bestehe. Betroffen sei «eine sehr kleine Zahl» von Geräten, die zwischen September und Oktober 2015 produziert wurden.

Ärgerlich: Um herauszufinden, ob ein Gerät zu der problematischen Charge gehört, muss man sich …

Artikel lesen