Schweiz

Energie der Zukunft oder Verschandelung der Landschaft? Windturbinen am Nufenenpass. Bild: KEYSTONE

Subventionen kontra «Winterlücke»: Energiestrategie spaltet die Wirtschaft

Der Abstimmungskampf zur Energiestrategie 2050 hat begonnen. Mehrere grosse Wirtschaftsverbände wehren sich gegen Doris Leuthards Reformprojekt. Allerdings gibt es auch gewichtige Befürworter.

21.03.17, 09:07 21.03.17, 14:50

Strom ist das Lebenselixier der modernen Gesellschaft. Wenn keine Elektrizität mehr durch die Leitungen fliesst, steht alles still. Für die Wirtschaft gilt dieser Befund erst recht, sie ist in hohem Masse von einer funktionierenden Stromversorgung abhängig. Die Energiestrategie 2050, über die am 21. Mai abgestimmt wird, ist für sie eine Vorlage von strategischer Bedeutung.

Es gibt jedoch ein Problem: Die «Wirtschaft» ist bei diesem Thema alles andere als geeint. Es gibt gewichtige Player auf Seiten der Befürworter wie der Gegner des neuen Energiegesetzes. Der Dachverband Economiesuisse hat aus diesem Grund die Notbremse gezogen und letzte Woche beschlossen, auf eine Parole zu verzichten. Zu tief sind die Gräben zwischen den Branchen.

Zu wenig Strom im Winter? grafik: bfe/wirtschaft-gegen-energiegesetz.ch

Für die Gegner der Energiestrategie sind dies keine guten Voraussetzungen. Deshalb ergriffen sie die Flucht nach vorne und traten am Montag in Bern vor die Medien, einen Tag bevor Energieministerin Doris Leuthard ihren – befürwortenden – Standpunkt vertreten wird. Das Energiegesetz bringe zu viele Nachteile für die Schweiz bei zu hohen Kosten, lautet ihre Botschaft.

Genügend Strom im Winter?

Zur Schlüsselfrage erklären sie die Versorgungssicherheit nach dem schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie. «Wie kann sich die Schweiz in den Wintermonaten mit genügend Strom versorgen?» fragte Swissmem-Präsident Hans Hess als Vertreter der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie. Er verwies auf Berechnungen des Bundesamtes für Energie (BFE) für 2035. Dannzumal sei nur von Mai bis August knapp genügend Strom aus eigener Produktion vorhanden.

Schon heute müsse die Schweiz im Winter Strom importieren, mahnte Hess. Die Versorgung aus den Nachbarländern sei aber wegen eigenen Engpässen schon bald nicht mehr gewährleistet. Roland Goethe, Präsident des KMU-Verbands Swissmechanic, verwies auf Deutschland im letzten Januar. Während einer längeren Hochdruckphase habe kaum Windenergie produziert werden können, die Stromversorgung sei von Atom-, Kohle- und Wasserkraftwerken abhängig gewesen.

Für und wider Subventionen

Ein Dorn im Auge sind dem Nein-Komitee auch die Förderbeiträge für erneuerbare Energien. Von einem «planwirtschaftlichen Ansatz» sprach Beat Moser, Direktor von Scienceindustries, dem Verband der Chemie-, Pharma und Biotechindustrie. Am Ende müssten «die typischen schweizerischen KMU diese unsinnigen Subventionen bezahlen», meinte Roland Goethe. Denn grosse Stromverbraucher sind von der Finanzierung ausgenommen.

Gewerbler hoffen auf neue Aufträge für die Montage von Solaranlagen. Bild: KEYSTONE

Allerdings gibt es Wirtschaftszweige, die von den Subventionen profitieren. Während sich der Baumeisterverband den Gegnern angeschlossen hat, unterstützt das Baunebengewerbe das neue Gesetz. Dachdecker, Schreiner oder Spengler freuen sich auf Aufträge für Gebäudesanierungen oder die Montage von Solaranlagen. Symptomatisch dafür ist die Haltung des Gewerbeverbands. Sein Parlament, die Gewerbekammer, unterstützt die Energiestrategie im Verhältnis 2:1.

Energiebranche ist dafür

Noch heikler für die Gegner ist die Haltung der Energiebranche, die in den letzten Jahren unter dem Kollaps der Strompreise gelitten hat. Nun winken Subventionen für Wasserkraftwerke, weshalb der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) Ende Januar seine Unterstützung für das erste Massnahmenpaket der Energiestrategie bekräftigte. Explizit erwähnte er die Unterstützung «zugunsten der notleidenden Wasserkraft».

Die Argumente der Gegner haben es da nicht leicht. Erschwerend kommt hinzu, dass sie selber nicht klar definieren können oder wollen, wie die «Winterlücke» beim Strom gefüllt werden soll. Neue Atomkraftwerke haben die Stromkonzerne selber ausgeschlossen. Speichermöglichkeiten für Solarstrom gibt es bislang erst in Ansätzen. Neue Wasserkraftwerke sind kaum realisierbar, und Windkraftwerke «verschandeln» die Landschaft, warnte Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer.

Umstrittene Gaskraftwerke

Bleiben wohl nur Gaskombikraftwerke, wie die Wirtschaftsvertreter auf mehrfache Nachfragen der Medienleute einräumten. Ihr Bau wäre mit Leuthards Energiegesetz möglich, bestätigte Hans Hess. Doch es gibt drei gewichtige Einwände: Bei der Standortwahl ist der Widerstand der betroffenen Bevölkerung programmiert, der klimaschädliche CO2-Ausstoss nimmt zu, und die Auslandsabhängigkeit verlagert sich von Strom- auf Erdgasimporte.

Swissmem-Präsident Hans Hess warnt vor der «Katze im Sack». Bild: KEYSTONE

Ein Patentrezept für die künftige Stromversorgung haben auch die Vertreter des Nein-Lagers nicht. Ein Stromabkommen mit der EU, das die Integration in den europäischen Elektrizitätsmarkt erleichtern würde, ist wegen des Streits um das institutionelle Rahmenabkommen blockiert. Und politisch fehlt ihnen die Unterstützung, nachdem die FDP sehr knapp die Ja-Parole beschlossen hat. Nein sagt von den grossen Parteien nur die SVP, die bereits das Referendum ergriffen hat.

Letztlich hoffen die Gegner aus der Wirtschaft, dass das Stimmvolk nicht die «Katze im Sack» kaufen will, erklärte Hess. Denn in Zukunft werde nicht weniger, sondern mehr Strom benötigt, wegen der Digitalisierung oder der Elektrifizierung der Mobilität. Die Energiestrategie sei eine «Blackbox», meinte Casimir Platzer. «Das Stimmvolk hat die Unternehmenssteuerreform III aus diesem Grund abgelehnt und wird beim Energiegesetz hoffentlich gleich entscheiden.»

Fakten rund um den Energieverbrauch in der Schweiz

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  • Aron777 22.03.2017 13:19
    Highlight Dass sich die Handwerker freuen, liegt auf der Hand. Eigeninteresse vor Landesinteresse nennt man sowas.
    2 3 Melden
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  • Dast S. 22.03.2017 10:00
    Highlight Gaskraftwerke (als Teilersatz für die AKW) hat auch Frau Leuthard bei Bekanntgabe ihrer Energiestrategie kurz nach Fukushima als Lösung präsentiert.
    Sie hat dann aber schnell gemerkt, dass die Linke (SP+Grüne+GLP) ihre Energiestrategie mit Gaskraftwerken nicht unterstützen würden (und somit im Parlament keine Mehrheit). Seither tut sie und ihr Bundesamt so, als ob die Energiewende ohne Gaskraftwerke funktionieren würde. Insofern wird das Volk schon belogen. In D wird die Stunde der Wahrheit bzgl. Energiewende (es wird nicht ohne Gas, Kohle oder AKW funktionieren) nach den Wahlen "präsentiert".
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  • Skip Bo 22.03.2017 07:38
    Highlight Die Solarstrom Speicherungstechnik wird immer besser und kostengünstiger. Wer heute neu baut, sollte bereits bei der Planung die optimale Solarnutzung einbeziehen. Das fängt bei der Ausrichtung der Solarflächen an, Dachform (Pultdach) und Fassade an. Leider verhindern Bauvorschriften oft solche Optimierungen.
    Die Winterlücke ist kein neues Phänomen. Der Ausbau und die Optimierung (effizienzmindernde Restwasservorgaben hinterfragen) der Wasserkraft ist unabdingbar. Energiesichherheit hat ihren Preis.
    5 3 Melden
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  • Schneider Alex 22.03.2017 06:24
    Highlight Wenn jemand Vorbild sein kann in der Welt bezüglich Klimapolitik, so ist es die reiche Schweiz.
    Zu viel Strom aus Sonnenenergie im Sommer? Warum wird nicht einfach die Leistung der fossil betriebenen KWs reduziert?
    Importstrom aus Kohle- und KKWs mit Abgaben verteuern, um damit Energiesparmassn. und den Zubau von erneuerbaren Energieanl. zu subventionieren. Wir sind ja noch nicht in der EU.
    Wir haben genügend Zeit, auf Stromlücken mit dem Bau von Gas-Kombi-KW zu reagieren. Gegen weitere AKWs sprechen die unwägbar hohen Gefahren und Risiken beim Uranabbau, dem Betrieb und der Entsorgung.
    5 7 Melden
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  • äuä scho! 21.03.2017 23:07
    Highlight Es geht schon Heute! (fast)
    Unser Konzept mag ja nicht für alle funktionieren, aber als Modell und Machbarkeitsstudie taugt es aber allemal.
    Auf unserem Dach steht eine 8.5KWp Solaranlage, im Keller eine 6 KWh Solarbatterie. Mobil sind wir mit einem Renault Zoe und einem Outlander Plug in Hybrid. Letztes Jahr hatten wir eine Energieüberproduktion von ca. 450 KWh. Das reicht leider nicht ganz für die Wärmepumpe,die ich mit zwei Nachbarn betreibe.
    Aber das kriegen wir in den nächsten 30 Jahren schon noch hin! Also jammert nicht rum – sondern s e t z t e s u m !
    15 4 Melden
    • Dast S. 22.03.2017 09:52
      Highlight Sie beschreiben das Problem ja selber: für die Wärmepumpe reichts noch nicht (die Batterie reicht fürs Heizen wohl nur für 1-2 Tage?). Auch mehr Solarfläche ändert nichts an diesem Umstand.
      Das System steht und fällt mit den Batteriespeichern. Ich bin überzeugt, dass seitens E-Autos in den nächsten 5-10 Jahren diesbezüglich grosse Fortschritte gemacht werden (Kosten, Lebensdauer). Bis dahin ist jeder Subventionsfranken Geld verschleudert, bzw. jeder Subventionsfranken um Faktoren mehr Wert als jetzt! Energiewende ja, aber erst wenn die Technologie bezahlbar exisitiert.
      3 6 Melden
    • Aron777 22.03.2017 13:32
      Highlight äuä scho! das ist ja schön und gut. Nur mal daran gedacht, dass produzierende Betriebe einen andreren Strombedarf haben als äuä scho!?
      0 2 Melden
    • äuä scho! 22.03.2017 15:12
      Highlight @Dast S.
      Und Sie zeigen den grundsätzlichen Denkfehler an sichselber auf:
      Es geht gar nicht darum, dass jeder für sich autark ist. Wir werden auch in Zukunft Kraftwerke haben um Bedarfsspitzen abzudecken. Es geht viel mehr darum, dass jeder der kann, so
      viel wie möglich selber produziert um das ganze System zu entlasten.
      Ihre These, in ein unausgereiftes System zu investieren hinkt ebenfalls. Bestimmt haben auch Sie in den neunziger Jahren einen teuren Computer gekauft obwohl Sie ahnen konnten dass sie 25 Jahre später für ei vielfaches der Leistung einen Bruchteil des Preises zahlen würden.
      1 0 Melden
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  • Jol Bear 21.03.2017 21:16
    Highlight Konsens aus Sicht des Bundes: Bevölkerungszunahme ist gewollt (Wirtschaft, Altersversorgung, EU-Konformität), Förderung Elektromobilität, Reduktion CO2-Ausstoss, AKW abschalten. Folge: Strombedarf steigt. Weil weitgehende Selbstversorgung (Sicherheit im Krisenfall) sinnvoll ist, bleibt als Ersatz nur massiver Ausbau erneuerbarer Produktion. Also einige zusätzliche grosse Wasserkraftwerke, Solarenergie, Biogasanlagen, Verkohlung von Holz und Biomüll etc. Beim Landschaftsschutz müssen Opfer erbracht werden. So stelle ich mir als Laie das vor....
    10 0 Melden
    600
  • ojama 21.03.2017 17:15
    Highlight Speicher werden immer mehr Konzeote erforscht. Vielversprechend sind dezentral in den Häusern der Verbraucher installierte Batterien oder Wasserstoffspeicher samt Brennstoffzellen. So kann der Überschüssige (immer konkurenzfähiger werdende) Solarstrom im Sommer gespeichert und im Winter gebrsucht werden. Für die Industrie werden unsere riesige Pumpspeicherwerke sicherlich ausreichen.
    Gaskombikraftwerke wären eher nicht so intelligent. Da habe ich noch lieber die dofen AKW's.
    8 1 Melden
    • Dast S. 22.03.2017 09:53
      Highlight Es bräuchte glaub 36x Linth Limmern Pumpspeicherkraftwerke um die AKW zu ersetzen.
      1 4 Melden
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  • Maria Bitterli 21.03.2017 17:07
    Highlight So geht es nicht. Die EU wird uns in Notzeiten - z.B. Kälte - nicht mit Strom beliefern können. Deutschland und Frankreich schrammten an einem Blackout vorbei. Lest mal https://tinyurl.com/lozdyyy
    7 14 Melden
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  • piedone lo sbirro 21.03.2017 14:27
    Highlight blocher möchte alle subventionieren, die im land strom produzieren. von den subventionen porfitiert SVP-präsi albert rösti als präsident der lobbyverbände für wasserkraft, AKW und heizöl.

    http://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Subventionen-fur-Atomkraftwerke

    http://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Rostis-energiepolitischer-Spagat-ist-zirkusreif

    http://blog.tagesanzeiger.ch/politblog/index.php/66618/das-energiemaerchen-der-svp/

    trotz misswirtschaft der axpo steigende gehälter der SVP/FDP VR:

    http://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Die-Drahtzieher-des-Axpo-Debakels-und-die-Medien
    5 6 Melden
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  • Hackphresse 21.03.2017 13:35
    Highlight Wenn man sich die Argumente der Gegner ansieht könnte man meinen Die Ziele der Energiestrategie müssten am ersten Tag nach der Abstimmung umgesetzt sein.
    Läck! Wir haben 18 und 33 Jahre Zeit um unsere Stromversorgung umzustellen! Kann ja kaum sein dass das nict machbar wäre! 😒 Ein grossteil der Gegner ist bis dahin ja eh schon in Rente oder dahingeschieden. Also was kümmerts die?!
    18 9 Melden
    • Wehrli 21.03.2017 14:33
      Highlight Das Problem ist, dass wieder Planwirtschaft betrieben wird. Anstelle zu sagen: CO2 muss reduziert werden, also maximal X tonnen, und die werden versteigert. Plus Atomkraftwerke müssen Versicherungsreleavant Ihre Kosten berechnen.
      Energie wird teurer und wir überlassen es es den kreativen passende Lösungen zu finden.
      Das einzige kreative heute ist: "Wie sahne ich möglichst viele Subventionen ab."
      8 6 Melden
    • Hackphresse 21.03.2017 15:20
      Highlight Was heisst denn hier Planwirtschaft? Lesen sie mal den Begriff nach. Fakt ist: AKWs laufen nicht ewig und die Finanzierung der Lagerung der Abfälle ist noch offen (entgegen früherer Ankündigungen, also ganz früher als es hiess Atomenergie sei sauber).
      Fakt ist auch: Elektromobilität nimmt zu aber der Stromverbrauch steigt nicht wie von den Gegnern behauptet.
      Fakt ist: Kreative haben bereits Lösungen gefunden. (Das ist ja der grosse Witz an der Materie) an diesen wird seit den 70ern entwickelt.
      Die Umstellung auf neue Energien und ein Smartgrid ist nicht teurer als neue AKWs zu bauen.
      8 4 Melden
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  • Thadic 21.03.2017 13:15
    Highlight Ich verstehe den Anspruch vieler Schweizer nicht in Sachen Strom Selbstversorger zu sein. Den grössten Teil der Energie (ca. 80%) importieren wir eh.
    2 11 Melden
    • Wehrli 21.03.2017 14:35
      Highlight Das ist politisch heikel, irgendwo im dritten Arschwirbel haben wir ein Gen: Milch, Strom und Muntition MÜSSEN selber hergestellt werden.
      Hab das Gen auch, und versteh das auch nicht ...
      5 11 Melden
    • 7immi 21.03.2017 19:17
      Highlight @thadic
      überleg dir mal, wer wohl priorität hat bei einem engpass, wenn zb einige kraftwerke gleichzeitig ausfallen oder ein unwetter einige übertragungsleitungen zerstört? sicher nicht das nachbarland. so gesehen ist es nicht schlecht unabhängig zu sein, denn ohne strom geht nix. man muss zusammenarbeiten und aushelfen aber eigenständig sein. denn ohne strom geht nix.
      8 1 Melden
    • Dast S. 22.03.2017 10:06
      Highlight Allein schon weil ein E-Auto gegenüber einem Verbrenner einen ca. 2.5x höheren Wirkungsgrad haben, werden wir in 15 Jahren für den Verkehr nur noch ca. halb soviel (fossile) Energie importieren müssen. Beim Heizen ist der Anteil importierter (fossiler) Energie schon seit vielen Jahren rückläufig (bei Neubau setzen die meisten auf Wärmepumpen).
      Einen gewissen Selbstversorgungsgrad beim Strom wird also immer wichtiger. In der Not fallen Stromimporte weg (Nachbarländer).
      1 1 Melden
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  • fcsg 21.03.2017 12:41
    Highlight Die Stromlücke im Winter existiert jetzt schon und trotzdem gibt es kein blackout. AKW müssten bis 2050 neue gebaut werden, was aber niemand machen wird, weil sie schlicht nicht mehr wirtschaftlich sind.
    9 4 Melden
    • Wehrli 21.03.2017 14:36
      Highlight Entweder gibt es eine Stromlücke MIT Blackout, oder es gibt keine.
      Das einzige Blackout ist die Logik unserer Energiepolitik.
      4 5 Melden
    • Maett 21.03.2017 14:40
      Highlight @fcsg: solange in Europa Überkapazitäten vorhanden sind, kann man solche Blackouts verhindern.

      Allerdings sieht es damit mau aus. Österreich musste sogar wieder die alten Ölkraftwerke anschmeissen, um zu kompensieren.

      Und sowohl Deutschland als auch Frankreich planen einen Kapazitätsabbau, was den Winterstrom angeht.
      5 0 Melden
    • Dast S. 22.03.2017 10:07
      Highlight Die winterliche Stromlücke wird mit Gas und Kohle gestopft.
      Ein Blick auf electricitymap.org lohnt sich.
      1 1 Melden
    600
  • CL8 21.03.2017 11:57
    Highlight Es wird erzählt, der Stromverbrauch wird Sinken, gleichzeitig nimmt die Elektromobilität massiv zu, noch viel mehr in den Stromverbrauch spielt im Winter jedoch die HEIZUNG. Heute werden fast ausschliesslich Wärmepumpen verbaut (Luft oder mit Erdsonde), Hunderte/Tausende Öl Heizungen werden ersetzt.

    Der Stromverbrauch wird vorallem im Winter ZU-nehmen.

    Eine Lösung für "grünen Strom" über den Winter gibt es bisher NICHT, bitte erst dazu tragbare Lösungen präsentieren!

    Gaskombikarftwerke sind ganz sicher NICHT die Lösung - Abhängigkeit von Russland, Ukraine und Türkei als lieferanten/transit.
    20 6 Melden
    • The Origin Gra 21.03.2017 12:30
      Highlight Wie wäre es Wasserkraftwerke auszubauen?
      Ach stimmt, Verschandlung der Umwelt -.-
      5 6 Melden
    • CL8 21.03.2017 14:42
      Highlight korrekt, ich sage nur, "Grimsel" - es sind dann eben komischerweise genau jene GEGEN ein solches Projekt, welche die ganze Zeit davon reden, man müsse auf Erneuerbare Energien Umsteigen...

      Eben, de foifer unds Weggli gibt es auch für unsere lieben Grünen und Linken Kollegen/innen nicht...

      Falls du die Geschichte nicht kennst, google mal nach "Grimsel Staumauer Erhöhung"
      11 2 Melden
    • sandbe 21.03.2017 14:45
      Highlight CL8 Ihnen ist schon klar, dass die AKWs in den nächsten Jahren vom Netz gehen, was dann? Sie wollen also lieber einfach mal zuwarten und Tee trinken. Ist denn Nichtstun Ihrer Meinung nach ein "tragbare" Lösung? Die Lösung mit Erneuerbaren Energien im Winter ist besser als gar kein Strom, nicht? Die ES2050 bietet eine erste Lösung und ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wenn Sie Nein sagen, dann wäre es doch an Ihnen eine vernünftige Alternative zu präsentieren.
      4 4 Melden
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  • The Origin Gra 21.03.2017 11:47
    Highlight Alle wollen billigen Strom, so wie Christoph Blocher. Doch das die Heimische Strombranche, besonders die Wasserkraft, welche ein Grundpfeiler der Versorgung ist, nicht mehr von ihrem Geschäft leben kann, scheint egal zu sein.
    Wenn dann aber zig Stauseen nach China verkauft werden, ist das Geschreie dann Gross.
    9 3 Melden
    • Ridcully 21.03.2017 12:48
      Highlight ..und ab einem gewissen Punkt wird das Wasser wertvoller sein, als der Strom, der damit produziert wird.
      5 0 Melden
    • Maett 21.03.2017 14:42
      Highlight @The Origin Gra: das Problem der Irrentabilität rührt vom liberalisierten Strommarkt her, auf den die EU besteht.

      Wir können da nichts ändern ohne internationale Abkommen zu verletzen.
      5 0 Melden
    • The Origin Gra 21.03.2017 14:57
      Highlight @Maett: Ja zu einem Gewissen Teil ist die Liberalisierung schuld aber eben nicht nur.
      0 0 Melden
    600
  • Ridcully 21.03.2017 11:25
    Highlight Ich würde ja gerne PV auf mein Dach installieren. Nur: es ist wieder mal typisch schweizerisch, dass sich in unserem Versorgungsgebiet (Schweiz-Deutsches-Grenzgebiet) die schweizer Monteure für eine Marktabschottung stark machen und die deutsche Konkurrenz - zum teil sehr fragwürdig - von Aufträgen fernhalten. Für mich als Kunde heist das: Anlage durch schweizer Firma installiert: 40'000.- CHF, durch deutsche Firma installiert: 17'000 €.
    Kaum wittert man ein Geschäft, wird der dumme Kunde eingesperrt und abgezockt.
    4 9 Melden
    • poga 21.03.2017 12:37
      Highlight Meine Güte, wie gross soll den dein Dach sein, dass du 40000 zahlen müsstest? Im Ernst von so einem hohen Fantasiepreis habe ich noch nie gehört. Auch nicht von so grossen Preisunterschieden zwischen CH und DE in diesem Bereich. Da hat sich irgendjemand gewaltig verrechnet.
      6 3 Melden
    • Wehrli 21.03.2017 13:44
      Highlight Entweder bist du in der Schweiz oder in Deutschland.
      Weisst du, was wir früher mit Profiteuren gemacht haben ....
      6 6 Melden
    • Ridcully 21.03.2017 15:17
      Highlight @ Wehrli
      Gute Frage wer da Profiteur ist. Wegen 500m Luftlinie soll ich fast 3x mehr zahlen? Die Panele werden ja wohl kaum in Handarbeit im Emmental aus schweizer Silikon geschnitzt! Wegen so Vögeln wie Ihnen zahlen wir in CH immer noch den Deppenaufschlag für imortierte Güter.
      4 4 Melden
    • Ridcully 21.03.2017 15:22
      Highlight @poga
      Konkret 80m2. Offerten von mehreren schweizer Anbietern.
      1 0 Melden
    600
  • kaderschaufel 21.03.2017 11:14
    Highlight Wenn man ganz primitiv ökonomisch denkt, dann sollte ja das mit den Versorgungsengpässen kein so grosses Problem sein: wenn es zu wenig Strom gibt, dann haben die stromproduzenten einen grossen Anreiz, viel Geld in die Forschung effizienterer Kraftwerke zu stecken - bis wieder genug Strom da ist. (Oder bin ich da zu naiv?)
    5 10 Melden
    • CL8 21.03.2017 13:01
      Highlight jap, du bist zu naiv...
      da kein Betreiben xyz Tausend/Millionen in Forschung/Kraftwerke investiert, welche dann nicht rund um die Uhr laufen und Geld abwerfen, sondern eben nur die Spitzen abdeckt.
      oder wie am Beispiel Deutschland, für 2-3 Wochen im Januar fast die gesamte Produktion übernehmen, da von Sonne und Wind nix mehr kam...

      Ausser, ja ausser, dieser Strom wird dann 10, 20mal so teuer verkauft... und wer bezahlt dies, korrekt, wir...
      3 0 Melden
    • Wehrli 21.03.2017 13:33
      Highlight Das wäre so wenn wir Lenkungsabgaben hätten statt Subventionen.
      Aber die Politik hats verkackt, links mit rechts ins Bett und Grün war dabei beim flotten Dreier, denn alle Wollten Pfründe, und die sozigrünen utopisten ein milchundhonigLand voll Liebe und grüner Fürze.
      Darum kostet Energie viel zu wenig.
      5 4 Melden
    • Maett 21.03.2017 14:44
      Highlight @kaderschaufel: primitive Ökonomie funktioniert in einem extrem regulierten Markt, welcher sogar Technologieverbote kennt nicht.
      3 0 Melden
    • ojama 21.03.2017 17:07
      Highlight ja ein bisschen schon. Engpässe wären tragbar, aber ausfälle nicht. Ich bin für die Energiestrategie, aber die Überlegungen (Forschung) sollten schon vorher gemacht werden.
      1 0 Melden
    600
  • Posersalami 21.03.2017 10:34
    Highlight "Die «Wirtschaft» ist bei diesem Thema alles andere als geeint"
    Die Wirtschaft ist beim Thema Energieversorgung schlicht nicht relevant. Punkt. Es geht hierbei um unser aller Zukunft, um die Zukunft des Planeten Erde und in welcher Form in Zukunft Leben möglich sein wird. Das sind die Fakten. Das ist viel zu wichtig, als hier auf die "Wirtschaft" zu hören, die einfach ihre Pfründe sichern will anstatt sich zu entwickeln. In anderen Ländern hat man das verstanden: https://www.welt.de/newsticker/news1/article160956556/China-zum-Weltmarktfuehrer-bei-erneuerbaren-Energien-aufgestiegen.html
    14 11 Melden
    • Wehrli 21.03.2017 13:27
      Highlight Ja ja, in China. Lach-mich-krumm
      5 5 Melden
    • 7immi 21.03.2017 13:40
      Highlight Die industrie ist sehr relevant, denn sie verbraucht rund 60% davon (privathaushalte ca 30%). Somit sollte man sie auch einbeziehen. Ausserdem ist niemand so abhängig von einem stabilen stromnetz wie die industrie. Ohne die mitarbeit der industrie geht also gar nichts...
      6 2 Melden
    • Posersalami 21.03.2017 15:05
      Highlight @ Wehrli: Fakten lügen nicht, Herr Wehrli. Sie dürfen ihre Ressentiments gegen die Chinesen natürlich weiterhin pflegen! Viel Spass damit!
      3 3 Melden
    • Wehrli 21.03.2017 15:23
      Highlight Ich hab keine Ressentiments gegen die Chinesen. Solange jeder einen Sack Maoschotter und einen Job hat, überlebt die KP.
      Alles andere ist sekundär, und die technologie kommt immernoch aus dem Westen, die Chinesen bücken sich bloss etwas tiefer als unsereiner.
      3 4 Melden
    • Posersalami 21.03.2017 15:53
      Highlight @ Wehrli: Nein, alles andere ist nicht sekundär. Irgendwann ist auch bei den Chinesen das Mass voll wenn es so mit der Umweltverschmutzung weiter geht. Darum setzt China ja so krass auf EE.
      Ja, im Moment kommt noch viel Technologie aus dem Westen. Die Chinesen wollen das aber ändern: http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-05/china-industrie-technologie-innovation
      Übrigens wird auch daran schon gebaut:
      https://www.nzz.ch/international/china-zeichnet-die-weltkarte-neu-1.18516024
      Nur weil hier nie darüber berichtet wird heisst das nicht, dass es nicht umgesetzt wird.
      1 0 Melden
    600
  • Maria Bitterli 21.03.2017 09:56
    Highlight Wir wollen weder Gas- noch Kohlekraftwerke. Leuthards Dekret ist auf Merkels Mist gewachsen. Brauchen wir das?
    11 14 Melden
    • Wehrli 21.03.2017 13:26
      Highlight Wir wollen Strom aus der Steckdose!
      8 4 Melden
    • sandbe 21.03.2017 14:38
      Highlight Was wollen Sie denn, Maria Bitterli? Die Zukunft der Schweizer AKWs ist zappenduster und wenn diese erst mal vom Netz sind, was machen wir dann? Gas- und Kohlekraftwerke in der Schweiz sind genauso unsinnig wie AKWs. Damit wir also weiterhin Strom aus der Steckdose haben, brauchts nun mal eine vernünftige Lösung. Falls Sie uns eine Alternative zur ES2050 liefern können, können wir gerne darüber diskutieren. Die ES2050 bringt der Schweiz sehr viele Vorteile, unter anderm müssen wir nicht jährlich 10 Mia. an Energie-Importen ins Ausland ausgeben.
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    • Wehrli 21.03.2017 14:39
      Highlight China baut die meisten Solarpanele UND neuen AKWs UND Kohlekraftwerke. Voll guzzi, denn wenn der Strom weg ist, ist die Arbeit weg und dann wird die KP weggefegt wie eine Lotusblüte im Wintersturm.
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    • Maett 21.03.2017 14:47
      Highlight @Maria Bitterli: völlig korrekt, Leuthards Vorschlag ist eine Reaktion auf den Schnellschuss von Merkel, der bereits heute beweist, dass er nicht funktioniert - man sollte daraus lernen und ein eigenes Konzept entwickeln.
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    • Maria Bitterli 21.03.2017 15:10
      Highlight Maett
      Leuthard ist unbelehrbar. Sie watschelt hinter Merkel her - und so lange Merkel keine offensichtliche Kehrtwende macht, watschelt Leuthard weiter.
      sandbe
      Es gibt die Tritium-Technologie. China setzt darauf und andere vernünftige Staaten. Leuthard und ihre Genossen verbieten sie.
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    • Wehrli 21.03.2017 15:43
      Highlight Sind wir ehrlich, auch IV Generation Reaktoren auf Tritium-Technologie/MSR können einem um die Ohren flliegen, mit etwas weniger Scheisse in der Luft aber immernoch schön versaut. Ich bin ein AKW Befürworter, aber man muss einfach eine Diskussionsplattform finden, denn der Graben zwischen pickeligen Nukleargläubigen und Heilsandaligen Hippies ist einfach zu grosse geworden.
      Aber lieber alle 20 Jahre ein Rums, der 10000km2 verwüstet, als in 100 Jahren der Superrums.
      Und ja, natürlich können wir den Strom abstellen und bei Oma in den Garten scheissen, be my guest ...
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  • piewpiew 21.03.2017 09:50
    Highlight Dann importieren wir halt wie "bereits jetzt" im Winter Strom aus dem Ausland. Es ist übrigens nicht so als würde die Porduktion einbrechen. Der Einstrahlungswinkel der Sonne ist flacher. Solarmodule können geneigt werden, um Produktion im Winter zu maximieren. Pumpspeicherkraftwerke dienen als "Riesenbatterie" für den Winter. Der Winter ist technisch kein Problem. Die Energiewende ein muss, wenn die Zukunft unserer Nachfahren etwas wert sein sollte
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    • CL8 21.03.2017 13:02
      Highlight wenn es so einfach wäre, weshalb hatte dan DE im Januar für 2-3 Wochen wieder sämtliche Kohlemeiler etc. hochfahren müssen...?

      Weshalb müssen wir dann im Winter so viel Strom importieren? Wir hätten ja mehr als genügend Stauseen...
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    • Wehrli 21.03.2017 13:26
      Highlight Hauptsache schwarz-weiß, angehaucht mit einem Hauch Sci-Fi.
      Energiewende heisst: Danke Trottel, wir nehmen Deine Kohle und fackeln weiter Kohle ab und lassen unsere uralt AKWs laufen.
      So geht das ...
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    • 7immi 21.03.2017 13:43
      Highlight Und wie willst du die kürzeren tage und den gleichzeitig höheren stromverbrauch ausgleichen? Der winter ist definitiv ein problem. Man kann das problem lösen, einfach oder "kein problem" ist es aber nicht.
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    • Posersalami 21.03.2017 15:57
      Highlight @ CL8: Kohlemeiler werden nicht für 2-3 Wochen "hochgefahren", das geht auch mit einem AKW nicht. Diese riesigen Dinosaurier sind nur für die Grundlast da, für alles andere sind sie zu träge. Gas- oder Wasserkraftwerke zB. können ganz hervorragend innerhalb von Minuten hochgefahren werden.
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    • Posersalami 21.03.2017 16:00
      Highlight @ 7immi: Es braucht hier endlich mal eine Offensive des Staates, um den EE Überschuss des Sommers in den Winter zu retten. Das Problem sollte endlich so lange mit Geld beworfen werden, bis es gelöst ist, inkl. Bau von Prototypen. ETH, übernehmen sie! Ideen dazu gibt es ja genug, nur ausarbeiten und bauen müsste man sie. Der Staat bekommt das Geld grad hinterhergeworfen, ich sehe nicht ein, wieso man jetzt nicht 50-100mia an Kredit dafür aufnimmt. Wir könnten dann die ganze Welt mit der Technologie beliefern.. Aber lieber versenken wir das Geld in alten AKWs!
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    • 7immi 21.03.2017 18:53
      Highlight das mit der speicherung ist so eine sache. neue stauseen böten sich an. aber das wäre dann ja landschaftsverschandelung.
      auch flusskraftwerke wären nicht schlecht. ein beispiel ist das neue tösskraftwerk um winterthur. aber auch hier will man nicht: zerstörung von naherholungsgebiet. da gibts unzählige beispiele, auch von staumauererhöhungen. somit ist es egal, wer was wie wo macht, solange die bevölkerung und politik nicht mitmacht. man will strom ohne kompromisse.
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    • Posersalami 22.03.2017 23:44
      Highlight Es geht mehr in eine andere Richtung:

      http://forschung-energiespeicher.info

      Es gibt noch viele oft deutlich kühnere Konzepte: http://eduard-heindl.de/energy-storage/Energiespeicher-Erneuerbare.html
      Grundsätzlich widerspricht so etwas ja nicht der Physik. Es wäre halt schon cool einfach die vielversprechendsten 4-5 Designs mal als Prototyp zu bauen. Bei der Erforschung der Fusionskraft klappt es doch auch.
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    • Wehrli 23.03.2017 08:39
      Highlight Elektrisch, (bio)-Chemisch oder Kinetisch. Alle Speichermöglichkeiten fallen in diese Kategorien.
      Luftspeicherwerke wurden in den 20er schon erpropt, heute wieder in Kavernen.
      Die Batterie kommt vorwärts, aber sehr langsam.
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  • Wehrli 21.03.2017 09:38
    Highlight Die gesammte europäische und schweizerische Energiepolitik ist völlig im Arsch. Gigantische Subventionierung, Kontigentierung, Pfründe und Pflästerlipolitik haben dazu geführt, dass heute:
    - Energie so günstig ist wie noch nie
    - Soviel Kohle abgefackelt wird wie noch nie
    - Alle sich auf Schulter klopfen im Kreis herum
    - Gigantische Mengen an Steuergeldern verschissen werden für Subvention von: Sonne, Wind, Atom, Kohle, Hirnfürzen.
    Anstelle auf Lenkungsabgaben zu setzen und eine ECHTE Co2 Börse aufzubauen wird munter weitergewurstelt und jeder schneidet sich was ab vom Kuchen, und wir blechen
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  • sandbe 21.03.2017 09:35
    Highlight Die Argumente der Gegner sind einfach nicht stichhaltig, sie werden hier schon entlarvt und mit zunehmendem Verlauf des Abstimmungskampfes wird sich dies noch weiter zeigen. Eine Alternative (ausser unrealistische und unsinnige Gaskraftwerke) können sie nicht aufzeigen. Fakt ist aber, die AKWs gehen früher oder später vom Netz und einfach mehr Dreckstrom zu importieren ist auch keine Lösung. Zum Glück werden Erneuerbare Energien immer günstiger womit der Bedarf im Inland bis 2050 deckt werden kann. Wenn unser nördlicher Nachbar das mit Solar und Wind das kann, können wir das doch wohl auch.
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    • CL8 21.03.2017 13:05
      Highlight man hat ja gesehen, wie gut das unser Nördlicher Nachbar im Januar für 2-3 Wochen konnte...

      Dunkelflaute Deutschland - Solar und Wind haben für mehrere Wochen im gesamten Land praktisch KEIN Strom erzeugt... Zum Glück stehen noch viele Kohlemeiler rum, welche hochgefahren werden konnten...
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    • sandbe 21.03.2017 14:26
      Highlight Also ihre Alternative ist in diesem Fall Kohlemeiler in der Schweiz? Ganz ehrlich, so ziemlich alle Grosskraftwerke (Atom, Gas, Kohle) sind in der Schweiz politisch und ökonomisch unsinnig und chancenlos. Aber die AKWs gehen trotzdem bald vom Netz? Also nochmals, was ist ihre Lösung CL8? Mit Wasserkraft und Pumpspeicherwerken, später dann auch Batterien, Power-to-Gas, Smart Grids, Laststeuerung lassen sich Erneuerbare Energien bestens speichern. Nein sagen, kann jeder, aber dann brauchts auch Lösungsvorschläge...
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    • Maett 21.03.2017 14:53
      Highlight @CL8: leider kann es Deutschland mit seiner idealistischen Energiewende nicht, bei der man zuerst besser 2-3 Physiker zu Wort hätte kommen lassen sollen.

      Der CO2-Ausstoss steigt an, und es zeigt sich immer deutlicher, dass der Kohleausstieg nie erfolgen können wird.

      Und die laufen dazu dann auch immer, Kohlekraftwerke sind nicht schnell regelbar.

      Kurzum: Deutschland hat massiv Probleme, nicht nur im Winter.
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