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Der Winter stürmt heute heran: Ist dein Balkon wetterfest?

Der Winter stürmt heute heran: Ist dein Balkon wetterfest?

20.11.2015, 07:4120.11.2015, 07:54

Eine Kaltfront bringt stürmischen Westwind und sorgt für einen markanten Wetter- und Temperatursturz. Der Wind wird auf der Alpennordseite bereits am Freitagvormittag immer stärker. Den Höhepunkt des Sturms erwartet SRF Meteo zwischen Freitagmittag und der Nacht auf Samstag.

Im Flachland muss mit Windspitzen zwischen 75 und 100 km/h gerechnet werden. Noch heftiger stürmt es in der Höhe: Auf Hügeln und Bergen drohen Orkanböen von 110 bis lokal 160 km/h. Begleitet wird das Ganze von kräftigem Regen. Die Schneefallgrenze sinkt in der Nacht auf Samstag auf 1400 bis 900 Meter. In höheren Lagen muss mit winterlichen Strassenverhältnissen und grossen Schneeverwehungen gerechnet werden.

Wetter-Alarm rät bei den zu erwartenden Westwinden, die Sturm- und sogar Orkangeschwindigkeiten erreichen, Vorsichtsmassnahmen zu treffen. Keine andere Form von Sturm kann in der Schweiz als einzelnes Ereignis so hohe Schadensummen hervorrufen wie ein Herbst- oder Wintersturm. In den letzten zehn Jahren verursachten Stürme durchschnittlich über 13 Prozent aller Gebäudeschäden, entstanden durch Naturgefahren.

Kurzfristig helfen folgende Tipps:

  • Sichere lose Gegenstände wie Gartenmöbel. Herunterfallende Blumentöpfe oder herumfliegende Gegenstände gefährden Personen und richten Sachschäden an.
  • Schliesse die Fenster und Türen. Dadurch vermeidest du Schäden durch Zugluft in den Innenräumen.
  • Ziehe Lamellenstoren hoch. Sobald diese hochgefahren sind, ist das Schadenpotenzial gleich Null. Moderne Glasfenster sind äussert widerstandsfähig und halten einem Sturm stand.

Um mittelfristig Schäden zu vermeiden, empfehlen die kantonalen Gebäudeversicherungen insbesondere bauliche Massnahmen wie die Verstärkung des Daches sowie die bessere Verankerung von Ziegeln und Solaranlagen.

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Bild: AP

 (si/ots)

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Die Affäre Nina: Spionage im Genf der 1930er-Jahre
Eine Tänzerin, ein Genfer Kabarett und geheime Pläne für eine Waffe: Unter dem Namen «Nina» bewegte sich die Italienerin Virginie Rota zwischen Bühne, Diplomatie und Nachrichtendienst. Ihre Geschichte spielte im Genf des Völkerbunds, einer Stadt, in der internationale Politik und Spionage eng beieinanderlagen.
Virginie Rota wurde am 28. April 1907 in Lugano oder möglicherweise in Bergamo als Tochter von Albert Rota und Marie Arrigoni geboren. Schön, intelligent und abenteuerlustig trat Virginie in den 1930er-Jahren in den Dienst des faschistischen Italiens. Sie soll für die erste Abteilung des militärischen Nachrichtendienstes Servizio informazioni militari (SIM) tätig gewesen sein. Zwischen 1934 und 1935 wurde sie von ihren Vorgesetzten auf eine Mission nach Genf entsandt, wo sie in der Pension Clermont in Champel eine Unterkunft fand. Da sie von Beruf Tänzerin war, fiel es der jungen Frau nicht schwer, in einem Kabarett vor Ort engagiert zu werden, wo sie sich «Nina» nannte.
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