Wirtschaft

Plötzlich 25 Franken teurer: Post verärgert Kunden mit Portopauschale für Päckli

17.09.17, 13:46 17.09.17, 17:23

Wer Waren bei ausländischen Online-Händlern bestellt, muss mit unerwarteten Zusatzkosten rechnen. Sind die Lieferkosten nicht aussen auf dem Paket ersichtlich, kann die Post vom Empfänger eine Portopauschale verlangen.

Dies berichtet die «NZZ am Sonntag» in ihrer aktuellen Ausgabe. Sind die Lieferkosten von im Ausland bestellten Waren nicht aussen auf dem Paket ersichtlich, könne die Post eine Pauschale für das Porto verrechnen, was dazu führen kann, dass die Freigrenze eines Warenwerts von 62.50 Franken überschritten wird.

Für viele Onlineshopper dürfte die Vorfreude auf ihr Paket künftig getrübt sein. Nämlich dann, wenn der Händler die Portokosten nicht aussen auf dem Paket vermerkt. Bild: KEYSTONE

Die Zeitung rechnet vor: Eine Frau bestellt bei einem Onlinehändler in Grossbritannien Kosmetik für 56 Fanken. Die Rechnung beträgt weniger als die Freigrenze von 62.50 Franken, also sollte die Sendung für die Frau mehrwertsteuerfrei sein. 

Weil die Pöstler aussen auf dem Paket aber keine Angaben zum Porto fanden, verlangen sie eine Pauschale von 13 Franken für Porto – womit der Warenwert die Freigrenze plötzlich übersteigt. Nun muss die Frau neben der Mehrwertsteuer auch noch eine Bearbeitungsgebühr bezahlen. Bevor sie ihr bestelltes Paket entgegen nehmen darf, muss sie am Schalter satte 25 Franken zahlen.  

Kunden über neue Praxis verärgert

Die Praxis wirkt willkürlich und sorgt bei den Kunden für Verärgerung. Bei der Post verweist man auf die «Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Importverzollung». Der Preisüberwacher bezeichnet die Pauschalen als «stossend», da sie von den Konsumenten nicht umgangen werden können.

Oliver Flüeler, Mediensprecher bei der Post, erklärt die Praxis gegenüber der «NZZ am Sonntag» so: «Dies hat nichts mit Willkür der Post oder dem Wunsch nach Mehreinnahmen zu tun, sondern lediglich mit der Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Importverzollung». Die Post müsse die Mehrwertsteuer erheben und eintreiben.

Unglücklich sei dies laut der Zeitung insofern, als der Empfänger keinen Einfluss darauf habe, wie Händler im Ausland Pakete deklarieren und ob sie das Porto auf der Verpackung aufdrucken oder bloss im Lieferschein im Innern nennen. Fehle aber der Aufdruck, belaste die Post die von ihr angenommenen Portokosten in Form einer Pauschale. Diese sei abgestuft nach Region. Je weiter das Paket reise, desto höher sei sie. Daher seien diese Sonderkosten für Konsumenten weder planbar noch transparent. (luk) (aargauerzeitung.ch)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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  • HAL9000 18.09.2017 11:04
    Highlight Und wie sieht das nun mit den Päckchen von Aliexpress (China) aus?
    3 0 Melden
    600
  • blaubar 18.09.2017 10:39
    Highlight Für den Preis eines Pakets Zürich-Bern kann ich das gleiche Paket um die ganze Welt schicken. Die Post ist hoffnungslos überteuert. Die Digitalisierung sollte eigentlich einen massiven Preisnachlass zur Folge haben. Offenbar reicht das Geld nun auch noch für Luxusbauten (siehe Bern).
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  • fluh 17.09.2017 22:38
    Highlight die scheiss post hat nicht begriffen dass sie eigentlich für und nicht gegen die schweizer arbeiten sollte als staatsbetrieb. lieber abzocke und gewinne scheffeln. dasselbe beim scheiss zoll. manche leute die da arbeiten sollten sich mal überlegen was das soll.
    15 3 Melden
    600
  • balzercomp 17.09.2017 20:56
    Highlight Mich würde interessieren warum die Schweiz auf eine Angabe besteht, die im international gültigen Formular für die Zolldeklaration cn22 nicht vorgesehen ist.
    37 0 Melden
    600
  • patmosi 17.09.2017 19:07
    Highlight Seit die Post für mein Expresspaket 10 Tage brauchte und dann noch die Frechheit besass, mir Kosten für das Expresszurückschicken desselbigen Paketes verlangte, ist mein Verständnis für die Post auf dem absoluten Nullpunkt
    40 1 Melden
    • Nuka Cola 18.09.2017 14:54
      Highlight Nicht traurig sein, siehs so, offenbar mögen sie deine Pakete so sehr, als das sie sie nicht mehr hergeben möchten ;)
      0 0 Melden
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  • Papa la Papp 17.09.2017 18:16
    Highlight An alle die hier über die Post motzen!

    Es ist def. nicht das Problem der Post sondern von den ausländischen Lieferanten, welche die Lieferungskosten nicht deklarieren und somit nichts oder zuwenig der Post abliefern.
    Soll die Post etwa gratis arbeiten?
    Denke das kann nicht im Interesse von uns CH Konsumenten sein.
    10 62 Melden
    • fischolg 17.09.2017 20:59
      Highlight Das gibt der Post noch lange nicht das Recht, die Konsumenten zu belasten. Man zahlt schon das Produkt und sieht zu, dass es nicht über den 62.50 liegt, da hat die Post die Frechheit, mehr Gebühren zu verrechnen und wegen diesem Mist muss dann auch noch eine Verrechnungssteuer bezahlt werden, da es mit der Gebühr der Post über der Grenze liegt. Dass die Post das Importgesetz befolgen muss, ist in diesem Fall nur eine faule Ausrede. Eigentlich müsste die Post eine Warendeklaration verlangen und nicht mehr Gebühren verrechnen.
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    • Pirat der dritte 17.09.2017 23:17
      Highlight @fischlog: dann kauf dein Zeug gef. in der Schweiz.
      3 16 Melden
    • MaxM 18.09.2017 00:49
      Highlight Das stimmt eben nicht. Die Lieferung wird schliesslich von dem Absender bezahlt und die Post kriegt ihren Anteil an Lieferkosten. Wie hoch dieses Anteil ist entscheidet (wenn ich mich nicht irre) die Postalunion (auch "Weltpostverein" genannt). Hier geht es wirklich darum, dass die Post zusätzlich zu den vereinbarten Lieferkosten die Gelder kassiert, welche ihr eigentlich gar nicht zustehen.
      15 0 Melden
    • Jill Heyer 18.09.2017 11:59
      Highlight Ich muss dem auch widersprechen. Wir sind seit 25 Jahren im Versandtgeschäft und als Versendet wirssen wir oft selbst nicht wie viel wir zahlen. Durch unsere Verträge bringen wir es zu DPD/DHL und am Monatsende kommt die Abrechnung. Alles was auf dem Paket ist, ist ein Barcode. Die Post EU/CH scheint da in einer schlechten Absprache zu sein denn wenn es in CH regularie ist müsste die EU das für Pakete dorthin so umsetzen. Uns bleibt nun nichts anderes übrig als, um unsere Kunden vor Mehrkosten zu schützen, Fantasiepreise aussen drauf zu schreiben, mit Edding.
      2 0 Melden
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  • Dogbone 17.09.2017 18:02
    Highlight Das wirklich Stossende ist ja, dass die Versandpauschale zu diesem Grenzwert hinzugerechnet wird. Ich sollte also MWST bezahlen für etwas, was gar nichts mit der Ware zu tun hat. Im Extremfall benötige ich dringend ein kleines Teil, welches man hier nirgends bekommt und welches 20US$ kostet. Der Versand kostet mich jedoch 50$. Für diese 70.- muss ich nun Gebühren und MWST zahlen...
    37 1 Melden
    • axantas 17.09.2017 19:14
      Highlight Korrekt. Der Transport hat sehr wohl etwas mit der Ware zu tun. Sie wird ja nicht gratis hergebeamt.

      Das Teil kostet also letztlich 70$. Das ist dann der Warenwert hier. Der wird verzollt und ist MwSt-pflichtig.

      Eigentlich eine einfache Rechnung.
      5 28 Melden
    • fischolg 17.09.2017 20:53
      Highlight Eigentlich eine dämliche Rechnung
      30 1 Melden
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  • Bruno S. 88 17.09.2017 17:59
    Highlight Wenn es um die Übergabe der Pakete geht, nimmt es die Post dann aber nicht mehr so genau mit den Gesetzen. Das Deponieren draussen vor der Tür oder auch im Treppenhaus entspricht zwar der gängigen Post Praxis, jedoch nicht den Gesetzen!
    58 4 Melden
    • Pirat der dritte 17.09.2017 23:19
      Highlight Und welcher Paragraph meinst Du denn? Diesen gibt es nämlich nicht! Kannst ja eine Initiative starten!
      2 10 Melden
    • Bruno S. 88 18.09.2017 07:07
      Highlight "Die Post haftet nur, wenn das Paket nicht korrekt geliefert wurde, sprich, eben im Hauseingang oder sonst wo deponiert wurde"
      https://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/5980ac74ab5c3743c0000001

      Auch zu lesen im OR. Stichwort Übergang Nutzen und Gefahr. Dabei spielt es eine Rolle ob Gattungssache oder Speziessache. So oder so ist das deponieren in öffentlichen Räumen höchst Fahrlässig!
      3 0 Melden
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  • Clayton 17.09.2017 17:58
    Highlight Dann sage mir noch einer dass keine Teuerung stattfindet. Geschröpft wird die Arbeitnehmerschaft.
    27 3 Melden
    • Pirat der dritte 17.09.2017 23:21
      Highlight Du armer Du, aber solange Du genug Geld hast Päckchen im Internet zu bestellen, geht es Dir noch recht gut. Oder hat Papa Dir das Sackgeld gestrichen.
      2 20 Melden
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  • saukaibli 17.09.2017 16:52
    Highlight So ein Witz. Paketporto aus China ist bei mir so gut wie immer gratis. Die Post weiss ganz genau, dass auf diesen Paketen das (nicht zu bezahlende) Porto nicht deklariert wird. Somit muss ich für ein portofreies Paket 13.- plus evtl. noch die Mehrwertsteuer (plus die Mehrwertsteuer für die 13.- Porto) zusätzlich bezahlen. Und wer kriegt das Geld dann überhaupt? Wenn das kein Beschiss ist...
    105 4 Melden
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  • Hugo Wottaupott 17.09.2017 15:48
    Highlight Es ist überall so: gehts um Geld wirst du tagtäglich eine art vergewaltigt.
    65 11 Melden
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  • Skip Bo 17.09.2017 15:24
    Highlight Das macht die Lieferadresse in D wieder interessanter...
    84 1 Melden
    • patztop 17.09.2017 17:43
      Highlight Die ist auch sonst ziemlich interessant, weil gerade bei amazon viele gar nicht nach CH versenden.
      26 1 Melden
    • Baba 17.09.2017 18:16
      Highlight Genau, aber halt nur für jene, die einigermassen nahe an der Grenze wohnen. Die anderen schauen in die Röhre 😕
      18 0 Melden
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  • Rendel 17.09.2017 15:13
    Highlight Liegt wohl daran, dass viele Pakete aus China ausgeliefert werden müssen, welche die Kosten nicht decken.

    Da muss sich dringenst etwas ändern.
    26 16 Melden
    • Butterscotch&hardcandy 17.09.2017 17:15
      Highlight Die Pakete vom wohl grössten Händler in China (Aliexpress) sind aussen deklariert, inkl. Warenwert. Dies schon seit Jahren. Es geht wohl wiedermal gegen DE. Anstatt Lösungen zu bringen, bringt der schweizer Staat wiederum nur Gründe für den Einkaufstourismus/Paketversand zu einer Lieferadresse in DE.
      23 2 Melden
    • balzercomp 17.09.2017 17:24
      Highlight Selbst wenn das so sein sollte, es ist die Aufgabe der Post die Regeln im Weltpostverein zu ändern. Solange sie das nicht tut, muss sie sich an die international geltenden Regeln halten und die Pakete ausliefern.
      17 0 Melden
    • Rendel 17.09.2017 18:29
      Highlight @Butterscotch Mag schon sein, abermdie Pakete werden zu Sondertarif ausgeliefert, darum muss ja etwas passieren und der Tarif für China angepasst werden. Das liegt am Weltpostverein. Die Regeln da kann die Post nicht eingenständig ändern.
      7 0 Melden
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  • Oberon 17.09.2017 15:12
    Highlight Klar, die Staaten schaffe es nicht einheitliche Transportbestimmungen zu erlassen und der "kleine" Bürger darf es finanzieren.

    Man wird Lösungen suchen und finden und ein weiterer Teil vom Kapital fliesst ins Ausland.
    36 4 Melden
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  • patztop 17.09.2017 15:03
    Highlight Vor 3 Wochen erwartete ich ein wichtiges Paket. Ich wohne im 2.OG und wusste ca. wann der Pöstler kommt und bin deshalb neben das offene Fenster gesessen, damit ich höre, wann er kommt. Habe ihn dann gehört...bin schnell runter gerannt....Pöstler weg im Auto....nicht geklingelt (wie immer)....Der Abholschein wurde schon 45min vor dem Eintreffen gescannt....Reklam. geschrieben...nie etwas gehört.
    Vorgestern: Partner wollte wichtigen eingschr. Brief direkt nach Rückkehr von Ferien abholen, bei welchem die Abholfrist online um 2 Wochen online verl. wurde von mir. Am Schalter: Brief zurückgesendet
    70 5 Melden
    • lichtler 17.09.2017 17:53
      Highlight Ja schön, dass sie sich jetzt hierr über die Post beschweren, nur was hat das mit dem Artikel zu tun?
      8 31 Melden
    • ströfzgi 17.09.2017 18:07
      Highlight Solltest Lotto spielen! So oft wie Dich das Unglück trifft, grenzt dass schon fast an Übernatürliches - und die Natur gleicht das ja bekanntlich aus. 😉
      9 5 Melden
    • patztop 17.09.2017 18:41
      Highlight @lichtler: Dass es allgemein ein lausiger Saftladen ist wollte ich verdeutlichen. Nicht dass noch jemand glaubt, dieser neueste Furz mit dem Aufschlag für Pakete sei ein Einzelfall in diesem traurigen Unternehmen.
      19 3 Melden
    • mrmikech 17.09.2017 20:08
      Highlight Habe das gleiche problem oft. Pist klingelt nie. Reklamieren bringt nichts. Pakete mit dvd oder spiele kommen zuhause nie an (obwol die post behauptet es wurde geliefert). Komischerweise kommt es an die arbeit immer an.
      10 0 Melden
    600
  • Pasch 17.09.2017 15:02
    Highlight Und täglich grüsst das Murmeltier. Was ist diesmal die Masche? Aha ok. Tut mir echt leid für alle die zu weit weg Wohnen für eine Lieferadresse ennet der Grenze. Ist ja schon soweit das Grenznah in DE die Ware bereits etwas teurer sein kann wie beim günstigsten DE Anbieter im Netz. Somit wird schon gerechnet obs den Ausfuhrschein braucht, den gibts leider nicht bei einer Anlieferung in Grenznähe. Das aber bei Päckli von sonst wo noch so dreist zugelangt wird, dass ist einfach nur frech! Aber eben der einfache Bürger hat keine Lobby. Melk di Kuh!
    40 3 Melden
    600
  • iNDone 17.09.2017 14:44
    Highlight Seltsam finde ich dass wenn etwas mit DHL kam ich nie zusätzlich zahlen musste, wenns die letzten Meilen mit der Post zurücklegte jedesmal ca. 40.- Franken Zusatzkoten anfielen. ???
    44 1 Melden
    • Hoppla! 17.09.2017 17:42
      Highlight DHL? Keine Spur besser!

      Da wird falsch verzollt und eine riesen Bearbeitungsgebühr verrechnet. Ein Kauf via Hin- und Rückflug wäre billiger gewesen. Nach unzähligen Mails ist es dann plötzlich ein "Fehler im Verrechnungssystem" und der Betrag wird gutgeschrieben. Und das nicht nur einmal.

      Das beste: Shipping sollte gar nicht über DHL gehen sondern das Paket wurde von ihnen an der Schweizer Grenze übernommen.
      15 1 Melden
    600
  • seventhinkingsteps 17.09.2017 14:43
    Highlight Wait, wieso wird die Portopauschale auf den Warenwert addiert?? Die Ware im Paket ist ja nicht mehr wert? Das macht null Sinn.
    53 3 Melden
    • chicadeltren 17.09.2017 16:51
      Highlight Das habe ich mich auch gefragt: Lieferung ist ja eigentlich eine Dienstleistung, die ich im Ausland bezogen habe, dafür kann man in der CH doch keine MwSt verlangen?
      42 0 Melden
    • axantas 17.09.2017 17:48
      Highlight Angenommen ihr wollt die Sache weiterverkaufen, was verlangt ihr dann vom Käufer?
      ... vermutlich Warenwert und Transportkosten.

      Genau das ist der Warenwert. Ob ihr den Transport im Ausland bezahlt habt ist eigentlich irrelevant.

      8 10 Melden
    • ströfzgi 17.09.2017 18:17
      Highlight Beschaffungskosten? Schon mal gehört?

      Beispiel: wenn Du etwas für 20 Franken an Dein Postfach in Deutschland sendest und es dort abholst, und fürs Tram dorthin 1.50 chf zahltst, dann ist der "Wert" 21.50. (Mal abgesehen von Deiner Zeit die ja auch kostet). Die Post berechnet halt irgend einen x Betrag, der dann auf den effektiven Kaufpreis draufgeschlagen wird.

      Stammtisch vs. Betriebswirtschaft 😉
      12 1 Melden
    • My Senf 17.09.2017 18:23
      Highlight Genau!
      Weil, ohne transport hättest du die wäre nicht!

      Ist "normales" Zollprozedere. Die Frachtkosten gehören zum Wert der zu verzollende Sendung.
      5 0 Melden
    • seventhinkingsteps 17.09.2017 19:46
      Highlight Schon, aber es geht darum dass die Mehrwertsteuer nicht über "alten" Warenwert berechnet wird, sondern nach dem Aufschlag der Pauschale. Ich hatte zwar nicht viele Wirtschaftsvorlesungen, aber das scheint mir nicht richtig.

      Wenn ich innerhalb der Schweiz was bestelle, sind die Preise im Onlineshop inkl. Mwst. und die Versandkosten werden danach addiert.
      9 1 Melden
    • ströfzgi 17.09.2017 20:41
      Highlight @seven: auch auf dem Porto wird MWST fällig. Wer es nicht verrechnet, lernt es spätestens bei der ersten Revision.
      2 0 Melden
    • My Senf 17.09.2017 23:07
      Highlight @seventhinkingsteps
      Und im Porto (ob Post oder Kurier) ist 8% MWSt inkl. Schon mal deine Quittung von der Post angeschaut?
      Da wird die MWSt ausgewiesen!
      5 0 Melden
    • chicadeltren 21.09.2017 11:23
      Highlight Ja aber wenn ich ein Paket nach D schicke, dann bezahle ich das Porto und MwSt ja auch nicht in beiden Ländern separat, sondern in der CH wo ich die Dienstleistung in Auftrag gebe. Die CH Post regelt dann den Porto- und MwSt-anteil von D via Verträgen mit dem Partnerdienstleister in D. Die CH Post müsste sich diesbezüglich also an die ausländische Poststelle wenden und sicher nicht beim Endempfänger. Selbst wenn bereits Porto auf dem Päckli ausgewiesen ist,
      so müsste die im Ausland erbrachte Leistung davon abgezogen werden!
      0 0 Melden
    600
  • Wilhelm Dingo 17.09.2017 14:38
    Highlight Heimatschutz à la CH
    92 4 Melden
    600
  • Bolly 17.09.2017 14:18
    Highlight Warenwert🇬🇧 56.00 war ja unter der Freigrenze mit Porto dann auf 73.00. nur weil er das Porto dazu zählte, war aussen so angeschrieben. Musste dann 28.00 Zusatz zahlen. Kam mir der Inhalt auf das doppelte. Dann war die Tasse noch kaputt. Ersatz gab es, ich reklamierte beim Händler, das ich weil nicht als Geschenk oder Werbung ich Zoll zahlen musste. Ersatz kam dann als solches an, richtig ankreutzt ohne das ich nochmals bezahlen musste. Zum Glück. Es liegt wirklich am Verkäufer ob du was drauf zahlst oder nicht. 🙁 sehr ärgerlich, somit auch nicht gerecht. 😠
    50 11 Melden
    • derlange 17.09.2017 14:31
      Highlight Dein Job wird jetzt auch in's Ausland ausgelagert.
      13 128 Melden
    • Oban 17.09.2017 15:13
      Highlight @derlange
      Manchmal ist es nun mal so das du die gesuchte Ware hier nicht bekommst.
      Habe z.B. vor Jahren einen Eishockeyhelm kaufen wollen, ich hatte diesen in den USA schonmal auf dem Kopf und wusste welche Grösse ich brauchte nur hast du das Ding in der Schweiz nicht bekommen. Weil es halt nicht so viel Shops für den Sport gibt und diese grundsätzlich das verkaufen was sie im Laden haben, muss man hinundwieder im Ausland bestellen.
      Ich bin immer wieder erstaunt welchen Einheitsbrei wir im stationären Handel haben und wundere mich echt nicht das diesem schlechter geht.
      46 2 Melden
    • derlange 17.09.2017 16:51
      Highlight Schnittlauch aus Kenia ist nicht ok, eine Tasse und ein Helm aber schon?
      8 34 Melden
    • chicadeltren 17.09.2017 16:54
      Highlight In der CH hat man echt keine Auswahl. Überall die gleichen Läden, ohne Ausland würden wir alle wie Klone rumlaufen.
      Wenn man die doofen Einfuhrbestimmungen und Zollhürden alle abschaffen würde hätte ich auch weniger Gründe online im Ausland einzukaufen.... Selberschuld kann ich da nur sagen!
      12 1 Melden
    • Saraina 17.09.2017 17:07
      Highlight Wen es die Tasse oder den Helm in der Schweiz nicht gibt, ist es doch völlig in Ordnung, das Produkt aus dem Ausland zu beziehen. Der Ärger mit dem Schnittlauch aus Afrika (Kartoffeln aus Israel, Knoblauch aus China etc.) bestand doch darin, dass ein typisch schweizerisches Produkt von einem anderen Kontinent bezogen wird, und nicht aus Europa. Und das bei einem Detailhändler der mit "aus der Region" wirbt.
      14 0 Melden
    • trio 17.09.2017 17:16
      Highlight @derlange
      Ist ja schon nicht ganz das gleiche. Helm und Tasse werden dort (oder China) hergestellt und müssen so oder so hierher transportiert werden. Schnittlauch wächst auch hier hervorragend. Allerdings finde ich Schnittlauch jetzt nicht so schlimm, ist immerhin leicht. Viel schlimmer finde ich jeweils Äpfel aus Neuseeland (während sie bei uns geerntet werden), das kann mir den ganzen Tag vermiesen.
      10 0 Melden
    • p4trick 17.09.2017 17:44
      Highlight @derlange: Schnittlauch wächst in der CH, der Helm aber nicht. Tschägsch?
      16 0 Melden
    600
  • Biggie Smalls 17.09.2017 14:17
    Highlight nicht nur das. die post nimmt auch einen höheren warenwert, obwohl die rechnung im paket beigelegt ist.
    75 2 Melden
    600
  • Chääschueche 17.09.2017 14:14
    Highlight Wenn ich das richtig verstehe macht die Post das, damit sie nicht mehr Millionen von Paketen Gratis ausliefert weil die Versandkosten aus China usw. einfach viel zu tief sind? (Da ist die Weltpost gefordert.)

    Finde ich teilweise also richtig.

    Wieso: Die Post ist ja auch per Gesetz verpflichtet Pakete auszuliefern. Die können nicht sagen: "mit dem Paket machen wir Verlust also werfen wir es weg"


    14 95 Melden
    • rich enough 17.09.2017 14:36
      Highlight Dann soll die Post ihre Anliegen im Weltpostverein durchsetzen und nicht die einheimischen Konsumenten mit Fantasie-Zuschlägen ausnehmen!
      154 7 Melden
    • chicadeltren 17.09.2017 16:56
      Highlight Das liegt am CH Staat, dem die Post notabene gehört und der beschlossen hat Pakete aus Entwicklungsländern zu subventionieren. Sollen die halt mal tätig werden!
      13 0 Melden
    600
  • elmono 17.09.2017 14:11
    Highlight Stossend? Das ist Abzocke und nicht mehr. Und das erst noch staatlich gefördert.
    118 6 Melden
    600
  • atomschlaf 17.09.2017 14:10
    Highlight Einmal mehr eine absolute Frechheit der Post!

    Vor allem bei grossen Versendern sind die Versandkosten oft sehr viel tiefer als die Annahmen der Post und manchmal sogar im Preis inbegriffen.

    Ungerechtfertigte Abzocke. Hoffe, dass der Preisüberwacher einschreitet.
    103 8 Melden
    • dan2016 17.09.2017 14:45
      Highlight Was soll er einschreiten? Dass Versender im Ausland noch mehr gesetzliche Vorteile haben als schweizerische Versender?
      4 32 Melden
    • chicadeltren 17.09.2017 16:57
      Highlight Dann müsste man den einheimischen Geschäften eben dieselben Rahmenbedingungen geben und die Situation sicher nicht für alle verschlechtern!
      3 1 Melden
    • Makatitom 17.09.2017 17:34
      Highlight Tja, dan, das ist der von euch so hochgelobte freie Markt
      2 3 Melden
    • fischolg 17.09.2017 21:13
      Highlight Versender vom Ausland hatten noch nie Vorteile in der Schweiz. Wenns doof läuft, zahlst du die MWSt, obwohl der Warenwert unter 62.50 ist. Und wie sollte ich ein Produkt bei einem CH Lieferanten bestellen, wenn dieser kein solches Produkt anbietet?? Natürlich brauchen ausländische Lieferanten dann einen Vorteil. Doch wie immer denkt die Schweiz nur daran, wie sie mehr Einnahmen machen kann.
      4 0 Melden
    • dan2016 17.09.2017 21:14
      Highlight @chicadeltren - willst Du nur die Mehrwertsteuer abschaffen? Oder allenfalls auch die Einkommenssteuer? Und die auslaendischen Loehne?
      0 3 Melden
    600
  • loplop717 17.09.2017 14:07
    Highlight Es ist eine absolute Frechheit was die Post und Zollverwaltung machen. Grosse Firmen können Dinge ohne Zoll einführen und sie dann teurer in der Schweiz verkaufen und wenn ich etwas für 15chf aus England bestelle muss ich 30chf Gebüren bezahlen. (Es war sogar etwas, das man in der Schweiz nicht kaufen konnte.)
    104 7 Melden
    • ströfzgi 17.09.2017 18:21
      Highlight Kannst Du evt. Ein Beispiel nennen wo grosse Firmen kein Zoll zahlen?

      Nur so gwunderhalber...
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  • kiwitage 17.09.2017 14:06
    Highlight Ich musste schon 45 Franken nachbezahlen für 3 Shirts aus Irland.
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    • Dr. Zoidberg 17.09.2017 15:43
      Highlight qwertee? ja das kenne ich auch. grundsätzlich jede lieferung von denen wird aufgemacht und man darf der post die rechnung schicken. und dann für 3 sfr steuern 17 sfr postgebühren zahlen.
      ich hab qwertee dann mal angeschrieben und gebeten, dass sie doch eine zollerklärung auf das päckchen pappen sollen - machen sie nicht, ist zu viel aufwand. zum kotzen.
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    • The Destiny 17.09.2017 16:36
      Highlight Habe auch schon bei qwertee bestellt und das tshirt ist ohne Problem angekommen.
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    • kiwitage 17.09.2017 18:44
      Highlight Qwertee, genau! Woher hast du das gewusst?
      Ich hatte da bishher noch nie Probleme, und jetzt plötzlich hör ichs von allen Seiten meckern.
      Hab denen auch schon mehrmals geschrieben, wurden mit jedem Mail ungehobelter.
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    • kiwitage 17.09.2017 18:46
      Highlight @Dr. Zoidberg
      Zollerklärung war drauf, aber die Angaben waren falsch.
      Meine BFF hatte dann in der gleichen Woche dasselbe Problem mit Qwertee...
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  • hueberstoebler 17.09.2017 14:03
    Highlight Jetzt lohnt sich wirklich ein Postfach ennet der Grenze :)
    Die Deutschen haben Freude über Mehreinnahmen und ich kriegs zum vorangeschlagten Preis.
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    • winglet55 17.09.2017 14:40
      Highlight und die Fahrt na D ist ja gratis! Verarschen kann ich mich selber.
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    • dumpster 17.09.2017 15:05
      Highlight Und schneller ist es auch noch, sofern man es gleich abholen geht.
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    • hueberstoebler 17.09.2017 17:35
      Highlight @winglet55: kommt darauf an wo man wohnt. sonst gibt es auch dienste, die ein paket in DE in empfang nehmen, und in der Schweiz nochmal bei der Post aufgeben. Kommt oftmals günstiger.

      @dumpster: leider ja. die CH post gibt lieber geld für sinnlose werbung auf youtube aus und löst weiter frischfröhlich filialen auf, statt sich mal etwas zu verbessern und auch darauf zu achten dass die pakete mal unbeschädigt am ziel ankommen.
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  • Tom B. 17.09.2017 14:03
    Highlight Typisch Post: Wenn abkassiert werden kann, werden Gesetze sofort umgesetzt. Wenn nicht Geld herausspringt, wehrt man sich mit Händen und Füssen gegen jeden Eingriff von aussen...🙄
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