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Sensationeller Bernstein-Fund beweist: Dinosaurier hatten FEDERN

Das Neuste aus der Welt der Wissenschaft und Technik in Kurzform. Damit du weisst, wie der Roboter-Hase läuft.

Publiziert: 09.12.16, 11:56

Vergangenes Jahr machte Wissenschaftlerin Lida Xing auf einem Bernstein-Markt in Myitkyina, Myanmar, einen wunderscönen Fund. Eine Feder, gefangen im fossilen Harz. Der Händler hielt sie für eine Pflanze, aber Xing ahnte, dass sie eine Sensation in Händen hielt. Nun ist klar: Es handelt sich um den gefederten Schwanz eines Dinosauriers.

«Das ist das erste Mal, dass Teile eines Dinosaurier-Skeletts in einem Bernstein gefunden wurden», sagt Xing gegenüber dem kanadischen TV-Sender CBC. Einzelne Federn seien schon früher entdeckt worden, doch ohne den dazugehörigen Körperteil sei ihre Herkunft unklar gewesen.

(Bilder: R.C. McKellar/Royal Saskatchewan Museum)

Die Erkenntnis, dass Dinosaurier Federn hatten, ist noch relativ neu. Die Wissenschaft geht davon aus, dass sie diese in der Jura-Periode vor rund 200 Millionen Jahren entwickelten.

Intimrasur erhöht Gefahr für Geschlechtskrankheiten 😒

Haarentfernung im Intimbereich ist nach wie vor populär – vor allem in den USA: Von über 7500 Befragten in einer Studie der University of Texas gaben 66 Prozent der Männer und 84 Prozent der Frauen an, sie würden ihr Schamhaar trimmen oder ganz entfernen. 

Intimrasur korreliert mit sexuell übertragbaren Kranheiten. Bild: Shutterstock

Der Griff zu Rasierklinge, Wachs oder Trimmer könnte allerdings unerwünschte Nebenwirkungen haben: Die Studie zeigte nicht nur, dass jene Befragten, die ihrer Schambehaarung zu Leibe rückten, im Schnitt jünger und sexuell aktiver waren.

Sie hatten auch mehr Sexualpartner und gaben häufiger an, dass sie schon einmal an einer sexuell übertragbaren Krankheit – zum Beispiel Genitalherpes, Syphilis, Gonorrhoe, Chlamydien oder HIV – gelitten hatten. 

Die Korrelation mit Geschlechtskrankheiten war stärker, je häufiger sich die Befragten an ihrer Intimbehaarung zu schaffen machten – und zwar auch dann, wenn andere Faktoren wie Alter oder Anzahl der Sexualpartner herausgefiltert wurden.

Deutlicher formuliert: Bei den Personen, die ihre Schamhaare rasierten, lag die Wahrscheinlichkeit, dass sie jemals an einer Geschlechtskrankheit gelitten hatten, um 80 Prozent höher. 

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Wer die Intimgegend mindestens 12-mal im Jahr vollständig rasierte, wies sogar eine 3,5 bis 4-fach erhöhte Erkrankungs-Wahrscheinlichkeit auf – vor allem bei Infektionen wie Herpes, die über Hautkontakt übertragen werden. Möglicherweise führen winzige Verletzungen bei der Intimrasur dazu, dass Keime leichter in den Körper eindringen können. 

Die bisher umfangreichste Studie zur Haarentfernung ist freilich nicht unumstritten. Kritiker werfen ihr methodologische Schwächen vor – zum Beispiel, dass sie auf Selbstauskünften basiert. Zudem bedeutet Korrelation nicht zwingend Kausalität: Es könnte auch sein, dass Personen, die riskanteren Sex praktizieren, eher dazu neigen, ihre Schamhaare zu rasieren. 

(dhr)

>> Vorbildlich: Diese Spinnen-Papas machen den Haushalt

Die meisten Spinnenväter kümmern sich einen Dreck um ihre Nachkommenschaft. Wenn sie nicht ohnehin vom Weibchen direkt nach – oder noch während – der Kopulation aufgefressen werden, überlassen sie die Brutpflege voll und ganz den Spinnenmüttern. 

Nicht so Manogea porracea. Die Männchen dieser in Mittel- und Südamerika beheimateten Spinnen-Spezies sind, wie eine neue Studie enthüllt, aufopferungsvolle Familienväter. Sie geben ihr Junggesellenleben auf und bauen über dem Netz ihrer Partnerin ein kuppelförmiges Netz, in das sie dann einziehen. 

Vertreibt Räuber, die sich an den Jungspinnen gütlich tun möchten: Spinnenmännchen der Spezies Manogea porracea.  Bild: mARCELO O. GONZAGA

Zusammen mit dem Weibchen reinigen die Papa-Spinnen dann die Eiersäcke und vertreiben Eindringlinge, die es auf die schmackhaften Jungspinnen abgesehen haben. Diese Massnahme, berichtet Rafael Rios Moura von der Federal University of Uberlândia, verdopple die Überlebenschance der Nachkommen. 

Oft enden die Spinnenväter als Witwer und sorgen dann allein für die Nachkommen. Für Räuber seien die mit Nährstoffen reichlich versehenen Weibchen offenbar «köstlich», so Moura, der mit seinem Team eine Manogea-Population in einer Eukalyptusplantage untersucht hat.

Nicht weniger als 68 Prozent der Eiersäcke würden am Schluss von einem allein gebliebenen Männchen verteidigt. Möglicherweise sei die hohe Sterblichkeit der Weibchen verantwortlich dafür, dass die Manogea-Männchen so ein ungewöhnliches Brutpflege-Verhalten entwickelten.

(dhr)

>> Endlich! Ketchup giessen, ohne zu schütteln – dank superglatten Oberflächen

Wer kennt nicht das Problem: Da ist noch Ketchup in der Flasche, aber der Rest will einfach nicht rauskommen. Schlagen, schütteln, klopfen – jeder hat so seine bevorzugte Methode, um das begehrte rote Gut aus der Flasche zu kriegen. Ähnlich verhält es sich mit Pasten in Tuben: Es erfordert jeweils viel Aufwand, um an den Rest zu kommen. 

Alles bringt man nie raus: Ketchup in der Flasche.   Bild: Shutterstock

Damit soll bald Schluss sein, wie der «Economist» berichtet. Forscher um Kripa Varanasi vom Massachusetts Institute of Technology sind dabei, superglatte Oberflächen für das Innere von Behältern wie Ketchupflaschen oder Zahnpastatuben zu entwickeln.

Die LiquiGlide genannte Schicht bildet eine glitschige Schicht zwischen einer Oberfläche und einer viskosen Flüssigkeit. Das Prinzip ist dem Lotusblatt entlehnt, bei dem mikroskopische Strukturen auf der Oberfläche winzige Luftkammern enthalten. Diese reduzieren die Oberflächenspannung, die Wassertropfen sonst festhält.

LiquiGlide-Werbevideo: Die Dame kriegt die ganze Mayonnaise aus der Tube. Darum lächelt sie so.  Video: Vimeo/LiquiGlide

Zähflüssigere Substanzen wie Zahnpasta können jedoch in diese Luftkammern eindringen und so kleben bleiben. Bei der neuen Schicht enthalten die Mikro-Strukturen deshalb keine Luft, sondern eine Flüssigkeit – zum Beispiel ein Öl. Damit entsteht eine Art selbstbefeuchtende Oberfläche, auf der selbst die klebrigsten Substanzen nicht haften bleiben. 

Wichtig ist, dass die verwendete Flüssigkeit zur im Behälter enthaltenen Substanz passt und nicht von dieser aufgenommen wird. «Unsere Beschichtungen funktionieren mit einer ganzen Reihe von Produkten, weil wir jede Schicht so gestalten können, dass sie deren spezifische Anforderungen erfüllt», erklärt Varanasi.

Noch ist die Technologie nicht in unseren Alltag gelangt. Eine norwegische Firma will LiquiGlide aber für Mayonnaise-Behälter verwenden, die in Skandinavien und Deutschland im Handel sind.

(dhr)

Passend dazu: Spektakuläre Bilder von schmutzabweisenden Textilien.  Video: YouTube/UltraTech International, Inc.

>> Superbürste mit Ministacheln: Das Geheimnis der Katzenzunge ist gelüftet

Katzen lieben es reinlich: Die Hälfte ihrer wachen Stunden können sie damit verbringen, ausgiebig ihr Fell zu putzen. Jetzt fanden US-Forscher heraus: Die Katzenzunge arbeitet dabei wie eine Art Superbürste – in vier Richtungen gleichzeitig.

Die rosa Zunge sei zudem mit winzigen, nach hinten gebogenen Kollagen-Stacheln bedeckt, berichten Alexis Noel und ihre Kollegen vom Georgia Institute of Technology in Atlanta. Im Ruhezustand liegen die Ministacheln flach. Beim Lecken richten sie sich jedoch auf und die Zunge dehnt sich in alle vier Richtungen aus.

«Wenn die Zunge über das Fell gleitet, können diese Haken kleine Knoten und Schmutzteilchen umgreifen», erläuterte Noel. Anders als die geraden Borsten einer herkömmlichen Bürste schlingen sich diese Häkchen auf der sich ausbreitenden Zunge um die Partikel herum, heben sie aus dem Fell heraus und können so auch kleine Knoten lösen.

Fellpflege in Zeitlupe. Video: YouTube/Fifemi Nuri

Liegen die Stacheln wieder flach, können die Katzen etwa herausgeputzte Haare problemlos schlucken. Die Forscher stellten ein grosses 3D-Modell einer Katzenzunge jüngst auf einem Physiker-Treffen vor, wie die «Washington Post» berichtete. Sie hoffen, sich die Katzen-Superbürste für ihr Forschungsfeld «Soft Robotics» oder auch in der Schönheitsbranche zunutze machen zu können.

(sda/dpa)

>> Mysteriöse Pyramide in der Antarktis entdeckt – schon wieder

Die Meldung, die seit einigen Tagen im Web herumgeistert, ist spektakulär: Die aufgrund der Klimaerwärmung schmelzende Eisdecke der Antarktis habe eine riesige Pyramide freigegeben. Das dank Google Earth entdeckte Objekt sei 1,7 mal grösser als die Pyramide von Gizeh. 

Ein gefundenes Fressen für begeisterte Verschwörungstheoretiker: Ein derart grosse Struktur, die den Pyramiden in Ägypten so erstaunlich ähnle, könne nur durch eine Hochkultur – vorzugsweise das sagenhafte Atlantis – oder aber durch Aliens errichtet worden sein. Die Antarktis sei zudem früher alles andere als vereist gewesen. 

In dem Video wird eine mögliche Hochkultur als Errichter der Pyramide erwogen. Aber auch geologische Erklärungen werden erwähnt.  Video: YouTube/Vigilant Citizen

Tatsächlich war der eisige Kontinent einst von Regenwäldern bedeckt. Die Zeiträume, von denen hier die Rede ist, sind allerdings kaum vergleichbar. Während die ägyptische Hochkultur einige tausend Jahre zurückliegt, ist die Antarktis seit mindestens fünf Millionen Jahren total vereist. 

Vor allem aber handelt es sich bei der Pyramide keineswegs um ein Artefakt, sondern um eine Felsformation. Vermutlich ist der markante Berg ein sogenannter Nunatak – ein einzelner Berggipfel, der sich über einen Gletscher erhebt.

Zu guter Letzt ist die Geschichte der Pyramide in der Antarktis nicht neu: Sie tauchte 2013 schon einmal auf und wird offenbar ab und zu wieder aufgewärmt, wie die Website «GreWi» nachgeprüft hat. Und die vermeintlich neu entdeckte Pyramide hat sogar einen Wikipedia-Eintrag.

(dhr)

>> Atomaren Abfall in Batterien umwandeln? Das geht! Hat aber einen Haken

Einem Team der Universität Bristol ist es gelungen, aus Nuklearabfällen eine Batterie zu entwickeln. Das Team, bestehend aus Chemikern und Physikern, stellte einen Diamanten her, der, platziert in einem radioaktiven Feld, eine kleine Menge Energie produziert.

«In unserer Batterie gibt es keine beweglichen Teile, sie produziert keine Emissionen und es sind keine Unterhaltsarbeiten nötig. Es wird einfach nur Energie produziert», schwärmt Professor Tom Scott.  

Der Prototyp der Batterie benutzt als radioaktive Quelle Nickel-63. Als Nächstes will das Team mit Abfällen aus Atomkraftwerken arbeiten.

Die neuartige Batterie hat allerdings mehrere Haken: Sie produziert zwar sehr lange Energie – mehrere tausend Jahre – allerdings nur sehr wenig, nämlich 15 Joule pro Tag. Zum Vergleich: Eine AA-Batterie enthält etwa 15'000 Joule.

Mögliche Einsatzgebiete solcher Batterien seien Drohnen, Herzschrittmacher oder Raketen. An eine kommerzielle Verwendung der neuen Batterie kann indes noch nicht gedacht werden.

Ausserdem ist die Herstellung des Diamanten derart teuer, dass kaum grössere Mengen nuklearer Abfälle auf diese Weise «verwertet» werden können.

(tog)

>> Hurra! Die Strom-Strassen sind da!

Die Firma wattway hat sich auf Solarpanels spezialisiert, welche sich für den Strassenbau eignen. Nach beinahe fünf Jahren Entwicklungszeit ist nun ein Produkt entstanden, das intensiv getestet werden kann. Über 100 Strassen sollen im nächsten Jahr zu Forschungszwecken entstehen. Die Firma verspricht, mit einem Kilometer Solarstrasse genügend Strom für die Strassenbeleuchtung einer Stadt mit 5000 Einwohnern zu produzieren. 

bild: COLAS – Joachim Bertrand

Die französische Umwelt-Ministerin Ségolène Royale hatte zuvor angekündigt, in den nächsten fünf Jahren 1000 Kilometer Strassen mit Solarpanels zu überziehen, um damit Strom für 5 Millionen Menschen oder 8 Prozent der Franzosen zu produzieren. Im Moment kostet ein Quadratmeter Solarstrasse noch 2500 Euro. Wattways Ziel ist es, im Jahre 2020 das Preisniveau von normalen Solaranlagen zu erreichen. 

(tog)

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naja, mir - 16.4.2016
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47 Kommentare anzeigen
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  • lilie 09.12.2016 14:48
    Highlight Fantastisch, wie man alles Details der Feder erkennen kann. 😀

    Ich war gerade kürzlich wieder einmal im Sauriermuseum im Aathal. Es ist schon faszinierend.

    Trotzdem noch ein bisschen Haarspalterei: Man kann nicht behaupten, "die Dinosaurier hatten Federn". Richtig ist: Es gibt Dinosaurierarten, die Federn hatten.
    2 0 Melden
    600
  • tschoo 09.12.2016 12:34
    Highlight Evtl. solltet ihr etwas besser kennzeichnen, dass es sich beim Artikel um mehrere zusammenhangslose Kurzartikel handelt, und nicht nur mit einem Sätzchen im Lead erwähnen. Die Intimrasur nach den Dinosaurier-Federn verwirrten mich länger, als ich zugeben möchte..
    33 0 Melden
    • Writtencolors 09.12.2016 13:53
      Highlight Ging mir genauso xD
      7 0 Melden
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  • ElendesPack 09.12.2016 11:38
    Highlight Die Zusammenstellung der Artikel lässt automatisch die Frage aufkommen, ob die Dinausaurier, deren Federn man nun in Bernstein findet, ausgestorben sind, weil sie sich intim rasierten.
    91 2 Melden
    • rYtastiscH 09.12.2016 13:27
      Highlight Okay, ich dachte schon ich hab Hallus..
      14 0 Melden
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  • Rhabarbara 09.12.2016 08:35
    Highlight Wo Haar ischt, isch Freude!
    4 13 Melden
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  • niklausb 09.12.2016 01:58
    Highlight Filtzläuse sind dafür verschwunden.... Ist zumindest im verlinkten artikel zu lesen
    28 1 Melden
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  • MyAnusIsBleeding 08.12.2016 22:18
    Highlight "...dass sie schon einmal an einer sexuell übertragbaren Krankheit – zum Beispiel Genitalherpes, Syphilis, Gonorrhoe, Chlamydien oder HIV – gelitten hatten."

    Öhm... HIV hatten? Schön wär's. Aber hierfür gibt's leider bis jetzt noch keine Heilung.

    Btw, es irritiert, dass hier unterschiedliche Artikel auf einer Seite angezeigt werden. Auch bei den Kommentaren herrscht ein "Puff" ;-) Mal geht's um Genitalrasur, dann folgt ein Wechsel zu Solarpanels, dann noch was über Ministacheln auf der Katzenzunge, gewürzt mit einem Schuss Ketchup. O_o
    73 1 Melden
    • esmereldat 09.12.2016 08:30
      Highlight Ja, irgendwie stehen auch mehrere Artikel untereinander, deshalb wohl auch das Puff bei den Kommentaren...
      10 0 Melden
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  • Closchli (ehem. T...) 08.12.2016 20:02
    Highlight Ich habe den Artikel unter "aktuelle Themen" Bereich TIER entdeckt. Stand 08.12.16 20h01. Rasieren sich jetzt auch die Tiere?????????? Fragen über Fragen
    32 0 Melden
    600
  • Ken Hurt 08.12.2016 20:02
    Highlight ...gaben an, an HIV 'gelitten zu haben'? 🤔
    30 0 Melden
    600
  • HansDampf_CH 08.12.2016 18:55
    Highlight So ein empirischer Blödsinn. Es kann auch gut sein das die die rasieren Sex wichtiger ist und mehr Sex mit wechselnden Partner haben. Finden 45% der Männer unter 40 mit GA abo
    76 5 Melden
    • Hierundjetzt 09.12.2016 08:23
      Highlight 😂😂😂👌🏼
      5 0 Melden
    600
  • Mnemonic 08.12.2016 18:52
    Highlight Ich finde rasiert irgendwie allzu "teenymässig"...
    28 80 Melden
    600
  • lucasm 08.12.2016 17:07
    Highlight Weil rasierte öfters sex haben und ergo auch die höhere wahrscheinlichkeit einer ansteckung... steht ja im text. Sehr tolle studie😂
    96 14 Melden
    • phreko 08.12.2016 17:24
      Highlight Und du bist der tolle Leser, der nicht fertig gelesen hat. Da dies berücksichtigt wurde....
      57 20 Melden
    • Menel 08.12.2016 19:59
      Highlight Psychologen-Statistik-Mantra: Korrelation ist nicht gleich Kausalität ;)
      42 2 Melden
    600
  • p4trick 06.12.2016 03:08
    Highlight Mooooment. Wir könnten in 5 Jahren 70% unserer Autobahnen mit Solar panels überziehen und das würde so viel Strom erzeugen wie unserer Aromkraftwerke und das würde pro Kopf 1000 Franken kosten? Und das für die nächsten 25 Jahre...
    Ja ich sehe es ist unmöglich Atomstrom innert 5 Jahren du ersetzen...
    42 14 Melden
    • Maett 07.12.2016 19:32
      Highlight Ja. An einem kalten Dezemberabend um 7 Uhr möchte ich sie mit Solarpanels genug Strom produzieren sehen. Primär diese Spitze ist der Sinn der Atomkraftwerke, weswegen geplante Inspektionen und andere Produktionsunterbrechungen im Sommer stattfinden, wenn der Stromverbrauch deutlich geringer ist.

      Atomkraftwerke garantieren eine abschätzbare und wetterunabhängige Menge an Energie. Das tun Solarkraftwerke nicht im Geringsten, weswegen man die beiden Erzeuger in keiner Art und Weise vergleichen kann, geschweige denn, dass Solar- die Atomkraft auch nur im Ansatz ersetzen könnte.
      25 42 Melden
    • Maett 07.12.2016 21:07
      Highlight @an die beiden Blitzer: ich votiere hier nicht für die Atomkraft, sondern weise daraufhin, dass man über einen Ersatz für Atomkraftwerke diskutieren muss, und nicht über Stromerzeugungsarten, die nicht die gleiche Leistung erbringen.
      24 14 Melden
    • Pokus 08.12.2016 18:32
      Highlight Ach Maett, Stauseeen kann man nicht nur mit billigem Atomstrom füllen. Und die ganzen anderen Speichermöglichkeiten funktionieren auch mit Solarstrom (denen ist es glaubi egal).
      Das bringt etwas Bewegung in den Markt, braucht Arbeitsplätze, Ideen und es gibt was spannendes zu tun.

      15,7 Millionen Jahre bis zur Halbwertszeit neben einem Iod-129 Bunker zu stehen und den bewachen stelle ich mir da wesentlich langweiliger vor.
      23 3 Melden
    • Maett 08.12.2016 19:30
      Highlight @Pokus: ähm, Stauseen kann man praktisch überhaupt nicht mit Strom füllen, weil es kaum Pumpspeicherkraftwerke gibt - das geschieht zum grössten Teil durch Niederschlag.

      Und welche anderen Speichermöglichkeiten (mit relevanter Leistung und ökonomischer Realistik) existieren denn?

      Und weshalb sollte man das Zeug so lange bewachen? Die Menschheit gibt's höchstens noch einige Jahrhunderte, darüber hinaus hat man erst vor ca. 20 Jahren mit der Forschung über die Weiterverwendung von Brennstäben begonnen, weswegen in den nächsten paar Dekaden diese "Abfälle" zu Wertstoffen werden.
      3 15 Melden
    • Menel 08.12.2016 20:04
      Highlight Wir haben momentan die Kapazitäten und auch die Technologien um eine Energiewende echt gut hinzubekommen. Leider ist das in vielen Köpfen noch nicht angekommen.
      Jänu, machen wir es dann mal wieder so, wie es die Menschheit immer tut, warten wir ab, bis es gar nicht mehr anders geht und probieren dann, mit weniger Kapazität, im Eiltempo unseren Arsch zu retten. Das macht das Leben immer wieder sehr spannend....
      12 4 Melden
    • Maett 08.12.2016 23:37
      Highlight @Menel: ich bin sofort für die Energiewende, sobald nachgewiesen ist, dass sie physikalisch und ökonomisch umsetzbar ist, ohne a) die Versorgungssicherheit zu gefährden, b) die Strompreise massiv steigen zu lassen und c) mehr Energie zur Verfügung stellt, als heute verfügbar ist.

      Bis heute ist vieles nur ideologisch, nicht aber wissenschaftlich begründet - und wenn, ist es ökonomisch nicht haltbar.

      Wieso sollte ich mich für Solar- und Windkraft einsetzen, wenn ich genau weiss, dass man dann schleunigst Ersatzkraftwerke bauen muss, wenn man aus der Praxis erkennt, dass das nicht funktioniert?
      4 11 Melden
    • Pokus 09.12.2016 07:01
      Highlight @Maett: Klassisches henne Ei Problem. Unlösbar in den 200-300 Jahren, in denen es die Menschen noch gibt. Und jetzt gehen wir weinen.
      5 2 Melden
    • Maett 09.12.2016 13:29
      Highlight @Pokus: sehe ich nicht so. Sobald akzeptiert wird, dass Solar- und Windkraftwerke nicht direkt ins Stromnetz eingespiesen gehören, sondern Speicher dazwischengeschaltet werden müssen, um die ganze Sache planbar zu machen, finde ich es auch gut (wobei ich nicht weiss, wie teuer der Betrieb solcher Speicher ist, in Deutschland gibt's jedenfalls schon solche Anlagen).

      Der aktuelle Plan sieht hingegen vor, das Netz zu destabilisieren, was ich nicht toll finde.

      Eine Alternative wären Methanproduktionen, um das Netz - wenn nötig zu entlasten.

      Es wäre also alles möglich. Man muss nur wollen.
      2 0 Melden
    • Pokus 09.12.2016 15:27
      Highlight genau, man muss es vor allem wollen.
      Vermutlich wird es ein Mix geben aus mehr Stromtrassen über die Kontinente (hinweg?) und Speicher.
      0 0 Melden
    600
  • Kstyle 05.12.2016 20:56
    Highlight Wieso beruhigt mich das jetzt nicht. Also da lass ich lieber ein rest in der flasche als unerforschte nanopartikel zu essen.
    20 3 Melden
    600
  • The Destiny 05.12.2016 19:26
    Highlight Zu der Ketchup Geschichte, da wird Nanotechnologie verwende. Nanotechnologie ist weitestgehend unerforscht und die Risiken für Mensch und Umwelt sind in den meisten Fällen nicht abschätzbar!
    12 6 Melden
    • E. Edward Grey 05.12.2016 22:33
      Highlight Die Ketchup-Geschichte wird eh nicht kommen. Warum sollten Firmen darin investieren, sie verlieren dabei ja nur.
      17 1 Melden
    600
  • geronimo4ever 30.11.2016 20:48
    Highlight Sieht komisch aus
    8 57 Melden
    • Findolfin 02.12.2016 17:51
      Highlight Schalt mal lieber dein GPS aus, wenn du nur noch so wenig Akku hast. ;)
      57 2 Melden
    600
  • Bynaus 30.11.2016 00:13
    Highlight Interessant wäre noch zu wissen, auf wieviel Batterie-Material sich die 15 Joule verteilen - pro Gramm? Pro Kilogramm? Ein Smartphone braucht z.B. nicht mehr als ein paar Watt - je nachdem kann sich das lohnen. Und dann fehlt mir im Artikel noch der Hinweis, dass die Batterie keinesfalls mit Uran oder Plutonium aus den atomaren Abfällen betrieben werden soll, sondern mit Kohlenstoff-14 (aus Graphit-Moderatorstäben). Dieses hat eine Halbwertszeit von ca. 5500 Jahren - eine echt langlebige "Batterie" wäre das also!
    35 0 Melden
    600
  • sheimers 29.11.2016 20:08
    Highlight Eine AA-Batterie enthält etwa 2000mAh * 1.2V * 60min/h * 60s/min = 8640000 Joule, nicht 15000 Joule.
    6 14 Melden
    • sheimers 29.11.2016 21:46
      Highlight Asche auf mein Haupt, ich habe mich wohl um den Faktor 1000 verrechnet (es muss 2Ah, nicht 2000mAh sein), es sind nur 8640 Joule, oder mit einer etwas besseren Batterie können auch die 15'000 in etwa hin kommen.
      49 1 Melden
    • Patrick Toggweiler 30.11.2016 07:22
      Highlight Es kursieren verschiedene Zahlen im Netz. Je nach Typ findet man alles zwischen 7000 - 15'000 Joule.
      23 1 Melden
    • Charlie Brown 05.12.2016 19:29
      Highlight Wobei 2000mAh exakt 2Ah entsprechen...
      5 0 Melden
    • sheimers 06.12.2016 10:56
      Highlight Ja Charlie, aber ich habe eben mit 2000Ah statt mit 2Ah gerechnet. Wie gesagt, ein peinlicher Fehler, sowas sollte mir nicht passieren. :-)
      4 1 Melden
    600
  • rite 29.11.2016 20:05
    Highlight *Atomaren Abfall
    29 1 Melden
    600
  • fant 29.11.2016 19:54
    Highlight SCNR: Wie wäre es mit einem korrekten Akkusativ im Titel?
    34 3 Melden
    600
  • pamayer 29.11.2016 19:40
    Highlight Allen, die Bein gestimmt hatten, ein, zwei Kilos strahlenden Abfall in den Garten.
    Du wirst staunen! Garten Heute ist nix dagegen!
    9 38 Melden
    • Wehrli 01.12.2016 08:29
      Highlight Will schon lange einen lokalsterilisator haben, damit hält das Gemüse viel länger, und Nein, ist nicht verstrahlt. Aber eben, Atom, das Böse ... uhuhuhun ... mimimimi ...
      9 5 Melden
    • SomeoneElse 05.12.2016 22:19
      Highlight Ich habe bauch Bein armgestimmt...
      13 1 Melden
    600
  • lilie 29.11.2016 18:50
    Highlight Au ja, ich freu mich schon auf einen radioaktiven Herzschrittmacher, der hundertausend Jahre land läuft und bestimmt nur ein paar Millionen kostet.

    Ich meine, wir hätten alle Probleme auf einmal gelöst: Der nukleare Abfall aus den AKWs wäre entsorgt, alte Leute könnten elegant mit atomarer Kraft ins Jenseits befördert werden, und die Krankenkassen wären wir auch los, weil jede nur EINEN solchen Herzschrittmacher bezahlen könnte und nachher sofort Privatkonkurs anmelden müsste...

    Wissenschaft aus dem Elfenbeinturm... 🙈
    8 56 Melden
    • sys64738 29.11.2016 21:52
      Highlight Nennt sich Radionuklidbatterie und wurde in den 70er Jahren implantiert. Als Nuklid diente Plutonium-238. Das Problem war die "Endlagerung" des Empfängers, wobei dieses Isotop nur eine Halbwertszeit von 87.74 Jahren hat. Die Krankenkassen sind nicht daran Pleite gegangen. Aus dem Elfenbeinturm wurden nur bessere und billigere chemische Batterien geliefert.
      44 0 Melden
    • lilie 30.11.2016 07:45
      Highlight @sys: Du bist nicht ganz auf dem neusten Stand. Es ist eindeutig von einem Prototyp die Rede, welcher erst vor Kurzem entwickelt wurde. Und die Halbwertszeit ist über 5000 Jahre:

      http://www.tomshardware.de/uni-bristol-batterie-radioaktive-diamanten-5730-jahre-halbwertszeit-herzschrittmacher-satelliten,news-257423.html
      3 19 Melden
    • wir sind alle menschen 30.11.2016 10:27
      Highlight https://de.m.wikipedia.org/wiki/Radionuklidbatterie

      diese technik gibt es seit 1960 für div. weltraummissionen...
      25 0 Melden
    600

Nico Hischier ist noch nicht einmal in der NHL, hat aber schon seinen eigenen Werbespot

Nico Hischier sorgt in der kanadischen Hockey-Juniorenliga QMJHL für Furore. Der 17-jährige Walliser hat in bisher 29 Spielen für die Halifax Mooseheads bereits 47 Punkte (22 Tore/25 Assists) erzielt. Er ist so gut, dass ihm der Verein nun einen eigenen Clip gewidmet hat. Das wird seine Popularität auf dem Weg in die NHL nur noch weiter steigern – bei den Scouts ist er eh schon lange auf dem Radar. (drd)

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