Griechenland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Deutsche Comedians nehmen das Griechenland-Bashing aufs Korn. screenshot: youtube

«Die Schummelgriechen, die machen unseren Euro kaputt»

In einem YouTube-Video kritisieren zwei bekannte deutsche Comedians die Berichterstattung deutscher Medien. Es hagelt Stammtischparolen.



«Sommer 2015 – irgendwo in Europas grösster Volkswirtschaft.» So beginnt ein knapp dreiminütiger Video-Clip mit dem Titel «Unsere schönen deutschen Euros».

Die Szene: Die deutschen Comedians Klaas Heufer-Umlauf und Jan Böhmermann bequemen sich aus ihren jeweiligen Betten. Heufer-Umlaufs erste Amtshandlung: Tatar beim Zimmerservice bestellen – für den Hund.

Die in dem Video verwendeten Phrasen sind nicht ausgedacht, sondern echte Zitate – aus deutschen Medien, sie stammen von Politikern und Satirikern. 

Am Ende des Clips heisst es: «In diesem Sommer haben wir Deutsche eine historische Chance: Uns ausnahmsweise mal nicht als Arschlöcher zu benehmen. Wir haben guten Grund Griechenland zu helfen. Denn es geht um etwas, über das wir schon lange nicht mehr reden. Europa

Gefälschter Film

Griechenland sei Böhmermanns Lieblingsthema, schreibt die «Süddeutsche Zeitung». Er habe Yanis Varoufakis in einem Musikvideo ironisch als superpotentem Rockstar gehuldigt.

Mit einem anderen Film verwirrte er halb Europa: Darin suggerierte er, seine Videoexperten hätten das Filmchen gefälscht, in dem Varoufakis den Mittelfinger zeigt, während er über das deutsch-griechische Verhältnis spricht.

(dsc)

Der ominöse «Stinkefinger»

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Interview

Jean Ziegler zu Moria: «Im ersten Moment dachte ich: Endlich wird dieses Lager liquidiert»

Jean Ziegler kennt die Leiden der Ärmsten auf dieser Welt. Sein Besuch auf der griechischen Insel Lesbos hat den 86-Jährigen dennoch zutiefst erschüttert. Ein Gespräch über die europäische Migrationspolitik und die Rolle der Schweiz.

Herr Ziegler, vor etwas mehr als einem Jahr haben Sie Moria auf Lesbos besucht. Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie die Bilder des brennenden Lagers gesehen haben? Ich darf es fast nicht sagen. Im ersten Moment dachte ich: Endlich wird dieses schreckliche Lager liquidiert. Gottseidank ohne Todesopfer. Gleich danach packte mich eine grosse Angst um die Leute, die vor dem Feuer in die Hügel geflohen sind. Ohne Nahrung, ohne Wasser, ohne Medikamente, nichts. Ein Flüchtling ist der …

Artikel lesen
Link zum Artikel