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SVP-Kandidat Dessauges verzichtet – SP-Ruiz zieht in Waadtländer Regierung ein



Le candidat de l'Union Democratique du Centre, UDC, Pascal Dessauges, droite, lors de la proclamation des resultats du premier tour de l'election complementaire au Conseil d'Etat du canton de Vaud ce dimanche 17 mars 2019 a Lausanne. Les citoyens vaudois sont appeles a elire un nouveau Conseiller d'Etat en remplacement de Pierre-Yves Maillard. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Pascal Dessauges Bild: KEYSTONE

Der SVP-Politiker Pascal Dessauges tritt nicht zum zweiten Wahlgang der Ersatzwahl für den Staatsrat im Kanton Waadt an. Er landete am Sonntag auf dem zweiten Platz, deutlich hinter SP-Kandidatin Rebecca Ruiz.

Rebecca Ruiz wird damit neue Staatsrätin des Kantons Waadt. Den Einzug in die Regierung schafft die SP-Frau in stiller Wahl. Die anderen Kandidaten verzichten auf einen zweiten Wahlgang. Am Dienstagmittag lief die Frist für die Listeneinreichung ab.

«Mit fast 13'000 Stimmen Rückstand sind unsere Erfolgsaussichten fast gleich Null», sagte Dessauges vor den Medien in Lausanne. «Ich werfe nicht einfach das Handtuch, aber ich muss konsequent und pragmatisch sein. Ich übernehme meine Verantwortung und habe beschlossen, auf die Ausgabe von mehr als einer halbe Million Franken zu verzichten», sagte er.

Trotz des grossen Einsatzes der Parteiorgane der FDP, welche Dessauges unterstützte, sei die Basis ihr nur teilweise gefolgt, schreibt die SVP in einem Communiqué. Der deutliche Vorsprung zur Sozialdemokratin beruht auf einer starken Mobilisierung bei den Grünen. Die allgegenwärtige Klimadiskussion habe im ersten Wahlgang zweifellos eine grosse Rolle gespielt, ist die SVP überzeugt.

Einzige Bewerberin

La candidate du Parti Socialiste, PS, Rebecca Ruiz, droite, et felicitee par le conseiller d'Etat vaudois sortant Pierre-Yves Maillard, gauche, lors de la proclamation des resultats du premier tour de l'election complementaire au Conseil d'Etat du canton de Vaud ce dimanche 17 mars 2019 a Lausanne. Les citoyens vaudois sont appeles a elire un nouveau Conseiller d'Etat en remplacement de Pierre-Yves Maillard. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

Die Waadtländer Regierung hat seit 2011 eine linksgrüne Mehrheit. SP und FDP stellen je drei Sitze, die Grünen haben ein Mandat. SVP und FDP unternahmen bei diesen Wahlen den mittlerweile dritten Versuch, die Mehrheit ins bürgerliche Lager zurückzuholen. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Magnum 19.03.2019 15:26
    Highlight Highlight Die Sache mit dem bürgerlichen Schulterschluss ging ja mal wieder super auf. Weiter nicht verwunderlich, wenn sich SVP und FDP das Zahnweh nicht gönnen mögen und Martullo-Blocher und Gössi keilen, was das Zeug her gibt.
  • sherpa 19.03.2019 11:44
    Highlight Highlight ich muss konsequent und pragmatisch sein. Ich übernehme meine Verantwortung und habe beschlossen, auf die Ausgabe von mehr als einer halbe Million Franken zu verzichten», sagte er. Man kann es ja so sagen und eine desaströse Niederlage erklären. Einmal mehr hat die UDC mit ihm eine Personalpolitik betrieben, welche jedem die Haare zu Berge stehen lassen. Ist nichts neues in dieser Organisation und wird trotz den erkennbaren Fehlern, immer wieder passieren.

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