Eismeister Zaugg
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Lugano’s player Ryno Johan, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2019/20 between HC Lugano and SC Bern at the ice stadium Corner Arena in Lugano, Switzerland, Saturday,  February 22, 2020. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Luganos Ryno Johan steht die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben. Bild: KEYSTONE

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0:6 in Lugano oder die Magie der letzten Tage

Am Ende geht es nicht mehr um Logik und Taktik. Nie wird mehr gerechnet und prognostiziert, aber nie ist Hockey mehr archaisches Spiel, das auch in den Köpfen entschieden wird als in den letzten Tagen der Qualifikation. Dazu passt Luganos krachendes 0:6 gegen den SCB. Müssen Lehrbücher umgeschrieben werden?



Zur Magie der letzten Tage gehört die Versuchung, alles noch besser zu machen. Noch mehr für den Erfolg zu tun. Ja, alles menschenmögliche vorzukehren. Lugano hat sechs der letzten acht Spiele gewonnen und sechs Punkte Reserve auf Platz 9. Nur noch vier Partien oder 240 Minuten – und dann ist das Ziel erreicht. Die Segel für die Playoffs sind gesetzt. Einfach so weitermachen. Dann passiert nichts mehr.

Aber eben: es sind die letzten vier Partien. Die Magie der letzten Tage. Da kann nicht einfach alles so weitergehen wie bisher. Lugano lässt für diese vier letzten Spiele Dr. Saul L. Miller einfliegen. Einen der berühmtesten Sportpsychologen der Welt. Wahrscheinlich weiss keiner mehr über die Bewältigung von Stress-Situationen im Sport und über das, was wir «Winner-Mentalität» nennen. Ich habe seine Bücher alle gelesen. «Performing under Pressure» - «The complete Player – the psychology of winning Hockey» - «Why Teams Win – Keys to success in Business, Sport and beyond.» - «Hockey tough – Winning the mental game.» Gute Lektüre. Theoretisch könnte ich eine Praxis eröffnen.

Lugano hat diese Saison den SC Bern schon dreimal besiegt. 4:2 und zweimal 5:2. Und nun kommt für die letzten vier Partien auch noch der grosse Magier aus Amerika. Da kann einfach nichts mehr schiefgehen. Alles ist vorgekehrt. Professioneller geht nicht. Grande Lugano.

Die Furcht vor dem Bären

Aber Eishockey, dieses unberechenbare Spiel auf rutschiger Unterlage (damit das auch wieder einmal gesagt ist), entzieht sich aller Logik. Seit der Ankunft von Dr. Saul L. Miller ist Luganos Herrlichkeit in sich zusammengefallen wie ein Kartenhaus. Erst das 3:6 in Fribourg nach einer 2:0 und 3:1-Führung. Das letzte Drittel ging gleich 0:5 verloren. Und nun gleich anschliessend 0:6 gegen den SC Bern auf eigenem Eis. 0:3 schon nach 7 Minuten und 18 Sekunden. Zwei Spiele, die Dr. Saul L. Miller genug Stoff für ein neues Buch liefern: «Hockey's Dooms Day under Palm Trees.» Ich freue mich schon auf seine Debakel-Analyse. Müssen seine Lehrbücher gar umgeschrieben werden?

EVZ Mentalcoach Saul Miller verfolgt das sechste Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Montag, 17. April 2017 in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Mentalcoach Saul Miller agiert glücklos. Bild: KEYSTONE

Zur Magie der letzten Tage gehört eben auch die Furcht vor dem Bären. Vor dem grossen Namen. Vor den Männern, die dieses Krafttier auf ihren Gewändern aufgenäht haben. In diesen Tagen wird Eishockey auch in den Köpfen entschieden. Die «Bärenenergie» – so meinen die nordamerikanischen Schamanen – verhilft dem Menschen aus seiner inneren Haltung heraus eine Kraft zu entwickeln, die sie zur Durchsetzung ihrer Ziele – wie beispielsweise das Erringen eines Meistertitels oder die Qualifikation für die Playoffs – benötigen.

Die «komische Grazie» der Berner

Es gibt eine wunderbare vergleichende Charakterkunde zwischen Bär und Berner, geschrieben von Paul Maillefer (1862 – 1929), einem Geschichtsprofessor aus dem Waadtland. Ungeschminkt, aber offenkundig nicht ohne Ressentiment ist das Bild, das der Freimaurer und ehemalige Nationalratspräsident vom Berner und ihrem Hockey-Wappentier zeichnet.

«Kein anderes Tier könnte den Bernern besser als Sinnbild dienen als der Bär. Seht ihn: er zeichnet sich nicht durch Schönheit aus, aber es fehlt ihm nicht eine gewisse komische Grazie, er scheint schwer und massiv, aber er kann bei Gelegenheit sehr beweglich sein, er scheint grenzenlos gutmütig, zu nichts schlimmem fähig, gerne möchte man ihm die Hand geben – aber in seiner Samttatze verbergen sich furchtbare Krallen. Der Erfolg, sagt man, besteht darin, keine Nerven zu haben. Einverstanden. Aber auch darin, keine Furcht, und Freund und Feind gegenüber weder Bedenken noch Rücksicht zu kennen.»

Da kann man nur sagen: Lugano – SCB 0:6. Der Triumph der Bärenenergie über Dr. Saul L. Millers Psychologie. Ist jetzt alles klar? Bern doch noch in den Playoffs? Auf Kosten Luganos? Nur jetzt keine Prognosen. Es ist immer noch möglich, dass es doch Lugano schafft. It’s not over before the fat lady sings.

P.S.: Bär heisst auf finnisch Karhu. Der Vater der SCB-Auferstehung ist der finnische Torhüter. Er heisst Tomi Karhunen.

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Wenn Hockeyspieler im Büro arbeiten würden

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    Alle Leser-Kommentare
  • ironmike 23.02.2020 21:20
    Highlight Highlight glaube kaum dass sich der SCB die Playoff Quali noch nehmen lässt, jetzt hat man alle Trümpfe in der Hand.
  • mukeleven 23.02.2020 13:43
    Highlight Highlight sollte es bern schaffen, was ich seit lanegerem vermute, wird das eine unheimlich grosse und kraefteraubende abnutzungsschlacht in der ersten PO runde - das wird entweder die zuercher oder die zuger treffen (davos wird sich auf position 3 oder 4 halten koennen).
    sollte der SCB nach ueberstandener erster runde dann ‘im flow’ sein, hat bern alles richtig genacht und tikkanen wird hier wieder zur hoechstform auflaufen.
    #warmanziehen
  • TodosSomosSecondos 23.02.2020 13:33
    Highlight Highlight So ich hoffe Zug wird Qualisieger...
  • Merida 23.02.2020 13:02
    Highlight Highlight Hauptsache die 🐉 schlagen die 🐻!
    • baBIELon 23.02.2020 13:48
      Highlight Highlight Die Schlangen sollen den Hamster schlagen?
  • feuseltier 23.02.2020 11:15
    Highlight Highlight Bla bla.. Ich hoffe bern geht in die Playouts auf eine dramatische schöne Art im letzten Spiel
  • feuseltier 23.02.2020 11:10
    Highlight Highlight Das schlimme ist; sie könnten noch 6. Werden.. Aber hoffen wir, dass es der 9. Ist :)
  • kadric 23.02.2020 11:01
    Highlight Highlight Fackt ist. Egal wer in die Playoffs kommen wird von den Anwärtern rings um den Strich. Diese Mannschaften befinden sich bereits in den Playoffs. Das heisst die erst platzierten müssen sich richtig warm anziehen in der Finalrunde.
    Einzig alleine stellt sich dann die Frage. Reicht den strichkämpfern dann die Puste noch um die ganzen Playoffs durchzuziehen. So spannend war der Strichkampf schon lange nicht mehr.
    Allez Fribourg. Mal wieder Playoffs spielen. Brauchen kein Titel. Aber noch mehr Nervenkitzel. Wir Freiburger ernähren uns davon. Titel sind überbewertet. 😂🤷🏻‍♂️
    • Scooby doo 24.02.2020 04:01
      Highlight Highlight Ich würde dem EVZ wieder mal einen Titel gönnen....nach einer 21 jährigen Durststrecke . Oder macht es wieder eine Mannschaft der glorreichen vier?
      Hmmm Fribourg wurde noch nie Meister(sogar Langnau hatte dies schon mal geschafft) . Aber die in Gotteron holten sogar schon ein Russisches Sturmduo und scheiterten immer wieder kläglich.
  • Heini Hemmi 23.02.2020 10:18
    Highlight Highlight ...und Bären schlafen den ganzen Winter. Passt doch auch zu unserer Beamtenstadt.
  • klugundweise 23.02.2020 09:56
    Highlight Highlight Das hat man dann, wenn man sich auf diese Theoretiker verlässt.
    Die gibt es ja nicht nur in Amerika, sondern auch in der Schweiz - sogar bei Watson...
  • geissli 23.02.2020 09:34
    Highlight Highlight Nicht übertreiben, es war nur ein Auswärtssieg des SCB.
    Es hat meiner Ansicht nach nur ein positiver Effekt: Jetzt sind nicht mehr nur der SCB und HuGo im absoluten Strichkampf, nun auch noch Lugano und Lausanne. Wie geil ist den das?

  • Sergei Makarov #24 23.02.2020 09:31
    Highlight Highlight Interessant...den Miller einfliegen...kann man machen...hat nicht geklappt...too bad. Mich würde aber interessieren wieso Klasen nicht gespielt hat?
  • Jacques #23 23.02.2020 09:20
    Highlight Highlight Vicky hatte den Doc angerufen und sagte ihm, Lugano wolle sich auf seine Stärken besinnen und fokussieren.

    Batte de ingelish fromma da Vicki isse not sooo perfetto...

    So sagte der Doc. Tut es, frei und ohne zu denken. Also wurde er engagiert.

    Die grösste Stärke ist in Lugano einfach Geld ausgeben. Und das ist Ihnen dank dem Doc gelungen. Vielleicht kommt sogar noch ein neuer Trainer dazu?

    Daher. Nie aufgeben und immer mit beiden Händen!
  • zeusli 23.02.2020 09:15
    Highlight Highlight Egal was Vicky macht, es kommt nicht so wie gedacht...
  • holden27 23.02.2020 09:08
    Highlight Highlight Und dann gibt es immer noch Berner, welche Felsenfest der Überzeugung sind, Klaus Zaugg mag Bern nicht, schreibt immer gegen sie und verspottet sie...
    Manchmal fast schon kitschig, wie er Bern in den Himmel lobt...


    BTW: 7 der letzten 12 Zaugg Artikel waren über Bern. Will gar nicht wissen, wie viele es noch werden wenn sie dann die PO wirklich doch noch schaffen sollten 🙄
    Wobei... Ich glaub es wird auch nicht besser wenn sie die PO nicht schaffen, wahrscheinlich hat er für beide Fälle schon vorgefertigte Texte zum raushauen
  • SchnippDippDapp 23.02.2020 08:58
    Highlight Highlight Die nächste Partie sollte der SCB zeigen, dass sie nach einem sehr guten Spiel auch nachlegen können. Haben sie dieses Jahr aber noch nicht gemacht. Mal schauen, es bleibt auf jeden Fall spannend.
  • Hoefi14 23.02.2020 08:49
    Highlight Highlight Der Dienstag könnte hier noch eine entscheidende Rolle spielen. Gewinnt der SCB beim HCD haben Sie fast alle Vorteile auf ihrer Seite. Verlieren Sie aber und gehen ohne Pkt nach Hause, wäre wieder HCL über dem Strich aufgrund Direktduelle.
    • fandustic 23.02.2020 14:25
      Highlight Highlight Ein Punkt reicht schon😉 Dürfen also gerne verlieren, einfach erst in der Verlängerung...
  • Töfflifahrer 23.02.2020 08:45
    Highlight Highlight Man lässt ‚den‘ Psychologen einfliegen wow. Damit zeigt man erstens, dass man dem Team nicht zutraut erfolgreich zu spielen und hat einen weiteren Fachmann der dem Staff reinredet. Die Spieler hingegen lehnen sich zurück und vertrauen darauf, dass genau dieser Fachmann ja die Verantwortung für Sieg oder Niederlage trägt.
    Ist die Mannschaft ein Team, ist das alles absolut unnötig, die wissen selbst was die zu tun haben.
  • michiOW 23.02.2020 08:44
    Highlight Highlight Der EVZ wird extrem viel Energie verlieren gegen den SCB, gewinnt aber die Serie. Der ZSC muss ebenfalls ziemlich kämpfen, bis sie gegen LHC gewinnen. Der HCD erledigt HCFG kurz und schmerzlos. GSHC hat zu viele Verletzte und verliert gegen den EHCB.

    Im Halbfinal geht dem EHCB die Puste aus, der EVZ steht nach 5 Spielen im Final, der HCD schlägt den ZSC in der Belle.

    Den Final gewinnt Davos mit 4:2.

    💙💛💙💛💙💛💙💛💙💛💙💛💙💛💙💛💙
    • maylander 23.02.2020 08:56
      Highlight Highlight Also aus Zuger Sicht spricht rein gar nichts gegen ein Finale gegen den HCD.
    • Prof 23.02.2020 09:04
      Highlight Highlight Noch ist gar nicht klar, wer gegen wen spielt. Warte doch mit deinen Vorhersagen bis die Quali vorbei ist. Gleiche Sprüche wie Klaus, damit er im Nachhinein alles wieder schönreden kann/muss.
    • Mikesch 23.02.2020 11:19
      Highlight Highlight Wer Meister werden will muss den SCB schlagen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tikkanen 23.02.2020 08:43
    Highlight Highlight ...ja, die Bärenkraft wurde vom Jalonen bis zur schieren Unkennbarkeit gedämpft, aber das Dynamic Duo Housi/Laser hat die Dämonen der Schablone aus den Katakomben und Köpfen in Europas Hockeyhauptstadt getrieben und damit wieder den gewohnten SCB erschaffen👍🏻Das 2. Drittel vs. die Miserablen war der letzte Rückfall in die Schablone, gestern wurde Vickys Kuschelzoo standesgemäss erhudlet. Karhunen hält besser als einst Genoni, die neuen Linien wecken Unsichere wie #23 oder #71Diesem grossen SCB ist alles zuzutrauen, Hipstern🎪und neureichen Zugern💰droht Ungemach

    Item, Schweizermeister🏆🐻🍷
    • Marc83 23.02.2020 15:12
      Highlight Highlight Pass nur auf das ihr nicht erhudlet werdet. Auch ein blindes huhn findet mal ein korn...
    • Barney Thomas Steinmann 24.02.2020 13:51
      Highlight Highlight da bist du ja wieder Tikki-Bär😘 hatte schon Angst, dass du die Tabellensituation nicht überlebt hast🥴 was schreibst du immer wieder?!? ah ja
      -ITEM- NLB
  • TodosSomosSecondos 23.02.2020 08:30
    Highlight Highlight Ich drück auf jedem Fall dem EVZ die Daumen, dass sie doch bitte am Qualiende auf Platz 1 stehen mögen. 🐻
  • fools garden 23.02.2020 08:12
    Highlight Highlight Der Eismeister, süffige Geschichten, süffig zu Lesen.
    • Antiklaus 23.02.2020 10:25
      Highlight Highlight Süffig eher besoffen, wegen 6 Toren
  • N. Y. P. 23.02.2020 07:50
    Highlight Highlight «Kein anderes Tier könnte den Bernern besser als Sinnbild dienen als der Bär. Seht ihn: er zeichnet sich nicht durch Schönheit aus, ... »

    Dieser Abschnitt gefällt mir sehr gut. Es beschreibt den SCB sehr gut.

    Zweilen putzig und unbeholfen die Bären. Aber wehe ☝️☝️ , sie haben ein paar Runden vor den Playoffs 4 (Vier) Punkte Rückstand auf Rang 8, dann wird es richtig ungemütlich für die Gegner.

    Für den Z und Zug gilt : Wie werde ich nicht 1. in der Quali.
    • juergy 24.02.2020 05:52
      Highlight Highlight Wie werde ich nicht Quali 1.?? Der HCD machts seit einigen Spielen vor.. plötzlich sind die 2 Besten im Aufbautraining, einige verletzt.. zwar nur leicht aber doch so, dass sie nicht auflaufen und schwupps bist du 3. oder 4.... Arno’s Erbe.. 🤪
      Am Spenglercup hat man das ja schon mal durchgespielt und absichtlich verloren. Hat ja bestens geklappt. Ausgeruht die Quali trotz Mammutprogramm überzeugend geschafft. Ich als jahrzehntelang er HCD Anhänger finde solche Tricks unsportlich und verwerflich. Die künstlich herbeigeführte Playoffspannung gehört abgeschafft.
    • N. Y. P. 24.02.2020 15:03
      Highlight Highlight Vielleicht geht das in Zug oder Zürich sogar ganz ohne Worte des Trainers. Jeder weiss, was zu tun ist, um den Bären auszuweichen.
  • Zanzibar 23.02.2020 07:37
    Highlight Highlight Bern wird sich die Butter kaum mehr vom Brot nehmen lassen und ist im Viertelfinale ein höchst gefährlicher Gegner für den HCD, EVZ aber auch ZSC.
    • Mia_san_mia 23.02.2020 08:24
      Highlight Highlight Also für den EVZ wirds sicher sehr hart.
    • Pascal Mona 23.02.2020 11:48
      Highlight Highlight Würde ich jetzt noch nicht darauf wetten. Lugano hat mit Rappi/Ambri auf dem Papier das einfachste Restprogramm. Bei Punktgleichheit liegt Lugano vor bern. Lausanne hat 3 Punkte Vorsprung und auch hier ist bern hinten bei Punktgleichheit, bleibt noch Gotteron, welche doch recht gut in Form sind und 4 Punkte vorn aber wohl mit dem schwierigsten Restprogramm. Aus 3 Spielen gegen Davos, Gotteron und Lausanne kann es auch 1-2 Niederlagen für den scb geben. Das wird noch ganz eng...
    • Eiswalzer 23.02.2020 11:49
      Highlight Highlight Also DAFÜR muss man nun wirklich kein Experte sein, um das vorauszusehen... Der SCB, wenn er noch in die PO kommt, ist IMMER ein Titelkandidat mit einer solchen teuren Mannschaft. Und notabene als Titelverteidiger. Egal wie der Gegner heisst, die Chancen für Bern sind immer 50:50 oder höher. In den PO interessiert es ja niemanden mehr, dass dieses Team 50 Spiele underperformed hat.
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