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Albanien will in die EU – aber keine Flüchtlingslager



Albanien lehnt die Errichtung von Asylzentren der EU auf seinem Staatsgebiet ab. Sein Land wolle derartige Flüchtlingslager nicht errichten, wenn es bedeute, «verzweifelte Menschen irgendwo abzuladen wie Giftmüll, den niemand will.»

Dies sagte Albaniens Ministerpräsident Edi Rama der deutschen «Bild»-Zeitung laut Vorabbericht aus der Mittwochsausgabe. Auch als Gegenleistung für einen EU-Beitritt werde sein Land keine Flüchtlingszentren einrichten. Zugleich bekräftigte er, Albanien werde immer bereit sein, einen gerechten Beitrag zur Bewältigung der europäischen Last zu leisten.

Albania's Prime Minister Edi Rama speaks during a news conference after a vote to appoint a temporary prosecutor general, which opposition consider to be unconstitutional in Tirana, Monday, Dec. 18, 2017. Albanian police clashed with opposition supporters who tried to force their way into parliament to disrupt a vote on the appointment of an interim prosecutor general. (AP Photo/Hektor Pustina)

Albaniens Ministerpräsident Edi Rama will keine Flüchtlingszentren im eigenen Land.  Bild: AP/AP

Aber das könne nicht heissen, dass sein Land die Probleme für alle schultere. Es sei eine «gefährliche Lösung, Albanien zum Wellenbrecher für Europas Flüchtlinge» machen zu wollen, führte er weiter aus.

Die EU-Beitrittsgespräche mit Mazedonien und Albanien verzögern sich unterdessen. Die EU-Staaten hätten den Weg für eine Entscheidung darüber im Juni 2019 geebnet, hiess es in einem Dokument, das die Europa-Minister der 28 Mitgliedsstaaten am Dienstag veröffentlichten.

Zuvor müssten die Balkan-Staaten aber eine Justizreform in Angriff nehmen sowie Korruption und organisierte Kriminalität bekämpfen, bevor dann die Verhandlungen offiziell Ende kommenden Jahres begonnen werden könnten. (sda/reu/dpa)

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