Gesellschaft & Politik
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A partially burned flag hangs outside the Identity Inc.'s Gay and Lesbian Community Center on Weds., June 24, 2015, in downtown Anchorage, Alaska. Identity Inc. Executive Director Drew Phoenix says the flag which represents diversity within the lesbian, gay, bisexual, transgender and queer community, was found vandalized on Tuesday, June 23. (AP Photo/Mark Thiessen)

Hassverbrechen gegen Homosexuelle kommen immer wieder vor. Wie oft, wird statistisch nicht erfasst. Bild: AP

15-Jähriger greift Schwule vor Zürcher Gay-Club an – das hat Folgen für die Justiz

Wie oft es in der Schweiz zu politisch motivierten Straftaten kommt, wird statistisch nicht erfasst. Das könnte sich bald ändern. Doch nicht alle sind davon begeistert.



Um was es geht:

Vergangenes Wochenende kam es erneut zu einer homophob motivierten Attacke im Zürcher Niederdorf. In der Nacht auf Sonntag wurden mehrere Männer vor dem Gay-Club Heaven von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen. Dabei zückte einer der sechs Angreifer ein Messer und verletzte einen Sicherheitsmann des Clubs an der Schulter. Ein weiterer Mann erlitt eine Platzwunde am Kopf. Ein 15-jähriger Tatverdächtiger wurde später von der Polizei festgenommen.

Schon in den Wochen davor wurden im Niederdorf an den Wochenenden immer wieder Schwule angepöbelt und angegriffen. Im Frühling 2019 kam es zudem auch beim Lochergut in Zürich zweimal zu Attacken auf Homosexuelle. Diese Fälle zeigen nur die Spitze des Eisbergs. Wie oft Homosexuelle Opfer von Hassverbrechen werden, ist weitgehend unbekannt.

Schwulen- und Lesbenorganisationen kritisieren das schon lange. Sie fordern, dass sogenannte «Hate Crimes» statistisch erfasst werden. Mit der am Sonntag beschlossenen Ergänzung des Strafgesetzbuchs gäbe es jetzt eine gesetzliche Grundlage für eine solche Statistik. Doch vonseiten Politik, Behörden und Polizei regt sich Widerstand dagegen.

Was bisher in der Statistik erhoben wird:

Die polizeiliche Kriminalstatistik listet jedes Jahr sämtliche registrierte Straftaten in der Schweiz auf. Darin erfasst ist, gegen welchen Gesetzesartikel verstossen wurde, nicht aber, was das Motiv der Tat war. Ein Angriff auf einen homosexuellen Mann erscheint in der Statistik also unter der Kategorie «Körperverletzung». Dass das Verbrechen einen homophoben Hintergrund hatte, wird nicht vermerkt.

Das gilt auch für antisemitisch, antimuslimisch oder rassistisch motivierte Straftaten. Anders als in anderen europäischen Ländern ist hierzulande unbekannt, wie häufig jüdische, muslimische oder dunkelhäutige Menschen Opfer von Gewaltverbrechen werden.

Bild

In der polizeilichen Kriminalstatistik wird nicht erfasst, aus welchem Grund ein Verbrechen begangen wurde. bild: keystone

Einziger Anhaltspunkt stellt die Antirassismusstrafnorm dar. Sie stellt die Diskriminierung aufgrund der Rasse, Ethnie, Religion und seit Sonntag auch aufgrund der sexuellen Orientierung unter Strafe. Die Details bleiben allerdings auch hier unbekannt. Denn ob ein Verstoss gegen die Antirassismusstrafnorm aus antisemitischen, antimuslimischen, rassistischen oder homophoben Gründen begangen wurde, wird nicht separat aufgeführt.

Was zusätzlich erhoben werden soll:

In Basel und Zürich laufen derzeit Initiativen zur polizeilichen Erfassung von Hassverbrechen. Um sich ein Bild davon zu machen, wie verbreitet solche «Hate Crimes» in der gesamten Schweiz sind, müssen verschiedene Berichte von unterschiedlichen Verbänden konsultiert werden.

«Auf einem Polizeirapport auch noch zu erfassen, ob das Tatmotiv homo- oder transphobe Gründe hat, kann nicht ernsthaft als schwierig oder unmöglich bezeichnet werden.»

Rosmarie Quadranti, Alt-Nationalrätin BDP

Die LGBT-Helpline zählt jede Woche zwei Meldungen, die bei ihrer Anlaufstelle eingehen. Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus publiziert jedes Jahr eine Sammlung der vom Netzwerk der Beratungsstellen für Rassismusopfer erfassten und behandelten Vorfälle. Und bei den Angriffen auf die jüdische Gemeinde ist es der Antisemitismusbericht des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund, der die vorhandenen Daten zusammenfasst.

Die frühere BDP-Nationalrätin Rosmarie Quadranti forderte vor zwei Jahren in einer Motion die statistische Erfassung von «Hate Crimes» aufgrund der sexuellen Orientierung oder der Geschlechtsidentität. Sie schrieb: «Das Bundesamt für Statistik soll eine Form finden, die die Erfassung ohne grossen Aufwand erlaubt. Auf einem Polizeirapport auch noch zu erfassen, ob das Tatmotiv homo- oder transphobe Gründe hat, kann nicht ernsthaft als schwierig oder unmöglich bezeichnet werden.»

Im vergangenen Herbst hat der Nationalrat den Vorstoss von Quadranti knapp angenommen. Damit kommt die Diskussion auf nationaler Ebene erstmals etwas ins Rollen.

Warum der Bundesrat und Polizisten dagegen sind:

Wenig begeistert von Quadrantis Vorstoss ist der Bundesrat. Er beantragte, die Motion abzulehnen. Grundsätzlich finde er es zwar sinnvoll, «Hate Crimes» statistisch zu erfassen und entsprechende Daten zu veröffentlichen. Doch eine Evaluation habe gezeigt, dass die kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren eine neue Regelung ablehnen.

«Ihre Bedenken betreffen insbesondere die subjektive Beurteilung des Konzepts, die schwierige Eingrenzung des Themas und den erwarteten hohen finanziellen Aufwand für die Umsetzung», schrieb der Bundesrat in seiner Antwort auf Quadrantis Motion. Für Kantone und Bund würden hohe Kosten anfallen, die mit der Ergebnisqualität einer solchen Statistik abzuwägen wären. Die Ergebnisse der Befragung der Kantone habe gezeigt, dass weder bei der Erfassung noch bezüglich der Ergebnisse eine ausreichende Qualität gewährleistet werden könnte.

Menschen demonstrieren unter dem Motto

Schwulen- und Lesbenorganisationen fordern schon lange, dass Hate Crimes statistisch erfasst werden. Bild: KEYSTONE

Nebst dem Bundesrat gibt es auch von Seiten Polizei kritische Stimmen zur statistischen Erfassung von Hassverbrechen. Gegenüber dem «Tages-Anzeiger» sagt Stefan Blättler, Chef der Berner Kantonspolizei, die Polizei müsste bei den Einvernahmen Daten beispielsweise über die sexuelle Orientierung, die Geschlechtsidentität und die Religion erfassen. «Das wäre heikel, da es sich um höchstpersönliche, schützenswerte Personendaten handelt.» Zudem könnten verlässliche Angaben über das Tatmotiv oft erst im Gerichtsverfahren gemacht werden.

Wie es nun weitergeht:

Nachdem der Nationalrat den Vorstoss von Quadranti angenommen hat, wird das Geschäft in der Frühlingssession im Ständerat diskutiert. Sollte es dort eine Mehrheit erhalten, muss der Bundesrat innerhalb von zwei Jahren den Auftrag umsetzen, sprich ein Instrument ausarbeiten, dank dem die statistische Erfassung von Hassverbrechen möglich wird.

Wie gut die Chancen um das Geschäft stehen, zeigt die Diskussion in der vorberatenden Kommission des Ständerats: Ende Januar hat sie sich für die Motion ausgesprochen.

Recht so: Eltern begleiten ihre Kinder mit bedingungslosem Stolz an die Gay Pride!

Nationalrat will «Hate Crimes» statistisch erfassen

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366Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stillerMitleser 13.02.2020 19:43
    Highlight Highlight Es gibt ein Recht auf Privatsphäre, das schliesst ein dass den Staat deine sexuelle Ausrichtung nichts angeht.
    In Zukunft sollen Opfer einer Gewalttat nichtmal mehr diese Privatsphäre wahren dürfen? Zwangsouting?
    Einmal mehr: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht.
  • Do not lie to mE 13.02.2020 11:44
    Highlight Highlight Die Gymnasiastin Mila (F) reagierte nach eigenen Angaben auf einen muslimischen Mann, der sie im Internet als „dreckige Lesbe“ beschimpft hatte, weil sie ihm erklärt hat dass sie nicht auf Männer stehe. Daraufhin übte sie Islam-Kritik in Bezug zum Hass im Buch. Der Hass wurde umgehend bestätigt in dem ihr im Internet Mord und Vergewaltigung angedroht wurde. Sie konnte wochenlang nicht in die Schule gehen und stand zeitweise unter Polizeischutz. Emmanuel Macron hat sie nun in Schutz genommen und der Hass/Hetze im Internet aufs schärfste verurteilt.
  • Hugo Hugentobler 13.02.2020 00:07
    Highlight Highlight Bitte helft mir auf die Sprünge: Die sexuelle Orientierung des Opfers spielt eine riesige Rolle und muss genannt werden, die Herkunft des Täters spielt jedoch keine Rolle und darf nicht genannt werden...

    Dabei lässt die Herkunft ganz klar Schlüsse darauf zu, wie eine Person sozialisiert wurde. Weiter zeichnet sich ganz klar ein Bild ab und die konsequente Nennung der Herkunft der Täter würde Homosexuellen helfen, solche Personengruppen zu meiden.
    • Albert Stpeck 13.02.2020 07:56
      Highlight Highlight @Hugo
      „Einer Personengruppe aufgrund ihrer gemeinsamen Herkunft dieselben Charaktereigenschaften zuordnen und dann als Ganzes meiden...“

      Ist in etwa die Definition von Rassismus.
    • Suppentopf 13.02.2020 08:41
      Highlight Highlight @Albert: Würdest du mit deinem Freund Händchen haltend durch Kairo laufen? Und wenn nicht, bist du dann ein Rassist? Oder man kann auch ein Vorort von Paris nehmen um in Europa zu bleiben. Das ist reiner Pragmatismus und bedeutet nicht, dass jeder dieser Gruppe ein möglicher Täter ist.

      Ich glaube die Homosexuellen verhalten sich heute schon nach diesem Muster, auch wenn sie es nicht direkt zugeben würden. Der Kommentar von Hugo ist so gesehen überflüssig.
    • Yummy 13.02.2020 08:44
      Highlight Highlight Ich find "Statistik" das schönere Wort ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • smota 12.02.2020 23:48
    Highlight Highlight Ich finde die Beweisführung sowie die Relevanz in solchen Fällen fragwürdig. Ein Angriff ist doch strafbar egal gegen wer, unabhängig von Geschlecht, Rasse, Orientierung. Gleichberechtigung heisst doch alle sind gleich. Ich höre nur: Ein jugendliche Person hat eine andere Person angegriffen. Jugendstrafgesetz Ist die einzige ausserordentliche Komponente, alles andere muss in meiner gleichberechtigten Welt egal sein.
    • Pafeld 13.02.2020 11:00
      Highlight Highlight Es geht ja auch nicht darum, dass die Verbrechen wie in den USA mit zwei verschiedenen Strafmassen gemessen werden, sondern das man Daten über das Motiv von Hassverbrechen hat, um systematische Prävention betreiben zu können. So wie es unsere Landesnachbarn ja auch tun.
      Da kann man eigentlich nur dagegen sein, wenn man selbst Hassverbrechen begeht oder wenn man sich in seiner Ignoranz sicher ist, niemals selbst Opfer eines Hassverbrechens werden zu können, weil man nicht zu einer der typischen Zielgruppen gehört.
  • Normi 12.02.2020 21:55
    Highlight Highlight @äti

    meinst du so etwas mit Angabe der Parteizugehörigkeit?
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    • Pafeld 13.02.2020 11:02
      Highlight Highlight Weil die AntiFa ja eine politische Partei und keine politische Gegenströmung ist...
  • Dartanion 12.02.2020 19:15
    Highlight Highlight Was so soll man auch erwarten ? Leute die von mittelalterlichen Kulturen geprägt mit unserer Zivilisation konfrontiert werden, können nicht anders . Allerdings ist meine Meinung, solche Menschen sind im falschen Land, gehören nicht hierher.
  • Sen 12.02.2020 18:35
    Highlight Highlight Warum lasst ihr den Fakt aussen vor, dass es sich laut Stadtpolizei Zürich um einen Syrer handelt?
    Bunt geht halt nicht immer auf... viele Jugendliche aus dem Osten sind leider nicht so offen wie wir.
    Und ja, scheinbar laufen diese teilweise minderjährig, mitten in der Nacht mit dem Messer rum.
    Toll...
    • 044 508 39 39 het sie gseit 12.02.2020 23:43
      Highlight Highlight Wieso lassen sie diese Information aussen vor? Um ein Stimmen zu erzeugen, alles wären alle Schwulen hier bedroht und um es irgendwelchen angeblichen Rechten in die Schuhe zu schieben.
    • stillerMitleser 13.02.2020 19:38
      Highlight Highlight Das nennt sich Framing.
      Nur das erwähnen was der eigenen Agenda nützt.
    • genauleser 13.02.2020 21:30
      Highlight Highlight Wieso sind alle Schwulen bedroht, wenn der Täter kein Syrer war?
  • Enzian034 12.02.2020 18:34
    Highlight Highlight und den erwarteten hohen finanziellen Aufwand für die Umsetzung», schrieb der Bundesrat. Echt jetzt?
    Bin selbst Rentner, Schweizer und Schwul, in den Ausgang in der Nacht gehe ich schon lange nicht mehr, da es auch für mich zu gefährlich ist. Danke an den gesamten BR und die Polizei, soweit sind wir, das ich mich als Schweizer im eigenen Land nicht mehr sicher fühle.
  • ThePower 12.02.2020 18:30
    Highlight Highlight Viel interessanter fände ich ja, welche "Strafe" den 15-jährigen Täter erwartet..
    • Normi 12.02.2020 21:10
      Highlight Highlight Strafe... der war gut
  • homo sapiens melior 12.02.2020 17:20
    Highlight Highlight Beispiel Berlin
    Jahr 2017
    139 Straftaten gegen LGBTIQ
    Dunkelziffer ca. 90%
    Aufklärung 44%
    74 erfasste Täter
    44 davon deutsch
    30 Serbien, Montenegro, Rumänien, Polen.

    Motive:
    35 rechtsextrem
    1 ausländische Ideologie
    4 religiöse Ideologie
    Rest: unbekannt

    Steigerung gegenüber Vorjahr: 30%

    Täter sind mehrheitlich einheimisch. Wenn das in D so ist, dann bei uns sicher auch. Keine Überraschung. Es sind mal wieder Rechtsextreme.

    Wette: Mehrheitlich Rechtswähler! AfD, SVP, etc. Die sehen es als Angriff auf ihre Meinungsfreiheit, wenn sie Minderheiten nicht beleidigen dürfen. Geben sie offen zu.
    • eysd 12.02.2020 17:45
      Highlight Highlight Denke es sind secondos eher.. ich bin sicher das die Homophobie in mitteleuropäern nicht so extrem ist und die 40% Deutsche sind nicht mot nir deutschem Hintergrund
    • redeye70 12.02.2020 17:45
      Highlight Highlight Es geht rein um die Bewertung des Falls in Zürich und der Messerstecher ist ein syrischer Flüchtling. Solches Verhalten soll Folgen haben und zur Ausweisung führen, in deren Kultur wird nur die harte Hand verstanden. Über alles andere lachen die nur.
    • Domimar 12.02.2020 17:58
      Highlight Highlight @melior ich stell mir das Leben furchtbar einfach vor, wenn man einfach solche Sachen schreibt und das vermutlich auch noch ernst nimmt. 74 / 44 / 30 und der Satz: Mehrheit einheimisch. In Deutschland. Wow. Nun oberflächlich betrachtet stimmt das, und das ist das tragische an dieser Aussage. Aber wieviel machen 44 Personen der Deutschen Bevölkerung aus und wieviel machen 30 Personen der ausländischen Personen in Deutschland aus? Geht ein Licht auf? Oder anders, wieviel machen 44 Personen von 87% der Bevölkerung aus und wieviel machen 30 Personen von 13% der Bevölkerung aus. Jetzt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 12.02.2020 16:48
    Highlight Highlight Mittlerweile sind Homosexuelle sicherer und mehr willkommen in einem erzkatholischen Weiler in der Innerschweiz, als in den toleranten und weltoffenen "Grossstädten".

    Mittlerweile können sich ganze Gruppen von Menschen nicht mehr sicher durch die Mitte unserer Gesellschaft bewegen.

    Europa schafft sich selber ab, inkl. aller Errungenschaften der letzten 50 Jahre. Lasst ruhig noch mehr Leute rein, die mit unseren Werten und Kultur 0% klarkommen und sich nicht anpassen wollen 👍🏻
    • Zecke 12.02.2020 17:21
      Highlight Highlight Chrigi, deine von rechts vorgekaute Hetze kannst du dir sparen – besonders bei einem derart wichtigen Thema wie dem. Wiso muss man alles instrumentalisieren? Homophobie sehe ich übrigens auch, wen wunderts, von Schweizern in Schweizer Stammkneipen in einer Schweizer Landregion.
    • Pisti 12.02.2020 18:00
      Highlight Highlight Zecke als SVP Wähler gebe ich dir teils Recht, Homophobie kommt vor allem bei der älteren Generation in der SVP noch vor. Das beschränkt sich aber auf dumme Sprüche und darin dass man Ihnen gewisse Rechte zum Beispiel die Ehe vorenthalten will. Ich und andere jüngere SVP Wähler sind hier aber anderer Meinung.
      Gewalt gegen Homosexuelle, kommt aber fast ausnahmslos von Zugewanderten. Übrigens ginge es nach der SVP wären diese Gewaltverbrecher lieber heute als Morgen wieder zuhause. Was man ja von den Linken nicht behaupten kann.
    • Chrigi-B 12.02.2020 18:35
      Highlight Highlight Es ist doch noch ein Unterschied ob man Homosexualität ablehnt, sich über sie lustig macht usw. oder ihnen das Gesicht einschlägt und sie absticht.

      Aber ja, verschliessen wir weiter die Augen vor der glasklaren Realität und nennen alles "rechte Hetze" - bis es die ersten Toten im Namen der "Toleranz" gibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zinni 12.02.2020 16:08
    Highlight Highlight Ich verstehe auch nicht, warum man mit einem messer bewaffnet ausgeht 🤔🤔 ich kenne niemanden in meinem umfeld, der das tut. Wozu auch... Ausser, man ist auf derartige konfrontationen aus.
    • RemoAchilles 12.02.2020 17:03
      Highlight Highlight Keine Ahnung aber wir leben in der CH wo gefühlt jeder Bürger 2 Victorinox Sackmesser besitzt. Ich habe meins ehrlich gesagt auch immer mit. Ist hald in vielen Fällen ein tolles Helferlein das Sackmesser
    • Pisti 12.02.2020 18:01
      Highlight Highlight Der hat wohl eher mit einem Butterfly oder Klappmesser zugestochen als mit einem Sackmesser.
  • Roman h 12.02.2020 15:27
    Highlight Highlight Wieso sind soviele gegen die Fakten?
    Eine erwachsene Person soll doch in der Lage sein die Sache so zu sehen wie sie ist und das ist nun mal das es eine klare Täter Gruppe gibt.
    Nur weil man das anspricht heisst es doch nicht das man rechts ist.
    Sehr wahrscheinlich wählen die meisten die eben hier das ansprechen nicht mal die SVP.
    Wenn es hier trolle gibt dann kommen die alle von links.
    Am wichtigsten ist niemals Täterschutz sonder die Opfer.
    Daher müssen zukünftige Opfer wissen welche Gruppe am ehesten Täter ist.
    • Ueli der Knecht 12.02.2020 22:19
      Highlight Highlight Das Problem ist doch, dass die Fremdenhasser, die dieses Problem mit Vorliebe ansprechen, auch meistens Homophobe sind.

      Es nützt weder Schwulen noch Frauen, wenn die Islamophoben vorgaukeln, sich für Schwulen- oder Frauenrechte einzusetzen, nur weil sie darin die Gelegenheit sehen, ihren Kulturrassismus auszuleben.

      "Wieso sind soviele gegen die Fakten?"

      Die Leute sind nicht gegen die Fakten, sondern gegen diese rechtsradikalen, homophoben, Frauen verachtenden, islamophoben und xenophoben Heuchler.

      Fakt ist:
      Es gibt hier vielfach mehr homophobe Rechtspöbler als homophobe Migranten.
    • Roman h 13.02.2020 01:27
      Highlight Highlight @ueli
      Es nützt den Schwulen und Frauen nichts wenn man das Problem verleugnet wie sie es machen.
      Aber
      Es nützt ihnen etwas wenn sie den Kulturrassismus für ihre Zwecke nutzen.
      Ich weiss Worte können Schmerzen aber sie sind nichts im Vergleich zu einem Messer.
      Wenn die Leute wirklich gegen Frauen verachtende und homophobe Leute sind, dann sind sie eben gegen gewisse Migranten.
      Zu ihrer letzten Aussage
      Meinen sie mit hier
      Watson oder die Schweiz
      Mit Watson haben sie recht aber das sind "nur" Kommentare
      Mit der Schweiz liegen sie faltsch und das ist dann etwas anderes als Gemeinde Kommentare
    • Ueli der Knecht 13.02.2020 06:19
      Highlight Highlight Ich leugne die Probleme nicht, Roman h, meine aber nur, dass die Homophobie von einigen Migranten ein sehr viel kleineres bis hin zu vernachlässigbareres Übel ist, gegenüber der weit verbreiteten und hierzulande Vielfach häufiger manifestierenden Homophobie und Frauenverachtung beim Rechtspöbel.

      Es gibt ja auch viel mehr Rechtspöbler als Migranten.

      Es nützt den Schwulen und Frauen nichts nur nichts, sondern es schadet ihnen konkret, wenn man diese weit verbreitete Homophobie und Frauenverachtung unter dem Rechtspöbel verleugnest, Roman h.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PeteZahad 12.02.2020 15:23
    Highlight Highlight Wenn der Täter sein Motiv nicht von sich aus bekannt gibt, ist dieses immer eine Vermutung des einvernehmenden Polizeibeamten. Eine Statistik basierend auf Vermutungen ist keine Steuergelder wert.
    • Lucida Sans 12.02.2020 18:10
      Highlight Highlight Also, wird die Straftat nur aus Hass begangen, wenn die Herkunft des Täters 100% geklärt ist? Ist diese nicht hinlänglich bekannt, geschieht die Straftat aus Liebe, Freundschaft oder was.
    • PeteZahad 14.02.2020 08:28
      Highlight Highlight Das habe ich nicht gesagt. Es gibt Dinge, die lassen sich unumwerflich feststellen, wenn der Täter bekannt ist. Das Motiv nicht, wenn der Täter schweigt. Auch wenn bei einer Tat ein Motiv offensichtlich erscheint, ist es lediglich eine Vermutung wenn der Täter schweigt. Ich habe nur gesagt, das sich gewisse Dinge als Fakt feststellen lassen und andere Vermutungen sind. Aus den Fakten dann wiederum auf Vermutungen zu schliessen hast du hinzugedichtet.
  • äti 12.02.2020 14:56
    Highlight Highlight Die Partei-Zugehörigkeit muss auch erfasst werden.
    • Atlantar 12.02.2020 15:47
      Highlight Highlight @äti

      Das wäre durchaus möglich. Beweis doch bitte, dass gewisse Partei-Angehörige in ähnlicher Weise signifikant, wie Menschen mit einem bestimmten Migrationshintergrund, bei diesen Straftaten übervertreten sind und erläutere anschliessend den Zusammenhang der Partei-Zugehörigkeit und der Straftat.

      Wenn du das kannst, dann sollten wir das auch veröffentlichen, sodass eine gesellschaftliche Debatte entstehen kann.

      Ich habe es nicht nötig, aufgrund meiner Ideologie Debatten zu verunmöglichen, sondern bin immer interessiert an Lösungen, auch wenn ich dafür mein Weltbild überdenken muss. ;-)
  • PrivatePyle 12.02.2020 14:49
    Highlight Highlight Ich fände die Info schon beachtenswert, dass es sich beim 15 jährigen Messerstecher laut Polizei um einen syrischen Flüchtling handelt.
    Zumal sich der Bund aktuell in Griechenland auf biegen und brechen für die Aufnahme von minderjährigen, unbegleiteten Migranten stark macht. ^^
  • Walterf 12.02.2020 14:46
    Highlight Highlight Warum wird hier jetzt auf Migranten geschossen? Mein erster Gedanke war dass einige SVP Heinis aus der Innerschweiz ins Ausland (Zürich) gingen!
    • lucasm 12.02.2020 14:57
      Highlight Highlight Die Täter homophober Gewalttaten verfügen in den meisten Fällen über einen Migrationshintergrund, wieso sollte man diesen Fakt nicht thematisieren dürfen? Totschweigen löst das Problem nicht.
    • JoeMuc 12.02.2020 16:12
      Highlight Highlight Es geht nicht draum von wem, sondern weswegen.
      Syrer Schweizer Deutscher... alle haben den gleichen Grund wenn sie vor ner schwulen Bar Messer zücken.

      Die Rechten mögens aber natürlich, nur darauf zu verweisen es war ein Ausländer. Nützlich für die. Die Opfer aber sind denen völlig egal. GANZ zu schweigen vom Grund. Da sind die Rechten sich mit dem Syrer näher als man glaubt, nicht wahr?
    • Atlantar 12.02.2020 17:09
      Highlight Highlight @Joe

      "Alle haben den gleichen Grund wenn sie vor ner schwulen Bar Messer zücken"

      DAS ist schlicht und einfach nicht wahr und dass weisst du auch.

      Was für eine absolut absurde Aussage. Dann erzähl mal, was ist den DER Grund?

      Köstlich, zu was für Statements ihr euch hinreissend lässt, wenn eure Ideologie von der Realität ad absurdum geführt wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • joevanbeeck 12.02.2020 14:39
    Highlight Highlight Wenn man solche Statistiken erhebt sollten dann aber auch Konsequenzen folgen, auch wenn diese gerade politisch nicht "modern" sind. Bunte Umzüge und Symbol-Abstimmungen wie die vom letzten Wochenende reichen dann halt nicht mehr, In einem Grossteil der Medien traut man sich ja nicht mal zu schreiben das der Täter ein Syrischer Asylbwerber ist.

    https://www.watson.ch/schweiz/gesellschaft%20&%20politik/140401766-homophobie-hate-crimes-sollen-statistisch-erfasst-werden
    • redeye70 12.02.2020 17:48
      Highlight Highlight Kein Asylbewerber, ein Flüchtling. Ist nicht dasselbe. Wird jetzt wahrscheinlich noch mit einem Kriegstrauma entschuldigt.
  • Platon 12.02.2020 14:24
    Highlight Highlight Wenn hier schon alle wieder einmal über Migration reden wollen, dann ist der Fall eigentlich klar, wir brauchen eine statistische Erfassung. Leider hat hier keiner, der wieder nur über Migration redet die statistischen Daten dazu, die Diskussion so einseitig zu gestalten. Würden Hate-Crimes erfasst, wüsste man nun, ob Hate-Crimes immer mit Migrationshintergrund entstehen. Die Nationalität wird schliesslich auch erfasst, also auf was warten wir?
    • PeteZahad 12.02.2020 15:26
      Highlight Highlight Ob Migrationshintergrund oder nicht, lässt sich bei bekanntem Täter feststellen Fakt. Wenn der Täter schweigt wirds mit der Motivation schwierig (Vermutung).
    • redeye70 12.02.2020 17:50
      Highlight Highlight Schweigt der Täter zur Motivation seiner Straftat muss das eben auch so erfasst werden und entsprechen in die Statistik einfliessen. Seit doch nicht so kompliziert!
    • Lucida Sans 12.02.2020 18:20
      Highlight Highlight Haben Sie sich schon einmal mit Jugendlichen Migranten über dieses Thema unterhalten? Tun Sie es und ich garantiere Ihnen, dass es Ihnen dabei schlecht wird.
      Und glauben Sie ja nicht, dass Sie mit verständnisvollem Diskutieren irgendetwas ändern können!
    Weitere Antworten anzeigen
  • My Senf 12.02.2020 13:53
    Highlight Highlight Also zuerst muss mal ein realer und anständiger Name her!
    Homophob?! Was soll dass? Jemand der Angst von homosexuellen hat begeht keine Gewaltverbrechen.
    Hass auf homosexuelle führt zu Gewalt Ihnen gegenüber
    Aber na ja
    • Mr. Spock 12.02.2020 15:20
      Highlight Highlight Homophobie:
      Soziale, gegen Lesben und Schwule gerichtete Aversion bzw. Feindseligkeit
    • Sandro Lightwood 12.02.2020 16:09
      Highlight Highlight Ähm, zudem ist Angst einer der Urinstinkte, die in extremen Fällen in der Regel entweder zu Flucht oder eben zu Angriff führen kann.
    • My Senf 12.02.2020 23:55
      Highlight Highlight Ja genau Sandro
      Ich erlebe täglich wie aggressiv arachnophobe werden können und anstatt paralysiert zu sein massenhaft spinnen 🕷 töten
      Das sind alles Wörter griechischen Ursprungs und bedeuten was anderes als Mainstream daraus macht. Da ändert auch ein urban dictionary nichts an der Bedeutung
  • Kanischti 12.02.2020 13:43
    Highlight Highlight Was leider nirgends steht: Was sollen diese Erhebungen bringen/nützen?
    • Sandro Lightwood 12.02.2020 15:11
      Highlight Highlight Siehst du ja hier, was es nützen würde. Im Moment wird wahlweise den Ausländern oder dem rechten Spektrum die Schuld zugeschoben. Mit einer Statistik müssten wir nicht im dunkeln tappen. Zudem: ermöglicht gezielte Prävention.
    • Kanischti 12.02.2020 16:30
      Highlight Highlight Diese Statistik wird nur über das Motiv Auskunft geben und nichts über die Täter verraten.

      Aber ja, ich finde auch, wenn eine solche Statistik eingeführt werden sollte, dann bitte auch mit Bezug auf die jeweilige Täterschaft bzw. deren Hintergrund.
  • el bubelino 12.02.2020 13:42
    Highlight Highlight Details sind für eine Einschätzung der Judikative wichtig. Alle Anderen, Voyeuristen und Sensationsgeile, sollen sich um Dinge kümmern, von denen Sie Ahnung haben. Gewalttaten von pubertierenden, testosterongeladenen Individuen, die in Gruppierungen auftreten, sind ebenso nichts Neues, wie Menschen, die hysterisch -empört darauf reagieren. Es lebe der Journalismus-!!! Ps. Die erwähnte Risikogruppe wird immer einen Grund finden, um Gewalt auszuüben. Hier sind ganz andere Faktoren, wie z.B. soziale Einbindung/ -Funktion/ -Stellenwert/ -Perspektive entscheidend.
    • Bene86 12.02.2020 14:46
      Highlight Highlight el bubelino: Den Faktor "Kultur" und "Religion" hast du ganz bewusst weggelassen oder?

      Getreu nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
  • derEchteElch 12.02.2020 13:42
    Highlight Highlight In dem Fall sollten (werden?) auch alle linksextreme Attacken (z.B. Tätlichkeiten gegenüber Politikern, Journalisten sowie Sachbeschädigungen) als „Hate Crime“ statistisch erfasst werden?

    Schliesslich verprügeln sie die Anderen nur wegen anderer Ansichten in Sachen Politik und Umweltthemen..

    Oder geht das unter ziviler Ungehorsam?
    • Platon 12.02.2020 14:20
      Highlight Highlight derEchteElch und sein Kampf gegen Linksextremismus. Was ist mit Rechtsextremismus?!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 12.02.2020 14:30
      Highlight Highlight Eher unter whataboutism deinerseits.
    • Charlie Brown 12.02.2020 14:41
      Highlight Highlight derEchteWhataboutist
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  • zaphod67 12.02.2020 13:40
    Highlight Highlight Und was sind jetzt bitte die im Titel erwähnten angeblichen Folgen für 'die Justiz'?
  • Wolf von Sparta 12.02.2020 13:22
    Highlight Highlight Jetzt wird wieder gegen Ausländer geschossen wo es nur geht. Dachte immer, die Leserschaft auf Watson wäre so weltoffen? Wer behauptet, dass in dieser Gruppe nur Leute mit Migrationshintergrund waren? Vielleicht waren auch 2-3 Schweizer dabei? Von jungen Schweizern gibt es genau das selbe Verhalten aber hier wird wieder gegen fremde Kulturen "geschossen". Verstehe ich nicht.
    • Atlantar 12.02.2020 13:53
      Highlight Highlight @Nicht-Alle-Apologeten

      "Wer behauptet, dass in dieser Gruppe nur Leute mit Migrationshintergrund waren? Vielleicht waren auch 2-3 Schweizer dabei?"

      -

      Wenn 9 von 10 Menschen mit einem spezifischen Attribut, das häufig mit der Straftat zusammenhängt, ein Verbrechen begehen, dann soll man das nicht thematisieren dürfen, weil es eben nicht alle sind? Es geht um Proportionen und Überrepräsentation, Freunde. Hört endlich mit diesem billigen rhetorischen Trick auf und erkennt wenigstens das Problem an!

      Jeder darf diesen Text kopieren, sofern es sich anbietet. Erspart Schreibarbeit! ;-)
    • nur Ich 12.02.2020 13:56
      Highlight Highlight Ach, Wolf von Sparta. Gewisse Themen triggern rechte Trolle, die dann fleissig alle Foren mit ihren Hasstiraden zumüllen. In letzter Zeit gerne auch hier bei Watson.
    • Chrisbe 12.02.2020 14:27
      Highlight Highlight Pauschalisolierung gefällig?
      Die gefährlichsten sind:
      Männlich und zwischen 15 und 25 Jahren!
      Da strömen die Hormone und der Verstand bleibt völlig auf der Strecke...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Atlantar 12.02.2020 13:12
    Highlight Highlight Subjektiv soll beurteilt werden, ob ein Verbrechen nur so oder aufgrund von Homophobie begangen wurde, aber der Migrationhintergrund, der häufig mit dem Motiv zusammenhängt, muss verschwiegen werden?

    Interessant.

    Zum "Nicht-Alle-Argument":

    Wenn 9 von 10 Menschen mit einem spezifischen Attribut, das häufig mit der Straftat zusammenhängt, ein Verbrechen begehen, dann soll man das nicht thematisieren dürfen, weil es eben nicht alle sind? Es geht um Proportionen und Überrepräsentation, Freunde. Hört endlich mit diesem billigen rhetorischen Trick auf und erkennt wenigstens das Problem an!
    • äti 12.02.2020 15:01
      Highlight Highlight Die Partei-Zugehörigkeit ist vor allem wichtig, weil von dort kommt Schutz und Motivation.
    • Atlantar 12.02.2020 15:38
      Highlight Highlight @äti

      Das wäre durchaus möglich. Beweis doch bitte, dass gewisse Partei-Angehörige in ähnlicher Weise signifikant, wie Menschen mit einem bestimmten Migrationshintergrund, bei diesen Straftaten übervertreten sind und erläutere anschliessend den Zusammenhang der Partei-Zugehörigkeit und der Straftat.

      Wenn du das kannst, dann sollten wir das auch veröffentlichen, sodass eine gesellschaftliche Debatte entstehen kann.

      Ich habe es nicht nötig, aufgrund meiner Ideologie Debatten zu verunmöglichen, sondern bin immer interessiert an Lösungen, auch wenn ich dafür mein Weltbild überdenken muss. ;-)

    • Menel 12.02.2020 17:18
      Highlight Highlight Das Attribut heisst primär "männlich", aber das darf nicht thematisiert werden und sollte man es doch thematisieren, dann wird eine Diskussion komplett geblockt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 12.02.2020 13:04
    Highlight Highlight Ach Gott, die Schweiz... „was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss“... aber bitte nur wo‘s (rechts)politisch passt. Ich find’s zum 🤮...
    • El Vals del Obrero 12.02.2020 13:21
      Highlight Highlight Nicht gesagt. Wenn der Täter ein Ausländer ist werden die Rechten plötzlich homofreundlich oder sind plötzlich für Gleichberechtigung ... Siehe 2/3 der Kommentare hier.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 12.02.2020 13:35
      Highlight Highlight Ein weiterer Beweis für deren lächerliche Heuchelei.
  • Internetz 12.02.2020 12:41
    Highlight Highlight Niemand darf grundlos beleidigt oder verletzt werden, Punkt.
    Genau so gut könnte man einen Artikel über die ganzen Auszubildenden bringen die täglich diskrimiminiert oder ausgenutzt werden, genau in diesem Moment heulen iwelche jungen Leute eingeschlossen in Geschäftstoiletten weil man mit ihnen umgeht wie mit dem letzten Dreck. Ich fänds schön wenn ihr einen artikel bringen würdet wie oft homosexuelle Freunde bei mir übernachtet haben obwohl ich aus dem Balkan komme und ich bin bestimmt nicht der einzige, dann können wir uns alle vor Freude in der Gruppe einen runter - h****..
    • Trump ist der Beste! 12.02.2020 13:47
      Highlight Highlight "Niemand darf grundlos beleidigt oder verletzt werden", sagst Du.

      Ich sage: Jemandem die Nase platt zu hauen, weil sie einem nicht gefällt, ist durchaus ein Grund.

      Man findet immer einen Grund für alles was man tut. Was Du da schreibst ist Rechtfertigung für alle, die sich mit Gewalt über andere stellen wollen: Linke, Rechte, Schwule, Homphobe, Klimaschützer, Rechtsextreme, Dschihadisten, etc. einfach für alle.

      Bravo! Dein Aufruf zur Selbstgerechtigkeit ist grandios.
  • Trump ist der Beste! 12.02.2020 12:31
    Highlight Highlight Nur weil Schwule in eine Schlägerei verwickelt sind, handelt es sich noch lange nicht um eine politisch motivierte Tat.

    Homosexuelle sind nicht nicht die erbarmungswürdigeren Opfer als alle anderen. Das wäre diskriminierend.
    • lucasm 12.02.2020 14:23
      Highlight Highlight Abgestochen werden kannst du nicht mit "in einer schlägerei verwickelt" gleichsetzen.
    • Trump ist der Beste! 12.02.2020 16:56
      Highlight Highlight @lucasm
      Warum nicht? Dass in einer Schlägerei Hieb-und Stichwaffen eingesetzt werden, ist nicht unüblich.
  • John Henry Eden 12.02.2020 12:30
    Highlight Highlight Nicht einfach für LGBT-Menschen. Ihre (politischen) Freunde tun nichts gegen eingewanderte und weiterhin einwandernde Messerstecher.

    So wie ein «Tierliebhaber», der einen Hecht in den Karpfenteich lässt.

    Ob das echte Liebe oder gefährliche Dummheit ist, kann jeder für sich entscheiden.
  • AdiB 12.02.2020 12:17
    Highlight Highlight Die statistik brauchts nicht. Gewalt soll verurteilt werden, aus welchem grund spielt keine rolle. Für andere minderheiten hier gilt ja das selbe. So wie es ist, ist es neutral und das eigendliche verbrechen liegt mehr im fokus.

    Ernst gemeinte frage, was bringt so eine statistik? Ausser das sich am schluss die minderheiten untereinander streiten wer das grössere opfer ist.
    • Menel 12.02.2020 13:54
      Highlight Highlight Solche Statistiken helfen der Prävention und dem ausarbeiten von Lösungen.
    • AdiB 12.02.2020 14:08
      Highlight Highlight @menel, ne leider nicht. Zu viele populisten in der politik. Die werden die zahlen verdrehen und biegen damit es ihnen im kram passt.
      Viele menschen die hier zu lande eine minderheit darstellen werden sich nur noch in opferrolle sullen.
      Für lösungen wird am schluss keiner bereit sein.

    • Menel 12.02.2020 14:35
      Highlight Highlight @AdiB; Ich weiss nicht, welches Wissen dich zu dieser Aussage bringt, aber Präventionen die aus der Kriminologie entwickelt wurden funktionieren und werden überall im Alltag umgesetzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • THEOne 12.02.2020 12:13
    Highlight Highlight dieser entscheid haben sich die linken selber zu verdanken. einerseits wollen sie nicht, dass die nationalitäten von verbrechern öffentlich wird, damit es nicht zugeordnet werden kann, andererseits aber soll bei diskriminierung jeglicher art alles haarklein registriert werden damit es dann zugeordnet werden kann.
    es ist absolut verständlich, das sich die obrigkeit in einer gesellschaft von shitstormauslösern dagegen sträubt.
    • äti 12.02.2020 15:10
      Highlight Highlight Nationalitäten werden erfasst. Mir fehlt die Parteizugehörigkeit.
    • redeye70 12.02.2020 18:03
      Highlight Highlight Das Problem ist das nicht erkannt wird dass es sich um Hassverbrechen handelt. Sieht man auch schön in der Berichterstattung in deutschen Medien. Da wird von «Prügelei» geschrieben wenn einer von einer Gruppe Migranten grundlos und einfach so zu Tode geprügelt wird. Wird jemand vor die U-Bahn gestossen in voller Tötungsabsicht nennt man das «schubsen».
    • äti 12.02.2020 18:42
      Highlight Highlight @redeye. Ich dachte, ich kenne alle Fälle in DE. Diese zwei sind mir entgangen. Bitte um Details zu meiner Info.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ostpol76 12.02.2020 12:06
    Highlight Highlight Bedenklich diese Doppelmoral aus gewissen politischen Kreisen und Medien.

    Transparenz fordern wo es einem geraden in den Kram passt.
    Aber die Veröffentlichung des Kulturkreises der Täter dann wieder verheimlichen oder bekämpfen.
    • äti 12.02.2020 15:11
      Highlight Highlight Parteizugehörigkeit ist massiv wichtiger.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 12.02.2020 16:01
      Highlight Highlight Äti
      Ich bezweifle, dass der 15 jährige Syrer in einer Partei ist.
    • Normi 12.02.2020 21:42
      Highlight Highlight äti meinst du etwa den Demokraten der vorgestern versuchte 6 Republikaner zu ermorden indem er mit seinem Van in den Stand raste?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Holunder 12.02.2020 12:06
    Highlight Highlight Die Statistik wäre schon sehr stark von subjektiven Empfindungen und Beurteilungen gesteuert. Schwirig sich hier eine seröse Meinung zu bilden als nicht-Polizist. Kaum ein Täter wird eine klare Aussage dazu machen, ob er homophob gehandelt hat oder nicht.

    Ich finde die Bedenken der Behörden sind daher zumindest diskusionswürdig.
    Jeder kennt das Sprichwort: Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.

    Wenn der ganze Vorstoss dann noch mehr Hass, basierend auf einer schwammigen Statistik, verursacht, verliert die ganze Gesellschaft.
    • pamayer 12.02.2020 12:48
      Highlight Highlight seh ich nicht so.
      finde den einwand der berner kapo eineuchtend: nicht bei der einvernahme, sondern erst nach einem Gerichtsverfahren statistisch erfassen, was das motiv war.

      das kann dann statistische aussagen ermöglichen.
    • mrmikech 12.02.2020 12:56
      Highlight Highlight Vielleicht soll man dann mal schauen wie man das in zum Beispiel Amsterdam schon ewig macht? Man mus das Rad nicht immer neu erfinden.
    • De-Saint-Ex 12.02.2020 13:11
      Highlight Highlight Das ist ausgemachter Blödsinn. Jede Tat hat ihr Motiv. Falls für die Schweizer Justiz die Motive einer Straftat irrelevant wären, so lebte sie in der Steinzeit. Hier geht‘s lediglich um folgendes: was nicht sein darf, ist nicht... und das soll offensichtlich so bleiben... da könnten wir das Faustrecht gleich straffrei wieder einführen!
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  • JaAber 12.02.2020 11:56
    Highlight Highlight Die Aufnahme von Motiv-Kriterien in die Polizeistatistik ist nicht einfach. Ein Angriff vor einer Homo-Bar dürfte das Motiv zwar offensichtlich werden lassen. Wie sähe aber ein Angriff z.B. in einem Bahnhof aus? Soll der Polizist dann Homophobie aufführen, weil das Opfer für ihn schwul aussieht? Oder sollen alle Opfer standardmässig nach Religion und sexueller Ausrichtung gefragt werden?
    Wenn schon, wäre die Verurteilungsstatistik anzupassen, hat der Richter doch auch die Beweggründe des Täters zu beurteilen.
    • mrmikech 12.02.2020 13:02
      Highlight Highlight Meist geht so einen Angriff so: Eine kleine Gruppe Jungs haut ein auf ein oder zwei schwulen und rufen "du dreckige schwule Schweine" oder so.

      Ziemlich deutlich was da passiert. Und glaub mir, es geht fast immer so!

      Die opfer werden es die Polizei auch mitteilen, falls sie sich bei die Polizei sicher fühlen. Und da, Statistik!

      Die Kommentare hier scheinen von Leute geschrieben zu werden die keine Ahnung haben von was so einen Angriff mit ein Mensch macht...
  • Chrisbe 12.02.2020 11:50
    Highlight Highlight Wo liegt der Fehler:?
    Mit 15 Jahren Nachts bewaffnet im Ausgang!?
    Da haben die Eltern nen super Job gemacht, Gratulation!
  • Dr no 12.02.2020 11:46
    Highlight Highlight Finde ich falsch. Was soll das genau bringen ? Spielt es eine Rolle aus welchem Grund jemand angegriffen wird ? Da wollen die Schwulen immer Gleichberechtigung, aber bei Verbrechen wollen sie eine Vorzugsbehandlung ? Wie will man das rechtfertigen? Ausserdem, gewisse vor allem linke Kreise stören sich ja schon daran, dass die Nationalität des Täters genannt wird. Aber das Motiv zu nennen, dass ist dann wieder ok?
    • äti 12.02.2020 15:14
      Highlight Highlight Parteizugehörigkeit ist enorm wichtig. Motiv sowieso. Verstehe nicht, warum man das verschleiern soll.
  • Chääschueche 12.02.2020 11:42
    Highlight Highlight Und wieder einmal mit Migrationshintergrund...Es ist einfach krass wie viele Männer mit Migrationshingergrund (Balkan) probleme mit Homosexualität haben.

    Ich persönlich finde, dass bei Leuten die sowas tun im Oberstübchen irgend eine Hirnzelle nicht recht funktioniert...

    Hate Crime sollte aber generell 100mal härter bestraft werden.
    • Elina87 12.02.2020 20:05
      Highlight Highlight Ähm Syrien = Balkan? Hoppla- aber ja, ist für einige Trolle hier ja Hans was Heiri.
    • Normi 12.02.2020 21:52
      Highlight Highlight eine Hirnzelle?? da bist du aber Grosszügig... In solchen köpfen hat es kackestükchen die sich als Hirnzellen verkleiden oder die Täter sind selber Homo und verprügeln sich eingentlich selber...
    • Chääschueche 14.02.2020 06:54
      Highlight Highlight @Elina
      Habe ich irgendwas von Syrien gesagt? 🤔
  • Sherlock_Holmes 12.02.2020 11:37
    Highlight Highlight Ich kann die Schwierigkeiten bei der Erfassung in der polizeilichen Praxis nicht beurteilen.

    Für eine umfassende Erfassung von Hass motivierten Straftaten spricht, dass es wichtig ist, Rückschlüsse bezüglich Entwicklung, Wirksamkeit, Prävention und Planung von Massnahmen ziehen zu können.

    Dagegen spricht, dass damit sehr sensible Daten erhoben werden.
    Diese können aber durch klare datenrechtliche Bestimmungen geschützt werden.

    Politisch birgt dies einigen Sprengstoff.

    Ich bin dennoch für einen wirksamen «Brandschutz»!

    Hass aufgrund des persönlichen Hintergrundes hat keine Berechtigung.


    • Sherlock_Holmes 12.02.2020 12:23
      Highlight Highlight Der letzte Satz bezieht sich selbstverständlich auf die geltende Strafnorm in Bezug auf Herkunft, Religion und sexuelle Orientierung.

      Dass Opfer oder Gruppen gegenüber den Tätern Hass empfinden, aufgrund von Verbrechen gegen Leib und Leben oder die Menschlichkeit, ist nachvollziehbar.

      Wie diesen Hass begegnet – bzw. mit ihm umgegangen werden soll, ist eine sehr schwierige – letztlich zutiefst persönliche aber auch gesellschaftliche – Frage.

      Sie kann jedoch einzig vom Staat sanktioniert werden, aufgrund straf- und völkerrechtlicher Grundlagen, welche auf gesellschaftlichen Normen beruhen.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 12.02.2020 12:53
      Highlight Highlight 🙅‍♂️
    • mrmikech 12.02.2020 13:04
      Highlight Highlight "...sehr sensible Daten"?

      Schwul sein ist genau so sensibel als hetero sein. Nicht sensibel also.

      Einfach die Daten verfassen, dann wird deutlich wie oft solches Gewalt vorkommt, und was gemacht werden soll.
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  • Glücksbringer 12.02.2020 11:31
    Highlight Highlight Einige Männer fühlen sich von den Gay-Clubs angezogen, obwohl sie sagen, dass sie nicht schwul sind. Und um ihre unterdrückte Homosexualität noch besser zu verstecken, verhalten sie sich dann aggressiv gegen Schwule.
    Unterdrückte Impulse drängen am stärksten.
    • Freedoom Fighter 12.02.2020 11:57
      Highlight Highlight so ein chabbis. diese halbstarken jugendlichen gehen dorthin um, wie in einem zirkus die andersartigen anzuschauen und sich über diese lustig zu machen, oder eben tätlich anzugreifen. punkt. da ist nicht viel psychologie dahinter.
    • code-e 12.02.2020 12:10
      Highlight Highlight Und genau die tummeln sich dann mit fotolosen Profilen auf Gayromeo, Grindr und ähnlichem rum. Hatte schon öfters das Vergnügen solche zu daten und plötzlich sind sie gaaanz zahm wie ein Welpe. Zu Hause dürfen sie ja auch nicht sein wie sie sind, sonst kommen sie dran.
    • Phippu Skriminelli 12.02.2020 12:29
      Highlight Highlight Das seh ich komplett anders. Nur weil man die HOMOsapiens nicht mag muss man selber nicht ein HOMO sein.
      Es sind einfach Menschen die nicht wissen wie man mit so HOMOsapiens umgehen kann/muss.
      Mich stört es auch wenn sich Leute im Bus gegenseitig abschlecken(Küssen) egal ob Homo oder Hetero.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Do not lie to mE 12.02.2020 11:22
    Highlight Highlight „Ein 15-jähriger Tatverdächtiger…….“ Der Grund ist klar, es steht so geschrieben und ist allzeit gültig. So werden wir das Problem nie lösen. Die Medien und eine bestimmte Ausrichtung der Politik müssen entscheiden zwischen dem Schutz einer 1400 jährigen Ideologie oder dem physischen Schutz von Frauen, Kinder und der LGBT Community. Ein Teilverbot und zwar der Teil (politische) der zum Hass, gegen die Gleichstellung von Mann und Frau, Kinderehe, und töten von Homosexuellen aufrufen, wie es Kanzler Kurz und der Grüne Vize Kogler anstreben, ist meiner Meinung nach der einzige richtige Weg.
  • 044 508 39 39 het sie gseit 12.02.2020 11:19
    Highlight Highlight Da sollte man aber auch die Nationalität der Täter erfassen um präventiv handeln zu können.
    Bei dieser neuerlichen Schwulen Attacke, wird wieder einmal das Thema tunlichst umschifft.
    Wie auch schon gesagt, wir dürfen davon ausgehen, dass junge CH Männer (ohne Migrationshintergründ) in der Regel keine derartigen Übergriffe machen.
    • Chääschueche 12.02.2020 11:44
      Highlight Highlight Das ist so, darf man aber nicht aussprechen sonst ist man gleich ein Rassist.
    • natalie74 12.02.2020 11:50
      Highlight Highlight Wieso dürfen wir davon ausgehen? Weil Du Dir wünscht, dass es nicht so ist?
      Die Statistiken zeigen klar, dass die meisten Verbrechen immer noch von Schweizern begangen werden.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 12.02.2020 14:37
      Highlight Highlight Natalie
      So so..?🤔
      Und wo ist deine Statistik?

      (übrigens wurden die letzten Schwulenattaken die in dieser Zeitung thematisiert wurden, allesamt von Migranten begangen)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Weisser Mann 12.02.2020 11:15
    Highlight Highlight "die Polizei müsste bei den Einvernahmen Daten beispielsweise über die sexuelle Orientierung, die Geschlechtsidentität und die Religion erfassen"

    Warum? Wenn einer jemand angreift, weil er glaubt, dass er Schwul oder was anderes sei, spielt es doch keine Rolle ob es das Opfer auch wirklich ist?
    Ich wurde auch schon als schweiss Schwuler beschimpft, bin aber Hetero. Also wenn jemand einen anderen Diskriminiert, weil er glaubt, dass der andere was ist, ist der Tatbestand des Hass Verbrechens gegeben, unabhängig vom tatsächlichen Glauben oder sexuellen Orientierung des Opfers.
    • Trump ist der Beste! 12.02.2020 13:56
      Highlight Highlight Es gibt keinen Tatbestand "Hassverbrechen".

      Es gibt "Ehrverletzung", "Tätlichkeit", "Körperverletzung" etc.

      Unser Rechtsystem bestraft verbotene Taten, und nicht verbotene Motive oder verbotene Weltanschauungen. Wir haben schliesslich kein Nazi-Regime.
    • Weisser Mann 12.02.2020 14:57
      Highlight Highlight Das Ziel eines funktionierendes Systems soll nicht nur Symptombekämpfung sein.
      Denn dann kannst du die Gesellschaft nicht zum besseren verändern. Wenn jemand ein Verbrechen wegen Rassismus oder sexueller Diskriminierung tut, soll das erfasst sein, damit man in solchen Gruppen Aufklärungsarbeit machen kann, damit Generationen später über ihre Vorgänger stehen, damit Rassismus und andere Diskriminierende Weltbilder aus der Welt geschafft werden können.
    • Yamamoto /// FCK NZS 12.02.2020 17:22
      Highlight Highlight @Trump Das Motiv ist sehr wohl relevant. Wie bereits Weisser Mann geschrieben hat, ermöglichen empirische Studien zu Tatmotiven eine wirkungsvolle Prävention, weshalb ich diese Erhebung befürworte. Ob es besser wäre, die Daten erst aufgrund der Urteile bzw. Strafbefehle zu erheben, ist eine andere Frage. Übrigens spielen Tatmotive im Strafrecht sowohl auf der Ebene der Tatbestandsmässigkeit als auch bei der Strafzumessung eine wichtige Rolle. Greift ein Täter aus Hass gezielt Menschen gewisser sozialer Gruppen an, ist dies grundsätzlich straferhöhend zu gewichten.
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  • Easybelle 12.02.2020 11:08
    Highlight Highlight An dieser Stelle: Danke Rosmarie für deinen unermüdlichen Einsatz für mehr Toleranz und Gleichberechtigung. Und das nicht nur für die LGBTIQ Community. Ich hoffe du versuchst es in vier Jahren wieder.
  • Macke 12.02.2020 11:07
    Highlight Highlight Ich würde eine solche Statistik sehr begrüßen, habe aber Zweifel bei der Umsetzung und verstehe die Bedenken der Polizei und Kantone nur allzu gut. 'Hate crimes' sind sehr schwammig definiert. Der Fall von Jessica Yaniv verdeutlicht die Probleme: Als Transfrau verklagte sie mehrere Frauen mit Migrationshintergrund weil sie ihre männliche Intimzone nicht wachsen wollten/konnten. Die Anklage von Yaniv war rassistisch und frauenfeindlich motiviert, gleichzeitig sagte sie/er, dass hier eine Diskriminierung aufgrund der Genderidentität vorliege.
    • PlayaGua 12.02.2020 11:25
      Highlight Highlight Ich glaube hier geht's um eine ziemlich anderen Thematik.
    • Macke 12.02.2020 12:15
      Highlight Highlight @PlayaGua: Ich verstehe was du meinst, aber es ist dieselbe Thematik. Um ein Hate crime erfassen zu können, geht es um die Definition: Wurde es begangen, weil die Person homosexuell, jüdisch, schwarz etc. ist oder nicht? Das scheint bei manchen Attacken klar, wie bei der Messerstecherei, die Motive werden aber meist erst später bestätigt/ falsifiziert. Bei Yaniv kam erst im Gerichtsprozess raus, dass sie gezielt Frauen mit Mugeationshintergrund rausgesucht hat. Deshalb ergibt es wenig Sinn, vorher eine Statistik zu machen.
    • Zwingli 12.02.2020 12:30
      Highlight Highlight Leider hat sie nicht recht bekommen, das Gericht gab den Kosmetikerinnen recht. "Die Menschenrechtsgesetzgebung verpflichtet einen Dienstleister nicht, eine Art von Genitalien zu wachsen, für die er nicht ausgebildet ist und der sie nicht zugestimmt hat", so das Urteil.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 12.02.2020 11:03
    Highlight Highlight Ich schau den unangenehmen Tatsachen ins Auge: es kommen immer mehr junge Männer aus anderen Kulturen nach Europa. Aus Kulturen, in denen die Geringschätzung der Frau und Verteufelung der Homosexualität das Denken und Handeln prägen. Diese Kultur darf hier nicht bestimmend werden. Es braucht klare Signale, dass das bei uns nicht geduldet wird. Das sollte dem jungen Mann zuerst mal in Gesprächen klar gemacht werden.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 12.02.2020 11:28
      Highlight Highlight Dies passt eben nicht ins Weltbild der politisch Korrekten.
      Sie sind auf der einen Seite fantastische Antirassisten. Auf der anderen Seite wittern sie überall Frauen und Schwulenfeindlichkeit.

      Das andere Kulturen/Religionen aber genau dies begünstigt, wollen sie partout nicht einfach gestehen.
      Es könnte ja dem politischen Gegner nützen.
      Eine betrüblich scheinheilige Haltung
    • ostpol76 12.02.2020 11:47
      Highlight Highlight Genau dies ist das Problem der Linken. Einerseits wollen sie die Homophobie bekämpfen. Andererseits heissen sie die Kulturen welche homophobe Ansichten haben herzlich willkommen.
    • natalie74 12.02.2020 11:52
      Highlight Highlight Telefonnummer: schön, dass Du so pauschalisierst. Ich nehme mal an, du meinst fanatische Antirassisten? Und was bedeutet für Dich politisch korrekt?
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  • Gubbe 12.02.2020 11:03
    Highlight Highlight Ich habe den Eindruck, das die LGBT+ Gemeinde mehr Hasser bekommen hat, seit sie sich so stark in den Vordergrund trängt. Das ergibt Gegenreaktionen. Es werden auch Heteros angegriffen, dies erzeugt aber nicht die gleiche Empörung.
    • Firefly 12.02.2020 12:14
      Highlight Highlight Ja genau, sie sind selberschuld....

      Weiss echt nicht, wie man zu dieser verqueren Logik kommen kann. Aber es geschieht immer wieder, bei Vergewaltigung, Hass-Verbrechen auf Minderheiten und so weiter und so fort...

      Ein Opfer von Hass wird zum Mitschuldigen oder gar Täter gemacht, indem die Exposition des Opfers in den Fokus und die Gewalttat ins Abseits gerückt werden.

      Und nein, Heteros werden aus anderen Gründen angegriffen, vielleicht weil sie weiblich sind oder schwarz oder links oder rechts oder sonst irgendjemandem grad nicht passen. Auf jeden Fall ist immer der Hass zu verurteilen.
    • Neruda 12.02.2020 12:32
      Highlight Highlight Evtl. weil Heteros nicht wegen deren sexueller Orientierung angegriffen werden? 🙈😂 Oder wie oft hast du Homosexuelle vor normalen Clubs umherziehen sehen, um Heteros zu verprügeln?
    • Bits_and_More 12.02.2020 13:04
      Highlight Highlight "Es werden auch Heteros angegriffen, dies erzeugt aber nicht die gleiche Empörung."
      Und werden Heteros angegriffen, weil sie hetero sind und in eine hetero Bar gehen?
      Nein? HIER ist der Unterschied.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arabra 12.02.2020 11:01
    Highlight Highlight Solch statistiken sind brand gefährlich und ein politisches instrument. Als Beispiel: in Deutschland gilt ein Hackenkreuz Graffiti als rechtsradikal, egal ob es an eine Synagoge gesprayt wurde oder an ein AfD Büro. Beides ist ein Hackenkreuz mit unterschiedlicher motivation. Wird aber statistisch immer gleich erfast.
    • Nkoch 12.02.2020 11:32
      Highlight Highlight so ein ganz kleines bisschen mitdenken müsste mensch dann halt schon, aber daran scheiterts ja öfter mal
    • Matti_St 12.02.2020 11:35
      Highlight Highlight Ist doch kein Problem. Bei der AfD ist es politisch, bei der Synagoge antisemitisch motiviert.
      Die Frage ist ja nicht was der Straftäter macht, sondern wieso er das macht (Motiv).
      Ich kann statistisch einfach das Motiv erfassen, was ja verlangt wird.
    • Raber 12.02.2020 13:18
      Highlight Highlight Ich sehe da keinen Unterschied. Beides ist daneben und sollte Sanktionen nachsichziehen. Rassismus ist ein Verbrechen und keine Meinung. Punkt
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  • Bivio 12.02.2020 10:55
    Highlight Highlight Ich fände es gut, wenn in Zukunft erfasst würde, ob die Tat auch wirklich aus Homophobie begangen wurde. Ca. 13% der Bevölkerung ist homosexuell. Da kann es auch sein, dass einfach ein "normaler" Überfall war.
    • [Nickname] 12.02.2020 11:08
      Highlight Highlight 13%? Es gibt weltweite Befragungen und Studien in westlichen Ländern, alle gehen grundsätzlich von 2 bis max. 4% aus.
    • Paul2 12.02.2020 11:14
      Highlight Highlight 13%, wer behauptet das?
    • Mia_san_mia 12.02.2020 11:34
      Highlight Highlight Also 13% glaube ich nicht...
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  • Nik G. 12.02.2020 10:55
    Highlight Highlight Was genau ist daran so schwierig?! Wenn einer Scheiss Schwuchtel, Neger, Ausländer, Jude, Moslem Christ usw. schreit und die Person angreift spielt es überhaupt keine Rolle ob man es ist oder nicht. Der Täter hat aus Hass auf eine Menschengruppe eine Person angegriffen.
    In einem Elektronischen Rapport, was vermutlich bei allen Polizeiposten Standard ist, einfach 2 zusätzliche Checkboxen zum anwählen einfügen. Ist nicht sonderlich schwer. Einfach Homophob und Transphob.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 12.02.2020 12:22
      Highlight Highlight Homophob und Transphob sind doch etwas gar populistische Bezeichnungen die klar einem überdrehten erste Welt Mainstream entnommen sind.

      Wen jemand Schwule angreift, bezweifle ich, dass dies immer aus einer (wohl eher seltenen) Homphobie heraus geschieht.
    • Nik G. 12.02.2020 14:19
      Highlight Highlight Aus was den sonst?! Genau solche Ansichten führen zu verharmlosung der Tat. Er hat ihn nicht wegen der Rasse, Sexualität angegriffen, sondern weil er schräg geguckt hat.
      Diese Menschen suchen gezielt nach den Personen die sie hassen und greifen sie in einer Verbalen oder Körperlichen Weise an.
    • Yamamoto /// FCK NZS 12.02.2020 17:45
      Highlight Highlight @044 Stimmt, es liegt nämlich nicht daran, dass diese Täter an einer Angststörung leiden. Vielmehr liegt es daran, dass sie Arschlöcher sind. ;)
  • JamSam 12.02.2020 10:51
    Highlight Highlight <<Einziger Anhaltspunkt stellt die Antirassismusstrafnorm dar(...) Die Details bleiben allerdings auch hier unbekannt. Denn ob ein Verstoss gegen die Antirassismusstrafnorm aus antisemitischen, antimuslimischen(...)wird nicht separat aufgeführt.>>

    -> Schauen sie sich doch mal "Die Anwendung der Strafnorm gegen Rassendiskriminierung" vom EKR an.
    Dort sind alle Daten schön aufgeschlüsselt nach z.B Opfergruppe usw. Wenig überraschendist Antisemitismus am weitverbreitetsten, gefolgt von Ausländerfeindlichkeit.
    ( leider ist der Bericht nur von 95 bis 04, trozdem sehr interessant)

    • dorfne 12.02.2020 11:05
      Highlight Highlight Über die Ausländerfeindlichkeit würd gern ein paar Details erfahren.
    • genauleser 13.02.2020 18:43
      Highlight Highlight JamSam, ich glaub, ich hab was am Auge:
      Ich find zwar einen gleichlautenden Bericht von der EKR, allerdings ohne Daten.
      Kannst du/jemand helfen?
  • fabsli 12.02.2020 10:51
    Highlight Highlight Aber die Burka-Verstösse aufnehmen, das geht.
    • dorfne 12.02.2020 11:07
      Highlight Highlight Die Burka steht für die Unterdrückung der Frau. In unserer Verfassung ist die Gleichberechtigung der Frau festgeschrieben: Mann und Frau sind gleichberechtigt.
    • dan2016 12.02.2020 11:35
      Highlight Highlight @dorfne. Und welche Kleidungsstücke sind demzufolge gemäss Verfassung erlaubt? Röcke nur noch in Schottland?
    • fabsli 12.02.2020 15:22
      Highlight Highlight dorfne: Was soll das bedeuten? Burka hat ein Anrecht auf Statistik und Homophobie nicht?
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  • huck 12.02.2020 10:41
    Highlight Highlight Ist jetzt halt schon noch schwierig, auf der einen Seite würdet ihr gerne das Tatmotiv nennen, andererseits natürlich die Nationalität des Täters verschweigen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
    • ostpol76 12.02.2020 11:50
      Highlight Highlight Diese Aussage bringt es exakt auf den Punkt! Doppelmoral nennt man so etwas.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 12.02.2020 12:26
      Highlight Highlight Was heisst hier „würdet ihr..“?
      Genau dies tun sie ja.

      Ständig.
    • MarGo 12.02.2020 14:13
      Highlight Highlight sorry, seh den Zusammenhang der beiden Daten nicht...
      Tatmotiv kann darüber Aufschluss geben, was allenfalls gesetzlich verschärft werden müsste...
      Bzgl Nationalität kann man das allerdings nicht machen... auch wenn sich viele offenbar wünschen würden, dass gewisse Ausländer anders (härter) bestraft werden sollten, als Schweizer... das bleibt allerdings braunes Wunschdenken ;)
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  • schn wiedr 12.02.2020 10:35
    Highlight Highlight sry aber was für 15 jährige jugendliche greifen erwachsene schwule mit messer an? gibts da mehr angaben über die?
    mehr angaben über die art des verbrechens ok, aber bitte auch mehr angaben über die täter.
    • DuhuerePanane 12.02.2020 10:58
      Highlight Highlight Du und die meisten hier wissen doch ganz genau was für ein Täter das war. Stichwort: kultureller Hintergrund.
    • fandustic 12.02.2020 11:09
      Highlight Highlight Habe irgendwo gelesen, dass es sich um einen 15jährigen Syrer handelte....
    • P.Rediger 12.02.2020 12:28
      Highlight Highlight @fandustic: Und ich habe von einem Kollegen der einen kennt, der mit einem geredet hat, der es irgendwo gelesen hat, dass einer gesagt hat, dass...

      Mutmassungen helfen definitiv nicht weiter. Wenn Sie schon so eine Behauptung aufstellen, wäre eine Quellenangabe hilfreich, ansonsten besser nichts schreiben.
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  • Zyniker haben es leichter 12.02.2020 10:30
    Highlight Highlight Glaubt mir liebe Linke, ihr wollt diese Statistik nicht, denn sie geht gegen eure Politik. Natürlich wollt ihr nur die Opfer erfasst sehen um dann etwas identity politics zu betreiben, aber bei Hassverbrechen gegen Homosexuelle sind Migranten an vorderster Front. So wie auch beim hier beschrieben Fall, diese Information lässt ein linkes Portal aber unter den Tisch fallen.
    • Best President ever! Trump 4eva! 12.02.2020 11:51
      Highlight Highlight das stimmt, vor allem würde dann auch jede Straftat die von linksextremen verübt werden erfasst werden. Also ich bin absolut für diesen Vorschlag. Und ich bin nicht oft der selben Meinung wie die Autoren auf diesem Portal. ;)
    • P.Rediger 12.02.2020 12:28
      Highlight Highlight https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kriminalitaet-strafrecht.assetdetail.10787777.html

      Dem ist nichts hinzuzufügen, oder?
    • Bobo B. 12.02.2020 12:29
      Highlight Highlight Die Linken werden sich bei all ihren Verrenkungen und Spagate noch einen Bruch holen. Mir soll es recht sein. Nicht, dass ich grundsätzlich etwas gegen linke Anliegen habe. Aber die aus bestimmten Kreisen an den Tag gelegte Naivität und das Mass an selektiver Wahrnehmung ist teilweise erschreckend...
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  • Unicron 12.02.2020 10:29
    Highlight Highlight Ein Türsteher wurde verletzt? Dann trauen die sich ja schon schön nah an den Club, wie lange noch bis die da mal reinstürmen?
    Ich hoffe die Betreiber haben ein erstklassiges Sicherheitskonzept :-/
    • Chris Olive 12.02.2020 10:57
      Highlight Highlight Also im Jahr 2015 sind sie bereits in eine Bar eingedrungen und haben die Gäste attackiert.

      https://www.nzz.ch/zuerich/aktuell/angriff-auf-schwulenbar-ld.2607
    • Chääschueche 12.02.2020 11:43
      Highlight Highlight Haben Sie nicht.

      Es muss zuerst ein Massaker wie in den USA geben bis die Politik endlich aufwacht.

      Tragisch wie Blind unsere Politiker sind, vor allem weil das Klientel das solche angriffe ausübt oft das selbe ist.
    • Tamagotchi 12.02.2020 12:30
      Highlight Highlight Vielleicht hat der Türsteher es gesehen und eingegriffen, also die Tür kurz verlassen. Die stehen da ja nicht allein...?
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  • pacoSVQ 12.02.2020 10:28
    Highlight Highlight Klar ist, dass sich die Schwulen und Lesben selber in einem Teufelskreis befinden. Stehen der Migration bzw. Aufnahme von Flüchtlingen überaus offen gegenüber und werden dann Opfer durch die direkten Folgen dieser Politik wenn ein 15 Jähriger Syrer sein Messer wegen Homosexuellen zückt, die in seiner Heimat als verachtenswert gelten.

    Ob die Erfassung was bringt ist fraglich. Ich kann auch vorhersagen dass die Gewalt gegen Homosexuelle proportional zu der Anzahl Leute aus homofeindlichen Ländern steigt. Und nicht weil der Durchschnittsshweizer auf einmal einen Hass auf Homosexuelle entwickelt.
  • nib 12.02.2020 10:27
    Highlight Highlight ein allfälliger Migrationshintergrund des Täters soll von der Polizei bekanntgegeben werden. Aber nicht, ob eine Straftat politisch motiviert war. Transparenz nur wo es politisch hilft...
    • E7#9 12.02.2020 11:11
      Highlight Highlight In den Medien grad umgekehrt, wie dieses Beispiel grad zeigt. Man informiert über die schwulenfeindlich motivierte Tat. Vom Täter wird nur bekanntgegeben, dass er 15 ist. Wie wäre es mit Transparenz in allen Bereichen?
    • PlayaGua 12.02.2020 11:17
      Highlight Highlight In diesem Fall sind beide Angaben relevant. Herkunft des Täters und die Hate-Crime-Komponente.
    • MahatmaBamby 12.02.2020 11:18
      Highlight Highlight Fix. Fein beobachtet. Dass muss sich endlich und endgültig geändert werden!
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  • Sandro Kifer 12.02.2020 10:24
    Highlight Highlight 🙈
  • DerSeher 12.02.2020 10:24
    Highlight Highlight "von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen..."

    der Hintergrund der Jugendlichen (Religion, Herkunft) spielt bei solchen Taten halt sehr oft auch eine Rolle.
    Den Hebel müsste man eher dort ansetzen und die bedauernswerten "Einzelfälle" konsequent aus dem Verkehr bzw. Land ziehen!
  • Eskimo 12.02.2020 10:14
    Highlight Highlight Warum wird nicht erwähnt dass der 15 jährige Täter aus Syrien stammt? Habe schon oft gesagt dass Homophobie ein kulturelles Problem ist. Aber wer dies Ausspricht ist ja ein Rassist.
    • Unicron 12.02.2020 12:12
      Highlight Highlight Weil es für dich und für mich keine Rolle spielt.
      Was hilft es Dir wenn du das weisst? Damit du aufpassen kannst wenn du jemanden siehst der aussieht als käme er von dort? Dann wirfst du alle in einen Topf, und das IST Rassismus.
      Vielleicht sind die meisten homophoben Ausländer, aber das heisst im Umkehrschluss NICHT dass alle Ausländer homophob sind! Die meisten Selbstmordattentate werden durch Muslime verübt, aber nicht alle Muslime verüben Selbstmordattentate, die meisten Vergewaltiger sind Männer, aber nicht alle Männer sind Vergewaltiger. Verstehst du das Konzept?
    • fandustic 12.02.2020 12:34
      Highlight Highlight @Unicron: Es hilft dem Problem einen Riegel zu schieben, oder zumindest zu wissen, wo und bei wem man Ansetzen muss für Lösungsansätze....ganz einfach.
    • Eskimo 12.02.2020 12:39
      Highlight Highlight @Unicron
      Das hat auch niemand behauptet. Aber es ist heuchlerisch zu fordern die Tatmotive statistisch zu erfassen und gleichzeitig die Herkunft der Täter zu verschweigen.
      In einem Punkt hast du aber durchaus Recht: Auch ich habe in der Vergangenheit mehrere schlechte Erfahrungen gemacht und weiss nun welchen Leuten ich auf der Strasse ausweichen muss.
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  • Fruchtzwerg 12.02.2020 10:13
    Highlight Highlight Die Polizei steht grundsätzlich im Dienst der Bevölkerung. Da es sowohl dem Parlament als auch dem Volk (ganz offensichtlich seit letztem Wochenende) ein Anliegen ist, dass mehr gegen Diskriminierung und somit Hate Crimes getan wird, sollte die Polizei sich hier entsprechend helfend und konstruktiv beteiligen...
    • Best President ever! Trump 4eva! 12.02.2020 11:53
      Highlight Highlight das gilt aber für alle Informationen. ;)
    • fandustic 12.02.2020 12:37
      Highlight Highlight Die Polizei beteiligt sich ja konstruktiv indem sie eben auch auf allfällige Probleme aufmerksam macht...und ja, ein Motiv wird nun mal erst in einem Gerichtsverfahren beurteilt und nicht von der Polizei. Diese darf/kann zwar mutmassen, aber urteilen wird ein Gericht.
  • Clank 12.02.2020 10:12
    Highlight Highlight Schon absurd, wir führen neue Verbote ein, ohne das wir überhaupt statistisch überprüfen können, welchen Effekt es hat.
    • The hard Blob 12.02.2020 10:39
      Highlight Highlight Ich nehme an, mit "neue Verbote" meinst Du die Initiative die gerade angenommen wurde. Das hat aber keinen Zusammenhang: Leute zusammenzuschlagen war auch schon vorher verboten, egal ob sie Schwul sind oder nicht.
    • Pointer 12.02.2020 10:43
      Highlight Highlight Die angenommene Erweiterungen der Antirassismus-Strafnorm hilft in diesem Fall nichts.
    • Musikuss 12.02.2020 11:17
      Highlight Highlight Was ist daran absurd? Genau deshalb soll diese Statistik ja eingeführt werden, damit wir eine Kontrolle über die Vorkommnisse haben, übrigens zu recht!
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  • Magnum44 12.02.2020 09:59
    Highlight Highlight Hate crime sollte auch als Qualifizierung ins StGb eingefügt werden, auch wenn der Nachweis in der Praxis wohl meistens scheitern wird.
    • Madison Pierce 12.02.2020 11:00
      Highlight Highlight Das tönt sympathisch, aber wenn man etwas darüber nachdenkt, stellt sich die Frage nach dem Sinn.

      Weshalb soll ein Täter anders bestraft werden, wenn er jemanden wegen seiner sexuellen Orientierung verprügelt, als wenn der Auslöser ein Schal vom falschen Fussballverein, die falsche Frisur oder nur ein falscher Blick war?

      Derartige Angriffe sollten härter bestraft werden, aber unabhängig von deren Motivation.
    • Rabbi Jussuf 12.02.2020 16:32
      Highlight Highlight Madison
      Werden sie ja auch. War heute in den Nachrichten

Interview

Warum der Applaus nicht reicht: «Die Bedingungen in der Pflege müssen sich verbessern»

Am Freitagmittag applaudierte die ganze Schweiz für das Gesundheitspersonal, das in der Corona-Krise wichtiger ist denn je. Die Geschäftsführerin des Schweizer Verbands der Pflegefachpersonen erhofft sich, dass nun ihre jahrelangen Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen endlich erhört werden.

Frau Ribi, heute Mittag hat die Schweiz für das Gesundheitspersonal applaudiert. Rührt Sie das?Yvonne Ribi: Ja, das rührt mich und im Namen des Pflegepersonals danken wir ganz herzlich dafür. Ganz wichtig ist aber, dass die Bevölkerung uns jetzt unterstützt, in dem sie zuhause bleibt, soziale Kontakte meidet und die Anweisungen des Bundesamtes für Gesundheit befolgt.

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