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Vom Menschen abgeholzte Regenwälder tragen ihren Teil zu veränderten Klimabedingungen bei.
Vom Menschen abgeholzte Regenwälder tragen ihren Teil zu veränderten Klimabedingungen bei. bild: shutterstock

Earth Overshoot Day: Ab Montag leben wir auf Kredit unseres Planeten

28.07.2019, 10:44

Am (morgigen) Montag, nach nur knapp sieben Monaten von 2019, hat die Menschheit mehr konsumiert als die Erde nachhaltig in einem Jahr produzieren kann. Das ist früher als im vergangenen Jahr, wie die Umweltorganisation WWF mitteilt.

Pflege jeder und jede einen Lebensstil wie die Schweizer, bräuchte die Menschheit jedes Jahr rund drei Planeten, um ihren Bedarf zu decken, hiess es in der Mitteilung des WWF Schweiz vom Sonntag.

Schweizer fliegen dreimal so oft wie andere EU-Bürger.
Schweizer fliegen dreimal so oft wie andere EU-Bürger.bild: shutterstock

Wälder abgeholzt, Flüsse verunreinigt, Arten dezimiert: Das Datum des sogenannten Erdüberlastungstages ist nach Berechnung der Denkfabrik Global Footprint Network so weit nach vorne im Kalender gerückt wie noch nie. Rein rechnerisch beanspruchte die Weltbevölkerung die Ressourcen von 1.75 Erden.

Vor 20 Jahren lag der Tag, ab dem die Menschen aus ökologischer Sicht über ihre Verhältnisse leben, noch im Oktober. 2018 war es der 1. August. Vom Welterschöpfungstag an werden Ressourcen verbraucht, die nicht mehr im Lauf des Jahres nachwachsen. Vor allem der Lebensstil in reichen Industrienationen belastet das Konto. Ärmere Länder gleichen es noch ein wenig aus.

In der Schweiz ist laut WWF das Ernährungsverhalten verantwortlich für 19 Prozent der Treibhausgas-Emissionen und 28 Prozent der privaten Umweltverschmutzung. Wer nur drei Mal in der Woche Fleisch esse, reduziere den ökologischen Fussabdruck um ein Fünftel - im Bereich Nahrung.

Die Erschöpfung der natürlichen Ressourcen ist laut WWF seit den 70er-Jahren feststellbar. Dazu trügen die Menschen in der Schweiz ihren Teil bei: Sie fliegen im Mittel dreimal so oft wie andere EU-Bürger. Damit steige der CO2-Ausstoss, der den Klimawandel hauptsächlich verursache. (rst/sda/dpa)

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Schweizer Umwelt: Sauberes Wasser, dreckige Luft und zu viel Lärm

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quelle: keystone / jean-christophe bott
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87 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Scaros_2
28.07.2019 10:45registriert Juni 2015
Der Mensch ändert erst was, wenn vor der eigenen Haustür die Welt untergehen wird. Erst dann wird der Kapitalismus "vielleicht" es lernen. Ansonsten - reiten wir doch die Atombombe.
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Joe Frangelico
28.07.2019 12:07registriert November 2018
Alexander von Humboldt 1769-1859 schrieb.
Selbst wenn die Menschheit eines Tages auf denn Mond gehen könnten.Die Gier und denn Raubbau würden sie dort fortführen.
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Buri Erich
28.07.2019 11:42registriert Juli 2014
Der Erde geht es gut, dieser Stein wird noch lange um die Sonne kreisen.

Der Mensch ist dabei seinen Lebensraum zu zerstören, sich selber zu vernichten! Der Natur ist das egal. Der wird es ohne Menschen besser gehn.

Wir sind wie Frösche im Wasser das langsam erhitz wird.
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