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Der angeschlagene VW-Konzern will bis 30'000 Stellen streichen

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VW-Werk in Wolfsburg.Bild: DPA / EPA FILE

Der angeschlagene VW-Konzern will bis 30'000 Stellen streichen

18.11.2016, 08:3018.11.2016, 09:17

Volkswagen will bis 2020 vier Milliarden Euro sparen und bis zu 30'000 Stellen abbauen – zwei Drittel davon in Deutschland. Dies sei der Kern eines umfassenden Sparpakets. Dies berichtet das deutsche Handelsblatt. Der sogenannte «Zukunftspakt» soll am heutigen Freitag vom VW-Aufsichtsrat behandelt werden.

Kündigungen seien nicht vorgesehen, der Abbau soll etwa mit Hilfe von Teilzeitregelungen vollzogen werden, berichtet die deutsche Nachrichtenagentur.

Verbrennungsmotoren kommen unter Druck

Vorstand und Betriebsrat haben monatelang um einen Kompromiss gerungen, um Kostensenkungs-Massnahmen mit Investitionen in Werke und Modelle zu verknüpfen. Der wachsende Anteil an Elektro-Autos führt dazu, dass Werke, die bis anhin stark auf die arbeitsintensiven Verbrennungsmotoren ausgerichtet waren, Beschäftigung verlieren.

Betroffen sind die sechs westdeutschen VW-Werke (Emden, Wolfsburg, Hannover, Salzgitter, Braunschweig, Kassel) sowie VW-Sachsen. Speziell für das Motorenwerk in Salzgitter stehen die Chancen schlecht, wenn Verbrennungsmotoren ihre Bedeutung verlieren. Es sollen aber alle Werke erhalten bleiben.

Der gesamte Volkswagen-Konzern beschäftigt weltweit mehr als 624'000 Menschen, 282'000 davon in Deutschland. Volkswagen hat an vielen Stellen zu kämpfen. Der Abgas-Skandal zwingt zum Sparen, zugleich muss der Konzern viel Geld in zentrale neue Trends der Branche stecken: Digitalisierung und Vernetzung sowie alternative Antriebe. Dazu hat die Kernmarke seit langem ein Rendite-Problem. (sda/dpa)

(erf, mit Material der dpa)

Die vielen Väter des Volkswagens

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Béla Barényi (1907-1997) hatte den Käfer bereits 1924/1925 in einer technischen Skizze detailliert gezeichnet, aber nicht ausreichend durch Patente abgesichert. 1955 verklagte er die Volkswagenwerk G.m.b.H. Ein Gericht anerkannte symbolisch die Urheberschaft am VW Typ 1. Barényis machte sich nach dem Krieg vor allem um die passive Sicherheit verdient.
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